SpaceX Aktie: Raptor-Ausfall stoppt Starship
Fehlzündung von vier Raptor-Triebwerken stoppt Starship-Flug 13. SpaceX-Aktie fällt auf Wochensicht um knapp 15 Prozent.

Kurz zusammengefasst
- Automatischer Abbruch bei Starship-Start
- Vier Raptor-Triebwerke zünden nicht
- Aktie verliert 14,78 Prozent in einer Woche
- Neuer Startversuch für Montag geplant
Vier Raptor-Triebwerke zünden nicht. Der Countdown stoppt auf null. Und die SpaceX-Aktie rutscht binnen einer Woche zweistellig ins Minus.
Am Donnerstag brach SpaceX den Start von Flight 13 seines Starship-Mega-Raketensystems in letzter Sekunde ab. Ein automatisches Abbruchkommando griff ein, nachdem vier Raptor-Triebwerke des Boosters bei T-0 nicht zündeten. CEO Elon Musk bestätigte später die Zündstörung.
Neue Triebwerke, neuer Anlauf
SpaceX will nun zwei der betroffenen Raptor-Triebwerke austauschen. Der nächste Startversuch ist für Montag, den 20. Juli, angesetzt.
Der Flug sollte den ersten Testflug der neuen Starship-Version V3 markieren – ein Upgrade der Rakete seit dem öffentlichen Debüt des Unternehmens. Geplant sind der Einsatz von Starlink-V3-Satelliten sowie Tests zur Booster-Rückgewinnung und zu neuen Flugsystemen.
Kurs fällt unter Ausgabepreis
Der Rückschlag traf die Anleger sichtbar. Die Aktie schloss am Freitag bei 108,40 Euro, ein Minus von 5,39 Prozent allein an diesem Tag. Auf Wochensicht steht ein Rückgang von 14,78 Prozent zu Buche, über 30 Tage summiert sich der Verlust auf 34,80 Prozent.
Damit notiert das Papier nur noch knapp einen Prozent über seinem 52-Wochen-Tief von 107,34 Euro, erreicht erst am Freitag selbst. Vom Rekordhoch aus dem Juni bei 194,46 Euro trennen die Aktie inzwischen 44,26 Prozent. Der Börsenwert von SpaceX liegt aktuell bei rund 1.558 Milliarden Euro.
Der Abbruch war nicht der einzige Programmpunkt der Woche. Am selben Donnerstag brachte eine Falcon-9-Rakete erfolgreich 21 Kommunikationssatelliten für die Transport-Layer-Konstellation der US Space Development Agency ins All, gestartet von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. Die erste Stufe landete anschließend planmäßig auf einem Drohnenschiff im Pazifik.
Einen Tag zuvor hatte die Satelliteninternet-Sparte Starlink ihr neues Endgerät für Privathaushalte vorgestellt, das Starlink V5 – kompakter, leichter und mit verbesserter Energieeffizienz. Zwischen dem 13. und 14. Juli setzte SpaceX zudem zum 600. Mal einen bereits geflogenen Falcon-Booster ein, verteilt auf zwei Starlink-Missionen.
Der nächste Startversuch am Montag dürfte zeigen, ob der Triebwerkstausch das Problem behebt. Bis dahin bleibt der fehlgeschlagene Zündversuch vom Donnerstag der bestimmende Faktor für die Kursentwicklung.
SpaceX-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SpaceX-Analyse vom 18. Juli liefert die Antwort:
Die neusten SpaceX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SpaceX-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SpaceX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...