IBM Aktie: Erholung nach Crash

IBM erholt sich nach Kurssturz durch Regierungsauftrag und KI-Offensive. Die Quartalszahlen übertrafen Erwartungen, doch die Konkurrenz durch KI-Startups bleibt eine Herausforderung.

Kurz zusammengefasst:
  • Mehrjähriger Regierungsauftrag über 112 Millionen Dollar
  • Quartalsgewinn übertrifft Analystenerwartungen deutlich
  • Dividendenausschüttung von 1,68 Dollar je Aktie
  • KI-Auftragsvolumen erreicht 9,5 Milliarden Dollar

IBM zeigt sich Anfang März robust. Nach dem dramatischen Kurseinbruch Ende Februar – ausgelöst durch die Konkurrenz eines KI-Startups – stabilisiert sich die Aktie dank neuer Aufträge und strategischer Weichenstellungen. Die Frage: Reicht das, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen?

Großauftrag und KI-Offensive

Der Technologiekonzern sicherte sich einen mehrjährigen Regierungsauftrag über 112 Millionen US-Dollar mit der U.S. Defense Commissary Agency. Ziel ist die Modernisierung elektronischer Regaletikettensysteme an verschiedenen Standorten. Parallel dazu kündigte IBM eine Integration mit dem Spezialisten Deepgram an, um fortschrittliche Sprachfunktionen für Unternehmensinfrastrukturen zu verbessern. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Position im Bereich öffentlicher und unternehmerischer Modernisierung zu festigen.

IBM

US4592001014
-
Heute: -
7 Tage: -

Zeitgleich erweiterte das Management den Aufsichtsrat auf 14 Mitglieder. Laut einer Mitteilung vom 3. März wurde Ramon Laguarta neu ins Gremium gewählt – die entsprechende Satzungsänderung trat bereits in Kraft.

Dividende und solide Zahlen

Am 10. März steht die Ausschüttung der Quartalsdividende an: 1,68 US-Dollar je Aktie, was einer Jahresrendite von rund 2,7 Prozent entspricht. Die Ausschüttungsquote liegt bei 60,27 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei IBM?

Die jüngsten Quartalszahlen fielen besser aus als erwartet. IBM meldete einen Gewinn je Aktie von 4,52 US-Dollar – über dem Konsens von 4,33 US-Dollar. Der Umsatz kletterte auf 19,69 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 12,2 Prozent im Jahresvergleich. Das KI-Auftragsvolumen erreichte Ende des dritten Quartals 2025 bereits 9,5 Milliarden US-Dollar.

Schatten der KI-Konkurrenz

Die positive Nachrichtenlage kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Ende Februar hatte ein 13-prozentiger Kurssturz innerhalb eines Tages über 31 Milliarden US-Dollar an Börsenwert vernichtet. Auslöser war das Startup Anthropic mit seinem Tool Claude Code, das COBOL-Code automatisiert analysieren und modernisieren kann – eine direkte Bedrohung für IBMs lukratives Beratungsgeschäft mit Legacy-Systemen.

Zuletzt erholte sich die Aktie um rund 1,8 bis 1,95 Prozent und näherte sich wieder der Marke von 250 US-Dollar. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 einen Gewinn von 12,37 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 71,25 Milliarden US-Dollar. Das Wachstum soll vor allem aus den Bereichen Hybrid Cloud und Software kommen – genau jene Sparten, die nun gegen neue KI-gestützte Wettbewerber bestehen müssen.

IBM-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IBM-Analyse vom 5. März liefert die Antwort:

Die neusten IBM-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IBM-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

IBM: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Community Forum zu IBM

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Weitere Artikel zu IBM

Neueste News

Alle News

IBM Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten