TeamViewer Aktie: Kepler drückt Kursziel von 10 auf 6 Euro
Kepler Cheuvreux und MWB Research stufen TeamViewer auf Halten herab; der Quartalsumsatz sank gegenüber dem Vorjahr.

Kurz zusammengefasst
- Kepler Cheuvreux senkt Kursziel auf sechs Euro
- MWB Research setzt Ziel auf sieben Euro
- Quartalsumsatz geht um 2,2 Prozent zurück
- KI-Sitzungen steigen auf 4,6 Millionen
Medienberichten zufolge hat Kepler Cheuvreux TeamViewer am Donnerstag von „Buy“ auf „Hold“ herabgestuft und das Kursziel von 10 auf 6 EUR gesenkt. Damit entfiel die bisherige Kaufempfehlung des Analysehauses. Die Aktie fiel am Freitag um 1,6%.
Zwei Herabstufungen nach den Quartalszahlen
Bereits am Dienstag hatte MWB Research TeamViewer Medienberichten zufolge auf „Hold“ gesenkt. Das Analysehaus reduzierte zugleich sein Kursziel von 8,90 auf 7 Euro. Damit liegen für die Woche zwei Herabstufungen auf eine Halteempfehlung vor.
TeamViewer meldete am Dienstag für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 184,5 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Rückgang um 2,2 Prozent.
Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte im Quartal 42,8 Prozent. TeamViewer berichtete von verzögerten Abschlüssen großer Enterprise-Geschäfte und erneuter wirtschaftlicher Unsicherheit in Europa.
Der jährlich wiederkehrende Umsatz, kurz ARR, lag bei 736,9 Mio. Euro. Währungsbereinigt entsprach dies einem Rückgang um 0,6 Prozent.
Für die ersten neun Monate 2026 bezifferte TeamViewer den Umsatz auf 550,4 Mio. Euro. Währungsbereinigt lag er damit 1,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Bei der Nutzung künstlicher Intelligenz meldete das Unternehmen dagegen einen Anstieg: Die Zahl der KI-Sitzungen war bis Ende des dritten Quartals auf 4,6 Millionen gestiegen.
BlackRock meldet Stimmrechtsposition
Aus einer am Freitag veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung geht für BlackRock eine Gesamtposition von 5,35 Prozent hervor. Davon entfielen 5,01 Prozent auf Aktien und 0,34 Prozent auf Instrumente. Als Tag der Schwellenberührung nennt die Mitteilung Dienstag.
Für iShares Trust wurde am Dienstag ein Rückgang der Stimmrechte auf 2,97 Prozent gemeldet. Die betreffende Schwelle war am 29. Oktober unterschritten worden.
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