BASF Aktie: Positiver Impuls verzeichnet!
BASF-Aktionäre stimmen am 30. April über die Ausgliederung von Agricultural Solutions ab. Ein Börsengang der Tochter ist für 2027 geplant.

Kurz zusammengefasst
- Abstimmung über Ausgliederung der Agrarsparte
- 40 Millionen Euro Investition in Saatgutstandort
- Börsengang der Tochter bis 2027 angestrebt
- Aktienrückkaufprogramm von 1,5 Milliarden Euro
Am Donnerstag entscheidet sich, ob BASF seine Agrartochter tatsächlich auf eigene Beine stellt. Die Hauptversammlung am 30. April stimmt über die Ausgliederung von Agricultural Solutions ab — ein Schritt, den der Konzern seit Monaten vorbereitet.
40 Millionen Euro als Signal
Kurz vor der Abstimmung investiert BASF 40 Millionen Euro in den Saatgutstandort Nunhem in den Niederlanden. Baustart ist im zweiten Quartal 2026, Fertigstellung bis Ende 2028. Die Anlagen sollen danach vollständig mit erneuerbarer Energie laufen. Das ist kein Zufall: Die Investition unterstreicht, dass Agricultural Solutions als eigenständiges Unternehmen aufgestellt werden soll — mit eigener Infrastruktur und eigenem Profil.
Das Geschäft umfasst 1.200 Saatgutsorten in 20 Kulturen, darunter Tomaten, Zwiebeln und Karotten. Der Fokus liegt auf Sorten, die Trockenheit, Hitze und Krankheitsdruck standhalten.
Börsengang bis 2027 geplant
Das Ziel: Ein Minderheitsanteil an der Frankfurter Börse, notiert unter der BASF Beteiligungs SE, bis 2027. BASF bleibt Mehrheitsaktionär. Die neue Einheit soll als Europäische Aktiengesellschaft firmieren. Livio Tedeschi, der die Sparte bereits seit 2022 leitet, übernimmt zum 1. Mai 2026 einen eigenen Vorstand — und rückt in den BASF-Konzernvorstand auf.
Am selben Tag wie die Hauptversammlung, also dem 30. April, veröffentlicht BASF um 7:00 Uhr die Quartalsmitteilung für Q1 2026. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie vor. Der Ex-Tag ist für den 4. Mai vorgesehen, die Auszahlung für den 6. Mai.
Gegenwind durch Dollar und Kosten
Das operative Umfeld trübt das Bild etwas ein. Ein schwacher US-Dollar belastet das EBITDA im ersten Quartal voraussichtlich mit bis zu 200 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet BASF ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro.
Auf der Kostenseite läuft es besser als geplant. Bis Ende 2025 hat BASF jährliche Einsparungen von rund 1,7 Milliarden Euro erreicht — 100 Millionen Euro mehr als ursprünglich angepeilt. Das neue Ziel für Ende 2026 liegt bei 2,3 Milliarden Euro.
Das laufende Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro soll bis Ende Juni abgeschlossen sein. Bis Mitte März hat BASF bereits 789 Millionen Euro investiert.
Die Aktie notiert mit einem Plus von rund 21 Prozent seit Jahresbeginn nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Der Kurs spiegelt wider, dass der Markt die Restrukturierung bislang positiv bewertet. Ob die Aktionärsmehrheit am Donnerstag den nächsten Schritt freigibt, ist die entscheidende Weichenstellung für das Jahr.
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