Volkswagen legt am 10. März die Zahlen für Q4 und das Gesamtjahr 2025 vor – und genau hier liegt der Knackpunkt: Beim Umsatz erwarten Analysten Stabilität, beim Gewinn dagegen Gegenwind. Entscheidend wird, ob der Konzern die bereits gesenkte Margen-Erwartung bestätigt oder weitere Belastungen sichtbar werden.
Vor dem Termin wirkt die Aktie bereits angeschlagen. Der Schlusskurs von gestern lag bei 100,50 Euro, in den vergangenen 30 Tagen ging es um 3,69% abwärts.
Umsatz stabil, Gewinn unter Druck
Für das vierte Quartal rechnen Analysten im Schnitt mit rund 84,9 Milliarden Euro Umsatz. Der erwartete Gewinn je Aktie (EPS) liegt bei etwa 1,55 Euro. Das deutet auf ein solides Geschäft in der Breite hin – aber ohne viel Puffer auf der Ertragsseite.
Dass die Profitabilität zum Thema wird, ist nicht neu. Volkswagen hatte im September 2025 die Prognose für die operative Umsatzrendite für das Gesamtjahr auf 2 bis 3% angepasst, während der Konzernumsatz weiter auf Vorjahresniveau gesehen wurde. Genau diese Kombination – stabiler Umsatz, aber niedrigere Marge – prägt nun auch die Erwartungen an die Jahreszahlen.
Cashflow und Belastungsfaktoren
Mit den Zahlen kommen auch die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2025. Beim Umsatz rechnen Beobachter ebenfalls mit einem Wert in der Nähe des Vorjahres. Der kritischere Punkt: die Kasse im Automotive-Geschäft. Volkswagen reduzierte seine Prognose für den Netto-Cashflow im Automotive-Bereich auf rund 0 Milliarden Euro.
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Als Belastungen nennt der Konzern unter anderem US-Zölle und Restrukturierungsmaßnahmen. In Summe sind das Faktoren, die typischerweise direkt auf die Marge drücken und damit die Messlatte für den Bericht am 10. März setzen.
Chart: Technisch angeschlagen
Technisch wirkt der Titel kurzfristig überverkauft: Der RSI (14 Tage) liegt bei 27,8. Gleichzeitig notiert die Aktie unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 103,01 Euro. Das passt zum jüngsten Abwärtstrend – und erklärt, warum der Markt vor den Zahlen besonders sensibel auf Enttäuschungen reagieren dürfte.
Am 10. März wird Volkswagen dann liefern müssen: Erwartet werden ein Quartalsumsatz von rund 84,9 Milliarden Euro und ein EPS von etwa 1,55 Euro – und vor allem Klarheit, wie stark Marge und Automotive-Cashflow tatsächlich unter den genannten Belastungen gelitten haben.
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