Frequentis Aktie: 3,70 Prozent auf 61,60 Euro
Die Frequentis-Aktie erholt sich leicht vom Sechs-Monats-Tief. Neue Aufträge aus Dänemark und das Militärgeschäft stützen die Kurserholung.

Kurz zusammengefasst
- Kursplus von 3,7 Prozent am Dienstag
- Neues Backup-System für Naviair in Betrieb
- Bundeswehr setzt auf Drohnen-Integration
- Webinar zu Drohnen-Management im Juli
Frequentis-Anleger schöpfen am Dienstag Hoffnung. Nach einem kräftigen Kursrutsch am Montag kletterte die Aktie wieder auf 61,60 Euro. Zuvor hatte das Papier bei 57,70 Euro ein neues Sechs-Monats-Tief erreicht.
Der Kursanstieg um 3,70 Prozent unterbricht eine verlustreiche Phase. In den vergangenen 30 Tagen büßte der Titel rund 17,50 Prozent ein. Der Relative-Stärke-Index liegt mit 40,5 Punkten nun wieder im neutralen Bereich.
Das Wiener Unternehmen profitiert vom globalen Bedarf an sicherer Infrastruktur. Ein Beispiel lieferte im Juli die dänische Flugsicherung Naviair. Dort nahm der Betreiber ein neues Backup-System von Frequentis erfolgreich in Betrieb.
Das System nutzt die Automatisierungslösung PRISMA. Es sichert die Kontinuität der Flugdienste bei Wartungsarbeiten oder Systemausfällen ab. Der Konzern stärkt damit seine Position als Anbieter für krisenfeste Technik.
Parallel dazu gewinnt das Geschäft mit dem Militär an Gewicht. Die Bundeswehr setzt bei der Überwachung des unteren Luftraums auf Technologie aus Wien. Diese ermöglicht die Integration von Drohnen in den regulären Flugverkehr.
In den kommenden Wochen rücken weitere technische Details in den Vordergrund. Für Juli plant Frequentis ein Webinar zum Drohnen-Management. Das Management stellt dort neue Workflows und Risikoanalysen für operative Einsätze vor.
Börsianer achten nun auf die Stabilisierung des Kurses. Die Aktie notiert derzeit rund 35 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Die Veranstaltung im Juli könnte weitere Impulse für die fundamentale Bewertung liefern.
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