Facc Aktie: Das Innkreis-Werk!
FACC plant bis 2030 Investitionen in Technik und Kapazitäten; ein neues Werk soll die Fertigung in St. Martin erweitern.

Kurz zusammengefasst
- Facc-Aktie gewinnt 6,3 Prozent
- Rund 350 Millionen Euro bis 2030 vorgesehen
- Neues Werk für 120 Millionen Euro geplant
- Branche laut CEO zehn Jahre ausgelastet
FACC legt heute im breiten Aufschwung österreichischer Aktien um 6,3% zu. Das Papier zählt Medienberichten zufolge gemeinsam mit AT&S zu den stärksten Werten, während der ATX Prime am Mittag um 1,97 Prozent steigt. Damit steht die Kursbewegung in einem freundlichen Marktumfeld; die FACC-Aktie notiert bei 13,84 €.
Investitionen in Technologien und Kapazitäten
Abseits des heutigen Handelsgeschehens stehen bei FACC mehrjährige Investitionspläne im Mittelpunkt. Medienberichten vom Donnerstag zufolge plant das Unternehmen bis 2030 Ausgaben von rund 350 Millionen Euro. Die Mittel sollen in Technologien und zusätzliche Kapazitäten fließen.
Ein konkretes Vorhaben betrifft ein neues Werk in St. Martin im Innkreis. Dafür sind rund 120 Millionen Euro vorgesehen. Mit dem geplanten Werk soll sich die Kapazität für großflächige Strukturbauteile an diesem Standort verdoppeln.
Der Zeitplan sieht den Baubeginn für Ende 2026 vor. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2028 geplant. Die genannten Termine beziehen sich damit auf unterschiedliche Schritte des Vorhabens: zunächst den Baustart, anschließend die geplante Aufnahme des Betriebs.
Machtlinger beschreibt lange Auslastung der Branche
Zum Branchenumfeld äußerte sich CEO Robert Machtlinger vor gut einer Woche in einem Interview. Seiner Einschätzung zufolge kommt die nächste Flugzeuggeneration später, als noch ein Jahr zuvor erwartet worden war. Die Aussage betrifft damit den erwarteten Zeitpunkt künftiger Flugzeuggenerationen und ist als Einschätzung Machtlingers einzuordnen.
Zur bestehenden Nachfrage verwies Machtlinger auf fast 19.000 bestellte Flugzeuge in der Branche. Mit diesem Auftragsbestand sei die Branche auf zehn Jahre gut ausgelastet, sagte er. Seine Aussage zur Auslastung bezog sich auf die Branche insgesamt.
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