HubSpot Aktie: 7.000 Kunden verfehlen Ziel
HubSpot steigert Umsatz und Gewinn im Q2, verfehlt jedoch das Kundenwachstumsziel und senkt die Jahresprognose. Der Aktienkurs fällt deutlich.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz steigt um 20 Prozent
- Kundenzuwachs verfehlt Zielmarke
- Jahresprognose wird gesenkt
- Milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm
HubSpot hat gestern seine Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Das Unternehmen konnte den Umsatz um 20 Prozent auf 911,7 Millionen US-Dollar steigern. Auch beim bereinigten Gewinn pro Aktie übertraf der Software-Spezialist mit 3,26 US-Dollar die Erwartungen der Analysten. Doch trotz dieser positiven Eckdaten reagierten Marktteilnehmer besorgt auf die künftige Wachstumsdynamik und die vorsichtigere Prognose für das Gesamtjahr.
Kundenwachstum bleibt hinter den Erwartungen zurück
Ein wesentlicher Grund für die Verunsicherung ist die Entwicklung der Nutzerzahlen. HubSpot konnte im abgelaufenen Quartal netto 7.000 neue Kunden gewinnen. Damit verfehlte das Unternehmen das angestrebte Ziel von 9.000 bis 10.000 Neuzugängen deutlich.
Insgesamt zählt der Konzern nun 306.446 Kunden. Das Management erklärte, dass sich die Verkaufszyklen spürbar verlängert hätten, da vermehrt Entscheidungsträger aus der Führungsebene in die Kaufprozesse einbezogen werden.
Die Unternehmensleitung betonte zudem, dass sich das Geschäft im April verlangsamt habe und die erwartete Dynamik im Quartalsverlauf nicht vollständig materialisiert sei. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Prognose für das laufende Quartal wider.
HubSpot rechnet mit einem Umsatz zwischen 924 und 925 Millionen US-Dollar. Dieser Ausblick liegt unter der ursprünglichen Schätzung von 941 Millionen US-Dollar. In der Folge senkte das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr um 22 Millionen US-Dollar.
Fokus auf Effizienz und Aktienrückkäufe
Um der Kursentwicklung entgegenzuwirken, hat der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von einer Milliarde US-Dollar genehmigt. Dies folgt auf bereits getätigte Rückkäufe im Volumen von 531,9 Millionen US-Dollar im vergangenen Quartal.
Parallel dazu treibt HubSpot die Integration von künstlicher Intelligenz voran. Der sogenannte Data Agent wird bereits von mehr als 16.000 Kunden genutzt, was einem Wachstum von 80 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht.
Die Analysten von Citigroup bewerten die Aktie weiterhin positiv, reduzierten jedoch das Kursziel von 230 auf 217 US-Dollar. Trotz der kurzfristigen Herausforderungen konnte HubSpot seine bereinigte Betriebsmarge auf 20,3 Prozent steigern. Das Unternehmen strebt für das Jahr 2027 eine weitere Verbesserung der Profitabilität um zwei bis drei Prozentpunkte an.
An der Börse wird die Aktie aktuell mit 185,50 Euro bewertet. Das Papier befindet sich damit in einer schwierigen Phase und notiert rund 59 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 447,70 Euro. Anleger blicken nun darauf, ob die neuen KI-Funktionen wie der Breeze Assistant, der bereits von der Hälfte der Professional-Nutzer aktiviert wurde, die Wachstumsraten im kommenden Jahr wieder stabilisieren können.
HubSpot-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue HubSpot-Analyse vom 13. August liefert die Antwort:
Die neusten HubSpot-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für HubSpot-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
HubSpot: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...