Viking Therapeutics Aktie: Teure Entwicklungsphase
Viking Therapeutics treibt die Zulassung seines Abnehmpräparats VK2735 voran, was zu einem stark gestiegenen Nettoverlust führt. Die entscheidenden Daten zur Erhaltungsdosis werden für Q3 2026 erwartet.

Kurz zusammengefasst
- Abschluss der Patientenrekrutierung für Phase-3-Studie
- Nettoverlust 2025 auf 358,5 Millionen US-Dollar gestiegen
- Entscheidende Studiendaten für drittes Quartal 2026 erwartet
- Analysten sehen Potenzial trotz aktueller Kursschwankungen
Viking Therapeutics schaltet im Wettbewerb um den lukrativen Markt für Abnehmpräparate einen Gang höher. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Patientenrekrutierung für die entscheidende Phase-3-Studie rückt nun die langfristige Gewichtskontrolle in den Mittelpunkt. Die massiv gestiegenen Forschungsausgaben zeigen, mit welchem Nachdruck das Management die Zulassung vorantreibt.
Fokus auf die Erhaltungsdosis
Der Hauptkandidat VK2735 tritt in eine kritische Entwicklungsstufe ein. Vergangene Woche meldete das Unternehmen den Abschluss der Patientenaufnahme für die VANQUISH-2-Studie. Nun verlagert sich die Aufmerksamkeit auf die geplante Erhaltungsdosis des Medikaments. Entsprechende klinische Daten werden für das dritte Quartal 2026 erwartet.
Diese Strategie zielt darauf ab, Patienten nach dem anfänglichen Gewichtsverlust eine langfristige Behandlungsmethode zu bieten. Gelingt dies, vergrößert sich die Zielgruppe für das Präparat erheblich. Das Medikament könnte dann nicht nur zur akuten Gewichtsreduktion, sondern als dauerhafte Lösung verschrieben werden.
Forschung verschlingt Millionen
Dieser ehrgeizige Zeitplan hat seinen Preis. Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 358,5 Millionen US-Dollar. Das ist ein drastischer Anstieg gegenüber dem Minus von 110 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Verantwortlich für das wachsende Defizit sind in erster Linie die stark gestiegenen Ausgaben für Forschung und Entwicklung.
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Allein 345 Millionen US-Dollar flossen in die Finanzierung der zulassungsrelevanten Studien für die subkutanen und oralen Varianten von VK2735 sowie in die Vorbereitung möglicher Zulassungsanträge. Dank liquider Mittel in Höhe von rund 706 Millionen US-Dollar zum Jahreswechsel ist die Finanzierung dieser Vorhaben vorerst gesichert.
Volatilität prägt das Handelsparkett
An der Börse sorgte die Gemengelage zuletzt für spürbare Kursschwankungen. Allein am gestrigen Montag pendelte das Papier zwischen 29,60 und 32,99 US-Dollar. Obwohl der Kurs aktuell rund 24 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch notiert, sehen Analysten weiterhin erhebliches Potenzial und rufen ein durchschnittliches Kursziel von 87,80 US-Dollar aus.
Die aktuelle Bewertung spiegelt ein Unternehmen in der klinischen Phase ohne zugelassene Produkte wider. Im dritten Quartal steht mit den Daten zur Erhaltungsdosis nun ein binäres Ereignis an. Positive Studienergebnisse würden die Tür zu einem enormen Umsatzpotenzial aufstoßen und Viking als ernsthaften Herausforderer im 70 Milliarden US-Dollar schweren GLP-1-Sektor positionieren.
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