Barrick hat das Jahr mit Rekordzahlen abgeschlossen – und setzt gleichzeitig einen klaren Akzent bei Ausschüttungen. Neben einem deutlich erhöhten Quartalsdividendenbetrag kündigte der Konzern eine neue Dividendenlogik an, die sich direkt am Free Cashflow orientiert. Dazu kommt ein weiterer Baustein: Die Nordamerika-Sparte soll perspektivisch an die Börse.
Rekordquartal zum Jahresende
Im vierten Quartal 2025 stieg die Goldproduktion um 5% gegenüber dem dritten Quartal auf 871.000 Unzen. Gleichzeitig meldete Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Mrd. US-Dollar und einen Free Cashflow von 1,62 Mrd. US-Dollar. Das entsprach einem Plus von 13% beziehungsweise 9% gegenüber dem Vorquartal.
Auch beim Gewinn je Aktie setzte das Unternehmen neue Bestmarken: Der ausgewiesene Gewinn lag bei 1,43 US-Dollar je Aktie, der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,04 US-Dollar. Gegenüber Q3 entspricht das einem Anstieg um 88% beziehungsweise 79%.
Auf Asset-Ebene lief es ebenfalls rund. Nevada Gold Mines lieferte im Quartal stark ab, angeführt von Carlin mit einem Produktionsplus von 25% gegenüber Q3. Bei Pueblo Viejo stieg der Durchsatz auf ein weiteres Rekordniveau, auch wenn geringere Ausbeuten aus eingelagertem Material einen Teil der Verbesserungen ausbremsten.
50% des Free Cashflows für Aktionäre
Die wichtigste Kapitalmaßnahme aus dem Zahlenpaket ist die überarbeitete Ausschüttungspolitik. Künftig soll die Gesamtausschüttung auf annualisierter Basis 50% des zurechenbaren Free Cashflows betragen. Sie besteht aus einer festen Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie pro Quartal sowie einer leistungsabhängigen Zusatzkomponente zum Jahresende, die sich am zurechenbaren Free Cashflow orientiert.
Unmittelbar sichtbar wird das durch die nun deklarierte Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie. Gegenüber dem dritten Quartal entspricht das einem Anstieg um 140%. Ausgezahlt wird die Dividende am 16. März; anspruchsberechtigt sind Aktionäre, die zum Handelsschluss am 27. Februar im Aktienregister stehen.
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Parallel setzte Barrick seine Aktienrückkäufe fort. Im vierten Quartal wurden rund 12,11 Mio. Aktien zurückgekauft. Auf Jahressicht summierte sich das Programm auf etwa 51,90 Mio. Aktien, rund 3,0% der ausstehenden Aktien, mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Mrd. US-Dollar (davon 500 Mio. US-Dollar in Q4).
IPO-Pläne und Fourmile als Wachstumstreiber
Strategisch rückt ein Börsengang der nordamerikanischen Goldaktivitäten näher. Im Zuge der Vorbereitung ernannte der Verwaltungsrat Mark Hill zum President und CEO für den geplanten IPO-Prozess und berief ihn als nicht unabhängigen Director in das Board.
Operativ unterfüttert Barrick die Wachstumsstory in Nevada mit dem zu 100% gehaltenen Fourmile-Projekt. Dort wurde die ausgewiesene Goldressource das zweite Jahr in Folge verdoppelt: gemeldet werden 2,6 Mio. Unzen „indicated resources“ (4,6 Mio. Tonnen mit 17,59 g/t) sowie 13 Mio. Unzen „inferred resources“ (25 Mio. Tonnen mit 16,9 g/t). Die Bohrbudgets sollen 2026 auf 150 bis 160 Mio. US-Dollar steigen (nach 91 Mio. US-Dollar 2025). Der Zugang über die Bullion Hill Decline soll planmäßig im vierten Quartal 2026 starten.
Für 2026 nennt Barrick eine Goldproduktionsprognose von 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen. Zum Vergleich: 2025 lagen die tatsächlichen 3,26 Mio. Unzen, beziehungsweise 3,03 Mio. Unzen ohne die veräußerten Assets Hemlo und Tongon. Die All-in Sustaining Costs (AISC) sieht Barrick bei 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze – basierend auf einer unternehmensseitigen Goldpreisannahme von 4.500 US-Dollar je Unze. Für Kupfer lautet die Produktionsprognose 190.000 bis 220.000 Tonnen. Beim Lumwana-Kupferausbau meldet das Unternehmen Fortschritte: Er liege leicht vor Plan, die Auslieferung der Mining-Flotte für 2026 habe bereits begonnen.
Zum Wochenverlauf gehört außerdem die Veröffentlichung der Jahresunterlagen für 2025 (Annual Report, Annual Information Form, Form 40-F) sowie die Einreichung technischer Reports für Pueblo Viejo und Kibali gemäß NI 43-101.
Der nächste operative Taktgeber ist vor allem die Umsetzung der angekündigten Schritte: die konkrete Ausgestaltung des Nordamerika-IPO-Prozesses, der geplante Arbeitsfortschritt bei Fourmile bis zum Start des Zugangswegs in Q4 2026 und die praktische Anwendung der neuen Ausschüttungslogik auf Basis des Free Cashflows.
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