Ethereum: 8 Prozent Sprung nach ETF-Zuflüssen
Ethereum verzeichnet nach drei Verlustquartalen einen Kurssprung von über acht Prozent, angetrieben durch neue Zuflüsse in US-ETFs und eine Rekord-Staking-Quote.

Kurz zusammengefasst
- Kurssprung von über acht Prozent
- Neue Zuflüsse in US-Spot-ETFs
- Rekord-Staking-Quote von 33 Prozent
- Drei Verlustquartale in Folge beendet
Ethereum hat drei katastrophale Quartale hinter sich. Eine solche Negativserie gab es seit 2016 nicht ein einziges Mal. Aktuell meldet sich die Kryptowährung mit einem Kurssprung von über acht Prozent zurück. Neue Geldzuflüsse in die US-ETFs liefern den Treibstoff für diese Gegenbewegung.
Institutionelle Käufer kehren zurück
Bis Ende Juni zogen Investoren massiv Kapital ab. In der letzten Juniwoche summierten sich die Abflüsse aus Ethereum-Finanzprodukten auf 273 Millionen US-Dollar. Den Löwenanteil daran trug BlackRocks ETHA-Fonds.
Zum Monatswechsel kippte die Stimmung plötzlich. Am 1. Juli verzeichneten die US-Spot-ETFs Nettozuflüsse von knapp 15 Millionen US-Dollar. BlackRock verbuchte dabei den größten Tagesbeitrag der gesamten Gruppe. Dieser Richtungswechsel entspannt die Lage im Markt für Ethereum-ETFs merklich.
Abseits der Börsen zeigt sich ein stabiler Trend. Laut Daten von CryptoQuant sind mittlerweile 33 Prozent aller Ether-Token im Netzwerk gesperrt. Diese Staking-Quote markiert einen neuen Rekord. Langfristige Halter entziehen dem Markt damit kontinuierlich Angebot. Die Folge: Das verfügbare Handelsvolumen sinkt.
Rekordwert im Netzwerk
Das aktuelle Jahr verlangt Anlegern dennoch viel ab. Seit Januar verlor Ethereum rund 43 Prozent an Wert. Dabei reihte die Währung zuletzt drei Verlustquartale aneinander. Das gab es in der gesamten Handelsgeschichte noch nie.
Technisch bleibt das Bild angeschlagen. Der Kurs nähert sich derzeit wieder der Marke von 1.700 US-Dollar. Der wichtige 50-Tage-Durchschnitt liegt mit knapp 1.850 US-Dollar jedoch noch ein gutes Stück entfernt.
Die kommenden Handelstage definieren die weitere Richtung. Bleiben die ETF-Zuflüsse positiv, baut sich Kaufdruck für einen Test der Widerstandszone bis 1.800 US-Dollar auf. Drehen die Kapitalströme wieder ins Minus, müssen Fondsmanager hinterlegte Token verkaufen. Händler dürften den aktuellen Preisanstieg dann als bloße Bärenmarktrallye abstrafen.
Ethereum: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ethereum-Analyse vom 2. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Ethereum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ethereum-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ethereum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...