Hexagon: Octave startet 25. Mai an Nasdaq Stockholm
Hexagon vollzieht Abspaltung der Softwaretochter Octave. Der Kursrückgang ist technisch bedingt, das Unternehmen fokussiert sich nun auf Messtechnik.

Kurz zusammengefasst
- Abspaltung von Octave Intelligence vollzogen
- Aktionäre erhalten automatisch Octave-Anteile
- Kursrutsch auf 52-Wochen-Tief rein technisch
- Fokus auf Präzisionsmesstechnik mit Wachstumszielen
Ein Kursrutsch auf das 52-Wochen-Tief sorgt oft für Panik. Bei Hexagon AB gibt es dafür jedoch einen rein technischen Grund. Der schwedische Industriekonzern trennt sich heute offiziell von seiner Software-Tochter Octave Intelligence. Damit endet ein langer Umbauprozess.
Der Weg an die Börse
Heute ist der Stichtag für die Aktionäre. Wer die Papiere im Depot hält, erhält für zehn Hexagon-Aktien einen Anteilsschein von Octave. Die Zuteilung erfolgt automatisch. Ein klassischer Börsengang findet nicht statt.
Die neue Octave Intelligence startet in wenigen Tagen den eigenständigen Handel. An der Nasdaq Stockholm beginnt die Notierung der schwedischen Hinterlegungsscheine am 25. Mai. Wenige Tage später folgt der Start an der New Yorker Börse.
Optischer Kursrutsch und neues Profil
Die Abspaltung hinterlässt tiefe Spuren im Chart. Die Aktie markierte gestern ein 52-Wochen-Tief bei 7,85 Euro. Heute erholt sich der Kurs leicht um 1,40 Prozent auf 7,96 Euro. Dieser Rückgang ist keine fundamentale Schwäche. Er spiegelt lediglich den Wertabschlag der ausgegliederten Tochtergesellschaft wider.
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Hexagon präsentiert sich nun als fokussierter Spezialist für Präzisionsmesstechnik. Das Management peilt bis zum Jahr 2030 ein jährliches Umsatzwachstum von vier bis sechs Prozent an. Die operative Marge soll auf 26 Prozent steigen. Die Robotik-Sparte klammert der Vorstand aus diesen Zielen aus.
Altlasten bei der neuen Tochter
Für die eigenständige Octave Intelligence beginnt die Arbeit erst. Das Management plant eine einheitliche Markenstrategie. Alte Markennamen verschwinden vom Markt. Die Folge: Ein massiver Abschreibungsbedarf droht.
In der Bilanz stehen diese Markenrechte aktuell mit 481 Millionen US-Dollar. Octave prüft den Wert dieser immateriellen Vermögenswerte im zweiten Quartal. Fällt die Bewertung negativ aus, belastet das direkt den Gewinn des frisch gelisteten Unternehmens.
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