Deutsche Telekom Aktie: 13 Prozent weniger US-Neukunden
Die Deutsche Telekom-Aktie fällt vor den Quartalszahlen auf 26,61 Euro. Schwächere Neukundenzahlen von T-Mobile US belasten den Kurs trotz angehobener Cashflow-Prognose.

Kurz zusammengefasst
- Kurs fällt auf 26,61 Euro
- T-Mobile US mit weniger Neukunden
- Cashflow-Prognose dennoch angehoben
- Quartalszahlen am 6. August
Drei Handelstage in Folge geht es für die Deutsche Telekom-Aktie abwärts. Am Freitag rutscht der Kurs auf 26,61 Euro, ein Minus von 1,19 Prozent auf Tagesbasis. Grund für die Nervosität: schwächelnde Kundenzahlen bei der US-Tochter T-Mobile, kurz vor den Halbjahreszahlen am 6. August 2026.
Kurs fällt weiter zurück
Der Abwärtstrend zieht sich durch die ganze Woche. Bereits am Donnerstag zählte die Aktie zu den Verlierern des Tages. Am Freitagvormittag setzte sich die Schwäche fort.
Vom Jahreshoch trennt die Aktie inzwischen einiges. Der Kurs notiert rund 22,5 Prozent unter dem Hoch vom 27. Februar 2026, als das Papier noch bei 34,35 Euro stand. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Rückgang von 15,42 Prozent zu Buche.
T-Mobile US bremst die Stimmung
Ein Blick über den Atlantik liefert die Erklärung für die Kursschwäche. T-Mobile US gewann Ende Juli zwar mehr neue Vertragskunden als Analysten erwartet hatten. Im Vergleich zum Vorjahr waren es aber 13 Prozent weniger Nettoneukunden.
Das Management um T-Mobile-US-Chef Srini Gopalan bestätigte die übrigen Jahresziele. Die Prognose für den bereinigten freien Barmittelfluss hob der Konzern sogar an. Neu steht eine Spanne von 18,4 bis 18,8 Milliarden Dollar, zuvor waren es 18,1 bis 18,7 Milliarden Dollar.
Der Markt reagierte trotzdem verhalten. Die nachlassende Kundendynamik in den USA wiegt für Investoren offenbar schwerer als die angehobene Cashflow-Prognose. Diese Skepsis schwappt zeitversetzt auf den Kurs der Deutsche-Telekom-Aktie über.
Blick auf die Halbjahreszahlen
Am Donnerstag, den 6. August 2026, veröffentlicht die Deutsche Telekom ihre Ergebnisse für das zweite Quartal. Der Vergleich mit dem ersten Quartal zeigt, worauf Anleger achten dürften.
Im ersten Quartal 2026 verdiente der Konzern 0,42 Euro je Aktie. Ein Jahr zuvor waren es noch 0,58 Euro. Beim Umsatz stand dagegen ein leichtes Plus: 29,87 Milliarden Euro nach 29,76 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.
Am 6. August zeigt sich, ob T-Mobile US trotz der schwächeren Neukundenzahlen seine Rolle als Wachstumsmotor des Konzerns behaupten kann. Bis dahin bleibt der Kurs anfällig für weitere Nachrichten aus dem US-Geschäft.
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