Primary Hydrogen: 11,90 Prozent Absturz nach Platzierung

Die Aktie von Primary Hydrogen bricht nach einer Privatplatzierung und Verwässerungsängsten um fast zwölf Prozent ein.

Andreas Sommer ·
PRIMARY HYDROGEN Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Kapitalerhöhung über 1,5 Mio. Dollar
  • Aktienkurs stürzt um 11,9 Prozent
  • Optionsscheine wecken Verwässerungsängste
  • Mittel fließen in Betriebskapital

Primary Hydrogen hat sich erfolgreich frisches Kapital gesichert. Das Explorationsunternehmen schloss eine Privatplatzierung ab und spülte Millionen in die Kasse. Die Quittung der Anleger ließ nicht lange auf sich warten.

Kapitalspritze mit Nebenwirkungen

Der Konzern platzierte gut 2,4 Millionen neue Anteilsscheine zu je 0,60 kanadischen Dollar. Insgesamt sammelte das Management damit knapp 1,5 Millionen Dollar an Bruttoerlösen ein.

Jeder Käufer erhielt im Rahmen des Pakets zusätzlich einen Optionsschein. Dieser berechtigt innerhalb der nächsten zwei Jahre zum Erwerb einer weiteren Aktie für 0,80 Dollar. Das weckt massive Verwässerungsängste am Markt.

Extreme Volatilität prägt den Handel

Die Folge: ein tiefroter Handelstag. Die Aktie knickte am Donnerstag um 11,90 Prozent auf 0,56 Euro ein. Noch am Mittwochabend stand der Kurs bei 0,63 Euro.

Erst am 3. Juli hatte das Papier ein 52-Wochen-Hoch von 0,69 Euro erreicht. Der aktuelle Absturz untermauert das massive Risiko. Das Papier weist eine extrem hohe annualisierte Volatilität von 154 Prozent auf.

Interne Schulden getilgt

Das frische Geld fließt vor allem ins allgemeine Betriebskapital. Einen kleinen Teil der Einnahmen nutzte das Unternehmen sofort. Primary Hydrogen überwies 10.000 Dollar an zwei eigene Direktoren. Damit tilgte der Konzern ausstehende Verbindlichkeiten gegenüber Martin Kowchun und William Timothy Heenan.

Mit dem restlichen Kapital treibt Primary Hydrogen nun die Suche nach natürlichen Wasserstoff-Vorkommen voran. Das Unternehmen hält Lizenzen für gut 230 Quadratkilometer in Kanada sowie Ländereien in den USA. Die finanzierte Exploration auf Projekten wie Blakelock und Mary’s Harbour rückt damit in den operativen Fokus.

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