Der Medizintechnikkonzern wagt einen gezielten Vorstoß in das Wachstumsfeld der Schmerztherapie. Durch eine neue Kooperation soll das Portfolio jenseits der klassischen Bildgebung erweitert werden. Doch honoriert der Markt diesen strategischen Schritt bereits, oder überwiegt die kurzfristige Skepsis?
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
* Partner: Avanos Medical
* Kernbereich: Integrierte Lösungen für die Schmerztherapie
* Strategie: Ausbau des Portfolios für ambulante Anwendungen
* Kursentwicklung: -5,38 % auf Wochensicht
Offensive in der Schmerztherapie
Siemens Healthineers sucht aktiv nach neuen Erlösquellen abseits der etablierten Diagnostiksparten. Die nun verkündete Zusammenarbeit mit Avanos Medical zielt darauf ab, integrierte Lösungen für die ambulante und interventionelle Schmerztherapie zu entwickeln. Für das Unternehmen ist dies mehr als nur eine Produktpartnerschaft; es ist der Versuch, sich in spezialisierten, margenstarken Nischen breiter aufzustellen.
Marktbeobachter werten diesen Schritt als logische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Durch die Bündelung der Kompetenzen mit Avanos könnte Siemens Healthineers seine Wettbewerbsposition stärken und neue kommerzielle Möglichkeiten erschließen. Die Strategie ist klar auf Diversifizierung ausgerichtet, um die Abhängigkeit von reinen Großgeräten zu reduzieren und tiefer in die klinischen Behandlungsabläufe vorzudringen.
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Charttechnik und Anlegerreaktion
Trotz der fundamental positiven Nachricht reagiert der Börsenhandel bislang zurückhaltend. Offenbar wollen Investoren zunächst abwarten, wie schnell sich die Synergien finanziell niederschlagen. Zum Handelsschluss am Dienstag notierte das Papier bei 44,52 Euro und verzeichnete damit ein leichtes Minus.
Bedenklicher stimmt der Blick auf den kurzfristigen Trend: Auf Wochensicht verlor der Titel 5,38 % an Wert. Aktuell kämpft die Aktie mit wichtigen technischen Marken. Der Kurs liegt mit 44,52 Euro hauchdünn unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 44,57 Euro. Ein nachhaltiges Überwinden dieser Linie wäre notwendig, um das charttechnische Bild wieder aufzuhellen und den Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 57,78 Euro schrittweise zu verringern.
Die operative Weichenstellung in Richtung Schmerztherapie ist langfristig vielversprechend, doch kurzfristig dominiert die Charttechnik das Geschehen. Anleger werden nun genau beobachten, ob die Unterstützung im Bereich von 44 Euro hält, um eine weitere Annäherung an das 52-Wochen-Tief bei 40,85 Euro zu verhindern.
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