AST SpaceMobile Aktie: Droht ein Kursverlust?
AST SpaceMobile erhält FCC-Zulassung für kommerziellen Mobilfunk aus dem All, während ein Raketenfehlstart von Blue Origin den Zeitplan belastet.

Kurz zusammengefasst
- FCC genehmigt kommerziellen Satellitenbetrieb
- Blue-Origin-Rakete scheitert beim Start
- Versicherter Satellitenschaden von 23 Millionen
- Aktie reagiert mit starken Kursschwankungen
AST SpaceMobile erlebt eine Woche der Extreme. Während die US-Regulierungsbehörde FCC den Weg für den kommerziellen Betrieb ebnet, sorgt ein technischer Rückschlag beim Raketenpartner Blue Origin für Unsicherheit.
Kommerzieller Durchbruch für Satelliten-Mobilfunk
Die FCC erteilte dem Unternehmen die Genehmigung, bis zu 248 Satelliten für sein Mobilfunknetz aus dem All zu betreiben. Damit wechselt AST SpaceMobile vom experimentellen Status in den regulären kommerziellen Sektor. Die Lizenz umfasst Frequenzen im Bereich von 700 und 800 MHz, die in Kooperation mit Partnern wie AT&T und Verizon genutzt werden sollen.
Parallel dazu sorgt ein Fehlstart der New-Glenn-Rakete von Blue Origin für Ernüchterung. Der Satellit BlueBird 7 erreichte seine Umlaufbahn nicht und wird in der Atmosphäre verglühen. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat die Rakete vorerst mit einem Flugverbot belegt, bis die Unfallursache geklärt ist.
Das Unternehmen gab an, dass die Hardware mit rund 23 Millionen US-Dollar voll versichert war. In den nächsten 30 Tagen sollen bereits die nächsten drei Satelliten für den Transport bereitstehen. Bis Ende 2026 plant der Vorstand weiterhin mit einer Flotte von 45 Einheiten.
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Volatilität und finanzielle Basis
Die Aktie reagierte mit heftigen Ausschlägen auf die Nachrichtenlage. Aktuell notiert das Papier bei 70,90 Euro, was einem Tagesminus von 1,8 Prozent entspricht. Die finanzielle Basis wirkt mit einer Liquidität von rund 3,9 Milliarden US-Dollar vorerst solide.
Die Stimmung unter den Analysten bleibt derweil gespalten. Während einige Experten Kursziele von bis zu 117 US-Dollar ausrufen, verweisen andere auf die operativen Risiken und jüngste Insiderverkäufe von über drei Millionen Aktien.
Im Fokus steht nun die Untersuchung der FAA zum Raketenunglück. Verzögert sich die Aufklärung, gerät der Zeitplan für die leistungsstärkeren Block-2-Satelliten unter Druck. Diese sollen künftig Datenraten von über 120 Mbit/s direkt auf gewöhnliche Smartphones liefern.
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