StrongPoint Aktie: Strategischer Umbau

StrongPoint verzeichnet im Schlussquartal 2025 ein zweigeteiltes Bild mit starkem internationalem Geschäft, während Einmalkosten das operative Ergebnis belasten. Die neue Partnerschaft mit Vusion soll die Zukunft prägen.

Kurz zusammengefasst:
  • Internationale Märkte verzeichnen starke Umsatzzuwächse
  • Einmalkosten für Zukäufe drücken das Quartals-EBITDA
  • Wechsel vom Partner Pricer zu Vusion vollzogen
  • Gesamtjahresumsatz und EBITDA zeigen Aufwärtstrend

StrongPoint blickt auf ein zweigeteiltes Schlussquartal 2025 zurück. Während das internationale Geschäft kräftig zulegte, bremste eine Flaute im skandinavischen Kernmarkt die Dynamik aus. Einmalige Kosten für strategische Zukäufe drückten das operative Ergebnis zudem vorübergehend unter die Nulllinie.

Die wichtigsten Kennzahlen für das vierte Quartal 2025:

StrongPoint ASA

NO0010098247
-
Heute: -
7 Tage: -
  • Umsatz: 342 Mio. NOK (+1 % im Vergleich zum Vorjahr)
  • EBITDA: -5 Mio. NOK (Vorjahr: 5 Mio. NOK)
  • Bereinigtes EBITDA: 2 Mio. NOK
  • Wiederkehrende Umsätze (LTM): 385 Mio. NOK (+7 %)
  • Nettoergebnis: -11 Mio. NOK

Internationaler Aufschwung trifft auf nordische Flaute

Das abgelaufene Quartal verdeutlicht eine deutliche geografische Verschiebung innerhalb des Unternehmens. Während die Erlöse in der nordischen Region um 16 % einbrachen, erwies sich das internationale Geschäft als Wachstumsmotor. Verantwortlich für den Rückgang in Skandinavien war vor allem eine geringere Nachfrage nach Hardware-Installationen, insbesondere bei Projekten für elektronische Regaleetiketten (ESL) in Norwegen und Schweden.

Im Gegensatz dazu meldeten die Märkte in Großbritannien (+36 %) und den baltischen Staaten (+14 %) deutliche Zuwächse. Besonders positiv entwickelte sich der spanische Markt: Mit einem Umsatzplus von 58 % erreichte die Sparte dort die Gewinnschwelle. Trotz der stabilen Umsatzentwicklung auf Gruppenebene belasteten Einmalkosten in Höhe von 7 Mio. NOK für M&A-Beratungen das EBITDA, das ohne diese Sondereffekte bei 2 Mio. NOK gelegen hätte.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei StrongPoint ASA?

Fokus auf neue Partnerschaften

Ein zentraler Faktor für die künftige Entwicklung ist der Wechsel des Technologiepartners. Die bisherige Zusammenarbeit mit Pricer wird schrittweise beendet. Da zum Jahresende 2025 noch rund 52 Mio. NOK des wiederkehrenden Umsatzes auf diese Partnerschaft entfielen, wird dieser Anteil ab Januar 2026 sukzessive auslaufen.

Kann die neue Kooperation mit dem Anbieter Vusion diese Lücke zeitnah schließen? Das Unternehmen setzt darauf, durch den Fokus auf die neue Partnerschaft die Marktanteile im Bereich der Retail-Technologie weiter auszubauen. Auf Jahressicht zeigt der Trend nach oben: Der Gesamtumsatz für 2025 stieg um 4 % auf 1,36 Mrd. NOK, während das Jahres-EBITDA von 2 Mio. NOK auf 26 Mio. NOK kletterte.

Weitere Details zur langfristigen Strategie wird das Unternehmen im vollständigen Geschäftsbericht am 27. März 2026 veröffentlichen. Am 29. April 2026 folgen im Rahmen der Hauptversammlung die Zahlen für das erste Quartal 2026, die erste Aufschlüsse über den Erfolg der neuen Partnerschaft mit Vusion geben dürften.

StrongPoint ASA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue StrongPoint ASA-Analyse vom 14. Februar liefert die Antwort:

Die neusten StrongPoint ASA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für StrongPoint ASA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

StrongPoint ASA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Community Forum zu StrongPoint ASA

Hebelprodukte konnten nicht geladen werden.

Neueste News

Alle News

StrongPoint ASA Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten