Der Dow Jones hat erstmals in seiner Geschichte die Marke von 50.000 Punkten übersprungen und damit eine Welle der Euphorie an der Wall Street ausgelöst. Auch globale Industriewerte profitierten massiv von diesem historischen Moment, doch hinter der Fassade der Kursrallye zeigt sich ein gespaltener Sektor. Während politische Entscheidungen für Auftrieb sorgen, kämpfen einige Schwergewichte mit technologischen Hürden und sinkenden Profiten.
Luftfahrt und Automobilbau unter Druck
Trotz der allgemeinen Marktstärke rücken technische Details in den Fokus der Anleger. GE Aerospace und Boeing untersuchen derzeit Probleme an einer Dichtung des GE9X-Triebwerks, was die Zuversicht rund um das wichtige 777X-Programm kurzfristig dämpft. Obwohl die Zeitpläne für die Zertifizierung offiziell noch Bestand haben, erinnern die Untersuchungen an die komplexen Herausforderungen in den globalen Lieferketten der Schwerindustrie.
Noch deutlicher wird die Belastung im Automobilsektor, wo Handelsbarrieren und eine schwache Nachfrage die Bilanzen belasten. Volvo Cars verzeichnete im vierten Quartal einen operativen Gewinneinbruch von 68 Prozent – maßgeblich verursacht durch neue US-EU-Zölle und das Auslaufen von Förderungen für Elektroautos. Kann die Branche diesen protektionistischen Trend durch strukturelle Anpassungen auffangen? Toyota reagiert bereits proaktiv und kündigt einen Chefwechsel zum April 2026 an, um die Entscheidungswege in diesem schwierigen Marktumfeld zu beschleunigen.
Rückenwind durch Infrastruktur-Projekte
Einen Kontrast zu den Sorgen im Transportwesen liefert der Bereich der Energie-Infrastruktur. Ein richtungsweisendes Gerichtsurteil in den USA hob den Baustopp für das „Sunrise Wind“-Projekt von Ørsted auf. Dieser juristische Sieg wird am Markt als Signal für ein Ende der regulatorischen Blockaden bei kapitalintensiven Großprojekten gewertet. Zusammen mit einer bestätigten Prognose für das laufende Geschäftsjahr sorgte dies für Kursgewinne bei den betroffenen Infrastrukturwerten.
Die Kennzahlen im Blick
Die positive Grundstimmung am Gesamtmarkt stützte den ETF, der am Freitag bei 160,10 Euro aus dem Handel ging. Damit liegt der Kurs nur noch rund ein Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch, während die Performance seit Jahresbeginn ein Plus von 5,51 Prozent aufweist.
In den kommenden Wochen wird die Auflösung der technischen Untersuchungen bei GE Aerospace entscheidend für die Stimmung im Luftfahrtsektor sein. Zudem warten Anleger auf die Quartalsberichte weiterer Maschinenbauer, um beurteilen zu können, ob der Gewinneinbruch bei Volvo ein Einzelschicksal bleibt oder den Beginn eines breiteren Abwärtstrends in der exportorientierten Industrie markiert.
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