Rheinmetall Aktie: Erholung an der DAX-Spitze
Der Kurs gewann am Dienstag 3,20 Prozent, blieb jedoch unter wichtigen Durchschnittslinien; eine Wasserstoff-Kooperation mit Nel ist geplant.

Kurz zusammengefasst
- Rheinmetall führt DAX-Gewinnerliste an
- Aktie steigt im Xetra-Handel um 3,20 Prozent
- Kurs bleibt unter der 20-Tage-Linie
- Zusammenarbeit mit Nel ist geplant
Rheinmetall führt am Dienstag die Gewinnerliste im DAX an. Die Aktie schloss im Xetra-Handel 3,20 Prozent höher, während der Gesamtmarkt überwiegend freundlich tendierte. Charttechnisch bleibt das Bild trotzdem angeschlagen.
Technische Lage: Erholung ohne Trendwende
Das Allzeithoch aus dem Januar liegt weit zurück. Seither ging es in Etappen abwärts, kleinere Erholungen verkauften Anleger regelmäßig. Ende Juli gelang zwar der Sprung über die 20- und die 50-Tage-Linie, einen nachhaltigen Ausbruch brachte das aber nicht. Der Kurs rutschte wieder unter beide Durchschnitte.
Zuletzt scheiterte die Aktie in der vergangenen Handelswoche erneut an der 20-Tage-Linie bei rund 977 Euro. Sie wurde dort nach unten abgewiesen.
Die Marken im Überblick:
- 50-Tage-Linie im Tageschart: 1.062,43 Euro
- 20-Tage-Linie im Tageschart: 977,33 Euro
- Jahrestief: 901,33 Euro
- offene Kurslücke: 890,30 Euro
Solange der Schlusskurs unter der 20-Tage-Linie bleibt, rechnen Chartanalysten mit weiterer Schwäche in Richtung Jahrestief und möglicherweise bis zur Kurslücke. Ein Tagesschluss über der 50-Tage-Linie würde dagegen als nachhaltiger Befreiungsversuch gelten.
Kurzfristiges Bild im 4-Stunden-Chart
Auf kurzer Sicht sieht es etwas freundlicher aus. Hält sich der Kurs über der 20-Perioden-Linie bei rund 946 Euro, rückt ein Test der 50er-Linie bei etwa 968 Euro in Reichweite. An dieser Stelle dürfte sich zeigen, ob Anschlusskäufe folgen oder Gewinnmitnahmen den Anstieg bremsen.
Wasserstoff-Kooperation als Randthema
Parallel sorgt eine geplante Zusammenarbeit mit dem norwegischen Wasserstoffspezialisten Nel für Aufmerksamkeit. Details zu Volumen oder Zeitplan liegen nicht vor. Für die Kursentwicklung spielte das Thema am Dienstag keine erkennbar tragende Rolle.
Zum Wochenstart kommt es auf die Marke bei rund 977 Euro an: Ein Schlusskurs darüber öffnet den Weg zur 50-Tage-Linie bei 1.062,43 Euro. Fällt die Aktie dagegen zurück, rückt das Jahrestief bei 901,33 Euro wieder ins Blickfeld.
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