Microsoft Aktie: Musk scheitert vor Gericht
Gericht weist Musks Milliardenklage gegen OpenAI-Investor Microsoft wegen Verjährung ab. Berufung angekündigt.

Kurz zusammengefasst
- Klage wegen Verjährung abgewiesen
- Microsoft als Investor entlastet
- Musk kündigt Berufung an
- OpenAI IPO rückt näher
Für Microsoft ist das Urteil im Prozess Musk gegen OpenAI eine klare Entlastung. Eine Geschworenen-Jury in Oakland entschied gestern einstimmig, dass Elon Musk seine Klage zu spät eingereicht hatte — die Verjährungsfrist von drei Jahren war bereits abgelaufen. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers folgte dem Votum der neunköpfigen Jury.
Microsoft war als Großinvestor von OpenAI unmittelbar in das Verfahren einbezogen. Musk hatte unter anderem gefordert, dass der Konzern als Mitprofiteur einer angeblichen Umwandlung der gemeinnützigen Ursprungsstruktur für rund 150 Milliarden Dollar Schadenersatz aufkommen solle — an OpenAIs Non-Profit-Kern auszuzahlen. Dieses Szenario ist nun vom Tisch.
Die Rolle des Großinvestors
Microsoft hat nach eigenen Angaben mehr als 100 Milliarden Dollar in seine Partnerschaft mit OpenAI investiert. Musk hatte argumentiert, gerade diese massive Kapitalspritze aus Redmond sei der Moment gewesen, in dem das ursprüngliche Non-Profit-Versprechen endgültig gebrochen worden sei. Die Jury ließ sich davon nicht überzeugen — und prüfte den inhaltlichen Kern des Vorwurfs gar nicht erst, da schon die Verjährungsfrage das Verfahren beendete.
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OpenAI bereitet sich indes auf einen möglichen Börsengang vor, der das Unternehmen mit bis zu einer Billion Dollar bewerten könnte. Für Microsoft, das tief in dieser Partnerschaft verwurzelt ist, wäre ein solcher IPO ein weiterer Beweis für den strategischen Wert seiner KI-Wette.
Berufung angekündigt
Musks Anwalt kündigte unmittelbar nach dem Urteil Berufung an. Der Ausgang eines zweiten Verfahrens ist offen — inhaltlich blieben die eigentlichen Vorwürfe gegen OpenAI und seine Investoren gerichtlich ungeklärt. Für Microsoft bedeutet das vorerst keine weiteren juristischen Belastungen, wohl aber das Fortbestehen einer öffentlichen Debatte über die Strukturfrage bei OpenAI und die Rolle kommerzieller Großinvestoren in der KI-Entwicklung.
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