Maxus Mining Aktie: 2.000 Meter in Alturas West
Maxus Mining beginnt mit Antimon-Bohrungen in British Columbia. Die Aktie legt zu, bleibt aber im Jahrestrend deutlich im Minus.

Kurz zusammengefasst
- Bohrstart auf Projekt Alturas West
- Fokus auf strategisches Antimon
- Aktie steigt, Jahresminus bleibt
- Hubschrauber-Transport im Gebirge
Maxus Mining setzt in den Bergen von British Columbia zum Sprung an. Im Slocan-Bergbaudistrikt haben die Vorbereitungen für das erste Bohrprogramm auf dem Projekt Alturas West begonnen. Im Visier steht ein Rohstoff, der weltweit als strategisch kritisch eingestuft wird.
Die Aktie kletterte am Freitag um gut vier Prozent auf 0,40 Euro. Trotz dieses kurzfristigen Plus bleibt der langfristige Abwärtstrend bisher intakt. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von fast 66 Prozent.
Jagd auf kritische Rohstoffe
Das Unternehmen plant insgesamt 2.000 Meter an Diamantbohrungen. Da das Gelände schwer zugänglich ist, erfolgt der gesamte Transport der Ausrüstung per Hubschrauber. Derzeit baut das Team zusammen mit dem Partner Palliser Exploration die notwendige Infrastruktur im Feld auf.
Neben den eigentlichen Bohrungen sieht das diesjährige Programm eine systematische Oberflächenexploration vor. Fachleute prüfen parallel dazu erste metallurgische Verfahren. Damit will Maxus Mining frühzeitig klären, wie effizient sich das gefundene Material später industriell verarbeiten lässt.
Fokus auf hohe Erzgehalte
Die Geologen konzentrieren sich auf Zonen, die bereits an der Oberfläche starke Ergebnisse lieferten. Gesteinsproben zeigten Gehalte von fast 70 Prozent Antimon. Historische Daten stützen diese Hoffnung: Die alte Mine in der Nachbarschaft förderte früher Erz mit einem Durchschnittsgehalt von 57 Prozent.
Antimon wird in vielen Hochtechnologien eingesetzt und gilt als versorgungskritisch. Maxus kontrolliert in der Region insgesamt 15.098 Hektar Land. Etwa 9.000 Hektar davon entfallen auf Projekte, die speziell auf Antimon-Vorkommen ausgerichtet sind. Ferner sucht der Konzern auf seinen Flächen nach Wolfram und Kupfer.
Der Zeitplan für die kommenden Wochen steht fest. Sobald die Bohrgeräte auf den vorbereiteten Plattformen positioniert sind, startet die Suche nach der Tiefe der Mineralisierung. Erste Ergebnisse aus den Labortests der Bohrkerne werden im weiteren Verlauf der diesjährigen Feldsaison erwartet.
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