IREN Aktie: Nvidia-Deal mit 2,1 Milliarden Potenzial
IREN wandelt sich vom Bitcoin-Miner zum KI-Rechenzentrum-Betreiber. Eine Milliarden-Wandelanleihe und Nvidia-Deal treiben Expansion, Aktie fällt.

Kurz zusammengefasst
- Übernahme in Spanien geplant
- Partnerschaft mit Nvidia geschlossen
- Drei Milliarden Dollar Wandelanleihe platziert
- Aktie verliert nach Anleihe-Emission
IREN vollzieht einen radikalen Wandel. Der ehemalige Bitcoin-Miner baut ein globales Netzwerk für KI-Rechenzentren auf. Ein Deal mit Nvidia und eine Übernahme in Spanien treiben die Expansion voran. Die Kehrseite: Eine milliardenschwere Wandelanleihe weckt massive Verwässerungsängste.
Sprung nach Europa
IREN will den spanischen Entwickler Ingenostrum übernehmen. Damit betritt das Unternehmen erstmals den europäischen Markt. Die geplante Übernahme bringt ein lokales Team von 50 Mitarbeitern mit. Parallel dazu sichert sich IREN 490 Megawatt an netzgebundener Leistung. Das gesamte Stromportfolio wächst damit auf fünf Gigawatt.
Spanien bietet ideale Bedingungen für große KI-Rechenzentren. Das Land verfügt über günstige erneuerbare Energien und eine klare Regulierung. Ingenostrum entwickelt dort Projekte in mehreren Regionen. Eine erste Anlage in Galicien läuft bereits.
Nvidia als strategischer Partner
Der europäische Ausbau flankiert eine weitreichende Partnerschaft. IREN und Nvidia wollen gemeinsam KI-Infrastruktur aufbauen. Der Schwerpunkt liegt auf dem texanischen Sweetwater-Campus. Die geplante Kapazität liegt bei bis zu fünf Gigawatt.
Nvidia sichert sich im Rahmen der Vereinbarung weitreichende Rechte. Der Chipkonzern kann in den nächsten fünf Jahren ein gewaltiges Aktienpaket erwerben. Der Ausübungspreis liegt bei 70 US-Dollar. Das entspricht einem potenziellen Investment von 2,1 Milliarden US-Dollar.
Milliarden-Schulden drücken den Kurs
Diese massive Expansion erfordert frisches Kapital. IREN schloss die Platzierung einer Wandelanleihe ab. Das Volumen liegt bei drei Milliarden US-Dollar. Ursprünglich plante das Management nur zwei Milliarden US-Dollar. Die hohe Nachfrage führte zu zwei Aufstockungen.
Die Folge: Die Aktie fiel am Freitag um 8,5 Prozent auf 45,63 Euro. Aktionäre fürchten eine weitere Verwässerung ihrer Anteile. Bereits im vergangenen Jahr stieg die Zahl der ausstehenden Papiere um gut die Hälfte.
Analysten uneins
Die Meinungen der Experten gehen weit auseinander. BTIG rät zum Kauf und sieht das Kursziel bei 80 US-Dollar. Goldman Sachs bleibt neutral und taxiert den Wert auf 44 US-Dollar. JPMorgan rät zum Untergewichten.
Die extreme Volatilität von annualisiert 120 Prozent spiegelt diese Unsicherheit wider. IREN befindet sich in einer kritischen Übergangsphase. Das alte Bitcoin-Geschäft rückt in den Hintergrund. Die neuen KI-Verträge müssen nun schnell skalieren. Nur so kann das Unternehmen die immensen Schulden bedienen.
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