Brockhaus Technologies stellt die Weichen für die Zukunft neu. Mit einer geschärften Wachstumsstrategie und dem millionenschweren Verkauf der Bikeleasing-Beteiligung signalisiert das Unternehmen eine klare Transformation. Doch kann der jüngste Aufschwung an der Börse durch diese Neuausrichtung nachhaltig gefestigt werden?
- Verkauf der Bikeleasing-Anteile für ca. 240 Mio. € geplant.
- Außerordentliche Hauptversammlung am 26. Februar 2026 entscheidend.
- Fokus auf Akquisitionen im deutschen Mittelstand und internationale Expansion.
Der Millionen-Exit als Kapitalbasis
Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Entwicklung ist der Verkauf der Beteiligung an der Bikeleasing-Gruppe an Decathlon Pulse SAS. Bei einer Gesamtbewertung des Zielunternehmens von 525 Millionen Euro erwartet Brockhaus Technologies einen anteiligen Kaufpreis von rund 240 Millionen Euro. Der Vollzug der Transaktion ist für das erste Halbjahr 2026 geplant, steht jedoch unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Freigaben.
Damit dieser massive Kapitalzufluss realisiert werden kann, müssen die Aktionäre zustimmen. Hierfür hat das Management für den 26. Februar eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Der Markt reagierte bereits im Vorfeld positiv auf die Pläne; die Aktie markierte Anfang Februar ein neues Sechs-Monats-Hoch.
Neue Strategie für den Mittelstand
Parallel zum Verkauf treibt das Unternehmen eine Wachstumsstrategie voran, die auf die Reinvestition von Cashflows setzt. Das Ziel ist ein vertikales Wachstum durch gezielte Akquisitionen im deutschen Mittelstand. Brockhaus setzt dabei auf ein transaktionsbasiertes Geschäftsmodell, das verstärkt internationale Märkte erschließen soll.
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Als finanzielle Basis dienen die Ergebnisse aus dem Geschäftsjahr 2024, in dem ein Umsatz von 204 Millionen Euro bei einem EBITDA von 65 Millionen Euro erzielt wurde. Die strategische Neuausrichtung sieht vor, das Portfolio durch ergänzende Zukäufe konsequent zu erweitern und die Profitabilität durch Leasingerlöse zu stützen.
Reaktionen und kommende Meilensteine
Während die Montega AG ihre Analyse der Aktie Anfang Februar eingestellt hat, fokussiert sich das Anlegerinteresse nun auf die operative Umsetzung der Transformation. Die außerordentliche Hauptversammlung in gut zwei Wochen bildet die unmittelbare Hürde für den geplanten Portfolio-Umbau.
Die nächste detaillierte Standortbestimmung erfolgt am 26. März 2026. Dann wird das Unternehmen die Jahreszahlen für 2025 vorlegen, welche die finanzielle Grundlage für die kommenden Akquisitionsschritte verdeutlichen dürften.
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