First Phosphate Aktie: Phantom-Rückgang?
First Phosphate nennt Finanzierungszusagen und Abnahmeverträge; Machbarkeitsstudien werden für das erste Quartal 2027 erwartet.

Kurz zusammengefasst
- Aktie verliert 2,9 Prozent
- Jahresplus beträgt weiterhin 71 Prozent
- Studien für erstes Quartal 2027 erwartet
- Produktionsstart für 2029 oder 2030 angepeilt
Kursrücksetzer ohne neue Unternehmensmeldungen
Der Kurs von First Phosphate verzeichnete gestern einen Rückgang um 2,9 Prozent auf 1,20 Euro. Für diese Bewegung am Donnerstag gab es keinen konkreten Auslöser. Weder gesellschaftsspezifische Nachrichten noch neue Analystenstimmen oder Vorgänge im weiteren Branchenumfeld standen mit dem Minus in Verbindung. Vielmehr schloss sich der Handelstag an einen vorangegangenen mehrtägigen Rücksetzer an, der bereits die vorherigen Sitzungen geprägt hatte.
Auf Jahressicht fällt die Bilanz dennoch positiv aus: Seit Jahresanfang steht ein Kursplus von 71 Prozent zu Buche. Die jüngsten Handelstage waren vor allem durch die Begleitung zweier Investorenkonferenzen geprägt, auf denen First Phosphate am Mittwoch Einblicke in die Projektplanung gab.
Machbarkeitsstudien bis Anfang 2027 angepeilt
Medienberichten zufolge stellte First Phosphate am Mittwoch auf der Konferenz des Global Markets Forum Pläne für eine Lieferkette von Lithium-Eisenphosphat-Batterien vor. Bei diesem Vorhaben richten sich die Blicke auf die nächsten formalen Etappen der Projektentwicklung. Mit den entsprechenden Machbarkeitsstudien rechnet das Unternehmen im ersten Quartal 2027.
Zwischen den ersten Konzepten und der Vorlage solcher Studien liegen umfangreiche technische und planerische Ausarbeitungen. Marktteilnehmer müssen sich bei dem Vorhaben daher auf einen längeren Zeithorizont einstellen, bevor detaillierte und belastbare Ergebnisse zur Umsetzung der geplanten Lieferkette vorliegen.
Finanzierungszusagen und Abnahmeverträge
Weitere Eckpunkte wurden auf dem 20. International Investment Forum thematisiert. Für die Umsetzung des Projekts bezifferte First Phosphate einen Kapitalplan über 475 Millionen CAD. Auf der Finanzierungsseite verwies das Unternehmen auf staatlich abgesicherte Zusagen über 400 Millionen CAD.
Zugleich führte die Gesellschaft bestehende Abnahmevereinbarungen an. Diese Verträge umfassen ein Volumen von 200.000 Tonnen Phosphatkonzentrat sowie 60.000 Tonnen Phosphorsäure. Sie bilden die vertragliche Basis für die spätere Abnahme der Erzeugnisse aus dem Vorhaben.
Bis zur eigentlichen Aufnahme des Betriebs verbleibt jedoch eine mehrjährige Vorlaufzeit. Den Beginn der ersten Produktion visiert First Phosphate für Ende 2029 oder Anfang 2030 an. Die Verwirklichung der Pläne bleibt damit ein langfristiges Vorhaben, dessen Meilensteine schrittweise abgearbeitet werden müssen.
Stand heute, 9. Oktober: First Phosphate – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in First Phosphate investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 9. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.