Die Barrick-Aktie geriet am Freitag massiv unter Druck und verlor rund 10,9 Prozent an Wert. Verantwortlich für den Kursrutsch war ein deutlicher Rückgang des Goldpreises, nachdem dieser zuvor im Januar wiederholt neue Rekordstände von über 5.500 US-Dollar je Unze erreicht hatte. Der Auslöser: Die Nominierung von Kevin Warsh als künftiger Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve.
Marktbeobachter stufen Warsh als Verfechter einer stabilen Geldpolitik ein. Diese Einschätzung dämpfte die Inflationssorgen der Anleger spürbar. Gold verlor damit seine Rolle als begehrter sicherer Hafen und Inflationsschutz – Gewinnmitnahmen setzten ein.
Starker Vorlauf trifft auf Korrektur
Der jüngste Rücksetzer folgt auf eine außergewöhnliche Rallye. Im Januar 2026 hatte das gelbe Edelmetall mehrfach historische Höchststände markiert. Auch die Aktien von Minenbetreibern wie Barrick profitierten deutlich von dieser Entwicklung und wiesen auf Jahressicht eine sehr starke Performance auf.
Parallel zum Goldgeschäft hat Barrick seinen strategischen Fokus auf Kupfer verstärkt. Bis 2030 will das Unternehmen den Umsatzanteil des Industriemetalls auf 30 Prozent erhöhen. Diese Diversifizierung zielt darauf ab, von der wachsenden Nachfrage nach Kupfer zu profitieren und die Abhängigkeit vom Goldpreis zu reduzieren. Investoren bewerten diese Ausrichtung positiv.
Quartalszahlen im Fokus
Am 5. Februar 2026 präsentiert Barrick die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Anleger erwarten Aufschluss über die operative Entwicklung und die Auswirkungen der hohen Rohstoffpreise im vergangenen Quartal. Besonders interessant dürften Aussagen zur Weiterentwicklung der Kupferprojekte sein, etwa zur geplanten Erweiterung der Lumwana-Mine.
Die wichtigsten Fakten:
| Kennzahl | Information |
|---|---|
| Kursverlust | -10,9% am 30. Januar 2026 |
| Auslöser | Nominierung von Kevin Warsh für Fed-Vorsitz |
| Goldpreis-Niveau | Zuvor über 5.500 USD/Unze |
| Strategisches Ziel | 30% Kupfer-Umsatzanteil bis 2030 |
| Nächster Termin | Quartalszahlen am 5. Februar 2026 |
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