Adobe Aktie: Verwirrende Signale!

BMO Capital Markets stuft Adobe herab und verweist auf fehlende Kursimpulse sowie zunehmende Konkurrenz im Kreativ-Segment, was die Aktie unter Druck setzt.

Kurz zusammengefasst:
  • Herabstufung von BMO von Kaufempfehlung auf Marktperform
  • Wachsende Konkurrenz bedroht Adobes Preismacht
  • Aktie verliert nach Analystenkommentar an Wert
  • Großinvestoren zeigen uneinheitliches Verhalten

Der Software-Gigant Adobe muss einen Dämpfer hinnehmen. BMO Capital Markets hat seine Kaufempfehlung gestrichen und verweist auf fehlende Impulse für den Aktienkurs. Doch besonders die Begründung dürfte Anleger aufhorchen lassen: Die Analysten sehen zunehmenden Wettbewerbsdruck im Kerngeschäft, der die einstige Dominanz des Unternehmens infrage stellt.

Analysten treten auf die Bremse

Das entscheidende Signal kommt von BMO-Analyst Keith Bachman. Er stufte den Titel von „Outperform“ auf „Market Perform“ herab und senkte das Kursziel von 400 auf 375 US-Dollar. Damit signalisiert die Bank, dass sie vorerst an der Seitenlinie bleibt. Bachman betont, dass der Aktie derzeit ein klarer Katalysator fehlt, um aus der aktuellen Handelsspanne auszubrechen – eine Einschätzung, die durch den heutigen Kursrückgang von 1,80 Prozent auf 332,93 US-Dollar unterstrichen wird.

Adobe

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Konkurrenz im Kreativ-Sektor wächst

Hinter der Abstufung steckt mehr als nur eine Bewertungsfrage. Eine eigene Umfrage von BMO im „Creative Cloud“-Ökosystem offenbart fundamentale Risiken. Besonders bei Freiberuflern, Studenten und kleinen Unternehmen verliert Adobe an Boden. Der Grund: Günstigere Konkurrenzprodukte werden zunehmend als „gut genug“ empfunden, wodurch das Alleinstellungsmerkmal der teuren Adobe-Suite bröckelt.

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Bachman wird in seiner Analyse deutlich und bezeichnet Adobes Wettbewerbsposition derzeit als die schwächste im Vergleich zu anderen Software-Größen wie Salesforce oder HubSpot. Die Basisfunktionen für Design und Bildbearbeitung werden zunehmend zur Massenware, was die Preissetzungsmacht des Platzhirsches bedroht.

Uneinigkeit bei Großinvestoren

Diese Skepsis spiegelt sich auch im Verhalten institutioneller Investoren wider, die jedoch keine einheitliche Linie fahren. Während Park Avenue Securities seine Bestände zuletzt um rund 16 Prozent reduzierte, nutzte der Oregon Public Employees Retirement Fund den tieferen Kurs zum Ausbau seiner Position um fast 32 Prozent. Marktbeobachter werten dies als klassisches Tauziehen: Value-Investoren greifen beim „Dip“ zu, während wachstumsorientierte Fonds aufgrund der fehlenden Dynamik Bestände abbauen.

Die heutige Abstufung reiht sich in eine vorsichtigere Haltung der Wall Street ein, nachdem zuvor bereits Jefferies das Rating auf „Hold“ gesenkt hatte. Für eine nachhaltige Trendwende benötigt Adobe nun konkrete Beweise, dass man sich im dichter werdenden Markt behaupten kann – solange diese fehlen und das neue Kursziel kaum Aufwärtspotenzial bietet, dürfte die Aktie volatil bleiben.

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