BASF liefert für 2025 ein gemischtes Bild: Operativ bleibt der Chemiekonzern leicht hinter den eigenen Zielen zurück, dafür sprudelte der freie Mittelzufluss stärker als gedacht. Genau dieser Kontrast macht die vorläufigen Zahlen spannend. Denn jetzt rückt eine Frage in den Vordergrund: Wie fällt der Ausblick für 2026 aus, wenn Margen und Währung weiter Gegenwind liefern?
Operativ leicht schwächer – aber mit klaren Gründen
Am 22. Januar meldete BASF vorläufige Eckdaten für 2025. Beim operativen Ergebnis (EBITDA vor Sondereinflüssen) verfehlte das Unternehmen die zuvor anvisierte Spanne knapp. BASF nennt dafür vor allem zwei Treiber: niedrigere Margen und negative Währungseffekte.
Für die Aktie bedeutet das: Die operative Erholung bleibt wackelig – auch wenn der Kurs mit 45,96 Euro zuletzt nur moderat um -1,20% in sieben Tagen nachgab.
Free Cashflow als Lichtblick
Deutlich besser kam am Markt der Free Cashflow an. Mit 1,3 Mrd. Euro lag er laut Unternehmen klar über Konsensschätzungen und auch über der eigenen Prognose. BASF führt das vor allem auf niedrigere Investitionen und strikte Kapitaldisziplin zurück.
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Die wichtigsten Fakten zu 2025:
– Umsatz: voraussichtlich 59,7 Mrd. €
– EBITDA vor Sondereinflüssen: voraussichtlich 6,6 Mrd. €
– Free Cashflow: 1,3 Mrd. €
– Nächster Termin: Geschäftsbericht am 27. Februar 2026
Upstream bleibt das Sorgenkind – Blick auf den 27. Februar
Die operative Schwäche verortet BASF vor allem im Upstream-Geschäft, also in der Basischemie. Dort dürften Preisdruck und eine gedämpfte Nachfrage nach Erwartung des Unternehmens auch 2026 ein Thema bleiben.
Entscheidend wird deshalb der 27. Februar 2026: Dann will BASF den geprüften Geschäftsbericht für 2025 veröffentlichen – inklusive detailliertem Ausblick für 2026. Im Fokus stehen die neue Umsatz- und Ergebnisprognose sowie Aussagen zur Nachfragetendenz und zum Fortschritt der Sparprogramme. Genau dort muss BASF zeigen, ob der starke Cashflow ein einmaliger Effekt war – oder der Anfang von mehr Stabilität.
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