DroneShield: Bean startet mit Rekord-Q1
DroneShield meldet Umsatzverdopplung und Milliarden-Auftragspipeline. Ein neues Führungsteam soll das rasante Wachstum steuern.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz im ersten Quartal verdoppelt
- Software-Erlöse verdreifacht
- Auftragspipeline von 2,2 Milliarden Dollar
- Neuer CEO Angus Bean übernimmt Führung
Ein Auftragsbestand im Milliardenbereich trifft auf ein Management im Umbruch. Der australische Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield liefert Rekordzahlen ab, während ein neues Führungsteam die ambitionierte Wachstumsstrategie stemmen muss. An der Börse honorieren Anleger die operative Stärke mit steigenden Kursen.
Die Aktie kletterte am Mittwoch um knapp zwei Prozent auf 2,30 Euro. Auf Jahressicht steht damit ein sattes Plus von 229 Prozent auf der Kurstafel. Der jüngste Aufschwung stützt sich auf ein historisch starkes Auftaktquartal.
Zwischen Januar und März verdoppelte das Unternehmen seinen Umsatz auf 74 Millionen australische Dollar. Die operativen Mittelzuflüsse der Kunden erreichten 77,4 Millionen Dollar. Parallel dazu verdreifachten sich die margenstarken Software-Einnahmen auf gut fünf Millionen Dollar.
Volle Auftragsbücher und Expansion nach Europa
Die Nachfrage nach Abwehrsystemen wächst rasant. DroneShield sitzt aktuell auf einer Pipeline von 2,2 Milliarden Dollar, verteilt auf gut 300 weltweite Projekte. Allein der größte Einzelvertrag, der sich derzeit in Verhandlung befindet, birgt ein Potenzial von 750 Millionen US-Dollar.
Um dieses Volumen abzuarbeiten, baut der Konzern seine Kapazitäten massiv aus. Bis Ende 2026 soll die globale Produktionsleistung auf 2,4 Milliarden Dollar skaliert werden. Dafür startete kürzlich eine neue Fertigungslinie innerhalb der Europäischen Union, die erste Auslieferungen bis Mitte des Jahres anpeilt.
Neue Köpfe an der Spitze
Diese Skalierung muss nun ein frisch formiertes Management orchestrieren. Seit April lenkt Angus Bean als neuer Chief Executive Officer die Geschäfte. Er löst Oleg Vornik ab, der noch für eine kurze Übergangsphase beratend zur Seite steht.
Zeitgleich übernimmt Hamish McLennan den Posten des Aufsichtsratschefs. Die Neubesetzungen bringen erfahrene Führungskräfte an die Spitze, die den Übergang vom Nischenanbieter zum industriellen Großproduzenten steuern sollen. Die Belegschaft von derzeit rund 500 Mitarbeitern wird dafür kontrolliert weiterwachsen.
Analysten uneins über Bewertung
Trotz der vollen Kassenlage von über 200 Millionen Dollar spaltet die rasante Kursrallye die Experten. Bell Potter rät mit einem Kursziel von 4,80 Dollar zum Kauf und verweist auf die anhaltend hohe Nachfrage westlicher Verteidigungsprogramme.
Jefferies nimmt hingegen eine abwartende Haltung ein. Die Investmentbank startete die Bewertung mit einem „Hold“-Rating und einem Ziel von 3,70 Dollar. Die Analysten warnen vor einer ambitionierten Bewertung angesichts der noch begrenzten Gewinnsichtbarkeit.
Am 29. Mai treffen sich die Aktionäre in Sydney zur Hauptversammlung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Abstimmung über das Vergütungspaket des neuen CEOs sowie neue langfristige Anreizziele. Dort wird Angus Bean erstmals offiziell seine strategische Vision präsentieren und aufzeigen, wie er die ehrgeizigen Produktionsziele in die Tat umsetzen will.
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