Constellation Energy Aktie: Die Amazon-Parallele!
Bernstein bestätigt das Kursziel von 296 Dollar, während Constellation Energy langfristige Stromverträge mit Google und Amazon vereinbart.

Kurz zusammengefasst
- Bernstein hält an 296 Dollar Kursziel fest
- Google-Vertrag läuft über 20 Jahre
- Mehr als 4,3 Milliarden Dollar Investitionen geplant
- Amazon vereinbarte 690 Megawatt für 20 Jahre
Die anhaltende Nachfrage der Technologiekonzerne nach Grundlaststrom treibt die milliardenschweren Ausbaupläne von Constellation Energy voran. Das Analysehaus Bernstein hat seine positive Einschätzung für den US-Energieversorger bestätigt. Analystin Sunaina Ocalan bekräftigte gestern die Einstufung „Outperform“ und hielt an ihrem Kursziel von 296 $ fest.
An der Börse notiert die Aktie heute bei 262,35 Euro, was einem leichten Tagesverlust von 1,5 Prozent entspricht. Damit summiert sich der Börsenwert des Unternehmens auf rund 81,05 Milliarden Euro. Die Analysteneinschätzung fällt in eine Phase weitreichender strategischer Vertragsabschlüsse, mit denen das Unternehmen seine Reaktorflotte langfristig an große Cloud- und Rechenzentrumsbetreiber bindet.
Milliardeninvestitionen in bestehende Kernkraftwerke
Auslöser für die unverändert optimistische Haltung der Marktbeobachter ist die wachsende Zahl großvolumiger Vereinbarungen mit Tech-Schwergewichten. Gestern vereinbarten Constellation Energy und Google einen 20-jährigen Stromabnahmevertrag. Dieser sieht vor, dass Constellation mehr als 4,3 Milliarden $ investiert, um durch Leistungssteigerungen an elf bestehenden Reaktorblöcken in Illinois, Pennsylvania und New Jersey insgesamt 890 Megawatt zusätzliche Kernkraftkapazität für das PJM-Stromnetz bereitzustellen.
Der erste Ausbauschritt soll bis 2028 ans Netz gehen. Ergänzend dazu wurde eine separate, 15-jährige Stromliefervereinbarung über 2.700 Megawatt aus der bestehenden PJM-Flotte geschlossen.
Die Vereinbarung adressiert den wachsenden Strombedarf im Netzgebiet von PJM, in dem Engpässe bei der Erzeugungskapazität drohen. Medienberichten zufolge reagieren die Konzerne damit auch auf Überlegungen des Netzbetreibers, Großabnehmer eigene Erzeugungskapazitäten einbringen zu lassen.
Zweiter Großabschluss innerhalb weniger Tage
Die Partnerschaft folgt auf einen weiteren langfristigen Großauftrag, den das Unternehmen erst kurz zuvor vermelden konnte. Am 30. September hatten Constellation Energy und Amazon eine 20-jährige Vereinbarung über 690 Megawatt bekannt gegeben. Im Zentrum steht dabei das Kernkraftwerk Calvert Cliffs im US-Bundesstaat Maryland.
Dort ist eine Kapazitätserweiterung um rund 190 Megawatt emissionsfreier Leistung vorgesehen, die zwischen 2030 und 2032 in Betrieb gehen soll. Nach Unternehmensangaben unterstützt diese Kooperation Infrastrukturinvestitionen von mehr als 3 Milliarden $ in Maryland.
Mit den vertraglich fixierten Laufzeiten über zwei Jahrzehnte sichert sich Constellation Energy für die kommenden Jahre verlässliche Einnahmen, während die Abnehmer ihren steigenden Strombedarf für den Ausbau moderner Rechenzentren absichern.
Stand heute, 7. Oktober: Constellation Energy – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Constellation Energy investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 7. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.