Johnson & Johnson setzt auf direkte Patientenansprache. Der Pharmakonzern hat in den USA eine Online-Plattform gestartet, über die Patienten ohne Versicherungsschutz künftig Medikamente bestellen können. Parallel dazu erhielt ein experimenteller Wirkstoff aus der Immunologie-Sparte eine wichtige Zulassung von der US-Gesundheitsbehörde FDA.
Direktvertrieb für Selbstzahler
Mit der neuen Plattform „J&J Direct“ richtet sich das Unternehmen gezielt an Menschen, die entweder keine Krankenversicherung haben oder ihre Medikamente aus eigener Tasche bezahlen. Zum Start sind drei Präparate verfügbar: die Diabetes-Mittel Invokana und Invokamet sowie der Blutverdünner Xarelto. Johnson & Johnson reiht sich damit in eine wachsende Gruppe von Pharmaherstellern ein, die den Direktvertrieb ausbauen – darunter Pfizer und Eli Lilly. Der Schritt ist eine Reaktion auf die anhaltende Diskussion über Arzneimittelpreise und Zugangshürden im US-Gesundheitssystem.
Fast Track für Lupus-Therapie
Auf der Forschungsseite erhielt der Wirkstoff Nipocalimab die Fast-Track-Zulassung der FDA für die Behandlung von Erwachsenen mit systemischem Lupus erythematodes (SLE). Es ist bereits die fünfte Fast-Track-Auszeichnung für Nipocalimab bei verschiedenen Erkrankungen. Der Status ermöglicht häufigere Abstimmungen mit der Behörde und kann den Zulassungsprozess beschleunigen, sofern die laufende Phase-3-Studie positive Ergebnisse liefert.
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Zudem veröffentlichte Johnson & Johnson erste Daten aus einer Phase-1b-Studie zur Kombination von Pasritamig und Docetaxel bei metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs. Die Kombinationstherapie zeigte deutliche Rückgänge des prostataspezifischen Antigens (PSA), was die weitere Erprobung stützt.
Die doppelte Stoßrichtung – neue Vertriebskanäle und gezielte Therapieentwicklung – zeigt, wie der Konzern auf aktuelle Marktanforderungen reagiert. Am 22. April folgen die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026.
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