BYD beschleunigt seine internationale Expansion mit mehreren strategischen Schritten: Der chinesische Elektroauto-Riese investiert in autonome Bergbautechnologie, startet den Bau einer Batteriefabrik in Vietnam und vertieft die Partnerschaft mit Exxon Mobil. Die Strategie zeigt: BYD will über Pkw hinauswachsen und neue Märkte erschließen.
Kernpunkte der Expansionsstrategie:
– 100 Millionen RMB Investment in Bergbau-Technologie
– 130 Millionen Dollar Batteriefabrik in Vietnam
– Ziel: 1,3 Millionen Fahrzeuge im Auslandsgeschäft 2026
– Erstmals Tesla bei Elektroauto-Verkäufen überholt
Investment in Bergbautechnologie
Am 29. Januar investierte BYD 100 Millionen RMB (rund 14,4 Millionen Dollar) in Boonray Technology aus Shanghai. Das Unternehmen entwickelt elektrische und autonome Bergbau-Lkw und gehört zu Chinas führenden Anbietern in diesem Segment.
Der Schritt markiert BYDs Einstieg in industrielle Anwendungen jenseits von Personenwagen. Chief Investment Officer des Konzerns betonte, dass Boonrays autonome Fahrtechnologie und Energiesysteme gut zu BYDs Kernkompetenzen in der Elektrifizierung passen. Die Mittel sollen in Forschung, Produktionskapazitäten und internationale Markterschließung fließen.
Batteriefabrik in Vietnam entsteht
Zwei Tage zuvor, am 27. Januar, begann BYD mit dem Bau einer 130-Millionen-Dollar-Batteriefabrik in Vietnam. Partner ist der vietnamesische Autohersteller Kim Long Motor.
Die Anlage entsteht in zwei Phasen: Zunächst sind 3 GWh Jahreskapazität geplant, primär für Nutzfahrzeuge. In Phase zwei soll die Kapazität auf 6 GWh verdoppelt werden. Die Batterien sind für Lkw, Busse und andere Elektro-Nutzfahrzeuge bestimmt – mit Fokus auf Export-Märkte in Südostasien.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Exxon Mobil und Lateinamerika
Die Zusammenarbeit mit Exxon Mobil wird ausgebaut. Beide Unternehmen unterzeichneten am 27. Januar eine strategische Absichtserklärung zur Vertiefung der Kooperation bei Hybrid-Technologie. Geplant sind gemeinsame Produktentwicklung und Forschung an neuen Materialien.
In Argentinien lieferte BYD Ende Januar über 5.800 Elektro- und Hybridfahrzeuge aus – die erste größere Lieferung in den südamerikanischen Markt. Möglich macht dies eine zollfreie Quote der Milei-Regierung für Elektroautos unter 16.000 Dollar.
Zahlen und Ausblick
Für 2026 peilt BYD 1,3 Millionen Fahrzeugverkäufe im Ausland an – ein Plus von 24 Prozent gegenüber 2025. Im vergangenen Jahr exportierte der Konzern 1,046 Millionen Elektrofahrzeuge, was einer Steigerung von 150 Prozent entspricht.
Die Gesamtverkäufe von Elektro- und Hybridfahrzeugen erreichten 2025 rund 4,6 Millionen Einheiten. Dabei verkaufte BYD erstmals mehr reine Elektroautos als Tesla – ein symbolischer Meilenstein.
Im Batteriegeschäft hält BYD laut SNE Research von Januar bis November 2025 einen globalen Marktanteil von 16,7 Prozent. Mit installierten 175,2 GWh liegt das Unternehmen weltweit auf Platz zwei hinter CATL.
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
