Sartorius: Umsatz 899 Millionen, Prognose bestätigt
Sartorius verzeichnet im ersten Quartal ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 7,5 Prozent und hält an den Gesamtjahreszielen fest.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt währungsbereinigt um 7,5 Prozent
- Bioprocess Solutions bleibt wichtigste Sparte
- Operativer Cashflow legt deutlich zu
- Analysten sehen Kurspotenzial über 370 Euro
Sartorius trotzt dem schwierigen Marktumfeld. Der Life-Science-Konzern meldet für das erste Quartal ein deutliches Umsatzplus. Das Management hält deshalb an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest.
Stabiles Wachstum in Kernbereichen
Der Konzernumsatz kletterte währungsbereinigt um 7,5 Prozent auf 899 Millionen Euro. Vor allem das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien für die Biopharmabranche trieb diese Entwicklung an. Die Sparte Bioprocess Solutions steigerte ihren Erlös währungsbereinigt um über acht Prozent. Sie bleibt damit die tragende Säule des Konzerns.
Indes blieb die operative Profitabilität stabil. Das bereinigte EBITDA lag bei 267 Millionen Euro. Mit einer Marge von knapp 30 Prozent erreichte Sartorius fast das Vorjahresniveau.
Investitionen belasten das Nettoergebnis
Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 83 Millionen Euro etwas weniger als im Vorjahr. Höhere Abschreibungen für den weltweiten Ausbau der Kapazitäten drückten den Gewinn.
Positiv entwickelte sich der operative Cashflow. Er stieg um mehr als ein Drittel auf 189 Millionen Euro. Auch der freie Cashflow verbesserte sich deutlich und verdoppelte sich nahezu auf 113 Millionen Euro.
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Analysten sehen Potenzial trotz Kursflaute
Die Aktie reagierte zuletzt verhalten und verlor seit Jahresbeginn knapp 13 Prozent an Wert. Am vergangenen Freitag schloss das Papier bei 217,10 Euro. Experten bewerten die Lage unterschiedlich.
Während die UBS die Einstufung „Neutral“ mit einem Kursziel von 240 Euro beibehält, sieht der Marktkonsens deutlich mehr Luft nach oben. Im Schnitt halten Analysten einen Kurs von über 370 Euro für die Vorzugsaktie für möglich.
Für das restliche Jahr setzt der Vorstand auf eine Beschleunigung. Das zweite Halbjahr soll in absoluten Zahlen stärker ausfallen als die ersten sechs Monate. Der Umsatz soll bis zum Jahresende währungsbereinigt um fünf bis neun Prozent zulegen.
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