Almonty: Sangdong auf volle Kapazität
Almonty Industries startet Vollbetrieb der Sangdong-Mine in Südkorea und verlegt Hauptsitz in die USA, um eine westliche Wolfram-Lieferkette aufzubauen.

Kurz zusammengefasst
- Sangdong-Mine erreicht geplante Kapazität
- Hauptsitz nach Montana verlegt
- US-Importverbot für chinesisches Wolfram ab 2027
- Aktienkurs mit 725 Prozent Jahresplus
Almonty Industries positioniert sich neu im globalen Rohstoffmarkt. Der Konzern verlegt seinen Hauptsitz in die USA und meldet Vollbetrieb in Südkorea. Das Ziel: eine rein westliche Lieferkette für Wolfram.
Die Sangdong-Mine in Südkorea läuft nun auf Hochtouren. Die erste Ausbaustufe hat ihre geplante Kapazität erreicht. Jährlich verarbeitet die Anlage 640.000 Tonnen Erz. Daraus gewinnt das Unternehmen rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat.
Eine zweite Erweiterung ist für Ende 2027 angesetzt. Dann soll der Durchsatz auf 1,2 Millionen Tonnen steigen. Nach Abschluss dieser Phase will Almonty etwa 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken.
Parallel dazu verlässt das Management Toronto. Der neue Hauptsitz liegt in Dillon im US-Bundesstaat Montana. Dieser Schritt rückt das Unternehmen näher an sein Gentung-Projekt. Der Abbau dort soll in der zweiten Hälfte 2026 starten.
Die strategische Ausrichtung folgt politischen Vorgaben. Ab 2027 verbieten die USA den Import von chinesischem Wolfram. Das treibt die Preise drastisch. Ammoniumparawolframat kostet aktuell über 3.200 Dollar pro Tonne. Das ist mehr als das Doppelte des historischen Durchschnitts.
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Das operative Geschäft treibt den Aktienkurs. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein Plus von 725 Prozent. Am Freitag schloss die Aktie in Toronto bei 27,97 Kanadischen Dollar. Ein Tagesminus von knapp fünf Prozent ändert wenig am übergeordneten Aufwärtstrend.
Der jüngste Quartalsverlust von 102 Millionen Dollar trübt das Bild kaum. Das Management begründet das Minus mit buchhalterischen Effekten. Der rasante Kursanstieg verteuerte derivative Verbindlichkeiten um 87 Millionen Dollar. Die operative Liquidität bleibt davon unberührt.
Die Kassen sind gut gefüllt. Eine Kapitalerhöhung spülte Ende 2025 rund 129 Millionen Dollar ein. Mit diesem Polster baut Almonty nun die neue US-Produktion in Montana auf.
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