Silber Preis: 46 Millionen Unzen Defizit treibt Kurs
Geopolitische Spannungen und ein drohendes Marktdefizit treiben die Nachfrage nach dem Edelmetall als sicheren Hafen an.

Kurz zusammengefasst
- Blockade der Straße von Hormus belastet
- Silber als Schutz vor Stagflation gefragt
- Industrielle Nachfrage bleibt hoch
- Fokus auf US-Verbraucherpreisindex im April
Die Blockade der Straße von Hormus hält die globalen Rohstoffmärkte in Atem. Während die Sorge vor einem Energieengpass wächst, suchen Investoren gezielt Schutz in Sachwerten. Das treibt den Silberpreis auf ein hohes Niveau, bevor frische US-Inflationsdaten den nächsten Impuls liefern.
Krisenschutz im Fokus
Die diplomatischen Bemühungen um die blockierte Wasserstraße im Nahen Osten stecken fest. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) wächst das Risiko einer massiven globalen Energiekrise. Eine langanhaltende Verknappung bei fossilen Brennstoffen wird immer wahrscheinlicher. Als klassischer Inflationsschutz profitiert Silber direkt von dieser Entwicklung. Steigende Energiepreise treiben die weltweiten Produktionskosten nach oben und festigen die Teuerungsraten.
Investoren schichten Kapital um und sichern ihre Portfolios gegen eine mögliche Stagflation ab. Nach einem Preissprung von zeitweise über sechs Prozent zu Wochenbeginn pendelt sich die Feinunze nun bei rund 85 US-Dollar ein.
Strukturelle Knappheit stützt den Markt
Neben der Funktion als sicherer Hafen spielt die Industrie eine tragende Rolle für das Edelmetall. Rund 55 Prozent der weltweiten Nachfrage stammen aus diesem Sektor, vor allem aus der boomenden Photovoltaik-Branche. Zwar deuten sich kurzfristig leichte Bremsspuren an, die den industriellen Bedarf minimal drosseln könnten. Das übergeordnete Bild ändert sich dadurch kaum.
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Für das laufende Jahr prognostizieren Analysten ein Marktdefizit von über 46 Millionen Unzen. Damit übersteigt die Nachfrage die weltweite Produktion das sechste Jahr in Folge. Diese fundamentale Unterversorgung federt temporäre Schwankungen ab und stützt das Preisniveau massiv.
Warten auf den US-Verbraucherpreisindex
Am heutigen Dienstagnachmittag rückt der US-Verbraucherpreisindex für April in den Mittelpunkt. Fällt die Teuerung höher aus als erwartet, dämpft das die Hoffnungen auf Zinssenkungen der Notenbank Fed. Ein dadurch erstarkender US-Dollar setzt Rohstoffe in der Regel unter Druck.
Bislang zeigt der Markt allerdings eine bemerkenswerte Widerstandskraft. Rücksetzer in den Bereich von 83 US-Dollar nutzten Käufer in den vergangenen Handelstagen konsequent für einen Einstieg. Auf dem Weg nach oben markiert die Zone um 86,50 US-Dollar den nächsten entscheidenden Widerstand für einen weiteren Ausbruch.
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