Siemens Energy Aktie: Gamesa-Verlust auf 44 Millionen halbiert
Siemens Energy überzeugt mit Rekordaufträgen und schrumpfenden Verlusten bei der Windkrafttochter. Der Aktienrückkauf wird aufgestockt.

Kurz zusammengefasst
- Rekord beim Auftragseingang von 17,7 Milliarden Euro
- Windkrafttochter reduziert operativen Verlust deutlich
- Netzgeschäft treibt Prognoseanhebung und Aktienrückkauf
- Aktie legt um fast vier Prozent zu
Rekordaufträge im Stromnetzgeschäft treffen auf eine spürbare Erholung bei der Windkrafttochter. Siemens Energy liefert im zweiten Geschäftsquartal 2026 ein starkes Zahlenwerk ab. Einzig der Umsatz verfehlt die Markterwartungen leicht.
Windkrafttochter dämmt Verluste ein
Lange Zeit belastete Siemens Gamesa die Konzernbilanz schwer. Nun zeigt die Sanierung der Windkraftsparte messbare Erfolge. Der operative Verlust schrumpfte auf 44 Millionen Euro. Im Vorjahr stand hier noch ein Minus von 249 Millionen Euro.
Das Management hält entsprechend am Jahresziel fest. Bis Ende September soll die Tochter den Break-even erreichen.
Auf Konzernebene verbuchte Siemens Energy einen Rekord beim Auftragseingang. Neue Bestellungen summierten sich auf 17,7 Milliarden Euro. Der Nettogewinn kletterte parallel dazu auf 835 Millionen Euro.
Einen kleinen Wermutstropfen gab es dennoch. Der vergleichbare Umsatz lag mit 10,29 Milliarden Euro unter den Schätzungen der Analysten. Das Management begründet diese Lücke mit negativen Währungseffekten durch den starken US-Dollar.
Netzgeschäft boomt und treibt Aktienrückkauf
Der stärkste Wachstumsmotor bleibt die Sparte Grid Technologies. Ein Großprojekt in der Ostsee und hohe US-Nachfrage ließen die Aufträge um über 40 Prozent ansteigen. Die Folge: Der Vorstand hebt die Prognose für das Netzgeschäft deutlich an.
Die prall gefüllten Kassen nutzt der Konzern für seine Aktionäre. Auf Basis des starken Cashflows weitet Siemens Energy sein laufendes Aktienrückkaufprogramm aus. Bis zu eine Milliarde Euro fließen zusätzlich in den Erwerb eigener Papiere.
An der Börse kommen die Neuigkeiten gut an. Die Siemens-Energy-Aktie legte am Mittwoch um fast vier Prozent auf 178,48 Euro zu. Damit setzt das Papier seinen massiven Aufwärtstrend fort. Seit Jahresbeginn steht ein Kursplus von rund 45 Prozent auf der Kurstafel.
Die Auftragsbücher sind laut Finanzvorständin Maria Ferraro bis in das Jahr 2030 hinein prall gefüllt. Im November plant das Unternehmen, seine neuen mittelfristigen Ziele für das kommende Jahrzehnt vorzustellen.
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