DroneShield Aktie: 1. Juli 2026 im Verwaltungsrat
DroneShield baut europäische Lieferkette aus, während der Aktienkurs einbricht. Technische Indikatoren zeigen stark überverkauftes Niveau.

Kurz zusammengefasst
- Ausbau der Lieferkette in Polen
- Erste Abwehreinheit in Europa gefertigt
- Aktienkurs fällt auf 1,29 Euro
- RSI-Indikator signalisiert Überverkauf
Das operative Geschäft von DroneShield wächst rasant. An der Börse herrscht hingegen Panik. Während der Spezialist für Drohnenabwehr seine europäische Lieferkette in Polen ausbaut, stürzt der Aktienkurs ab. Allein am Freitag verlor das Papier fast acht Prozent.
DroneShield startet eine strategische Offensive in Polen. Das Ziel: eine robustere Lieferkette für den europäischen Markt. Der Konzern sucht gezielt nach lokalen Partnern für Fertigung, Elektronik und Tests. Damit will DroneShield die steigende Nachfrage nach Systemen zur Drohnenabwehr bedienen. Militär und Betreiber kritischer Infrastruktur fordern zunehmend lokale Wertschöpfung.
Produktion in Europa läuft an
Parallel dazu treibt das Management die regionale Fertigung voran. Bereits Anfang Juni produzierte DroneShield die erste Abwehreinheit auf europäischem Boden. Die Kapazitäten sollen weiter wachsen.
Flankiert wird die Expansion durch eine Personalie. Ab dem 1. Juli 2026 verstärkt Lee Goddard den Verwaltungsrat. Der pensionierte Konteradmiral bringt drei Jahrzehnte Erfahrung aus dem Verteidigungssektor mit. Er soll bei der internationalen Beschaffung helfen.
Diskrepanz zur Börse
Diese operativen Fortschritte verpuffen am Aktienmarkt völlig. Der Kurs fiel am Freitag auf 1,29 Euro. Auf Wochensicht steht ein Minus von knapp 22 Prozent auf der Anzeigetafel.
Der Abwärtstrend hat sich massiv beschleunigt. Seit dem Rekordhoch im Oktober 2025 bei 3,65 Euro büßte das Papier rund 65 Prozent ein.
Technisch ist die Lage extrem angespannt. Der RSI-Indikator notiert bei 20. Das signalisiert einen stark überverkauften Zustand. Die Aktie handelt weit unter all ihren wichtigen gleitenden Durchschnitten.
DroneShield wächst im operativen Geschäft spürbar. Die europäischen Investitionen in Rüstung und Infrastruktur spielen dem Unternehmen in die Karten. An der Börse dominiert jedoch die Angst. Solange der Kurs nicht die 50-Tage-Linie bei 1,93 Euro zurückerobert, bleibt der Abwärtsdruck bestehen.
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