Apple Aktie: Klare Verhältnisse

Die Apple-Aktionäre haben einen Antrag zur Offenlegung der China-Abhängigkeit deutlich abgelehnt und dem Management das Vertrauen ausgesprochen. Der Fokus liegt nun auf der US-Produktion und der kommenden Produktpräsentation.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktionäre lehnen Transparenzantrag zu China ab
  • Verwaltungsrat und Vergütungspläne bestätigt
  • Ausbau der US-Produktion in Houston
  • Produkt-Event für Anfang März angekündigt

Ruhe bewahren und Kurs halten: So lässt sich die jüngste Hauptversammlung des Tech-Giganten zusammenfassen. Während geopolitische Spannungen zunehmen, forderten einige Investoren mehr Transparenz über die Abhängigkeit von der Produktion in China. Doch die Mehrheit der Aktionäre erteilte diesem Vorstoß eine deutliche Absage und stärkte dem Management demonstrativ den Rücken.

Aktionäre lehnen China-Bericht ab

Im Mittelpunkt des Interesses stand ein Antrag mit dem Titel „China Entanglement Audit“. Dieser hätte das Unternehmen verpflichtet, detailliert über seine Abhängigkeiten von der chinesischen Fertigung und die damit verbundenen Risiken zu berichten. Das Votum der Anleger fiel jedoch eindeutig aus: Mit rund 8,94 Milliarden Gegenstimmen bei nur 129 Millionen Befürwortern wurde der Vorschlag am Dienstag abgeschmettert.

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Die Investoren setzten stattdessen auf Kontinuität. Der gesamte Verwaltungsrat, einschließlich CEO Tim Cook und Wanda Austin, wurde wiedergewählt. Auch die Vergütungspläne für die Führungsebene sowie die Bestellung von Ernst & Young als Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2026 fanden die notwendige Zustimmung.

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Strategische Produktion in den USA

Dass die Aktionäre den formalen Bericht ablehnten, bedeutet jedoch keinen Stillstand bei der Diversifizierung der Lieferketten. Apple treibt derzeit den Ausbau einer Fabrik im texanischen Houston voran. Dort sollen künftig Mac minis sowie fortschrittliche KI-Server gefertigt werden. Dieser Schritt ist Teil einer breiteren Initiative, die heimische US-Produktion zu stärken, ohne sich jedoch durch starre Aktionärsanträge in die Karten schauen zu lassen.

Produkt-Offensive im März

Nach der Klärung der Formalien richtet sich der Blick der Marktteilnehmer nun auf das operative Geschäft. Für den 4. März ist ein Event unter dem Namen „Special Apple Experience“ in New York, London und Shanghai angesetzt. Anders als bei den traditionellen Keynotes soll hier der direkte, haptische Zugang zu neuen Produkten im Vordergrund stehen.

Die Aktie, die den Handel am Mittwoch bei 232,30 Euro beendete und auf 30-Tages-Sicht ein Plus von über 8 Prozent verzeichnet, profitiert weiterhin von den soliden iPhone-Verkaufszahlen des ersten Quartals. Mit der Bestätigung des Managements haben die Aktionäre für Stabilität gesorgt, sodass sich der Fokus nun vollständig darauf verlagert, welche konkreten Innovationen das Unternehmen Anfang März präsentieren wird.

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