Elon Musks Unternehmensimperium erlebt eine tektonische Verschiebung: SpaceX und xAI fusionieren zu einem 1,25-Billionen-Dollar-Koloss – fast so groß wie Tesla selbst. Die Fusion wirft neue Fragen zur Verflechtung der „Muskonomie“ auf, während Tesla gleichzeitig mit operativen Herausforderungen kämpft.
SpaceX rückt Tesla auf die Pelle
Am Montag wurde bekannt, dass SpaceX (bewertet mit 1 Billion Dollar) und die KI-Firma xAI (250 Milliarden Dollar) fusionieren. Laut CNBC liegt die kombinierte Bewertung damit nur noch knapp unter Teslas Marktkapitalisierung von rund 1,58 Billionen Dollar.
Das erklärte Ziel: Rechenzentren im All, um Energieengpässe auf der Erde zu umgehen. Doch für Tesla-Investoren hat die Fusion einen direkten Haken: Die 2 Milliarden Dollar, die Tesla erst im Januar in xAI investierte, sind faktisch nun eine SpaceX-Beteiligung. Ann Lipton, Rechtsprofessorin und Ex-Anwältin, kommentiert gegenüber CNBC: „Die Fusion ist ein weiterer Beweis, dass Musk bereit ist, Transaktionen quer durch sein Imperium zu orchestrieren.“
Operative Schwäche im vierten Quartal
Die Q4-Zahlen vom 29. Januar zeigten ein gemischtes Bild: Der Umsatz fiel um 3 Prozent auf 24,9 Milliarden Dollar, die Auslieferungen blieben mit 418.227 Fahrzeugen unter den Erwartungen von 428.536. Positiv überraschte der Gewinn je Aktie von 0,50 Dollar – Analysten hatten nur 0,45 Dollar erwartet.
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Schwerer wiegt: Tesla verzeichnete 2025 erstmals einen Jahresumsatzrückgang auf 94,8 Milliarden Dollar. Zudem verlor der Konzern die Krone als weltgrößter E-Auto-Hersteller an den chinesischen Rivalen BYD, der 2,26 Millionen Elektrofahrzeuge verkaufte. Für 2026 prognostizieren Branchenbeobachter einen Rückgang der US-Pkw-Elektroautoverkäufe um 15 Prozent.
Analysten bleiben gespalten
41 Analysten bewerten Tesla im Schnitt mit „Halten“ bei einem Kursziel von 401 Dollar. Die Aktie notiert aktuell bei etwa 417 Dollar – also leicht über dem Konsens. Einzelne Stimmen wie Roth Capital Markets (Kursziel 505 Dollar) oder Mizuho (540 Dollar) bleiben optimistisch und verweisen auf Fortschritte beim Full Self-Driving-System.
Im April folgen die Q1-Zahlen. Die Wall Street erwartet 0,30 Dollar Gewinn je Aktie – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahresquartal. Parallel baut Tesla die Infrastruktur für den Semi-Lkw aus: Pilot plant Tesla-Ladestationen entlang wichtiger Frachtkorridore, erste Standorte sollen im Sommer 2026 öffnen.
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