Während der Markt gespannt auf die kommenden Quartalszahlen blickt, sendet BPs strategischer Partner Aker BP ein deutliches Signal der Zuversicht. Statt Investitionsstopp dominiert heute die Nachricht über einen langfristigen Millionen-Deal im Offshore-Bereich. Dies zeigt, dass trotz der jüngsten Volatilität an den Energiemärkten die Weichen für die zukünftige Produktion gestellt werden.
Strategische Partnerschaft sichert Kapazitäten
Die konkrete Meldung kommt heute nicht aus London, sondern aus dem Umfeld der norwegischen Beteiligung Aker BP. Der Bohrinselbetreiber Noble Corporation gab bekannt, dass Aker BP die Bohrinsel „Noble GreatWhite“ für einen Zeitraum von drei Jahren unter Vertrag genommen hat. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 473 Millionen US-Dollar, wobei der Start für das zweite Quartal 2027 terminiert ist.
Für BP-Aktionäre ist dies relevant, da der britische Konzern eine signifikante Beteiligung an Aker BP hält. Der Abschluss dieses Vertrags demonstriert das Vertrauen in die langfristige Rentabilität des norwegischen Festlandsockels. In einem Umfeld schwankender Rohstoffpreise ist die Sicherung von wichtigem Equipment für die Zukunft ein Indikator für operative Stabilität.
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Ölpreis stabilisiert sich
Unterstützung erhält der Titel, der aktuell bei 5,15 Euro notiert, auch von der makroökonomischen Seite. Der Ölpreis der Sorte WTI konnte sich zuletzt oberhalb der Marke von 61 US-Dollar stabilisieren. Marktbeobachter führen dies auf erneute geopolitische Spannungen und Marine-Aktivitäten nahe dem Iran zurück, die eine Risikoprämie in den Markt zurückgebracht haben. Für das Upstream-Geschäft von BP ist das Halten dieser Preismarke essenziell, um die Margen zu stützen.
Fokus auf den 10. Februar
Trotz der positiven operativen Nachrichten bleibt eine gewisse Zurückhaltung spürbar. Der Grund liegt im anstehenden Finanzbericht: Am 10. Februar 2026 wird BP die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen.
Anleger haben dabei noch das Update vom Januar im Hinterkopf, in dem das Management vor Abschreibungen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar und einem schwachen Handelsergebnis warnte. Da diese Faktoren mittlerweile weitgehend eingepreist sein dürften, richtet sich der Blick nun fast ausschließlich nach vorn. Entscheidend für die Kursreaktion im Februar werden der konkrete Ausblick des Managements und Aussagen zur Fortführung des Aktienrückkaufprogramms sein.
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