Dogecoin: Kritische Phase

Dogecoin notiert nach einer Kaskade von Liquidierungen bei 0,12 US-Dollar. Markttechnische Faktoren und makroökonomische Unsicherheiten setzen den Kurs unter Druck, während der RSI auf eine Überverkauftheit hindeutet.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurs fällt auf Jahrestief von 0,12 Dollar
  • Liquidierungen lösten technischen Reset aus
  • RSI deutet auf überverkauften Bereich hin
  • Makro-Stimmung bleibt entscheidender Faktor

Der Kryptomarkt kämpft aktuell mit einer deutlichen Korrektur, und auch Dogecoin bleibt davon nicht verschont. Eine Welle von Liquidationen hat am Wochenende für erhebliche Volatilität gesorgt und den Kurs unter Druck gesetzt. Während Analysten von einer technischen Marktbereinigung sprechen, richten sich die Blicke nun auf die Verteidigung essenzieller Unterstützungszonen.

Technischer „Reset“ drückt die Kurse

Verantwortlich für den jüngsten Rücksetzer sind weniger fundamentale Änderungen im Dogecoin-Ökosystem, sondern primär markttechnische Faktoren. Eine Kaskade von Liquidationen bei gehebelten Long-Positionen löste Verkaufsdruck aus. Dieser Effekt wurde durch das für Wochenenden typische dünnere Handelsvolumen verstärkt. Experten werten die Bewegung als klassischen „Leverage Reset“, bei dem überhitzte Hebelpositionen aus dem Markt gespült werden.

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Zusätzlich belasten makroökonomische Unsicherheiten die Stimmung. Sorgen um einen möglichen teilweisen Shutdown der US-Regierung fördern eine „Risk-off“-Haltung bei Investoren, was spekulative Anlageklassen wie Kryptowährungen überproportional trifft.

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Wichtige Marken im Fokus

Aus charttechnischer Sicht hat Dogecoin einen kritischen Punkt erreicht. Mit einem aktuellen Kurs von 0,12 US-Dollar notiert der Coin direkt am 52-Wochen-Tief. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Marke könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen. Allerdings gibt es auch Signale für eine mögliche Stabilisierung: Der RSI (Relative Strength Index) nähert sich mit einem Wert von knapp 36 dem überverkauften Bereich, was historisch oft einer Erholung vorausging.

Blick auf den Wochenstart

Entscheidend für die weitere Richtung wird die Rückkehr der Liquidität am Montag sein. Wenn institutionelle Händler in den Markt zurückkehren, muss sich zeigen, ob das gestiegene Volumen ausreicht, um die aktuellen Niveaus zu verteidigen. Analysten machen eine potenzielle Erholung davon abhängig, ob der Markt die jüngsten Liquidationen vollständig absorbieren kann und sich die allgemeine Marktbreite stabilisiert. Ohne fundamentale Neuigkeiten aus der Entwickler-Community bleibt der Kursverlauf vorerst strikt an die makroökonomische Stimmung gekoppelt.

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