Meta Platforms hat das vierte Quartal 2025 mit starken Zahlen abgeschlossen und gleichzeitig ein ehrgeiziges Investitionsprogramm für 2026 vorgelegt. Während das Werbegeschäft von KI-Fortschritten profitiert, plant der Konzern Ausgaben in bisher ungekannter Höhe. Die zentrale Frage: Rechtfertigen die erwarteten Erträge aus der KI-Offensive die massiven Investitionen?
Solide Zahlen zum Jahresende
Im vierten Quartal 2025 erzielte Meta einen Umsatz von 59,9 Milliarden Dollar – ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie lag bei 8,88 Dollar und übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich. Treiber des Wachstums waren vor allem das Werbegeschäft und steigende Nutzerzahlen.
Die Werbeeinblendungen über alle Apps der Meta-Familie stiegen im vierten Quartal um 18 Prozent. Täglich nutzten im Dezember 2025 rund 3,58 Milliarden Menschen mindestens eine der Meta-Plattformen – ein Anstieg von 7 Prozent im Jahresvergleich.
Ambitionierter Ausblick mit hohem Preis
Für das erste Quartal 2026 stellte Meta Umsätze zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar in Aussicht. Das würde eine Beschleunigung des Wachstums bedeuten. Doch diese Expansion hat ihren Preis: Die Gesamtausgaben für 2026 sollen zwischen 162 und 169 Milliarden Dollar liegen.
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Besonders ins Gewicht fallen die geplanten Investitionen in KI-Infrastruktur. Meta will zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar für Rechenzentren, Server und die sogenannte „Meta Superintelligence Labs“-Initiative ausgeben – deutlich mehr als die 72,2 Milliarden Dollar im Jahr 2025.
Strategische Schwerpunkte verschieben sich
Während das KI-gestützte Werbegeschäft weiterhin die Gewinne antreibt, verändert sich die Ausrichtung bei Reality Labs. Die Verluste dieser Sparte, die sich auf Virtual und Augmented Reality konzentriert, werden 2026 voraussichtlich ihren Höhepunkt erreichen. Der Fokus verschiebt sich dabei von der langfristigen Metaverse-Vision hin zu kurzfristigeren Produkten wie Smart Glasses.
Am 29. Januar 2026 erreichte die Meta-Aktie mit 719 Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit hat sich der Titel in zwölf Monaten um knapp 5 Prozent verteuert – ein moderater Anstieg angesichts der starken Geschäftsentwicklung. Ob die angekündigten Milliardeninvestitionen die Bewertung weiter stützen können, hängt davon ab, ob Meta die erwarteten Renditen aus seinen KI-Projekten tatsächlich erzielt.
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