ServiceNow Aktie: Spannendes Wachstumsjahr!

Fünf Führungskräfte von ServiceNow beenden ihre automatischen Verkaufspläne. CEO Bill McDermott kündigt zudem einen Aktienkauf im Wert von drei Millionen Dollar an.

Kurz zusammengefasst:
  • Fünf Top-Manager beenden automatische Aktienverkäufe
  • CEO plant Millionen-Investment in eigene Aktien
  • Aktie reagiert mit Kursgewinnen auf Vertrauenssignal
  • Maßnahmen folgen auf starke Kursverluste

Nach dem massiven Kursrutsch der letzten Monate sendet das Top-Management von ServiceNow ein deutliches Zeichen der Zuversicht an die Märkte. CEO Bill McDermott und vier weitere Führungskräfte stoppten überraschend ihre automatischen Verkaufspläne – und der Unternehmenschef kündigte zusätzlich ein millionenschweres Eigeninvestment an.

Stopp der automatischen Verkäufe

Laut einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom 17. Februar haben fünf hochrangige Manager ihre sogenannten „Rule 10b5-1“-Handelspläne vorzeitig gekündigt. Diese Programme dienen normalerweise dazu, Aktien von Insidern nach einem festgelegten Zeitplan automatisch zu verkaufen. Zu den Führungskräften, die diesen Schritt vollzogen haben, gehören:

ServiceNow

US81762P1021
-
Heute: -
7 Tage: -
  • William R. McDermott – Chairman und CEO
  • Gina Mastantuono – President und CFO
  • Nicholas Tzitzon – Vice Chairman
  • Jacqueline Canney – Chief People and AI Enablement Officer
  • Russell Elmer – Special Counsel

Die Kündigung dieser Pläne ist ein juristisch komplexer Vorgang. Er löst üblicherweise Sperrfristen aus, die es den Führungskräften für mehrere Monate untersagen, neue Verkaufspläne einzurichten. Damit nimmt das Management effektiv den geplanten Verkaufsdruck aus der Aktie.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ServiceNow?

CEO investiert Millionen

Bill McDermott geht über den bloßen Verkaufsstopp hinaus. Der CEO unterzeichnete bereits am 13. Februar eine Vereinbarung zum Kauf von ServiceNow-Stammaktien im Wert von 3 Millionen US-Dollar. Die Transaktion ist für den 27. Februar 2026 terminiert. Dies ist der frühestmögliche Zeitpunkt, zu dem McDermott kaufen kann, ohne gegen Vorschriften bezüglich kurzfristiger Gewinne (Section 16 des Securities Exchange Act) zu verstoßen. Der Erwerb erfolgt zu den dann geltenden Marktpreisen über einen Broker.

Marktreaktion und Hintergründe

An der Börse wurde der Schritt gestern positiv aufgenommen: Die Aktie legte um rund 4 Prozent zu und schloss bei 105,91 US-Dollar. Dieser Vertrauensbeweis kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da der Titel zuletzt unter erheblichem Druck stand.

Auf Jahressicht hat die Aktie rund 46 Prozent an Wert eingebüßt, allein seit Jahresbeginn steht ein Minus von etwa 30 Prozent zu Buche. Der Kurs bewegt sich damit gefährlich nah am 52-Wochen-Tief von 98,00 US-Dollar. Hintergrund der Schwäche sind branchenweite Sorgen, dass künstliche Intelligenz die Geschäftsmodelle traditioneller Softwareunternehmen disruptieren könnte. Mit der koordinierten Aktion und dem privaten Kapitaleinsatz stellt sich die Führungsetage nun demonstrativ gegen diese Skepsis.

ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 18. Februar liefert die Antwort:

Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Community Forum zu ServiceNow

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu ServiceNow

Neueste News

Alle News

ServiceNow Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten