Puma Aktie: 52-Wochen-Hoch erreicht
Die Puma-Aktie erreicht ein neues Jahreshoch, obwohl das Unternehmen für 2026 einen Umsatzrückgang und operative Verluste prognostiziert. Strategische Partnerschaften in Asien sollen ab 2027 Wachstum bringen.

Kurz zusammengefasst
- Aktienkurs erreicht neues 52-Wochen-Hoch bei 25,11 Euro
- Prognose für 2026: Umsatzrückgang und operative Verluste
- Klage gegen US-Zölle mit Belastung von 80 Millionen Euro
- Neue Technologie-Partnerschaft mit chinesischem Unternehmen Shincell
Mit dem heutigen Kursanstieg auf 25,11 Euro markiert die Puma-Aktie ein neues 52-Wochen-Hoch — und das mitten in einer Phase, in der das Unternehmen offiziell ein „Übergangsjahr“ durchläuft. Der Sprung von rund 62 Prozent gegenüber dem Novembertief zeigt, wie stark die Erwartungen an eine Erholung bereits eingepreist werden.
Verlust, Zölle, Neustart
Die fundamentale Lage bleibt vorerst belastet. Für 2026 erwartet Puma einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich. Das operative Ergebnis soll zwischen -50 und -150 Millionen Euro liegen — inklusive Einmaleffekte aus dem laufenden Kosteneffizienzprogramm. Im Geschäftsjahr 2025 verbuchte der Konzern bereits einen Verlust von rund 644 Millionen Euro, was auch zur Streichung der Dividende geführt hat.
Zusätzlichen Druck erzeugen die US-Zölle: Puma hat vor dem US-Bundesgericht Klage eingereicht, um seit Februar 2025 geltende Abgaben als rechtswidrig anfechten zu lassen. Die Belastung für den Vorsteuergewinn beziffert das Unternehmen auf rund 80 Millionen Euro. Ein Rückerstattungsportal der US-Zollbehörden soll Ende April starten — der Weg zur tatsächlichen Erstattung bleibt aber komplex.
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Partnerschaft in China, Hoffnung ab 2027
Strategisch setzt Puma auf Asien. Mit dem chinesischen Unternehmen Shincell New Materials wurde eine Vereinbarung zur Entwicklung der nächsten NITRO™-Laufschuhtechnologie unterzeichnet. Ein eigenes Labor in Suzhou soll die Forschungsarbeit bündeln; erste Produkte werden in den kommenden Saisons erwartet.
Ab 2027 rechnet Puma mit der Rückkehr auf einen Wachstumspfad. Der Lagerabbau verlaufe schneller als geplant, ein normalisiertes Bestandsniveau sei bis Ende 2026 in Sicht. Die nach wie vor hohe Short-Quote am Markt zeigt jedoch, dass nicht alle Investoren überzeugt sind.
Am 30. April legt Puma die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Sollten diese positiv überraschen, könnten Eindeckungskäufe der Leerverkäufer den bereits laufenden Kursanstieg weiter verstärken.
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