Lockheed Martin sichert sich einen strategischen Partner in Japan. Der US-Rüstungskonzern hat mit Fujitsu einen wichtigen Liefervertrag für Radarkomponenten finalisiert – ein Schritt, der die Versorgungskette im Indo-Pazifik stärkt. Die Vereinbarung wurde am gestrigen Mittwoch offiziell unterzeichnet.
Konkret geht es um die Lieferung von Stromversorgungs-Einheiten für das hochmoderne SPY-7-Radarsystem, das in Japans Aegis-Schiffen (ASEV) zum Einsatz kommt. Die formelle Unterzeichnung besiegelt eine bereits im Mai 2025 getroffene Grundsatzvereinbarung zwischen beiden Unternehmen.
Aufbau einer lokalen Lieferkette
Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, eine japanische Produktionsbasis für kritische Radarkomponenten aufzubauen. Damit soll sichergestellt werden, dass die ASEV-Flotte über Jahrzehnte hinweg einsatzbereit bleibt.
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Das SPY-7-Radar basiert auf Festkörper-Technologie und bietet laut Lockheed Martin eine mehrfach höhere Leistung als traditionelle SPY-1-Systeme. Die Technologie ermöglicht gleichzeitige Verfolgung und Bekämpfung mehrerer Ziele – eine Schlüsselfähigkeit angesichts wachsender Bedrohungen in der Region.
Strategische Bedeutung für den Indo-Pazifik
Der Deal unterstreicht Japans Bestreben, seine Verteidigungsfähigkeiten auszubauen. Die lokale Fertigung kritischer Komponenten verringert die Abhängigkeit von Importen und stärkt Japans Position innerhalb der regionalen Sicherheitsarchitektur.
Für Lockheed Martin festigt die Partnerschaft die Präsenz in einem strategisch wichtigen Markt. Das Unternehmen hatte Ende 2025 einen Rekord-Auftragsbestand gemeldet und für das erste Quartal 2026 eine Dividende von 3,45 Dollar je Aktie angekündigt – zahlbar am 27. März an Aktionäre, die am 2. März registriert sind.
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