McKesson: CORE Ventures stärkt Onkologie-Netzwerk
McKesson treibt den Wandel vom Großhändler zum Spezialisten für Krebstherapien voran und setzt auf stabile Lieferketten.

Kurz zusammengefasst
- Fokus auf Onkologie und Biopharma
- Integration von CORE Ventures vorantreiben
- Stabilere Lieferketten durch Project GOLD
- Jahreszahlen und Ausblick im Mai
Wachstumsmarkt Onkologie gegen Kursflaute an der Börse – bei McKesson klaffen Strategie und Bewertung derzeit auseinander. Der Konzern baut sein Geschäft radikal um. Er verlässt den Pfad des reinen Großhändlers. Das Ziel sind hochmargige Spezialleistungen für die Krebstherapie.
Am Freitag schloss das Papier bei 704,60 Euro. Das entspricht einem Tagesminus von 1,51 Prozent. Innerhalb der letzten sieben Tage gab der Kurs um rund 3,2 Prozent nach.
Fokus auf Spezialmedizin
Der Konzern treibt die Expansion in die Onkologie und Biopharma-Dienstleistungen voran. Ein Kernstück ist die Integration von CORE Ventures. Dieses Netzwerk unterstützt über 250 Ärzte an fast 100 Standorten.
Das Management will die Abhängigkeit vom klassischen Großhandel verringern. McKesson setzt stattdessen auf die steigende Nachfrage nach komplexen Biologika und Zelltherapien. Im Biopharma-Sektor vermittelte das Unternehmen zuletzt über 100 Millionen Medikamentenzugriffe für Patienten.
Krisenfeste Lieferketten
Parallel dazu positioniert sich McKesson als unverzichtbarer Infrastrukturpartner. Mit dem „Project GOLD“ entwickelt das Unternehmen ein Modell für stabilere Lieferketten.
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Das Ziel: Notfallvorräte für essenzielle Chemotherapeutika aufbauen. Diese Medikamente sind besonders anfällig für Lieferengpässe. McKesson nutzt sein bestehendes Vertriebsnetz, um Verzögerungen bei Krebsbehandlungen zu verhindern.
Zahlenwerk im Mai
Nach dem Ende des Geschäftsjahres am 31. März blicken Marktteilnehmer nun auf die Bilanzvorlage im Mai. Dann präsentiert McKesson die endgültigen Jahreszahlen und den Ausblick für 2027.
Bisher rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten Gewinn zwischen 36,75 und 37,55 US-Dollar je Aktie. Besonders der Fortschritt bei der geplanten Abspaltung des Bereichs Medical-Surgical Solutions dürfte die Bewertung beeinflussen.
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