Apple Aktie: Neues iPad mini
Das kompakte Tablet erhält ein größeres OLED-Display, neue Funkchips und IP67-Schutz; die Apple-Aktie gab leicht nach.

Kurz zusammengefasst
- 8,5-Zoll-OLED ohne größeres Gehäuse
- A20 Pro mit stärkerer KI-Leistung
- Vorbestellungen beginnen am 28. Oktober
- Apple-Aktie verliert gut ein Prozent
Apple bringt sein kleinstes Tablet auf ein neues Niveau. Das iPad mini bekommt ein OLED-Display, den Chip A20 Pro und erstmals einen Wasser- und Staubschutz nach IP67. Die Aktie gab zeitgleich leicht nach.
Was das neue iPad mini kann
Das Display wächst auf 8,5 Zoll, ohne dass das Gehäuse größer wird. Möglich machen das deutlich schmalere Ränder. Die Spitzenhelligkeit liegt laut Apple mehr als doppelt so hoch wie beim Vorgänger. Optional gibt es eine entspiegelte Nano-Textur-Variante.
Der A20 Pro wird im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt. Apple verspricht bis zu 4,5-mal schnellere KI-Leistung und eine bis zu 2,7-fach höhere Grafikleistung. Die Topvariante mit 512 Gigabyte erhält eine doppelte Neural Engine, die für aufwendigere On-Device-KI gedacht ist.
Neu sind außerdem die hauseigenen Funkchips. Der N1 sorgt für WLAN 7 und Bluetooth 6, das Mobilfunkmodem C2 soll bis zu 50 Prozent schnellere Datenraten liefern. Apple setzt damit seine Strategie fort, Schlüsselkomponenten selbst zu entwickeln.
Als Software läuft iPadOS 27 mit der nächsten Generation von Apple Intelligence und dem überarbeiteten Sprachassistenten Siri AI. Der ist zunächst in Beta und in der EU derzeit nicht verfügbar.
Preise und Start
Vorbestellungen starten am 28. Oktober, ausgeliefert wird ab dem 6. November. Das Wi-Fi-Modell kostet ab 699 Dollar, die Variante mit Mobilfunk ab 849 Dollar. Zur Wahl stehen drei Speichergrößen.
An der Börse blieb die Reaktion verhalten. Die Aktie notierte im Nasdaq-Handel bei rund 343,86 Dollar und damit gut ein Prozent im Minus. Der Kurs liegt unter dem Freitagsschluss von 347,73 Dollar.
Foldable bleibt das größere Thema
Mehr Gewicht für die Anleger hat derzeit das iPhone Duo. Das erste faltbare iPhone war nach dem Verkaufsstart am Freitag nahezu sofort ausverkauft. Berichten aus der Lieferkette zufolge fordert Apple von den Zulieferern 30 Prozent mehr Produktion. Die Absatzschätzung für das laufende Jahr stieg von rund 6 Millionen auf 8 bis 10 Millionen Geräte.
Ein Wermutstropfen: Nutzer melden gebrochene Displays. Ein Teardown von iFixit liefert Hinweise auf mögliche Ursachen. Eine zweite Lieferwelle soll erst am 22. Januar beginnen. Bis dahin dürfte das Angebot knapp bleiben, während das iPad mini ab dem 6. November die Produktpalette im Weihnachtsgeschäft ergänzt.
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