Kongsberg Gruppen: 130 Milliarden NOK Auftragsbestand
Kongsberg Gruppen trennt Schifffahrtssparte ab und konzentriert sich auf Verteidigung und Unterwassertechnik. Rekordaufträge stützen die neue Strategie.

Kurz zusammengefasst
- Konzernumbau mit Abspaltung der Schifffahrtssparte
- Fokus auf Verteidigung und Unterwasserrobotik
- Rekordauftragsbestand von 130 Milliarden Kronen
- Aktie trotz Abschlag seit Jahresbeginn im Plus
Kongsberg Gruppen hat den Konzernumbau abgeschlossen. Nachdem das Unternehmen die Schifffahrtssparte abgespalten hat, konzentriert es sich nun auf Verteidigung und Unterwassertechnik. In Oslo und an den deutschen Börsen sorgt die neue Struktur für eine Neubewertung der Aktie.
Der Aktienkurs sank am Freitag um 5,31 Prozent auf 28,33 Euro. Dieser Rückgang hat technische Gründe. Er spiegelt den Wertverlust durch die nun eigenständige Kongsberg Maritime wider. Trotz des aktuellen Abschlags liegt die Aktie seit Jahresbeginn noch rund 24 Prozent im Plus.
Die strategische Trennung soll beiden Geschäftsbereichen eigenständiges Wachstum ermöglichen. Während die maritime Sparte nun separat gelistet ist, fokussiert sich die verbleibende Gruppe auf hochspezialisierte Militärtechnik. Diese Neuausrichtung trifft auf ein Marktumfeld mit steigenden globalen Verteidigungsausgaben.
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Rekordaufträge im Verteidigungssektor
Das verkleinerte Unternehmen startet mit einer soliden Basis. Der Auftragsbestand liegt bei rund 130 Milliarden norwegischen Kronen. Besonders die Sparte Defence & Aerospace treibt das Wachstum voran. Im letzten Quartal stieg der Umsatz hier um 44 Prozent.
Ein Großauftrag aus Polen über 1,7 Milliarden Dollar für Drohnenabwehrsysteme stützt die Prognosen. Parallel dazu gewinnt die Unterwasser-Robotik an Bedeutung. Die Sparte Kongsberg Discovery steigerte ihren Jahresumsatz zuletzt um 16 Prozent. Autonome Fahrzeuge der HUGIN-Serie überwachen zunehmend kritische Infrastrukturen am Meeresgrund.
Die erste Bilanz nach der Aufspaltung folgt im Mai. Dann veröffentlicht das Management die Zahlen für das erste Quartal 2026. Marktteilnehmer blicken dabei vor allem auf die operativen Margen der Rüstungssparte. Da der norwegische Staat weiterhin über 50 Prozent der Anteile hält, bleibt die industrielle Ausrichtung stabil.
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