Apex Critical Metals Aktie: Bohrergebnisse im Fokus

Das Unternehmen meldet hochgradige Niob- und Phosphatfunde, doch die Aktie korrigiert nach einer starken Rally. Der Fokus liegt nun auf dem Explorationsplan für 2026.

Kurz zusammengefasst:
  • Hochgradige Niob-Funde im Cap-Projekt bestätigt
  • Aktienkurs korrigiert nach starker Vorjahresrally
  • Explorationsplan mit zwei Schwerpunkten für 2026
  • Projekt zeigt polymetallische Phosphat- und REE-Signatur

Apex Critical Metals startet mit frischen Bohrergebnissen ins Börsenjahr 2026 – doch der Kurs tritt zunächst auf die Bremse. Nach einer ausführlichen Meldung an Silvester zu hochgradigen Niob- und Phosphatfunden im Cap-Projekt in British Columbia reagiert der Markt zurückhaltend. Anleger sortieren aktuell, was die starken technischen Daten für den tatsächlichen Wert des Projekts bedeuten.

Gewinnmitnahmen nach starker Rally

Nach einer Kursvervielfachung in den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie heute leicht zurück. Mit rund 1,53 Euro notiert der Titel etwa 3–5 % unter dem Schlusskurs vor der Meldung, was gut zu einem kurzfristigen „Sell-the-News“-Muster passt.

Apex Critical Metals

CA03753D1042
-
Heute: -
7 Tage: -

Hintergrund: Die Ende Dezember veröffentlichten Bohrergebnisse bestätigen eine Ausweitung der mineralisierten Zone im Cap Critical Minerals Project. Dennoch nutzen Investoren nach der vorausgegangenen Rally offenbar die Gelegenheit, Gewinne mitzunehmen und Liquidität zum Jahresbeginn zu sichern. Charttechnisch bewegt sich der Kurs mit nur rund 2 % Abstand eng um den 50-Tage-Durchschnitt, liegt aber weiterhin deutlich – knapp 50 % – über der 200-Tage-Linie. Das unterstreicht, wie stark der Aufwärtstrend der vergangenen Monate war, auch wenn der Abstand zum 52-Wochen-Hoch mit rund 49 % zeigt, dass die jüngste Korrektur bereits kräftig ausfiel.

CAP25-006: Kern der Story

Im Zentrum der aktuellen Meldung steht das Bohrloch CAP25-006. Die Analysewerte gelten als technischer Meilenstein für das Projekt, weil sie die Dimension und den Gehalt des Niob-Systems konkreter fassen.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

  • 124,5 Meter mit 0,27 % Nb2O5 (Niobpentoxid) in einem durchgehenden Abschnitt
  • darin 36 Meter mit 0,59 % Nb2O5
  • und ein hochgradiger Kern von 10 Metern mit 1,08 % Nb2O5

Für offene Tagebauziele sind Niob-Gehalte von über 1,0 % über relevante Mächtigkeiten ungewöhnlich. Genau diese hochgradige „Kernzone“ ist entscheidend für die spätere Wirtschaftlichkeit: Sie kann – sollte sie räumlich zusammenhängend und groß genug sein – die durchschnittlichen Projektgehalte anheben und damit die Wirtschaftlichkeit eines potenziellen Abbaus deutlich verbessern. Die Ergebnisse stützen das geologische Modell eines ergiebigen Karbonatit-Systems und geben dem Projekt damit eine klarere Kontur.

Mehr als Niob: Phosphat und Seltene Erden

Neben Niob betont die Silvester-Meldung den Mehrfachrohstoff-Charakter des Cap-Projekts. Die Bohrungen haben deutliche Phosphat-Mineralisierung bestätigt:

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apex Critical Metals?

  • Spitzenwerte von 16,2 % P2O5 über 3,8 Meter
  • breite Zonen im „Bulk-Tonnage“-Stil, etwa 45,0 Meter mit 6,22 % P2O5

Zusätzlich wurden Intervalle mit seltenen Erden (REE) identifiziert, mit Gehalten zwischen 1,08 % und 1,33 % an gesamten Seltenerdoxiden (TREO). Diese polymetallische Signatur eröffnet grundsätzlich die Perspektive auf mehrere Erlösströme aus einem einzigen Projekt. Der Markt fokussiert sich aktuell jedoch klar auf den Niob-Anteil, weil er für das wirtschaftliche Kern-Szenario des Projekts ausschlaggebend ist.

Fahrplan 2026: Zwei klare Prioritäten

Für 2026 hat Apex Critical Metals einen strukturierten Explorationsplan vorgelegt, der an die aktuellen Ergebnisse anknüpft und gleichzeitig neue Ziele adressiert.

Zwei Schwerpunkte stechen heraus:

  1. Step-out-Bohrungen rund um CAP25-006
    Mit Anschluss- und Erweiterungsbohrungen soll die Ausdehnung der hochgradigen Niob-Zone definiert werden. Ziel ist es, Größe, Geometrie und Kontinuität des hochgradigen Kerns besser zu verstehen – eine Grundvoraussetzung für spätere Ressourcenschätzungen und wirtschaftliche Bewertungen.

  2. Erstbohrungen auf einem großen, bislang ungetesteten Magnetik-Anomalie-Ziel
    Südöstlich der aktuellen Bohrungen wurde eine massive magnetische Anomalie identifiziert. Geophysikalische Auswertungen deuten auf einen verborgenen intrusiven Körper hin, möglicherweise eine weitere Phase des Karbonatit-Komplexes. 2026 soll erstmals gebohrt werden, um Zusammensetzung und Vererzung dieses Ziels zu klären. Gelingt hier ein Treffer, könnte das Projektgebiet deutlich an potenzieller Größenordnung gewinnen.

Fazit: Starke Daten, ruhiger Kurs

Unterm Strich prallen bei Apex Critical Metals derzeit zwei Ebenen aufeinander: operative Fortschritte im Projekt und kurzfristige Konsolidation im Kurs. Die jüngsten Bohrergebnisse liefern substanzielle Hinweise auf ein wachsendes, teilweise hochgradiges Niob-System mit zusätzlicher Phosphat- und REE-Mineralisierung. Parallel signalisiert der aktuelle Rücksetzer nach der Jahresendrally, dass kurzfristig eher Kasse gemacht wird, während die Bewertung der langfristigen Projektchancen in den kommenden Monaten stark davon abhängen wird, wie konsequent und erfolgreich der Explorationsplan 2026 – insbesondere die Step-out-Bohrungen um CAP25-006 und die Tests der großen Magnetik-Anomalie – umgesetzt wird.

Apex Critical Metals-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apex Critical Metals-Analyse vom 2. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Apex Critical Metals-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apex Critical Metals-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Apex Critical Metals: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Weitere Artikel zu Apex Critical Metals

Neueste News

Alle News

Apex Critical Metals Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten