Siemens Energy Aktie: Deutsche Bank bestätigt Kursziel 210 Euro
Deutsche Bank Research hält an 210 Euro Kursziel fest; Siemens Energy kaufte Ende September knapp 291.000 eigene Aktien zurück.

Kurz zusammengefasst
- Deutsche Bank belässt Einstufung auf Buy
- Kursziel bleibt bei 210 Euro
- Rückkauf von 290.986 Aktien vollzogen
- Pekka Lundmark übernimmt Aufsichtsratssitz
Mit Rückenwind durch das laufende Aktienrückkaufprogramm blicken Marktbeobachter optimistisch auf die anstehenden Schlussquartalszahlen von Siemens Energy. Am heutigen Donnerstag hat Deutsche Bank Research die Einstufung für den Energietechnikkonzern auf „Buy“ belassen. Analyst Gael de-Bray bestätigte dabei das Kursziel von 210 Euro.
Analystenlob vor den Jahreszahlen
Die Einstufung stützt sich maßgeblich auf die Kapitalallokation des Konzerns. De-Bray bezeichnete die jüngst gestartete Tranche des Aktienrückkaufs als „höchst positives Signal“ im Vorfeld der anstehenden Zahlen zum vierten Geschäftsquartal und dem Ausblick auf das Geschäftsjahr 2027. Bereits am 24. September hatte zudem die US-Bank JPMorgan ihre positive Haltung bekräftigt und die Aktie auf „Overweight“ belassen.
An der Börse notiert der Titel derzeit bei 142,96 Euro. Damit liegt der Kurs noch 27 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 195,38 Euro, das im April markiert wurde. Das Kursziel der Deutschen Bank räumt den Papieren somit eine spürbare Erholungsspanne ein.
Rückkaufprogramm nimmt Fahrt auf
Hintergrund der Analystenkommentare ist die Kapitalmaßnahme des Münchner Unternehmens: Siemens Energy hatte vor gut einer Woche die dritte Tranche seines Programms auf den Weg gebracht.
In diesem Rahmen sollen bis längstens zum 31. März 2027 eigene Aktien im Wert von bis zu 2 Milliarden Euro erworben werden, begrenzt auf höchstens 50 Millionen Stückaktien. Das gesamte Programm, das bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 läuft, umfasst ein Volumen von bis zu 6 Milliarden Euro.
Die ersten Schritte sind bereits vollzogen. Vom 24. bis einschließlich 27. September kaufte das Unternehmen 290.986 eigene Anteile über die Börse zurück. Parallel dazu meldete das Unternehmen auch Insideraktivitäten: Aufsichtsratsmitglied Robert Kensbock trennte sich am 25. September von Aktien im Gesamtwert von 160.326,50 Euro zu einem Durchschnittskurs von 145,7514 Euro.
Wechsel im Kontrollgremium vollzogen
Neben den operativen Finanzmaßnahmen traten mit dem heutigen Datum auch personelle Veränderungen in Kraft. Zum 1. Oktober übernimmt Pekka Lundmark den Aufsichtsratssitz von Matthias Rebellius, der zum gestrigen Monatsende auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist.
Die Aktionäre sollen die Wahl Lundmarks bei der Hauptversammlung am 25. Februar 2027 formal bestätigen. Reuters zufolge hatte die ehemalige Muttergesellschaft Siemens nach dem Unterschreiten der Fünf-Prozent-Schwelle keinen Anspruch mehr auf den Sitz im Kontrollgremium.
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