Der Essenslieferdienst Delivery Hero hat heute vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt – und liefert endlich, was Anleger lange erwarteten: schwarze Zahlen. Das bereinigte EBITDA übertraf 900 Millionen Euro, nach 692,5 Millionen Euro im Vorjahr. Damit erreichte das Berliner Unternehmen sein selbst gestecktes Ziel von 900 bis 940 Millionen Euro.
Die Profitabilität kommt zur rechten Zeit. Denn während der Umsatz auf 14,8 Milliarden Euro kletterte, enttäuschte der Bruttowarenwert (GMV) leicht mit 49,2 Milliarden Euro – Analysten hatten 49,5 Milliarden Euro erwartet. Auch im vierten Quartal blieb der GMV mit 12,4 Milliarden Euro hinter den Erwartungen von 12,7 Milliarden Euro zurück.
Quick Commerce knackt wichtige Marke
Besonders stark entwickelte sich das Quick-Commerce-Geschäft: Der GMV stieg 2025 um über 30 Prozent auf mehr als 7,5 Milliarden Euro. Für 2026 peilt CEO Niklas Östberg hier bereits 10 Milliarden Euro an. Das Segment Integrated Verticals, das die eigenen Dmarts umfasst, erreichte erstmals die Gewinnschwelle beim bereinigten EBITDA – ein strategischer Meilenstein.
Die Bruttogewinnmarge kletterte im vierten Quartal auf einen Rekordwert von 8,3 Prozent. Zudem generierte Delivery Hero erstmals einen Free Cashflow von über 200 Millionen Euro. Das zeigt: Die jahrelange Fokussierung auf Profitabilität statt reinem Wachstum zahlt sich aus.
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Regionale Unterschiede prägen das Bild
Regional verlief die Entwicklung unterschiedlich. In der wichtigen MENA-Region (Naher Osten/Nordafrika) wuchs der GMV im vierten Quartal um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Saudi-Arabien trotzte trotz harter Konkurrenz dem Druck. In Asien kehrte das Segment nach Schwächephasen wieder zu positivem GMV-Wachstum zurück – getrieben durch Südkorea, wo Delivery Hero seit Mai 2025 kontinuierlich Marktanteile gewinnt.
Europa legte beim Umsatz mit 34 Prozent Plus im vierten Quartal stark zu. Die Türkei erzielte in der zweiten Jahreshälfte 2025 ein positives bereinigtes EBITDA. In den Americas stieg die Zahl der Bestellungen um 24 Prozent, wobei die Region erstmals durchschnittlich eine Million Bestellungen pro Tag im vierten Quartal verzeichnete.
CFO Marie-Anne Popp kündigte für Ende März den Ausblick auf 2026 an. Das Unternehmen plant höhere Investitionen in das Dmart-Netzwerk, während gleichzeitig die im Geschäftsjahr 2025 erzielten Effizienzgewinne nachhaltiges Wachstum ermöglichen sollen.
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