Amadeus Fire Aktie: Anteilseigner reduziert
Der Vermögensverwalter BNP Paribas hat seinen Stimmrechtsanteil an Amadeus Fire unter die Meldeschwelle gesenkt. Der Personaldienstleister kämpft mit Verlusten und setzt auf eine Erholung der Profitabilität im laufenden Jahr.

Kurz zusammengefasst
- BNP Paribas reduziert Stimmrechtsanteil auf 2,89 Prozent
- Amadeus Fire meldete Verlust für das Geschäftsjahr 2025
- Dividende für Aktionäre wurde gestrichen
- Management peilt EBITA von 20 bis 31 Mio. Euro für 2026 an
BNP Paribas Asset Management zieht sich bei Amadeus Fire weiter zurück. Der Vermögensverwalter hat seinen Stimmrechtsanteil auf 2,89 Prozent reduziert und damit die meldepflichtige Schwelle von 3 Prozent unterschritten. Dieser Schritt erfolgt in einer Phase, in der der Personaldienstleister mit einer schwachen Ertragslage und einem intakten Abwärtstrend an der Börse kämpft.
BNP Paribas unterschreitet Meldeschwelle
Laut der aktuellen Pflichtmitteilung hält BNP Paribas nun insgesamt 157.047 Aktien des Unternehmens. Zuvor lag die Beteiligung des institutionellen Investors bei 3,12 Prozent. Die Reduzierung der Position fügt sich in das aktuelle Bild am Aktienmarkt ein: Das Papier notierte zuletzt bei 23,15 Euro und steht seit geraumer Zeit unter spürbarem Abgabedruck.
Die operative Entwicklung lieferte zuletzt kaum Impulse für eine Trendwende. Für das Geschäftsjahr 2025 musste Amadeus Fire einen Konzernverlust von 2,4 Millionen Euro ausweisen, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von über 32 Millionen Euro in den Büchern stand. In der Konsequenz strichen die Frankfurter die Dividende für die Aktionäre ersatzlos.
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Fokus auf die Ergebniserholung 2026
Das Management setzt für das laufende Jahr auf eine deutliche Trendkehr. Während das Umsatzwachstum mit einer Prognose von 0 bis 8 Prozent auf maximal 394 Millionen Euro eher verhalten ausfallen dürfte, soll die Profitabilität deutlich steigen. Amadeus Fire peilt für 2026 ein operatives EBITA in einer Spanne von 20 bis 31 Millionen Euro an.
Die Erreichung dieser Zielmarken ist entscheidend für das Vertrauen der Investoren. Nur wenn die Rückkehr zur Profitabilität wie geplant gelingt, dürfte die Aktie ihren Boden finden und für Großaktionäre wieder attraktiver werden. Das Erreichen der oberen Spanne des EBITA-Ziels von 31 Millionen Euro markiert dabei die zentrale Messlatte für den Erfolg des laufenden Turnarounds.
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