Rheinmetall Aktie: 52-Wochen-Tief bei 1.122,80 Euro
Rheinmetall-Aktie fällt auf Jahrestief nach schwachem Quartalsbericht. Neue Allianz mit Telekom für Drohnenabwehr und Ausbau in Osteuropa.

Kurz zusammengefasst
- Aktie erreicht 52-Wochen-Tief
- Quartalszahlen verfehlen Erwartungen
- Kooperation mit Telekom für Drohnenabwehr
- Produktionskapazität wird massiv ausgebaut
Rheinmetall meldet neue Kooperationen und prall gefüllte Auftragsbücher. An der Börse dominiert eine andere Realität. Die Aktie rutschte am Mittwoch auf ein 52-Wochen-Tief von 1.122,80 Euro. Anleger strafen den Rüstungskonzern für schwache Quartalszahlen ab.
Der Verkaufsdruck resultiert aus dem jüngsten Quartalsbericht. Rheinmetall verfehlte beim Umsatz mit 1,94 Milliarden Euro die Markterwartungen deutlich. Auch der operative Gewinn enttäuschte. Konzernchef Armin Papperger verspricht Besserung. Er erwartet im zweiten Quartal ein beschleunigtes Wachstum. Das Jahresziel bleibt bei einem zweistelligen Milliardenumsatz und 19 Prozent operativer Marge.
Neue Allianz für Drohnenschutz
Operativ baut der Konzern sein Geschäft abseits der klassischen Rüstung aus. Rheinmetall und die Deutsche Telekom wollen kritische Infrastruktur gemeinsam gegen Drohnen schützen. Das gaben die Unternehmen auf der Messe AFCEA in Bonn bekannt.
Rheinmetall steuert Sensortechnik und Laser zur physischen Abwehr bei. Die Telekom liefert das Know-how für Mobilfunknetze. Das Ziel: Ein Abwehrschirm gegen Drohnen. Besonders handelsübliche Modelle nutzen zunehmend das Mobilfunknetz zur Steuerung. Die Kooperation erweitert ein bestehendes Konzept. Rheinmetall erprobt dieses bereits im Hamburger Hafen.
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Osteuropa im Fokus
Parallel präsentiert sich der Konzern auf der Rüstungsmesse BSDA in Bukarest. Im Zentrum steht der Schützenpanzer Lynx KF41. Rumänien wählte das Fahrzeug im April für ein milliardenschweres Beschaffungsprogramm aus.
Um die hohe Nachfrage zu bedienen, baut Rheinmetall die Produktion massiv aus. Bis 2027 plant das Management eine jährliche Kapazität von 1,1 Millionen Artilleriegeschossen. Nach der Übernahme von NVL wächst auch die Marinesparte mit vier norddeutschen Werften.
Analysten halten trotz des jüngsten Kursrutsches an ihren Einschätzungen fest. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 2.011 Euro. Selbst die niedrigste Schätzung rangiert mit 1.480 Euro spürbar über dem aktuellen Niveau. Die versprochene Wachstumsbeschleunigung im zweiten Quartal liefert den nächsten Prüfstein für diese Prognosen.
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