Antimony Resources Aktie: Zwischenbericht am 23. Juli
Antimony Resources verzeichnet starke Bohrergebnisse mit Gold und Antimon. Die Aktie steigt, während der Markt auf die erste Ressourcenschätzung wartet.

Kurz zusammengefasst
- Kursplus von über 21 Prozent
- Gold-Antimon-Verbindung bestätigt
- Finanziell solide aufgestellt
- Ressourcenschätzung im dritten Quartal
Frische Bohrergebnisse treiben den Kurs. Die Aktie von Antimony Resources kletterte in sieben Tagen um über 21 Prozent auf 0,43 Euro. Das Unternehmen liefert starke Resultate aus seinem Bald Hill Projekt in New Brunswick. Ein Datenmodell bestätigt nun die direkte Verbindung von Gold und Antimon.
Geologen haben über 45 Bohrlöcher in der Hauptzone ausgewertet. Das Ergebnis: durchschnittlich 1,14 Gramm Gold pro Tonne Gestein. Ein herausragender Abschnitt lieferte 1,88 Gramm über knapp fünf Meter.
Gold tritt hier nicht als seltenes Nebenprodukt auf. Es zieht sich durch die gesamte geologische Struktur. Gesteinsproben aus der zentralen Zone erreichen bis zu 20,5 Prozent Antimon und 4,72 Gramm Gold. Die mineralisierte Ader erstreckt sich mittlerweile über 1.000 Meter.
Engpass treibt die Preise
Der Zeitpunkt für diesen Fund passt. Seit Peking den Export von Antimon beschränkt, herrscht am Markt ein massiver Engpass. Der Preis für das kritische Metall schoss auf fast 60.000 US-Dollar pro Tonne.
Die USA reagieren aggressiv auf die fehlenden Lieferungen. Washington investiert aktuell knapp 400 Millionen Dollar in die Antimon-Beschaffung für das Militär. Nordamerikanische Projekte rücken dadurch ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Volle Kassen schützen Aktionäre
Anders als viele kleine Explorer steht Antimony Resources finanziell solide da. Die Barreserven von 8,2 Millionen kanadischen Dollar decken die aktuelle 10.000-Meter-Bohrkampagne komplett ab. Eine Eigenkapitalquote von fast 96 Prozent sichert das schuldenfreie Unternehmen zusätzlich ab.
Das Management plant parallel ein größeres Programm über 25.000 Bohrmeter. Dieses Vorhaben wird die Kasse in den kommenden Monaten spürbar belasten. Die Folge: Vorerst droht Aktionären keine Verwässerung durch eilige Finanzierungsrunden.
Trotz der jüngsten Kursgewinne notiert das Papier weit unter seinem Rekordwert. Vom 52-Wochen-Hoch bei 1,05 Euro aus dem März trennen die Aktie fast 60 Prozent. Die gleitenden Durchschnitte der letzten 50 und 200 Tage liegen mit 0,49 und 0,46 Euro leicht über dem aktuellen Kursniveau.
Eine annualisierte Volatilität von über 100 Prozent unterstreicht das extreme Risiko der Anlage. Der relative Stärke-Index verharrt derweil neutral bei 50 Punkten.
Im dritten Quartal 2026 steht die entscheidende Belastungsprobe an. SRK Consultants veröffentlichen dann die erste offizielle Ressourcenschätzung. Das Volumen-Ziel liegt bei 2,7 Millionen Tonnen Gestein.
Der anvisierte Antimongehalt von bis zu vier Prozent muss dieses Ziel stützen. Gelingt das, steht die aktuelle Marktkapitalisierung von 47 Millionen Euro auf einem soliden Fundament. Ein möglicher Zwischenbericht am 23. Juli liefert Anlegern bald erste handfeste Anhaltspunkte.
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