Primary Hydrogen: Radiometrie-Ergebnisse Ende September
Primary Hydrogen treibt Bodenproben und Luftvermessung voran. Erste Resultate werden Ende September erwartet, der Bohrbeginn bleibt für Oktober terminiert.

Kurz zusammengefasst
- Zweite Probenphase auf drei Rasterflächen
- Radiometrische Befliegung über 738 Streckenkilometer
- Erste Resultate Ende September erwartet
- Bohrprogramm ab 1. Oktober terminiert
Primary Hydrogen kommt bei der Vorbereitung seines Bohrprogramms am Projekt Wicheeda North in British Columbia zügig voran. Das Unternehmen führt derzeit die zweite Phase der Bodenprobenahme über drei zusätzliche Rasterflächen durch, wie Primary Hydrogen mitteilte. Die Arbeiten sollen bis zum 23. September abgeschlossen sein.
Airborne-Vermessung als nächster Meilenstein
Parallel zur Bodenprobenahme hat Primary Hydrogen den Dienstleister Precision GeoSurveys mit einer luftgestützten radiometrischen Vermessung beauftragt. Die Befliegung deckt 738 Streckenkilometer im Abstand von 50 Metern ab und soll bis zum 20. September abgeschlossen sein.
Erste vorläufige Ergebnisse werden laut Unternehmensangaben Ende September erwartet. Diese Daten sollen die Zielgebiete für das eigentliche Bohrprogramm weiter schärfen, bevor im Oktober die ersten Bohrer anrollen.
Das Gesamtprogramm für 2026 ist nach Angaben von Primary Hydrogen vollständig finanziert. Es läuft unter einer aktiven Mines-Act-Genehmigung, die bis 2031 bis zu 70 Bohrstandorte erlaubt. Grundlage der aktuellen Arbeiten sind Ergebnisse aus dem Jahr 2025, die zwei hochprioritäre Anomalie-Cluster für Seltene Erden identifiziert hatten.
Kursverlauf spiegelt Nervosität vor dem Bohrstart
An der Börse zeigt sich die Aktie zuletzt uneinheitlich. Nach einem kräftigen Anstieg in den vergangenen sieben Handelstagen um 17 Prozent gibt das Papier zum Wochenschluss leicht nach und notiert bei 0,8450 Euro, ein Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vortag.
Über die vergangenen 30 Tage hat sich der Kurs dagegen um 5,1 Prozent verbilligt – ein Hinweis darauf, dass Anleger die kurzfristige Rally mit Vorsicht begleiten, während sie auf handfeste Bohrergebnisse warten.
Die Volatilität des Titels bleibt mit annualisiert 172 Prozent außergewöhnlich hoch. Das unterstreicht, wie sensibel der Kurs auf Nachrichten und Marktstimmung reagiert – ein Muster, das sich zuletzt bei einem breiteren Rücksetzer geopolitisch bedingter Marktvolatilität gezeigt hatte, als Small-Cap-Explorationswerte generell unter Druck gerieten.
Fahrplan bis zur ersten Bohrung
Für Anleger zählt nun der eng getaktete Zeitplan bis zum eigentlichen Bohrstart. Nach Abschluss der Sondierungsarbeiten und der Luftvermessung soll der beauftragte Bohrunternehmer Radius Drilling sämtliche Bohrlöcher bis zum 1. November fertigstellen. Der eigentliche Beginn des rund 1.500 Meter umfassenden Erstbohrprogramms ist weiterhin für den 1. Oktober terminiert.
Bis dahin bleibt die Datenlage aus Bodenproben und Radiometrie der entscheidende Faktor für die Einschätzung des Explorationspotenzials am Wicheeda-North-Projekt.
Sollten die vorläufigen Ergebnisse der Luftvermessung Ende September die bisherigen Anomalie-Cluster bestätigen oder erweitern, dürfte dies die Erwartungen an das bevorstehende Bohrprogramm zusätzlich schärfen. Anleger dürften die kommenden zwei Wochen daher genau beobachten, da sie die letzten Datenpunkte vor dem eigentlichen Bohrstart liefern.
PRIMARY HYDROGEN-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue PRIMARY HYDROGEN-Analyse vom 11. September liefert die Antwort:
Die neusten PRIMARY HYDROGEN-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für PRIMARY HYDROGEN-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
PRIMARY HYDROGEN: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...