Eli Lilly Aktie: Hims-Deal mit Folgen?
Im dritten Quartal 2026 wuchsen die Erlöse um 39 Prozent; die Jahresumsatzspanne liegt nun bei 91 bis 92 Milliarden Dollar.

Kurz zusammengefasst
- Quartalsumsatz erreicht 24,397 Milliarden Dollar
- Jahresumsatzprognose auf 91 bis 92 Milliarden angehoben
- Bank of America erhöht Kursziel auf 1.557 Dollar
- Missouri fordert Ende der Datenbedingung für Rabatte
Eli Lilly hat am 29. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 24,397 Milliarden $ gemeldet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legten die Erlöse damit um 39 Prozent zu.
Höhere Umsatzprognose für das Gesamtjahr
Mit den Quartalszahlen hob Eli Lilly die Umsatzprognose für 2026 auf 91 Milliarden $ bis 92 Milliarden $ an. Für den bereinigten Gewinn je Aktie gab das Unternehmen eine Prognose von 35 $ bis 36 $ ab. Diese Ergebnisprognose gilt ebenfalls für das Gesamtjahr 2026 und beruht auf der Nicht-GAAP-Berechnung.
Medienberichten zufolge erhöhte Bank of America Securities am Donnerstag das Kursziel für Eli Lilly von 1.497 $ auf 1.557 $. Die Kaufempfehlung behielt das Analysehaus bei.
Am gestrigen Freitag kündigten Eli Lilly und Hims & Hers Health eine Vereinbarung an, die den Zugang zu Zepbound und Foundayo erweitern soll. Beide Medikamente sind von der US-Arzneimittelbehörde FDA zugelassen.
Ebenfalls am Donnerstag kündigte Eli Lilly an, beim ACR Convergence 2026 neue klinische Daten und Erkenntnisse aus der Versorgungspraxis vorzustellen. Die angekündigten Präsentationen betreffen Retatrutid, Taltz und Zepbound.
Missouri beanstandet Bedingungen für Arzneimittelrabatte
Eine rechtliche Auseinandersetzung betrifft Lillys Vorgaben für das 340B-Programm. Der Generalstaatsanwalt von Missouri forderte das Unternehmen am 26. Oktober in einem Unterlassungsschreiben auf, eine Bedingung für die Rabattgewährung aufzugeben.
Konkret beanstandete er, dass Lilly die 340B-Preise für teilnahmeberechtigte Einrichtungen in Missouri an die Übermittlung von Abrechnungsdaten ihrer hauseigenen Apotheken knüpft. Das Schreiben verlangt, diese Verknüpfung zu beenden. Die Forderung richtet sich damit gezielt gegen die Datenübermittlung als Voraussetzung für die entsprechenden Preise.
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