Renk: 585 Millionen Euro im Q1-Auftrag
Trotz Kursverlusten von 40% seit Oktober hält JPMorgan an Kaufempfehlung fest. Analysten erwarten Rekordquartal bei Auftragseingängen.

Kurz zusammengefasst
- Kursziel von 75 Euro bestätigt
- Rekordquartal bei Auftragseingängen erwartet
- Exportstopp nach Israel belastet
- Produktion auf 800 Getriebe ausgebaut
Seit dem Rekordhoch im Oktober 2025 hat die Renk-Aktie fast 40 Prozent an Wert verloren. Aktuell notiert das Papier bei knapp 54 Euro. JPMorgan hält diesen Preisverfall für übertrieben. Die US-Bank rät weiter zum Kauf.
Analyst David Perry sieht das Kursziel bei 75 Euro. Das entspricht einem Potenzial von rund 40 Prozent. Die Börse fürchtet einen Waffenstillstand in der Ukraine. Auch der Vormarsch von Drohnen drückt die Stimmung für klassische Rüstungswerte. Perry hält dagegen. NATO-Staaten brauchen weiterhin schwere Panzer. Die Nachfrage nach Getrieben bleibt intakt.
Rekordquartal im Anflug
Am 6. Mai meldet Renk die Zahlen für das erste Quartal. Das Management sprach vorab bereits von einem Rekordquartal. Analysten von mwb research erwarten einen Auftragseingang von rund 585 Millionen Euro. Das liegt deutlich über der üblichen Spanne.
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Trotz voller Auftragsbücher gibt es operativen Gegenwind. Die Bundesregierung blockiert derzeit Rüstungsexporte nach Israel. Das betrifft Getriebe für Merkava-Panzer. Renk schätzt das Umsatzrisiko für 2026 auf bis zu 100 Millionen Euro. Parallel dazu belasten US-Strafzölle und Logistikprobleme das Geschäft. Letztere verschieben Umsätze im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.
Kapazitäten steigen massiv
Der Konzern reagiert und baut die Produktion massiv aus. Bis Ende des Jahres will Renk die Fertigung von 300 auf 800 Getriebe pro Jahr hochfahren. Hinzu kommen Investitionen von 150 Millionen US-Dollar in amerikanische Standorte. Damit will sich das Unternehmen direkte US-Militäraufträge sichern. Auch auf See wächst das Geschäft. Renk liefert künftig Antriebskomponenten für ein unbemanntes Überwasserschiff.
Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis soll zwischen 255 und 285 Millionen Euro liegen. Wenn Renk am Montag die Bücher öffnet, schauen Investoren besonders auf eine Kennzahl. Die Cash-Conversion-Rate lag zuletzt weit unter dem eigenen Zielwert. Hier muss das Management eine klare Erholung vorweisen.
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