IperionX Aktie: Camden-Übernahme am 2. Juli abgeschlossen
Der Titanspezialist sichert sich hochgradige Rohstoffvorkommen in Camden und treibt die US-Strategie mit Pentagon-Unterstützung voran.

Kurz zusammengefasst
- Kauf der Camden-Flächen in Tennessee fix
- Hochgradige Mineralienvorkommen von bis zu 23 Prozent
- Pentagon fördert Produktion von Titanplatten
- Aktie fällt trotz positiver Unternehmensentwicklung
IperionX macht in den USA Ernst. Das Unternehmen hat den Kauf der Camden-Liegenschaften in Tennessee am 2. Juli offiziell abgeschlossen. Damit sichert sich der Titanspezialist Zugriff auf extrem hochgradige Rohstofflager in direkter Nähe zu seinen bestehenden Aktivitäten.
Turbo für die Titan-Strategie
Der Deal umfasst rund 70 Hektar Fläche mit hochwertigen Oberflächenvorräten. Diese weisen Konzentrationen von bis zu 23 Prozent an schweren Mineralien auf. Im Vergleich zum bestehenden Titan-Projekt mit 2,2 Prozent ist das eine enorme Steigerung.
Die neue Liegenschaft bietet einen klaren Zeitvorteil. Anschlüsse für Strom, Gas und Schiene sind bereits vorhanden. IperionX will Camden nun zügig in die bestehende US-Strategie integrieren. Das Management hat dafür bereits ein beschleunigtes Arbeitsprogramm gestartet.
Bis Ende 2026 soll eine integrierte Studie vorliegen. Diese Untersuchung bewertet das wirtschaftliche Zusammenspiel der Projekte Camden und Titan. Aktuell laufen bereits Bohrprogramme, um die Ressourcenmengen präzise zu bestimmen.
Rückendeckung aus dem Pentagon
Parallel dazu treibt das Unternehmen die industrielle Skalierung voran. Das US-Verteidigungsministerium stellt bis zu 6,6 Millionen US-Dollar bereit. Das Kapital fließt direkt in die Produktion ballistischer Titanplatten. Die Zusammenarbeit erfolgt eng mit Forschungslaboren der US-Armee.
An der Börse herrscht derweil Katerstimmung. Die Aktie notiert aktuell bei 2,42 Euro und verlor damit heute rund vier Prozent.
Seit dem Jahreshoch im Januar bei 5,09 Euro hat das Papier massiv an Wert verloren. Der Abstand zum Top beträgt mehr als 50 Prozent. Die hohe Volatilität von fast 80 Prozent unterstreicht die Risiken im Sektor. Klarheit über das wirtschaftliche Potenzial liefert die für Ende 2026 geplante Kombi-Studie beider Standorte.
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