Rolls-Royce steht vor einer entscheidenden Woche. Am Donnerstag präsentiert der Triebwerksbauer seine Jahreszahlen für 2025, und die Erwartungen könnten kaum höher sein. Während die Aktie auf einem Rekordhoch notiert, müssen die Briten nun beweisen, dass die Transformation des Konzerns nicht nur kurzfristige Gewinne, sondern nachhaltig steigende Margen liefert.
Hohe Erwartungen an den Gewinn
Analysten rechnen fest mit starken Zuwächsen. Der Konsens geht von einem Umsatzsprung auf fast 20 Milliarden Pfund aus, was einem Anstieg von etwa 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Noch deutlicher soll der Gewinn vor Steuern ausfallen, der laut Schätzungen um über 40 Prozent klettern dürfte. Diese optimistischen Prognosen fußen auf einem starken ersten Halbjahr und der bereits im November bestätigten Jahresprognose, die einen operativen Gewinn zwischen 3,1 und 3,2 Milliarden Pfund in Aussicht stellte.
Die Börse honoriert diese Entwicklung bereits vorab: Mit einem aktuellen Kurs von 15,56 Euro notiert das Papier exakt am 52-Wochen-Hoch und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 13 Prozent.
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Triebwerksgeschäft und Lieferketten
Wichtigster Treiber bleibt die zivile Luftfahrt. Die Flugstunden der großen Triebwerke haben mittlerweile das Niveau von 2019 übertroffen, was durch Wartungsverträge direkt in die Kasse spült. Investoren werden am Donnerstag jedoch genau prüfen, wie gut Rolls-Royce die anhaltenden Probleme in der Lieferkette managt. Bereits im ersten Halbjahr belasteten diese den Cashflow spürbar, und das Management warnte davor, dass diese Herausforderungen bis weit ins Jahr 2026 bestehen bleiben könnten.
Fokus auf Aktionäre und Zukunft
Neben dem operativen Tagesgeschäft steht die Kapitalallokation im Mittelpunkt. Laufende Aktienrückkaufprogramme unterstreichen das Vertrauen des Managements und stützen den Kurs. Langfristig bietet zudem die Auswahl als alleiniger Anbieter für das britische „Small Modular Reactor“-Programm (SMR) Wachstumschancen, auch wenn das Unternehmen hier erst ab 2030 mit positiven Cashflows rechnet.
Am 26. Februar wird sich zeigen, ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren. Da die aktuelle Bewertung die hohen Erwartungen bereits weitgehend widerspiegelt, muss das Unternehmen beim Ausblick für 2026 überzeugen, um den positiven Trend ohne Rücksetzer fortzusetzen.
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