Meta Aktie: 8.000 Jobs gestrichen
Meta kündigt Abbau von 8.000 Stellen an, um Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz zu finanzieren. Analysten bleiben trotz Kursrückgang optimistisch.

Kurz zusammengefasst
- Rund 8.000 Stellen gestrichen
- Massive Investitionen in KI geplant
- Aktie gibt zeitweise nach
- Analysten bestätigen Kaufempfehlung
Der Facebook-Konzern baut heute massiv Personal ab. Rund 8.000 Stellen fallen dem Rotstift zum Opfer — das entspricht etwa zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Gleichzeitig lässt Meta rund 6.000 offene Positionen unbesetzt. Der Kurs gibt im Nasdaq-Handel zeitweise um mehr als zwei Prozent nach.
KI-Offensive auf Kosten der Belegschaft
Der Grund ist kein Geheimnis: Meta treibt seine Investitionen in Künstliche Intelligenz mit voller Kraft voran. Allein für 2026 plant der Konzern Kapitalinvestitionen zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar — ein Plus von rund 73 Prozent gegenüber 2025. Um diese enormen Ausgaben zu schultern, sollen Effizienzgewinne aus dem Personalabbau die Bilanz entlasten.
Personalchefin Janelle Gale gab intern bekannt, die eigentlich noch laufenden Planungen seien wegen Leaks früher als vorgesehen kommuniziert worden. Die Entlassungen werden am 20. Mai wirksam. Betroffene US-Mitarbeiter erhalten 16 Wochen Grundgehalt plus zwei zusätzliche Wochen pro Beschäftigungsjahr sowie 18 Monate Krankenversicherung.
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Analysten bleiben optimistisch
Trotz der kurzfristigen Kursschwäche hält Guggenheim an einem Kursziel von 850 Dollar und einer Kaufempfehlung fest. Die Investmentbank hob ihre Umsatzwachstumsprognose für das erste Quartal 2026 auf 32,3 Prozent an — getrieben von starker Werbenachfrage und Verbesserungen durch das KI-System Andromeda. Für alle Quartale 2026 erwartet Guggenheim ein Umsatzwachstum von jeweils über 23 Prozent.
Der freie Cashflow dürfte kurzfristig unter den massiven Investitionen leiden. Ab 2028 rechnet Guggenheim jedoch damit, dass er frühere Höchstwerte übersteigt. Ein erster Beleg für die Produktivität der KI-Ausgaben: Muse Spark, das erste bedeutende Sprachmodell aus Metas neugegründetem Superintelligence-Labor, ist bereits am Markt.
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