PayPal: Enrique Lores spaltet Venmo ab
PayPal gliedert die beliebte App Venmo aus und schafft drei neue Geschäftsbereiche. Analysten sehen mögliche Verkäufe von Unternehmensteilen.

Kurz zusammengefasst
- Venmo wird eigenständige Sparte
- Drei neue Geschäftsbereiche geschaffen
- Führungswechsel mit neuer KI-Chefin
- Aktie unter Druck vor Quartalszahlen
PayPal baut seinen Konzern radikal um. Der Zahlungsdienstleister gliedert sein Zugpferd Venmo in eine eigenständige Sparte aus. Das Management will so das Wachstum beschleunigen.
Drei neue Geschäftsbereiche
CEO Enrique Lores teilt das operative Geschäft in drei Bereiche auf. Das Kerngeschäft rund um Checkout und PayPal liefert weiterhin den Großteil der Umsätze. Die App Venmo agiert mit ihren rund 100 Millionen Nutzern künftig als eigenständige Einheit. Der dritte Bereich bündelt Payment-Services und Krypto-Dienste wie Braintree.
Marktbeobachter vermuten hinter der Umstrukturierung einen größeren Plan. Die neue Aufteilung erleichtert es, einzelne Unternehmensteile zu verkaufen. Die Folge: Tech-Riesen wie Apple, Google oder Meta gelten als mögliche Interessenten für Venmo. JPMorgan könnte Teile der Payment-Sparte übernehmen.
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Neues Personal für den Umbau
Im gleichen Schritt tauscht PayPal das Führungspersonal aus. Antonio Lucio übernimmt das globale Marketing. Er bringt Erfahrung von Meta und Visa mit. Diego Scotti und Michelle Gill verlassen den Konzern. Anshu Bhardwaj rückt auf den neuen Posten der KI-Chefin. PayPal rückt künstliche Intelligenz damit stärker in den Fokus.
An der Börse steht PayPal unter Druck. Die Aktie verlor in diesem Jahr rund 15 Prozent an Wert. Der Kurs notiert aktuell bei 50,44 US-Dollar. Der Börsenwert liegt bei gut 45 Milliarden US-Dollar.
Analysten empfehlen mehrheitlich, die Papiere zu halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 51,26 US-Dollar. In den kommenden Tagen legt PayPal seine Quartalszahlen vor. Dann muss das Management erste Details zur neuen Struktur präsentieren.
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