PepsiCo Aktie: Baja-Blast-Deal verlängert?
Die erneuerte Kooperation sichert Mountain Dew Baja Blast und sieht weitere Getränkeideen vor; zugleich schloss PepsiCo sein Werk in Knoxville.

Kurz zusammengefasst
- US-Partnerschaft um elf Jahre verlängert
- Baja Blast bleibt im Taco-Bell-Angebot
- PepsiCo-Werk in Knoxville geschlossen
- 112 Beschäftigte verloren laut Medienberichten ihren Arbeitsplatz
PepsiCo und Taco Bell haben am 22. Oktober ihre US-Getränkepartnerschaft um elf Jahre bis 2036 verlängert. Nach Angaben der Unternehmen umfasst die Vereinbarung die weitere Verfügbarkeit von Mountain Dew Baja Blast sowie Pläne für zusätzliche Getränkeinnovationen. Damit gehört neben der Fortführung des bestehenden Angebots auch dessen Weiterentwicklung zur erneuerten Zusammenarbeit.
Zusammenarbeit reicht über die USA hinaus
PepsiCo bleibt nach eigenen Angaben außerdem Getränkepartner von Taco Bell in Kanada, Großbritannien, Irland und Thailand. Die Vereinbarung betrifft damit neben dem US-Geschäft auch ausgewählte internationale Märkte.
Neue Geschmacksrichtungen hatte PepsiCo bereits am 20. Oktober bei mehreren Marken hervorgehoben. Dazu zählen die limitierten Produkte Brisk und Gatorade mit Bananengeschmack.
Auch Quaker greift den Geschmackstrend auf: PepsiCo stellte dort proteinreiche Instant-Haferflocken in der Variante Banane-Schokolade heraus. Das Unternehmen präsentierte die Produkte als Beispiele dafür, wie es den Bananentrend über verschiedene Marken seines Portfolios hinweg aufnimmt.
Standort Knoxville geschlossen
Im US-Getränkegeschäft meldete PepsiCo Beverages U.S. am 19. Oktober die sofortige Schließung seines Werks in Knoxville im Bundesstaat Tennessee. Die örtlichen Vertriebs- und Auslieferungsteams sollen die Kunden nach Unternehmensangaben weiterhin bedienen. Die Schließung der Produktionsstätte beendet damit nicht die lokale Kundenbetreuung durch diese Teams.
Betroffene Beschäftigte erhalten laut PepsiCo bis zum 1. Januar weiterhin Lohn und Sozialleistungen sowie Zugang zu Unterstützungsangeboten für den beruflichen Übergang. Medienberichten zufolge verloren bei der Schließung des Abfüllwerks 112 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Das Unternehmen bemüht sich demnach außerdem darum, Mitarbeiter an nahe gelegenen Standorten unterzubringen.
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