Hewlett Packard Enterprise Aktie: Vier ProLiant-Server angekündigt
HPE kündigte vier Servermodelle an; Daiwa hob die Einstufung auf Outperform und setzte ein Kursziel von 75 Dollar.

Kurz zusammengefasst
- Aktie 1,7 Prozent unter Jahreshoch
- Vier ProLiant-Servermodelle angekündigt
- Mizuho wählte HPE für Finanzsimulationen
- Daiwa erhöhte Einstufung auf Outperform
Die Aktie von Hewlett Packard Enterprise legte gestern um 2,7 Prozent zu und ging bei 64,40 Euro aus dem Handel. Damit notiert das Papier nur noch 1,7 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 65,50 Euro. Für die anhaltend freundliche Stimmung bei den Anlegern sorgt eine Reihe von Weichenstellungen bei Hardware und Cloud-Infrastruktur.
Neue Servergeneration für das Rechenzentrum
Gestern kündigte Hewlett Packard Enterprise vier neue ProLiant Gen13 Server an. Diese Systeme nutzen AMD EPYC-Prozessoren der sechsten Generation und richten sich an anspruchsvolle Rechenzentren.
Die Auslieferung der neuen Modelle soll gestaffelt erfolgen, beginnend im späteren Verlauf des Jahres 2026 bis in das Jahr 2027 hinein. Mit dieser Modellreihe will der Konzern die steigenden Anforderungen an Rechenleistung für komplexe Unternehmensanwendungen bedienen.
Bereits am Dienstag meldete das Unternehmen einen weiteren Kundengewinn. Mizuho Securities wählte Hewlett Packard Enterprise aus, um fortschrittliche Finanzsimulationen sowie Vorbereitungen im Bereich künstlicher Intelligenz technisch zu unterstützen. Der Zuschlag unterstreicht den Bedarf von Finanzinstituten an spezialisierten IT-Strukturen für datenintensive Berechnungen.
Rückenwind aus dem Netzwerkgeschäft
Die jüngsten Produktneuheiten treffen auf ein solides Fundament. Vor rund einem Monat hatte Hewlett Packard Enterprise die Prognose für das Erlöswachstum im Netzwerksegment für das Geschäftsjahr 2027 auf eine Spanne zwischen dem hohen Zehner- und dem niedrigen Zwanziger-Prozentbereich angehoben.
Auf dem damaligen Investorentag für den Netzwerkbereich steckte sich das Management zudem ehrgeizigere Integrationsziele für Juniper Networks: Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 werden nun jährliche Einsparungen auf Run-Rate-Basis von 800 Millionen Dollar angestrebt.
Zusätzlichen Schub verlieh vor über einem Monat ein Großauftrag des Cloud-Anbieters Vultr. Dieser orderte AMD Helios AI Rack-Systeme mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Dollar. Solche Großprojekte stärken die Visibilität für die kommenden Quartale und stützen das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Auslastung der Infrastruktursparte.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Auf der Technologieseite stößt die Entwicklung auch bei Marktbeobachtern auf Zuspruch. Am 2. Oktober stufte die Daiwa Securities Group die Aktie von Hewlett Packard Enterprise von Neutral auf Outperform herauf. Die Analysten setzten dabei ein Kursziel von 75 Dollar fest.
Das Papier behauptet sein Kursniveau in unmittelbarer Reichweite des Jahreshochs, gestützt durch die operativen Impulse der vergangenen Tage.
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