Seagate: CEO Mosley verkauft 22,54 Millionen Dollar
Seagate-CEO William Mosley veräußert Aktien im Wert von über 22 Mio. Dollar. Trotz vorgeplantem Handelsplan lenkt der Verkauf die Aufmerksamkeit auf die hohe Bewertung des Speicherchipherstellers.

Kurz zusammengefasst
- CEO verkauft Aktien für 22,5 Mio. Dollar
- Verkauf nahe Allzeithoch der Aktie
- Starke Quartalszahlen stützen Kursanstieg
- KI-Nachfrage treibt Speichergeschäft an
Seagate-CEO William Mosley hat Aktien im Wert von über 22 Millionen Dollar verkauft. Die Transaktion erfolgte über einen vorgeplanten Handelsplan – und dennoch wirft das Timing Fragen auf. Der Speicherchiphersteller notiert nahe seinem Allzeithoch, der Kurs hat sich innerhalb eines Jahres versiebenfacht. Aktuell steht die Aktie bei 696 Euro, nur zwei Prozent unter dem Rekord von 710 Euro.
Das ist eine Ansage. Vor allem, weil sie vom CEO selbst kommt.
Planmäßiger Verkauf, aber auffällige Größenordnung
Die US-Börsenaufsicht zeigt: Mosley veräußerte am 20. Mai 30.000 Aktien zu Durchschnittskursen zwischen 742 und 763 Dollar. Der Erlös: 22,54 Millionen Dollar. Zuvor hatte er 14.000 Optionen zu 46,23 Dollar ausgeübt – ein günstiger Einstieg, gemessen am aktuellen Niveau.
Die Transaktionen laufen über einen Rule-10b5-1-Plan, den Mosley bereits im Februar aufgesetzt hatte. Das entkräftet den Verdacht auf kurzfristiges Insiderwissen. Dennoch: 30.000 Aktien sind kein Kleingeld. Sein verbleibender Bestand: rund 340.000 Stück.
Fundamentaldaten liefern die Rechtfertigung
Die jüngsten Quartalszahlen geben dem Kursauftrieb Rückhalt. Seagate erzielte im dritten Fiskalquartal einen Umsatz von 3,11 Milliarden Dollar. Die Bruttomarge sprang von 35,2 auf 46,5 Prozent. Der operative Gewinn erreichte 32 Prozent vom Umsatz.
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Der freie Cashflow lag bei 953 Millionen Dollar. Das Unternehmen tilgte Schulden in Höhe von 641 Millionen und gab 191 Millionen an die Aktionäre zurück. Zahlen, die zeigen: Seagate arbeitet profitabel – und die KI-getriebene Nachfrage nach Speicherlösungen sorgt für Rückenwind.
AI-Nachfrage bleibt der entscheidende Faktor
Für das laufende Quartal erwartet das Management einen Umsatz von 3,45 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von 5 Dollar. Die Nachfrage aus Rechenzentren, Enterprise-Storage und hochkapazitativen Festplatten treibt das Geschäft. Zölle und geopolitische Risiken seien bislang kaum spürbar, heißt es.
Die Spannung für Anleger liegt nun darin, ob Seagate diese Prognose erreicht. Der Insider-Verkauf des CEO lenkt den Blick auf die Bewertung. Doch die Richtung der Aktie hängt von harten Fakten ab: vom freien Cashflow, von den Margen und davon, ob die AI-getriebene Speichernachfrage anhält. Der nächste Quartalsbericht wird die erste Antwort liefern.
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