IREN Aktie: Zukunftsfähig und stark!
IREN steigert Umsatz um 48 Prozent, weist aber einen Verlust je Aktie aus. Der Wandel zum KI-Infrastrukturanbieter belastet vorerst die Profitabilität.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzwachstum auf 220 Millionen Dollar
- Verlust von 0,22 Dollar je Aktie erwartet
- Fokus auf KI-Infrastruktur und GPU-Ausbau
- Gemischte Signale von institutionellen Investoren
Umsatz plus 48 Prozent, aber ein Verlust je Aktie. IREN steuert auf ein Quartalsergebnis zu, das genau diesen Widerspruch widerspiegelt.
Am Donnerstag, 7. Mai, legt das Unternehmen seine Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Analysten erwarten einen Umsatz von rund 220 Millionen Dollar. Im Vorjahresquartal waren es 148 Millionen Dollar. Das Wachstum ist real — die Profitabilität hinkt hinterher.
Starkes Umsatzwachstum, schwaches Ergebnis
Der Konsens rechnet mit einem Verlust von 0,22 Dollar je Aktie. Vor einem Jahr stand noch ein Gewinn von 0,11 Dollar. Der Grund ist kein Betriebsproblem, sondern ein Investitionsprogramm: IREN baut massiv Infrastruktur für KI-Rechenzentren auf. Das kostet — und drückt kurzfristig auf das Nettoergebnis.
Das Unternehmen wandelt sich vom reinen Bitcoin-Miner zum KI-Infrastrukturanbieter. Dieser Umbau ist kapitalintensiv. Kein Wunder, dass die Gewinnmarge vorerst leidet.
Sweetwater, Oklahoma und 150.000 GPUs
Kurz vor den Zahlen gab es bereits ein konkretes Signal. Am Montag, 4. Mai, stieg die Aktie um 11 Prozent. Auslöser war die Inbetriebnahme des Sweetwater-1-Standorts in Texas mit einer Kapazität von 1,4 Gigawatt.
Auf dem Earnings Call am Donnerstag dürften drei Themen dominieren:
- GPU-Flotte: Stand beim Aufbau der angestrebten 150.000 GPUs
- Oklahoma-Campus: Fortschritt beim neu gesicherten Rechenzentrum mit 1,6 GW Kapazität
- KI-Cloud-Umsatz: Wachstumsrate gegenüber dem klassischen Bitcoin-Mining
Das Jahresziel ist ambitioniert: IREN peilt bis Ende 2026 einen annualisierten Umsatz von 3,4 Milliarden Dollar an. Die Partnerschaft mit Microsoft soll dabei eine tragende Rolle spielen.
Institutionelle Signale gehen auseinander
Das institutionelle Bild ist gemischt. Artemis Investment Management hat seine Position zuletzt reduziert. Sanctuary Advisors hingegen hat aufgestockt — und zwar just am Tag des 11-Prozent-Anstiegs.
Bernstein lobt IRENs KI-Cloud-Aufbau ausdrücklich und hebt das Unternehmen positiv gegenüber Wettbewerbern wie CoreWeave und Nebius hervor. Freedom Capital bleibt vorsichtiger und hält an einer „Hold“-Einstufung fest. Die Begründung: Der vollständige Umbau zum diversifizierten KI-Infrastrukturanbieter braucht Zeit.
Wie schnell IREN diesen Umbau monetarisieren kann, wird der Donnerstag zeigen — zumindest in Teilen.
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