Freeport-McMoRan: Kupferziel 2026 um 300 Mio. Pfund gesenkt
Freeport-McMoRan übertrifft Quartalserwartungen, senkt aber wegen technischer Probleme in Indonesien die Jahresprognose für Kupfer und Gold.
Kurz zusammengefasst
- Starkes Quartal trotz Produktionsrückgang
- Technische Störung in indonesischer Mine
- Kupfer- und Goldausblick nach unten korrigiert
- Aktie fällt nach Prognosesenkung deutlich
Hohe Preise für Kupfer und Gold trieben das Ergebnis von Freeport-McMoRan zum Jahresauftakt nach oben. Die Bilanz für das erste Quartal 2026 fiel besser aus als erwartet. Dennoch blicken Anleger skeptisch auf die kommenden Monate. Ein technisches Problem in der wichtigsten Mine des Konzerns erzwingt eine Korrektur der Jahresziele.
Der Umsatz stieg auf 6,23 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von fast neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf mit 0,57 US-Dollar die Erwartungen der Analysten deutlich.
Parallel dazu senkte das Management die Absatzziele für Kupfer. Statt der geplanten 3,4 Milliarden Pfund rechnet das Unternehmen für das laufende Jahr nur noch mit 3,1 Milliarden Pfund. Die Erwartungen für den Goldverkauf sanken auf 650.000 Unzen.
Verantwortlich für den Rückschlag ist die Grasberg-Mine in Indonesien. Dort behindert feuchtes Gestein den automatisierten Abtransport des Erzes. Der Anteil dieser problematischen Stellen stieg innerhalb weniger Monate von 30 auf 45 Prozent.
Die technische Lösung steht bereits fest. Ingenieure planen den Einbau spezieller Regelsysteme für etwa 70 Millionen US-Dollar. Die Umsetzung braucht jedoch Zeit. Die volle Produktionskapazität wird der Standort voraussichtlich erst Ende 2027 wieder erreichen.
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Anleger reagierten nervös auf die Verzögerungen. Die Aktie verlor auf Wochensicht fast elf Prozent und schloss am Freitag bei 52,67 Euro. Mit einem RSI von knapp 25 signalisiert der Chart eine technisch überverkaufte Lage.
Analysten passten ihre Bewertungen umgehend an. Morgan Stanley stufte das Papier auf „Equal Weight“ herab. Die Deutsche Bank senkte das Kursziel auf 68 US-Dollar und verwies auf die operativen Risiken in Indonesien.
Im zweiten Quartal rechnet der Konzern mit einer Versicherungsentschädigung von 700 Millionen US-Dollar. Diese Summe stützt die Bilanz. Obendrein verfügt das Unternehmen über eine Ermächtigung für Aktienrückkäufe im Volumen von 2,9 Milliarden US-Dollar.
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