Devisen am Morgen, EUR/USD und EUR/GBP weiter im Abwärtstrend


11.05.12 10:18
Meldung
 
Der Euro verliert zum US-Dollar kontinuierlich. Nach dem Hoch am Montag bei 1,3065 ging es mit der Einheitswährung nur noch bergab bis auf heute Morgen 1,2907 im Tief.

Zum Britischen Pfund setzt der Euro seine Abwärtsbewegung der vergangenen Tage fort.
Ausgehend von 0,8078 im Hoch am Montag ging es bis auf aktuell 0,8002 herunter. Zum Schweizer Franken tendiert der Euro nach Kursen knapp unter 1,2014 am gestrigen Tag wieder um 1,2012.

Zum Japanischen Yen ist der Euro gestern bis auf 103,70 gestiegen. Aktuell tendiert das Währungspaar jedoch wieder in Richtung 103,00.

Die französische Industrieproduktion im März gegenüber dem Vormonat um 0,9 % gesunken. Erwartet wurde ein Rückgang um 0,5 % nach zuletzt 0,3 %.

Die Bank of England belässt die Zinsen bei 0,5 %. Damit war im Vorfeld mehrheitlich gerechnet worden.

Der britische Produktionsindex ist im März auf Jahressicht um 2,6 % gefallen. Im Vormonat lag der Jahresvergleich mit 2,3 % im Minus. Zum Vormonat ist die Produktion im verarbeitenden Gewerbe um 0,9 % gesunken nach zuvor -1,0 %.

Die italienische Industrieproduktion ist auf Jahressicht im März um 5,8 % gesunken. Gegenüber dem Vormonat ergibt sich ein Plus von 0,5 %. Erwartet worden war ein Monatsrückgang um 0,2 % nach zuvor -0,7 %.

Der Wirtschaftsklimaindikator der Eurozone des ifo World Economic Survey (WES) in Zusammenarbeit mit der Internationalen Handelskammer in Paris (ICC) für das zweite Quartal ist auf 100,3 gestiegen von 84,8 im ersten Quartal. Ein Jahr zuvor hatte der Wirtschaftsklimaindex bei 118,9 gestanden. Der Index für die aktuelle Lage notiert bei 114,7 nach noch 109,1 im Vorquartal. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der Indikator noch bei 159,4 notiert. Der Indikator für die Erwartungen steigt auf 91,8, verglichen mit 70,5 im ersten Quartal 2010. Im entsprechenden Quartal vor einem Jahr lag der Indikator noch bei 95,1.

Die US-amerikanischen Importpreise sind im April um 0,5 % gefallen nach zuletzt +1,5 % (revidiert von 1,3 %). Ohne Öl sind die Einfuhrpreise in den Vereinigten Staaten um 0,1 % geklettert nach zuvor +0,5 %. Die US-amerikanischen Exportpreise sind im April insgesamt um 0,4 % gestiegen nach zuvor +0,8 %. Ohne landwirtschaftliche Erzeugnisse sind die Ausfuhrpreise um 0,2 % geklettert nach zuletzt +0,5.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 367.000 gesunken. Erwartet wurden 365.000 neue Anträge nach zuvor 368.000 (revidiert von 365.000).

Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für März ein Defizit in Höhe von 51,8 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus im Bereich 49,5 bis 49,9 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat hatte das Defizit noch bei 46,0 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit wurde der Vormonatswert von zunächst veröffentlichten nicht revidiert.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte ("Nat Gas Inventories") sind in der letzten Woche um 30 Bcf auf 2.606 Bcf gestiegen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 28 Bcf geklettert, im Vorjahr hatten sie bei 1.807 Bcf gelegen.

Das US-amerikanische Haushaltsergebnis liegt im April bei +59 Mrd. Dollar. Dies ist der erste positive Stastshaushalt seit September 2008.

Die EZB legte gestern die Referenzkurse für einen Euro auf 0,80180 (0,80495) Britische Pfund (EUR/GBP), auf 103,31 (102,99) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,2013 (1,2010). Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2961 (1,2950).

Die Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,2 % geklettert nach zuletzt 0,3 %. Die Jahresteuerung liegt bei 2,1 % nach zuvor bereits 2,1 %. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im April gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,1 %.

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2919 gegenüber 1,2932 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8021 nach 0,8016 Britischen Pfund und auf 1,2012 nach 1,2012 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 103,11 nach 103,32 Yen am letzten Handelstag.


 
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