Future Fuels: 10.000 Meter Bohrprogramm startet
Future Fuels beginnt mit 10.000 Metern Diamantkernbohrungen im kanadischen Hornby Basin. Das Uranprojekt sucht nach hochprioritären Vorkommen.

Kurz zusammengefasst
- Erstmalige Diamantkernbohrungen im Projekt
- 10.000 Meter Bohrprogramm geplant
- Fokus auf Uran- und Kupfervorkommen
- Finanzierung durch Flow-Through-Angebot gesichert
Zum ersten Mal in der Geschichte des Projekts wird Future Fuels im Hornby Basin in Nunavut den Untergrund direkt testen. Die Explorationsphase 2026 markiert den Übergang von geophysikalischer Analyse zu konkreten Diamantkernbohrungen — ein entscheidender Schritt für das kanadische Uranprojekt.
10.000 Meter Bohrprogramm geplant
Das Programm sieht bis zu 10.000 Meter Diamantkernbohrungen vor. Ziele sind hochprioritäre Uran- und Kupfervorkommen, die durch jüngste technische Surveys identifiziert wurden. Für den Betrieb in der abgelegenen Region — rund 95 Kilometer südwestlich von Kugluktuk — richtet das Unternehmen ein saisonales Explorationscamp ein, inklusive Hubschrauberlogistik, Wasserversorgung und Abfallmanagement.
Grundlage der Bohrkampagne ist eine Schwerkraftmessung, die Anfang des Jahres abgeschlossen wurde. Sie lieferte den bisher detailliertesten Dichtemessdatensatz für das Hornby-Basin-Urandistrikt. Die Ergebnisse zeigen mehrere hochprioritäre Gravitationsanomalien im zentralen Helmut-Imperial-Strukturblock sowie im Bereich des historischen Mountain-Lake-Systems. Das technische Team wertet die Datenlage als Hinweis auf ein größeres, distriktweites Uransystem — keine isolierten Mineralisierungszonen.
Finanzierung und Konsolidierung des Distrikts
Die Explorationsaktivitäten 2026 werden durch ein kürzlich abgeschlossenes „Flow-Through“-Angebot über 2 Millionen kanadische Dollar finanziert. Diese Mittel sind laut Unternehmensangaben ausschließlich für kanadische Explorationsausgaben und Ausgaben für kritische Mineralien am vollständig eigenen Hornby-Basin-Projekt vorgesehen.
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Parallel dazu steht die Konsolidierung des gesamten 3.407 Quadratkilometer großen Beckens kurz vor dem Abschluss. Die Übernahme von Hatchet Uranium Corp. von ValOre Metals wartet noch auf die abschließende behördliche Genehmigung — die Frist läuft am 30. April 2026 ab. Mit dieser Transaktion würde erstmals der gesamte geologisch vielversprechende Distrikt unter einem einzigen Eigentümer vereint.
Genehmigungen laufen, Kurs unter Druck
Die behördlichen Anträge bei der Nunavut Planning Commission und dem Nunavut Impact Review Board sind bereits eingereicht. Das Genehmigungsverfahren, betreut von Dahrouge Geological Consulting, soll sicherstellen, dass das Bohrprogramm noch innerhalb der Feldsaison 2026 starten kann. Future Fuels hält den Dialog mit der Kitikmeot Inuit Association und der Gemeinde Kugluktuk aufrecht; alle geplanten Aktivitäten finden auf Kronland statt.
An der Börse spiegelt sich die Aufbruchstimmung bislang nicht wider. Die Aktie notiert bei 0,26 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 47 Prozent verloren. Ob die erste Bohrkampagne im Hornby Basin die Wende bringt, hängt maßgeblich davon ab, ob die Gravitationsanomalien tatsächlich wirtschaftlich relevante Uranvorkommen anzeigen — erste Ergebnisse dürften im Verlauf der Feldsaison 2026 vorliegen.
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