Vulcan Energy Aktie: Schleidberg-Bohrung als Treiber?
JPMorgan und Citigroup weisen höhere Beteiligungsquoten aus; Vulcans Bohrtest ergab eine modellierte Kapazität von rund 64 Litern pro Sekunde.

Kurz zusammengefasst
- JPMorgans Stimmrechtsanteil steigt auf 6,98 Prozent
- Wertpapierleihen beeinflussen die Beteiligungsmeldung
- Citigroup-Gruppe meldet 11,3823 Prozent
- Bohrtest modelliert 64 Liter pro Sekunde
JPMorgan Chase & Co. hat am Freitag für Vulcan Energy einen Anstieg der gemeldeten Stimmrechte von 5,38% auf 6,98% offengelegt. Die Veränderungsmitteilung enthält Wertpapierleihen; der höhere Anteil ist deshalb nicht mit einem entsprechenden direkten Aktienkauf gleichzusetzen.
Was die Beteiligungsmeldungen aussagen
In einer ebenfalls am Freitag veröffentlichten Mitteilung hatte JPMorgan zunächst das Überschreiten der maßgeblichen Beteiligungsschwelle angezeigt. Diese Meldung umfasste verliehene Wertpapiere und weitere Interessen. Sie belegt damit für sich genommen keine auf steigende Kurse gerichtete Anlageentscheidung.
Die anschließende Veränderungsmitteilung bezifferte die gemeldeten Stimmrechte auf 33.417.781 nach zuvor 25.763.910. Zu den darin aufgeführten Veränderungen gehörten Wertpapierleihgeschäfte.
Auch Citigroup Global Markets Australia legte am Freitag eine höhere Stimmrechtsquote der Citigroup-Gruppe offen: Sie stieg von 9,6615% auf 11,3823%. Die ausgewiesenen Interessen umfassten ebenfalls Wertpapierleihen sowie Verträge aus dem gewöhnlichen Marktgeschäft.
Bohrtest liefert operativen Hintergrund
Auf operativer Ebene meldete Vulcan Energy vor rund zwei Wochen den Abschluss seiner dritten neuen Bohrung am Standort Schleidberg. Der Test von LSC-3a lieferte nach Unternehmensangaben positive Ergebnisse und stützte den Entwicklungsplan für das Lionheart-Feld.
An der Oberfläche wurde eine Injektionsrate von ungefähr 35 Litern pro Sekunde gemessen. Aus den Testdaten und Modellierungen leitete Vulcan für die geplanten Betriebsbedingungen eine geschätzte Kapazität von rund 64 Litern pro Sekunde ab.
Diese modellierte Kapazität liegt über den ungefähr 40 Litern pro Sekunde, die der Entwicklungsplan voraussetzt. Nach Angaben von Vulcan gelang bei dem Test erstmals die Rückleitung geothermischer Sole in einen stark durchlässigen Gesteinsbereich. Das Unternehmen wertete dies als Bestätigung einer wesentlichen Annahme für die Feldentwicklung.
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