Green Bridge Metals Aktie: 21,6 Millionen Tonnen Kupfer-Nickel

Green Bridge Metals erwartet Bohrgenehmigung für Serpentine und finale Laborergebnisse von Titac South. Die Aktie legte seit Jahresstart deutlich zu.

Andreas Sommer ·
Green Bridge Metals Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Entscheidung über Serpentine-Explorationsplan steht an
  • Finale Laborwerte von Titac South ausstehend
  • Kupfermarkt bietet günstiges Umfeld
  • Aktie mit 90 Prozent Plus seit Januar

Für Green Bridge Metals steht eine entscheidende Phase an. In Minnesota laufen zwei wichtige Entwicklungen zeitgleich zusammen. Das Unternehmen wartet auf finale Bohrergebnisse und eine zentrale Genehmigung.

Das Flaggschiff wartet auf Startfreigabe

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Serpentine-Projekt. Das Kupfer-Nickel-System befindet sich direkt neben den bekannten NorthMet- und Sunrise-Lagerstätten. Seit Ende April prüft die Umweltbehörde von Minnesota einen formellen Explorationsplan.

Das Projekt bringt bereits beachtliche Volumina mit. Die angezeigte Ressource liegt bei 21,6 Millionen Tonnen. Der Kupfergehalt beträgt dabei 0,46 Prozent.

Hinzu kommt eine abgeleitete Ressource von knapp 280 Millionen Tonnen. Hier liegt der Kupfergehalt bei 0,37 Prozent. Der Nickelanteil beläuft sich auf 0,12 Prozent.

Fällt die Behördenentscheidung positiv aus, kann das Unternehmen loslegen. Das Management plant sechs bis zehn Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von bis zu 2.500 Metern. Die Bohrfirma Foraco steht bereits unter Vertrag.

Das Programm soll die bestehende Ressource bestätigen. Parallel dazu testen die Geologen das Gebiet auf Kobalt und Platinmetalle. Innerhalb von 18 Monaten nach den Bohrungen plant das Management eine erste wirtschaftliche Bewertung.

Warten auf Laborwerte

Während Serpentine auf grünes Licht wartet, liefert Titac South bereits Fakten. Die ersten drei Bohrlöcher zeigten vielversprechende Resultate. Ein Bohrloch durchteufte 152 Meter mit 0,31 Prozent Kupfer.

Hinzu kommen hohe Anteile an Titandioxid und Vanadiumpentoxid. Alle sechs bisherigen Bohrungen stießen auf Sulfidmineralisierungen. Das bestätigt die Struktur des Systems.

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Nun fehlen noch die Laborergebnisse für drei weitere Löcher. Ein unabhängiges Labor prüft die Proben aktuell auf Platinmetalle und Kobalt. Diese Elemente fehlen in der bisherigen Ressourcenschätzung.

Ein neues geophysikalisches 3D-Modell liefert derweil weitere Ziele. Es zeigt vier bis fünf ungetestete Anomalien. Diese weisen ähnliche magnetische Signaturen auf wie die bekannten Intrusionen.

Rückenwind und ein Dämpfer

Der breite Rohstoffmarkt spielt Green Bridge Metals in die Karten. Die US-Kupferimporte verdoppelten sich im ersten Quartal auf 533.000 Tonnen. Marktbeobachter erwarten baldige Zölle auf ausländisches Kupfer. Das weckt Interesse an heimischen Projekten.

Ein regulatorischer Eingriff bremste die Euphorie zuletzt etwas. Die Wertpapieraufsicht von British Columbia zwang das Unternehmen Ende April zu einem Rückzieher. Eine externe PR-Firma hatte auf einer Webseite wirtschaftliche Prognosen für Serpentine veröffentlicht.

Diese Aussagen verstießen gegen kanadische Publizitätsvorschriften. Eine offizielle wirtschaftliche Bewertung fehlt bisher. Die Folge: Das Unternehmen nahm die Seite vom Netz und beendete das PR-Programm.

An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,12 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein sattes Plus von knapp 90 Prozent auf der Kurstafel.

Dennoch notiert das Papier deutlich unter seinem im Februar erreichten Jahreshoch. Der jüngste Wochenverlust von 2,4 Prozent wirkt eher wie eine Konsolidierung.

Die kommenden Wochen bringen harte Fakten. Die finalen Laborwerte von Titac South und die Behördenentscheidung zu Serpentine stehen unmittelbar bevor.

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Green Bridge Metals Aktie

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KGV
Sektor Rohstoffe
Div.-Rendite
Marktkapitalisierung
ISIN: CA3929211025 WKN: A3EW4S

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