Nintendo Aktie: Es knirscht!

Nintendo meldet einen Gewinnanstieg von über 50 Prozent, hält aber trotzdem an der konservativen Jahresprognose fest. Die Absatzdynamik der Switch 2 und steigende Chipkosten stehen im Fokus.

Kurz zusammengefasst:
  • Nettogewinn steigt um mehr als die Hälfte
  • Unveränderte Prognose trotz Zielübererfüllung
  • Switch 2 erreicht 17,4 Millionen Verkäufe
  • Externe Spieletitel sollen Verkaufsflaute überbrücken

Nintendo hat glänzende Zahlen vorgelegt: Der Nettogewinn stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 51,3 Prozent auf 358,8 Milliarden Yen. Trotz dieses Ergebnisses, das bereits über der bisherigen Ganzjahresprognose liegt, hielt das Management an seinem vorsichtigen Ausblick fest. Droht der Switch 2 ohne neue Blockbuster nun der Schwung auszugehen?

  • Nettogewinn steigt um 51,3 % auf 358,8 Milliarden Yen
  • Ganzjahresprognose bleibt trotz Zielüberrechnung unverändert
  • Switch 2 erreicht 17,4 Millionen verkaufte Einheiten

Am vergangenen Dienstag präsentierte der Konzern seine Bilanz für den Zeitraum bis Dezember. Während der starke Gewinnsprung die Erwartungen übertraf, sorgte die stagnierende Prognose für das im März endende Geschäftsjahr für Ernüchterung. Am darauffolgenden Mittwoch quittierten Anleger diese Zurückhaltung mit deutlichen Kursabschlägen.

Nintendo

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Fokus auf die Switch 2

Im Zentrum der Sorgen steht die Absatzdynamik der neuen Hardware. Bis Ende Dezember verkaufte Nintendo rund 17,4 Millionen Einheiten der Switch 2. Das Unternehmen bekräftigte zwar das Ziel, bis Ende März insgesamt 19 Millionen Konsolen abzusetzen, doch Investoren vermissen derzeit große Eigenproduktionen, die als Kaufargumente für die Plattform dienen könnten.

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Zusätzlich rücken externe Faktoren in den Blickpunkt. Steigende Preise für Speicherchips – eine Kernkomponente der Konsole – belasten die Stimmung. Präsident Shuntaro Furukawa betonte zwar, man arbeite an einer stabilen Versorgung und sehe keine unmittelbare Gefahr für die aktuellen Jahresziele. Dennoch könnten dauerhaft hohe Beschaffungskosten die Profitabilität in der Zukunft unter Druck setzen.

Ausbau der Software-Pipeline

Um die aktuelle Flaute bei eigenen Spiele-Releases zu überbrücken, setzte Nintendo am vergangenen Donnerstag auf externe Partner. Im Rahmen eines „Partner Showcase“ wurden namhafte Titel für die Switch 2 angekündigt. Dazu gehören Portierungen großer Marken wie Final Fantasy VII Rebirth, Fallout 4 und The Elder Scrolls IV: Oblivion.

Diese Erweiterung der Spielebibliothek ist ein strategischer Schritt, um die Hardware-Verkäufe in den kommenden Monaten stabil zu halten. Der Markt wird nun genau beobachten, ob diese Drittanbieter-Titel ausreichen, um das Momentum bis zu den nächsten großen Nintendo-eigenen Veröffentlichungen zu sichern.

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