BYD Aktie: Jahrestief bei 9,21 Euro trotz Dividende
BYD-Aktionäre bestätigen Dividende, doch der Aktienkurs fällt auf ein neues Jahrestief. Der breite Ausverkauf bei E-Auto-Werten belastet stärker als die Ausschüttung.

Kurz zusammengefasst
- Dividende von 0,358 Renminbi beschlossen
- Aktie fällt auf neues Jahrestief
- Kursverlust seit Jahresbeginn bei 15,5 Prozent
- Überverkaufte Lage laut RSI-Indikator
Bei BYD stehen die Zeichen auf Gewinnausschüttung. Die Aktionäre haben die Dividende für das letzte Geschäftsjahr offiziell abgesegnet. An der Börse verpufft diese Nachricht allerdings völlig. Die Aktie rutscht stattdessen auf ein neues Jahrestief.
Fahrplan für die Ausschüttung
Die Hauptversammlung machte am 9. Juni den Weg frei. BYD zahlt für das abgelaufene Geschäftsjahr 0,358 Renminbi je Aktie. Wer profitieren will, muss die Papiere am 18. Juni im Depot haben. Bis dahin bleibt das H-Aktien-Register des Autobauers geschlossen.
Standardmäßig fließt das Geld in Hongkong-Dollar. Das entspricht exakt 0,41141 HKD pro Anteilsschein. Anleger können sich alternativ für die chinesische Heimatwährung entscheiden. Dafür müssen sie ihre Bank bis zum 8. Juli anweisen. Die eigentliche Überweisung startet am 31. Juli.
Aktie bleibt unter Druck
Die klare Dividendenperspektive stützt den Kurs kaum. Im Gegenteil. Am Dienstag verliert das Papier 1,21 Prozent und fällt auf 9,26 Euro. Damit testet BYD punktgenau das neue Jahrestief von 9,21 Euro.
Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf 15,5 Prozent. Vom alten Höchststand bei 14,80 Euro ist der Titel mittlerweile weit entfernt. Auch der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von 30,2 eine stark überverkaufte Lage. Der breite Ausverkauf bei Elektroautos wiegt offensichtlich schwerer als die Barrendite.
Für Einkommensinvestoren steht der Fahrplan nun fest. Der Stichtag am 18. Juni sichert den Anspruch auf die Zahlung. Danach richtet sich der Fokus auf den 31. Juli. An diesem Sommertag überweist BYD das Geld endgültig an die Aktionäre.
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