Der Zenit wird in dieser Woche erreicht!
Die Berichtssaison in den USA erreicht mit Microsoft, Apple und Alphabet ihren Höhepunkt, während der DAX hinterherhinkt.

Kurz zusammengefasst
- Tech-Giganten legen Quartalszahlen vor
- US-Indizes erreichen neue Rekordhöhen
- DAX bleibt hinter US-Märkten zurück
- Hoher Ölpreis belastet Konjunkturausblick
Im Zuge der Quartalszahlensaison hat sich der Fokus der Anleger vom Geschehen im Nahen Osten auf die jeweiligen Unternehmen verlagert, welche die Zahlen zum abgelaufenen Jahresviertel vorlegen. Bemerkenswert dabei ist, dass die Mehrzahl der US-Unternehmen die ambitionierten Erwartungen erreichen bzw. sogar übertreffen konnten. So verwundert es auch nicht, dass dem Nasdaq 100 und dem marktbreiten S&P 500 der Anstieg auf historisch hohes Kursneuland gelungen ist. Mit Unternehmen wie Microsoft, Apple, Alphabet oder Meta Platforms erreicht die Quartalszahlensaison in den USA in dieser Woche ihren Zenit. Hierzulande nimmt diese hingegen an Fahrt auf, allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch gehängt werden. Dies lässt sich auch beim DAX erkennen, welcher den führenden US-Indizes in den vergangenen Monaten deutlich hinterherläuft. Daran dürfte sich vorerst auch nicht viel ändern.
Hoher Ölpreis treibt die Preise!
Der ifo-Geschäftsklimaindex ist so tief wie seit Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr. Hintergrund ist neben der sprunghaften und schwer zu kalkulierenden US-Politik unter dem amtierenden Präsidenten Donald Trump aktuell auch der kräftige Anstieg des Ölpreises. Dieser hält sich im Zuge des Nahost-Konflikts weiterhin auf hohem Niveau. Dies führt allmählich dazu, dass sich die hohen Energiekosten auf weitere Produkte ausweiten, so dass die Teuerungsrate insgesamt wieder klar nach oben zeigt. Während die Anleger noch vor Ausbruch des Iran-Kriegs von weiteren US-Zinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte unter dem Nachfolger des amtierenden US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell ausgingen, hat der Anstieg der Teuerungsrate die Hoffnungen auf eine weitere Entspannung bei den Zinsen mittlerweile zu Ernüchterung geführt. Entsprechend wäre es eine klare Überraschung, wenn die US-Notenbank am Mittwoch ihren Zinsentscheid bekanntgeben wird. Ebenfalls von keiner Änderung des Leitzinses ist auch von der Europäischen Zentralbank auszugehen, die einen Tag nach der FED ihre Entscheidung veröffentlicht. Von dieser Seite sind keine positiven Impulse für den Aktienmarkt zu erwarten, welcher mit dem Monatswechsel auf eine saisonale Durststrecke geht, die in der Regel bis Ende September anhält. Insofern könnten die Bewegungen der Dividendentitel in den kommenden Wochen wieder etwas ruppiger werden!
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Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
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