IperionX Aktie: Studie bringt 813 Millionen Kapitalwert
Trotz positiver Analystenstimmen und einer strategischen Akquisition verharrt der Aktienkurs von IperionX im Minus.

Kurz zusammengefasst
- Kursziele von Roth Capital und BTIG erhöht
- Machbarkeitsstudie bestätigt starke Projektkennzahlen
- Übernahme von Vermögenswerten in Tennessee
- Umsätze erst für zweite Jahreshälfte erwartet
Zwei Analystenerhöhungen, ein geplantes Investorentreffen und eine strategische Akquisition — IperionX liefert gerade viele Schlagzeilen. Der Kurs reagiert mit einem mageren Plus von knapp drei Prozent. Das Missverhältnis sagt viel über die aktuelle Lage des australischen Titanproduzenten.
Machbarkeitsstudie befeuert Kurszielerhöhungen
Roth Capital hat sein Kursziel von 71 auf 75 US-Dollar angehoben und hält an seiner Kaufempfehlung fest. BTIG zog noch stärker nach: Das Kursziel kletterte von 40 auf 55 US-Dollar, ebenfalls mit einer Kaufempfehlung.
Auslöser war die veröffentlichte Definitive Feasibility Study für das Titan-Projekt. Die Studie bestätigt ein Vorhaben, das Titan, Zirkon und seltene Erden aus einer einzigen US-amerikanischen Lagerstätte fördern soll — auf Basis eines 14-jährigen Minenplans. Die Kennzahlen sind beachtlich: ein Nettogegenwartswert nach Steuern von 813 Millionen US-Dollar, eine interne Rendite von 39 Prozent und eine Amortisationszeit von 3,6 Jahren.
Fünf der sechs beobachtenden Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf. Einer rät zum Verkauf.
Akquisition in Tennessee stärkt Rohstoffbasis
Parallel dazu hat IperionX eine Vereinbarung zum Kauf bestimmter Vermögenswerte der Covia Solutions LLC in Camden, Tennessee, abgeschlossen — für drei Millionen US-Dollar. Das Gelände liegt direkt neben dem Titan-Projekt.
Das Paket umfasst Mineralrechte, Lagerbestände, Bergbauausrüstung und Schieneninfrastruktur. IperionX übernimmt damit auch Rekultivierungspflichten für das Gelände: Regrading, Begrünung, Stabilisierung. Die Akquisition verdichtet die eigene Rohstoffbasis im sogenannten Big Sandy Critical Minerals Province und erweitert die Versorgungsoptionen für das Titan-Projekt.
Umsatz lässt weiter auf sich warten
Trotz der positiven Meldungen bleibt IperionX ein Unternehmen ohne nennenswerte Einnahmen. Kundenerlöse sollen erst in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2026 anlaufen — wenn Qualifizierungsprogramme abgeschlossen sind und neue Sinteröfen die Produktionskapazität für Titanteile deutlich erhöhen.
Die Titanproduktion in der Anlage in Virginia hat den Testbetrieb verlassen und läuft nun kontinuierlich. Das ist ein operativer Fortschritt. Zum Jahresende am 30. Juni 2026 erwartet das Unternehmen einen Kassenbestand zwischen 36 und 40 Millionen US-Dollar.
Die Kursentwicklung spiegelt die Ungeduld der Märkte wider. Mit einem Jahresverlust von gut 31 Prozent und einem Abstand von über 55 Prozent zum Januarhoch bei 5,09 Euro notiert die Aktie tief im Minus. Der RSI liegt bei 31,4 — nahe am überverkauften Bereich. Das Managementgespräch mit B. Riley könnte kurzfristig für etwas Aufmerksamkeit sorgen. Ob das reicht, um die Lücke zwischen Meilensteinen und Umsatz zu überbrücken, entscheidet sich spätestens im zweiten Halbjahr 2026.
IperionX-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue IperionX-Analyse vom 29. Juni liefert die Antwort:
Die neusten IperionX-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für IperionX-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
IperionX: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...