Tesla Aktie: 480.126 Auslieferungen im Q2
Tesla startet FSD-Software-Rollout in Südkorea und meldet Rekordauslieferungen von 480.126 Fahrzeugen im zweiten Quartal.

Kurz zusammengefasst
- FSD v14 Lite startet in Südkorea
- Rekord bei Fahrzeugauslieferungen
- Energiesparte mit neuem Höchstwert
- Model Y L als Familienvariante in USA
Tesla setzt seine Expansionsstrategie für autonomes Fahren konsequent fort. Mit dem Start der Software-Version „Full Self-Driving v14 Lite“ erschließt der Konzern nun den südkoreanischen Markt. Damit untermauert Elon Musk seinen Anspruch auf die technologische Führung im asiatischen Raum.
Software-Rollout in Südkorea
Die neue Software wird schrittweise für das Model 3 und das Model Y bereitgestellt. Der Fokus liegt dabei zunächst auf Fahrzeugen aus US-Produktion. Modelle aus der Gigafactory Shanghai bleiben in dieser ersten Phase der Veröffentlichung außen vor.
Das System beherrscht komplexe Manöver wie Spurwechsel und das Navigieren an Kreuzungen unter Aufsicht. Eine volle Autonomie der Stufe 5 bietet das Update allerdings noch nicht. Fahrer müssen weiterhin jederzeit bereit sein, unmittelbar einzugreifen.
Rekordwerte bei den Auslieferungen
Die operativen Zahlen stützen den Expansionskurs des Unternehmens. Im zweiten Quartal 2026 lieferte Tesla die Rekordmarke von 480.126 Fahrzeugen aus. Dies entspricht einem Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Analysten hatten im Vorfeld mit deutlich niedrigeren Werten gerechnet.
Durch die hohe Nachfrage konnte Tesla seinen Lagerbestand spürbar reduzieren. Parallel dazu verzeichnete die Energiesparte ein neues Allzeithoch. Der Absatz von Speichersystemen stieg im Quartalsvergleich auf 13,5 Gigawattstunden.
Anpassungen der Modellpalette
Um die Marktanteile weltweit stabil über 30 Prozent zu halten, variiert Tesla sein Angebot. In den USA startete im Juli der Verkauf des dreireihigen Model Y L. Die „Launch Series“ wird dort für rund 62.000 US-Dollar angeboten.
In Malaysia wurde die Konfiguration ebenfalls gestrafft. Dort fungiert das neue Langmodell nun als exklusive Option für den Allradantrieb. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Fertigung zu vereinfachen und gezielt das Segment der Familienfahrzeuge zu besetzen.
An der Börse notierte die Aktie zuletzt bei 352,50 Euro. Damit bleibt das Papier deutlich unter seinem Rekordhoch vom vergangenen Dezember. Mit einem RSI von rund 50 wirkt der Titel derzeit neutral bewertet.
Der Kurs pendelt aktuell knapp unter der wichtigen 200-Tage-Linie. Die nächste Bewährungsprobe steht Ende Juli an, wenn Tesla die vollständigen Quartalszahlen veröffentlicht. Investoren achten dabei besonders auf die Entwicklung der Bruttomargen nach dem jüngsten Lagerabbau.
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