DroneShield Aktie: Guidance auf A$154,8 Millionen angehoben
Der Drohnenabwehr-Spezialist hebt seine Jahresprognose auf 154,8 Mio. AUD an, gestützt auf ein Rekordquartal mit starkem Software-Wachstum.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzziel auf 154,8 Millionen AUD erhöht
- Rekordquartal mit 74 Millionen AUD Umsatz
- SaaS-Erlöse verdreifacht auf 5,4 Millionen AUD
- Produktionskapazität auf 2,4 Milliarden AUD geplant
398 Nettobestellungen in einem Quartal wären für die meisten Rüstungszulieferer ein Traum — DroneShield liefert stattdessen Zahlen, die noch größer klingen. Der australische Spezialist für Drohnenabwehr hat seine verbindliche Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr am 28. April auf 154,8 Millionen australische Dollar angehoben, nachdem erst drei Wochen zuvor 140 Millionen als Ziel ausgegeben worden waren.
Rekordquartal als Fundament
Das erste Quartal 2026 lieferte die Grundlage für diesen Optimismus. Der operative Cashflow erreichte mit 24 Millionen australischen Dollar einen neuen Höchstwert. Der Quartalsumsatz kletterte auf 74 Millionen australische Dollar — ein Plus von 124 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Besonders auffällig: Das Softwaregeschäft gewinnt an Gewicht. SaaS-Erlöse stiegen auf 5,4 Millionen australische Dollar und machen inzwischen rund sieben Prozent des Gesamtumsatzes aus. Das ist mehr als dreimal so viel wie im Vorjahresquartal. Wiederkehrende Einnahmen reduzieren die Abhängigkeit vom volatilen Projektgeschäft — ein struktureller Vorteil in einem Markt, der von unregelmäßigen Rüstungsaufträgen geprägt ist.
Kapazitätsausbau auf Milliardenniveau
DroneShield denkt in größeren Dimensionen. Bis Ende 2026 soll die jährliche Produktionskapazität auf 2,4 Milliarden australische Dollar ausgebaut werden — passend zur aktuellen Vertriebspipeline von rund 2,3 Milliarden australischen Dollar. Für Forschung und Entwicklung sind 70 Millionen australische Dollar eingeplant.
Jüngste Vertragsabschlüsse untermauern das Momentum: Sechs Aufträge eines westlichen Militärkunden im Gesamtvolumen von 21,7 Millionen australischen Dollar sowie ein separater Auftrag über 22 Millionen für portable Drohnenabwehrsysteme. Das Gesamtjahr 2025 schloss das Unternehmen mit einem Rekordumsatz von 216,5 Millionen australischen Dollar ab.
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Wettbewerb zieht an
Der Markt für elektronische Kriegsführung und Drohnenerkennung wird enger. AeroVironment hat mit „Halo_Shield“ ein modulares System zur Abwehr von Drohnenschwärmen und Marschflugkörpern angekündigt. Polen testet im Rahmen seiner „East Shield“-Initiative mehrere Systeme — 17 Unternehmen sind für die Übungen „AMBER DEFENDER 26″ im Juni eingeladen.
DroneShield profitiert hier vom frühen Markteintritt und etablierten Beziehungen zu Verteidigungskunden. Das dürfte spannend werden: Ob die Kapazitätsziele tatsächlich erreicht werden, entscheidet maßgeblich darüber, wie viel von der gut gefüllten Pipeline auch in Umsatz umgewandelt werden kann.
An der Börse spiegelt sich die operative Stärke nur bedingt wider. Die Aktie notiert bei 2,20 Euro und liegt damit rund 40 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025 — trotz eines Jahresplus von knapp elf Prozent seit Jahresbeginn. Die nächste Bewährungsprobe liefern die Halbjahreszahlen, die zeigen werden, ob der starke Jahresauftakt kein Einmaleffekt war.
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