2G Energy Aktie: Berichtstermin auf Mitte Juni verschoben
Aufgrund einer ERP-Umstellung verschiebt 2G Energy den Berichtstermin für 2025. Das operative Geschäft bleibt unbeeinträchtigt, der Umsatz stieg um 6 Prozent.

Kurz zusammengefasst
- Berichtstermin auf Juni verschoben
- ERP-Umstellung als Ursache genannt
- Umsatzwachstum von sechs Prozent
- Prognose für 2026 unverändert
2G Energy verschiebt seinen nächsten großen Bericht. Die vorläufigen Zahlen für 2025 und der Ausblick auf das erste Quartal kommen erst Mitte Juni statt im Mai. Der Grund ist kein operatives Problem, sondern eine aufwendige ERP-Umstellung im Konzern.
Softwarewechsel bremst den Abschluss
Die Verzögerung hängt vor allem an Programmierarbeiten rund um die Jahresabschluss-Routinen im neuen System. Besonders betroffen ist die 2024 gegründete Produktionsgesellschaft 2G Heek GmbH. Der Vorstand hat die Verschiebung frühzeitig und in Abstimmung mit den Wirtschaftsprüfern beschlossen, um saubere Daten und einen belastbaren Abschluss zu sichern.
Für das Kerngeschäft mit Blockheizkraftwerken und Wärmepumpen erwartet das Unternehmen keine Folgen. Es geht also um einen administrativen Zeitversatz, nicht um einen Rückschlag im Tagesgeschäft.
Wachstum bleibt intakt
Am operativen Bild ändert die Verschiebung wenig. 2G Energy hat den Konzernumsatz 2025 nach vorläufigen Berechnungen um rund 6 Prozent auf etwa 398 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahr waren es 375,6 Millionen Euro.
Treiber war vor allem das Neuanlagengeschäft mit einem Plus von etwa 11 Prozent auf rund 230 Millionen Euro. Das Auslandsgeschäft legte um 19 Prozent zu und näherte sich mit rund 198 Millionen Euro dem deutschen Heimatmarkt an.
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Prognose für 2026 steht
Für 2026 hält das Management an der Prognose fest. Der Umsatz soll zwischen 440 Millionen und 490 Millionen Euro liegen, die EBIT-Marge bei 9 bis 11 Prozent. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass der Vorstand den Wachstumspfad trotz des späteren Berichtstermins nicht infrage stellt.
Strategisch setzt 2G Energy weiter auf Rechenzentren, Gasreservekraftwerke in Deutschland und Projekte in den USA. Dort erwartet das Unternehmen noch im zweiten Quartal signifikante Kundenvorauszahlungen.
An der Börse kam die Nachricht nicht gut an. Die Aktie notiert bei 54,30 Euro und liegt damit 3,72 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn steht trotzdem ein Plus von 48,36 Prozent zu Buche.
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