Nexus Uranium Aktie: Bohrgenehmigung im Juni 2026 erwartet
Nexus Uranium steht kurz vor der finalen Bohrgenehmigung für sein Chord-Projekt in South Dakota. Ein positiver Bescheid könnte das Bohrprogramm im Sommer 2026 starten.

Kurz zusammengefasst
- Anhörung zur Bohrlizenz abgeschlossen
- Entscheidung über Chord-Projekt steht bevor
- Vollfinanziertes Bohrprogramm für Sommer 2026
- Uranpreis trotz leichter Verluste über Vorjahr
Die finalen Hürden für das Chord-Projekt in South Dakota sind gefallen – jetzt entscheidet die Behörde über das erste Bohrprogramm des Explorationsunternehmens. Der Ausgang dürfte über die weitere Entwicklung des Uran-Wertes entscheiden.
Eine Anhörung vor dem South Dakota Board of Minerals and Environment endete am 22. Mai. Das Gremium verhandelte fünf Tage lang über den Genehmigungsantrag für Uranexploration auf dem Chord-Projekt. Investoren warten nun auf den schriftlichen Bescheid.
Die letzte regulatorische Hürde
Das Hearing im Mueller Civic Center in Hot Springs war der finale Schritt im Genehmigungsprozess des Bundesstaates. Stimmt die Behörde zu, muss sie die Bohrlizenz innerhalb von 30 Tagen ausstellen – gesetzlich festgelegt. Eine positive Entscheidung würde die Erteilung der Genehmigung auf Juni 2026 datieren und damit das Bohrziel direkt freigeben.
Nexus hat ein vollfinanziertes erstes Bohrprogramm für den Sommer 2026 in der Warteschleife. Geplant sind bis zu 38 Bohrlöcher mit einer Tiefe von je 213 Metern. Neubau von Zufahrtswegen ist nicht vorgesehen. Das Chord-Projekt verfügt über eine abgeleitete Ressource von 2,75 Millionen Pfund Äquivalent U3O8 und gilt als Flaggschiff-Asset des Unternehmens im US-Portfolio.
Verstärkung vor der Anhörung
Zur Vorbereitung holte sich Nexus einen Experten an Bord. Mark Hollenbeck bringt über 30 Jahre Erfahrung in Ingenieurwesen, Rohstoffmanagement und öffentlicher Politik mit. Seine Expertise liegt in der Genehmigung und Entwicklung von Uranressourcen in den USA, speziell bei der In-Situ-Laugung (ISR). Hollenbeck war zuvor Projektmanager für das Dewey-Burdock-Uranprojekt in South Dakota – der ISR-Nachbarliegenschaft von enCore Energy, nur rund fünf Kilometer nordwestlich des Chord-Explorationsgebiets.
Marktumfeld stützt den Sektor
Der Uranpreis notierte am 22. Mai bei 84,70 US-Dollar pro Pfund – ein Minus von 2,81 Prozent im Monatsverlauf, aber 18,38 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Aktie von Nexus notierte zuletzt bei 0,45 Euro, das sind rund 63 Prozent unter dem Jahresschlusskurs. Über die vergangenen zwölf Monate verlor das Papier knapp die Hälfte an Wert.
Das politische Umfeld bleibt günstig für US-amerikanische Uranproduzenten. Ein präsidialer Erlass zielt auf Verhandlungen mit Handelspartnern ab, um nationale Sicherheitsrisiken durch Importe verarbeiteter kritischer Mineralien – darunter Uran – zu adressieren. Die heimische Förderung und Lieferkette haben Priorität. Ergänzt wird dies durch die Wiederaufnahme von Uran in die Liste kritischer Mineralien des US Geological Survey im November 2025 und 2,7 Milliarden US-Dollar Förderung des Energieministeriums für die heimische Urananreicherung Anfang Januar 2026.
Die Nachfrage nach Kernenergie wächst parallel: Technologiekonzerne unterzeichnen Verträge für kleine modulare Reaktoren, um ihre stromhungrigen Rechenzentren zu versorgen. Die USA lockerten zudem Vorschriften für Bau und Genehmigung von Uranumwandlungs- und Anreicherungsanlagen und gaben Aufträge für neue Kraftwerke bekannt.
Ausblick: Die entscheidende Woche
Das strukturelle Angebotsdefizit und die steigende Energienachfrage aus KI-Rechenzentren stützen den Uranpreis. Für Nexus-Aktionäre richten sich die Blicke nun auf die offizielle Mitteilung des South Dakota Board of Minerals. Der Bescheid über den Antrag EXNI 453 wird in den kommenden Tagen erwartet und könnte das Unternehmen in eine neue Phase katapultieren.
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