Scottish Mortgage: NAV fällt um 9,05 Pence
Der Nettoinventarwert des Scottish Mortgage Trust fiel leicht, während die Aktie seit Jahresbeginn rund 30 Prozent zulegte.

Kurz zusammengefasst
- NAV um rund neun Pence gesunken
- Aktie mit 30 Prozent Plus seit Januar
- Rückkäufe von 1,31 Milliarden Pfund
- Abschlag zum NAV verengt sich
Der Nettoinventarwert des Scottish Mortgage Investment Trust ist einen kleinen Schritt zurückgegangen. Für Anleger, die den Abstand zwischen Kurs und NAV im Blick behalten, liefert das Update vom 3. Juni 2026 eine frische Orientierungsmarke.
NAV-Rückgang um rund neun Pence
Der Cum-Fair-NAV sank auf 1.434,80 Pence — nach 1.443,85 Pence am Vortag. Das entspricht einem Rückgang von 9,05 Pence. Der Cum-Par-NAV fiel um 8,91 Pence auf 1.403,38 Pence.
Der Unterschied zwischen Fair-Value- und Par-Value-NAV liegt bei rund 31 Pence. Er spiegelt wider, wie der Trust seine langfristigen Verbindlichkeiten bewertet. Langfristige Schulden berechnet Scottish Mortgage wöchentlich nach den IPEV-Bewertungsrichtlinien, kurzfristige Verbindlichkeiten dagegen zum Nennwert.
Kurs weit über dem Jahrestief
An der Börse hat sich die Aktie zuletzt stark entwickelt. Seit Jahresbeginn legte sie rund 30 Prozent zu und notiert damit deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 16,42 Euro. Vom 52-Wochen-Tief bei 11,68 Euro hat sich der Kurs mehr als halbiert nach oben. Das 52-Wochen-Hoch von 19,50 Euro liegt noch etwa sieben Prozent entfernt.
Rückkäufe als Anker für den Discount
Hinter der NAV-Meldung steht ein aktives Kapitalmanagement. Im Geschäftsjahr bis Ende März 2026 kaufte Scottish Mortgage eigene Aktien im Wert von 1,31 Milliarden Pfund zurück. Über zwei Jahre summierte sich das Volumen auf 3,02 Milliarden Pfund — rund 22 Prozent des damals ausstehenden Kapitals.
Das zeigt Wirkung. Das Discount-Risiko stuft der Trust selbst als rückläufig und moderat ein. Der durchschnittliche Abschlag zum NAV verengte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 9,7 auf 9,6 Prozent. Nach dem Bilanzstichtag wechselte die Aktie sogar in den Premiumbereich.
Ob dieser Aufschlag Bestand hat, hängt davon ab, wie stark die Nachfrage nach dem Titel bleibt — und ob das Board das Rückkaufprogramm weiter als Steuerungsinstrument einsetzt.
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