Equinor Aktie: Rückkäufe laufen planmäßig
Der Konzern kaufte Mitte Oktober eigene Aktien für zwei Programme; sein Bestand liegt weiterhin unter einem Prozent des Grundkapitals.

Kurz zusammengefasst
- 540.275 Aktien in dritter Tranche erworben
- Mitarbeiterprogramm kaufte 389.058 Aktien
- Eigenbestand beträgt 0,97 Prozent
- Dritte Tranche endet spätestens am 26. Oktober
Equinor kauft weiter eigene Aktien zurück, und zwar auf zwei Schienen. Die Meldungen vom Dienstag zeigen, wie regelmäßig der norwegische Energiekonzern am Markt auftritt und wie klein der Bestand bislang noch ist.
Dritte Tranche für 2026 nähert sich dem Ende
Im Rahmen der dritten Tranche des diesjährigen Rückkaufprogramms erwarb Equinor zwischen dem 12. und 16. Oktober insgesamt 540.275 eigene Aktien. Der Durchschnittspreis lag bei 425,48 Norwegischen Kronen je Aktie. Angekündigt wurde die Tranche am 22. Juli, sie läuft seit dem 23. Juli und endet spätestens am 26. Oktober. Die Schlussphase hat damit begonnen.
Der Konzern hält nach diesen Käufen 23.077.317 eigene Aktien, das entspricht 0,97 Prozent des Grundkapitals. Darin enthalten sind Papiere für das Aktiensparprogramm der Mitarbeiter. Ohne diese Bestände liegt der Eigenbesitz bei rund 11,8 Millionen Aktien oder 0,49 Prozent.
Parallel läuft das Mitarbeiterprogramm
Daneben läuft ein zweites Programm, dessen Aktien für Vergütungsmodelle von Beschäftigten und Management gedacht sind. Es wurde am 4. Februar angekündigt und läuft vom 13. Februar 2026 bis zum 15. Januar 2027. Das Gesamtvolumen beträgt knapp zwei Milliarden Kronen, maximal sollen 19,6 Millionen Aktien erworben werden.
Am 15. Oktober kaufte Equinor dafür 389.058 Aktien an der Osloer Börse. Der Durchschnittspreis lag bei 429,24 Kronen und damit leicht über dem Schnitt der Tranche aus der Vorwoche.
Die beiden Programme verfolgen unterschiedliche Zwecke. Ein Teil der erworbenen Papiere dient den Anreizprogrammen für Mitarbeiter. Andere Aktien aus offengelegten Rückkäufen sollen dagegen das ausgegebene Kapital verringern, also eingezogen werden. Das erklärt, warum der Gesamtbestand eigener Aktien trotz laufender Käufe unter einem Prozent bleibt.
Was als Nächstes ansteht
Die dritte Tranche endet spätestens am 26. Oktober. Das Mitarbeiterprogramm läuft bis zum 15. Januar 2027 weiter, bis dahin sind tägliche Käufe an der Osloer Börse zu erwarten.
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