Deutsche Telekom Aktie: Rückkauf trifft Dividende
Die Deutsche Telekom setzt ihr Aktienrückkaufprogramm fort und schüttet eine höhere Dividende aus, während der Kurs nach dem Dividendenabschlag fiel. Die Quartalszahlen im Mai werden erwartet.

Kurz zusammengefasst
- Über 1,3 Millionen eigene Aktien zurückgekauft
- Dividende von 1,00 Euro je Aktie ausgezahlt
- DSL-Preiserhöhung für Bestandskunden umgesetzt
- Ergebnisse für das erste Quartal im Mai erwartet
Über 1,3 Millionen eigene Aktien in weniger als zwei Wochen — die Deutsche Telekom hat in der ersten April-Hälfte konsequent zugekauft. Gleichzeitig floss am 8. April eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie an die Aktionäre, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Kurs reagierte zunächst mit einem deutlichen Rücksetzer.
Rückkaufprogramm läuft auf Hochtouren
Zwischen dem 2. und 10. April erwarb der Konzern exakt 1.324.431 eigene Aktien über Xetra — abgewickelt durch eine beauftragte Bank. Die aktuelle zweite Tranche des Rückkaufprogramms 2026 hat ein Volumen von bis zu 550 Millionen Euro und soll bis Ende Juni abgeschlossen sein. Für das Gesamtjahr sind Rückkäufe von bis zu zwei Milliarden Euro vorgesehen.
Am Tag des Dividendenabschlags, dem 2. April, verlor die Aktie 4,11 Prozent — der größte Tagesverlust im DAX an diesem Tag. Eine technische Reaktion auf den Abschlag, die sich in den Folgetagen teilweise wieder normalisierte.
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DSL-Preiserhöhung soll Erlöse stützen
Seit dem 1. April zahlen betroffene DSL-Bestandskunden monatlich 2,00 Euro mehr — der Grundpreis stieg von 44,95 auf 46,95 Euro. Das Unternehmen begründet die Anpassung mit gestiegenen Betriebs- und Servicekosten. Glasfaserkunden sind ausgenommen.
Die Maßnahme passt zur ambitionierten Prognose für 2026: Der Konzern erwartet ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 Milliarden Euro, einen Free Cashflow AL von etwa 19,8 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von rund 2,20 Euro — jeweils rund sieben bis zehn Prozent über dem Vorjahr.
Q1-Zahlen als nächster Gradmesser
Ob der Kursrückgang der vergangenen Wochen fundamental begründet ist oder lediglich technischer Natur, wird sich am 13. Mai zeigen. Dann präsentiert die Deutsche Telekom ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Beim Glasfaserausbau hat der Konzern zuletzt 12,6 Millionen erreichbare Haushalte gemeldet — auf dem Weg zum Ziel von mindestens 25 Millionen bis 2030. Die Q1-Zahlen werden zeigen, ob der operative Rückenwind aus Preiserhöhung und Netzausbau bereits in den Zahlen ankommt.
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