RWE Aktie: Ausbaupläne nehmen Form an

Die Behörden genehmigten den Bau von 60 neuen Windturbinen, was RWEs Ausbaupläne für erneuerbare Energien vorantreibt und die strategischen Ziele bis 2031 unterstützt.

Felix Baarz ·
Rwe Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Behördliche Freigabe für 60 Offshore-Windturbinen
  • Baubeginn für 2027 und Inbetriebnahme 2029 geplant
  • Amazon sichert sich 110 Megawatt Stromabnahme
  • Aktie notiert nahe Jahreshoch nach positiver Nachricht

Der Energiekonzern RWE hat eine entscheidende Hürde für den Ausbau seiner Offshore-Windkraftkapazitäten genommen. Mit der behördlichen Genehmigung für das Großprojekt Nordseecluster B rückt das ehrgeizige Ziel, die Erzeugungskapazitäten bis 2031 massiv zu erweitern, ein deutliches Stück näher. Auch ein prominenter Großkunde profitiert von diesem operativen Fortschritt.

60 neue Turbinen genehmigt

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erteilte Ende März die Plangenehmigungen für die Windparks NC 3 und NC 4. Damit kann das Essener Unternehmen die zweite Ausbaustufe des Nordseeclusters umsetzen. Die 60 geplanten Anlagen mit einer Leistung von jeweils 15 Megawatt entstehen knapp 40 Kilometer vor den Inseln Borkum und Norderney.

Die zentralen Eckdaten der Projektplanung:
* Baubeginn auf See: 2027
* Geplante Inbetriebnahme: Anfang 2029
* Gesamtkapazität des Nordseeclusters: 1,6 Gigawatt
* Beteiligung des norwegischen Staatsfonds: 49 Prozent

Die erzeugte Energie ist bereits teilweise vergeben. Amazon sicherte sich im Februar über einen Stromabnahmevertrag 110 Megawatt aus dem neuen Cluster. Finanziell und operativ teilt sich RWE das Großprojekt mit dem norwegischen Staatsfonds, während der Konzern die operative Führung für Bau und Betrieb behält.

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Strategie und Marktreaktion

Die Nordsee-Genehmigung stützt die übergeordnete Wachstumsstrategie des Unternehmens. Bis 2031 plant das Management Nettoinvestitionen von 35 Milliarden Euro, um die eigene Erzeugungskapazität auf rund 65 Gigawatt auszubauen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll in diesem Zeitraum auf 4,40 Euro anwachsen.

An der Börse wird diese operative Zuverlässigkeit honoriert. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 58,16 Euro notiert das Papier nur hauchdünne 0,62 Prozent unter seinem Mitte März erreichten 52-Wochen-Hoch. Ein Kursplus von gut 24 Prozent seit Jahresbeginn unterstreicht die anhaltende Stärke des Titels im laufenden Handelsjahr.

Mit der gesicherten Genehmigung für das Nordseecluster B geht RWE nun in die konkrete Vorbereitung der Offshore-Bauarbeiten über. Die planmäßige Umsetzung dieses Projekts bildet eine essenzielle Grundlage, um die kommunizierten Gewinnziele für das Jahr 2031 zu erreichen und die Kapazitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien wie vorgesehen zu skalieren.

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Rwe Aktie

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Sektor Versorgungsunternehmen
Div.-Rendite 2,20 %
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