Microsoft Aktie: Kaufchance oder Falle?
Goldman Sachs hält an Kaufempfehlung für Microsoft fest und verweist auf starkes Azure-Wachstum, hohe Auftragsbestände und die neue KI-Plattform Agent 365. Die Analystenmeinung ist überwiegend positiv.

Kurz zusammengefasst
- Goldman Sachs bekräftigt Kaufempfehlung trotz Kursrückgang
- Azure-Wachstum und Auftragsbestand von 625 Mrd. USD
- Neue KI-Plattform Agent 365 startet im Mai 2026
- Überwältigende Mehrheit der Analysten empfiehlt Kauf
Goldman Sachs hält an seiner positiven Einschätzung zu Microsoft fest — trotz eines Kursrückgangs von rund 23 Prozent seit Jahresbeginn. Analyst Gabriela Borges bekräftigte heute das „Buy“-Rating und sieht in der aktuellen Schwäche keine fundamentale Verschlechterung, sondern eine Bewertung, die die meisten negativen Szenarien bereits einpreist.
Azure und das 625-Milliarden-Dollar-Rückgrat
Im Zentrum der Kaufthese steht Microsofts Cloud-Plattform Azure. Das Wachstum liegt bereinigt um Währungseffekte weiterhin bei über 30 Prozent — trotz anhaltender Engpässe bei Rechenkapazitäten. Noch aussagekräftiger ist der Auftragsbestand: 625 Milliarden Dollar, ein Plus von 110 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl gibt dem Goldman-Argument eine strukturelle Grundlage, die über kurzfristige Investitionssorgen hinausreicht.
Borges bezeichnete Microsoft als „besten Compounder in unserem Abdeckungsuniversum über KI-Produktzyklen hinweg“ — mit Ertragsquellen auf allen drei Ebenen: KI-Infrastruktur, Plattformen und Anwendungen.
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Agent 365: Neues Produkt, neue Erlösquelle
Ein weiterer Faktor im Bullen-Szenario ist Agent 365, Microsofts neue Plattform für die unternehmensweite Verwaltung von KI-Agenten. Bereits in der Vorschauphase registrierte Microsoft Millionen von Agenten im globalen Registry — allein im internen Pilotprogramm „Customer Zero“ generierten 500.000 Agenten täglich 65.000 Antworten, noch vor dem offiziellen Launch. Ab Mai 2026 wird das übergeordnete Paket Microsoft 365 E7, das Agent 365 als Steuerungsebene integriert, über Cloud-Vertriebskanäle verfügbar sein.
Breite Analystenunterstützung, günstige Bewertung
Das Bild unter den Wall-Street-Analysten ist bemerkenswert eindeutig: Von 31 erfassten Analysten empfehlen 93 Prozent den Kauf der Aktie — kein einziger rät zum Verkauf. Das Forward-KGV liegt bei rund 23, nahe einem Dreijahrестief, was viele als Diskrepanz zur operativen Stärke des Unternehmens werten.
Die nächste Bewährungsprobe kommt schnell: Am 29. April veröffentlicht Microsoft die Ergebnisse des dritten Fiskalquartals 2026. Das Management hatte Umsätze zwischen 80,65 und 81,75 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt — ein Wachstum von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen werden zeigen, ob Azure-Momentum und Agent-365-Dynamik bereits in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ankommen.
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