Salesforce: $25-Milliarden-Rückkauf gestartet
Salesforce erhöht die Dividende, startet ein 25-Milliarden-Dollar-Aktienrückkaufprogramm und vertieft die KI-Kooperation mit Google Cloud auf Basis solider Finanzergebnisse.
Kurz zusammengefasst
- Dividende steigt zweites Jahr in Folge
- Mega-Rückkaufprogramm über 25 Milliarden Dollar
- Erweiterte KI-Partnerschaft mit Google Cloud
- Solides Umsatz- und Cashflow-Wachstum
Salesforce zahlt heute seine Quartalsdividende aus — und hat in den vergangenen Wochen gleich mehrere Signale gesendet, dass das Unternehmen seinen Aktionären deutlich mehr zurückgeben will als noch vor einem Jahr.
Dividende steigt, Rückkauf setzt Maßstäbe
Die Quartalsdividende beträgt 0,44 Dollar je Aktie, ein Plus von knapp sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es ist das zweite Jahr in Folge, in dem Salesforce die Ausschüttung anhebt. Die Ausschüttungsquote liegt bei rund 21 Prozent — niedrig genug, um gleichzeitig massiv in das Geschäft zu reinvestieren.
Parallel läuft das wohl größte beschleunigte Aktienrückkaufprogramm der Unternehmensgeschichte. Im März 2026 startete Salesforce ein 25-Milliarden-Dollar-Programm, das die Hälfte des im Februar angekündigten Gesamtrahmens von 50 Milliarden Dollar umfasst. Rund 103 Millionen Aktien wurden bereits zurückgekauft. Finanziert wurde das Programm über Anleihen in acht Tranchen mit Laufzeiten bis 2066 — Nettoerlös knapp 24,9 Milliarden Dollar. Die finale Abwicklung ist für das dritte oder vierte Quartal des Geschäftsjahres 2027 geplant.
Google Cloud: KI-Agenten sollen Silos aufbrechen
Am 22. April verkündeten Salesforce und Google Cloud eine erweiterte Partnerschaft. Das Ziel: KI-Agenten sollen künftig durchgängige Workflows über beide Plattformen hinweg ausführen können — ein Problem, das fragmentierte Daten und isolierte Systeme bislang verhindert haben.
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Konkret bedeutet das: Unternehmen können KI-Agenten in Tools wie Slack und Google Workspace einsetzen, während Agentforce und Gemini Enterprise die nötige Intelligenz im Hintergrund liefern. Erste Integrationen — darunter BigQuery-Konnektoren und Apache-Iceberg-Unterstützung für Google Cloud — sind bereits im April verfügbar. Eine Gemini-gestützte Reasoning-Funktion für Agentforce folgt im Mai 2026.
Solide Zahlen als Fundament
Das alles steht auf einem stabilen finanziellen Unterbau. Im Geschäftsjahr 2026 erzielte Salesforce einen Umsatz von 41,5 Milliarden Dollar, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Der freie Cashflow erreichte 14,4 Milliarden Dollar bei einer Marge von knapp 35 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Unternehmen Erlöse zwischen 45,8 und 46,2 Milliarden Dollar — erneut rund zehn bis elf Prozent Wachstum.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 186 Dollar und damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 296 Dollar. BTIG hält an seiner Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 255 Dollar fest. Unter den befragten Analysten überwiegen die Optimisten klar: 38 Kaufempfehlungen stehen 12 neutralen Einstufungen und einer Verkaufsempfehlung gegenüber. Ob die Kombination aus Rückkäufen, Dividendenwachstum und der Google-Partnerschaft ausreicht, um die Bewertungslücke zu schließen, wird sich spätestens mit den nächsten Quartalszahlen zeigen — Salesforce erwartet eine Umsatzbeschleunigung in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2027.
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