Porsche AG Aktie: Bernstein ist wieder an Bord
Bernstein setzt 44 Euro an, während Santander sein Kursziel auf 57,80 Euro erhöht und die Einstufung auf Outperform hebt.

Kurz zusammengefasst
- Bernstein nimmt Bewertung mit Market-Perform wieder auf
- Santander hebt Kursziel auf 57,80 Euro
- Porsche bestätigt Jahresumsatzprognose von 35 bis 36 Milliarden Euro
- Jörg Bartels soll 2027 Entwicklungsvorstand werden
Bernstein Research hat die Bewertung der Porsche AG am Donnerstag Medienberichten zufolge mit „Market-Perform“ und einem Kursziel von 44 Euro wieder aufgenommen. Die Aktie schloss am Freitag bei 46,99 € und stieg damit um 0,5%.
Am Mittwoch hatte Santander Medienberichten zufolge die Einstufung von „Neutral“ auf „Outperform“ angehoben. Zugleich erhöhte das Analysehaus sein Kursziel von 43,70 auf 57,80 Euro. Damit gingen die beiden Häuser bei ihren jüngsten Bewertungsentscheidungen unterschiedliche Wege.
Bestätigter Ausblick als Hintergrund
Vor rund zwei Wochen meldete Porsche für die ersten neun Monate 2026 einen Umsatz von 25,28 Mrd. €. Das operative Ergebnis erreichte 1,74 Mrd. € und die operative Umsatzrendite 6,9 %.
Nach Angaben von dpa-AFX lagen Umsatz und operatives Ergebnis leicht unter den Analystenerwartungen, während die Profitabilität ihnen entsprach. Die Nachrichtenagentur führte den damaligen vorbörslichen Kursanstieg auf die Rückkehr zu einem positiven operativen Ergebnis und den bestätigten Jahresausblick zurück.
Porsche bestätigte vor rund zwei Wochen für das Gesamtjahr einen Konzernumsatz von 35 bis 36 Mrd. €. Für die Netto-Cashflow-Marge Automobile blieb die Prognose bei 5,5 bis 7,5 %.
Wechsel im Entwicklungsvorstand angekündigt
Am 30. Oktober teilte Porsche mit, dass Michael Steiner seine Tätigkeit im Mai 2027 beendet. Er ist Vorstand für Forschung und Entwicklung sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Jörg Bartels soll ihm ab Mai 2027 nachfolgen und wechselt von der Mercedes-Benz AG zu Porsche.
Am Dienstag kündigte Porsche außerdem eine neue Generation des Porsche Communication Management für die Modellreihen 911, Taycan, Panamera und Cayenne an. Die Hardware-Plattform soll bis zu fünffache Rechenleistung bieten. Die Einführung in neu produzierte Fahrzeuge erfolgt nach Unternehmensangaben schrittweise.
Stand heute, 8. November: Porsche AG – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Porsche AG investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.