B2Gold: 200 Millionen Nettogewinn in Q1
B2Gold übertrifft Analystenerwartungen im ersten Quartal 2026 mit Rekordumsatz und starkem Gewinn. CEO-Wechsel und Aktienrückkäufe prägen die strategische Ausrichtung.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzrekord von 1,16 Milliarden Dollar
- Gewinn je Aktie übertrifft Prognosen
- CEO-Wechsel zu Mike Cinnamond im Juni
- Jahresproduktionsziel trotz Brandschaden bestätigt
B2Gold hat zum Jahresauftakt 2026 die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Rekordumsätze und eine starke Produktion in allen Minen trieben den Gewinn nach oben. Damit setzt der Goldproduzent ein klares Zeichen am Markt.
Der Umsatz kletterte im ersten Quartal auf rund 1,16 Milliarden US-Dollar. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 200 Millionen US-Dollar stehen. Besonders beeindruckte das bereinigte Ergebnis je Aktie von 0,19 US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 0,11 bis 0,12 US-Dollar gerechnet.
Alle vier Minen des Konzerns übertrafen ihre Produktionsziele. Insgesamt förderte B2Gold mehr als 237.000 Unzen Gold. Der freie Cashflow erreichte 362 Millionen US-Dollar. Die Quartalsdividende bleibt bei 0,02 US-Dollar je Aktie.
Strategische Verkäufe und Führungswechsel
B2Gold veräußerte parallel dazu eine 70-prozentige Beteiligung an Fingold für 325 Millionen US-Dollar an Agnico Eagle. In der Folge stieg der Kassenbestand auf etwa 700 Millionen US-Dollar.
An der Spitze steht ein Wechsel bevor. CEO Clive Johnson geht Anfang Juni 2026 in den Ruhestand. Der bisherige Finanzchef Mike Cinnamond übernimmt die Leitung. Das Management nutzt die starke Bilanz für Aktienrückkäufe. Geplant ist der Rückerwerb von bis zu zehn Prozent der umlaufenden Papiere.
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Produktion trotz Zwischenfall stabil
Ein Brand in der Goose-Mine verursachte Schäden von rund 10 Millionen US-Dollar. Das Management korrigierte die Prognose für diesen Standort im zweiten Quartal nach unten. Trotzdem bleibt das Jahresziel von 820.000 bis 970.000 Unzen Gold bestehen.
An der Börse kommt die Dynamik an. Die Aktie stieg heute auf 4,30 Euro. Damit summieren sich die Gewinne der letzten sieben Tage auf über zwölf Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Wert des Papiers um rund 60 Prozent gesteigert.
Im Juni rückt der Stabwechsel an der Spitze in den Fokus. Dann muss der neue CEO Mike Cinnamond beweisen, dass er die Jahresziele trotz der operativen Hürden in der Goose-Mine erreichen kann.
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