Freeport-McMoRan: Q1-Gewinn $0.57 übertrifft Erwartung
Freeport-McMoRan übertrifft Erwartungen im ersten Quartal, kämpft aber mit Produktionsproblemen in der Grasberg-Mine. Analysten bleiben optimistisch.

Kurz zusammengefasst
- Gewinn je Aktie übertrifft Analystenschätzungen
- Umsatz steigt auf über sechs Milliarden Dollar
- Förderausfälle in indonesischer Mine belasten
- Mehrere Investmentbanken bestätigen Kaufempfehlung
Starke Ergebnisse, schwache Kurse – bei Freeport-McMoRan klaffen operative Erfolge und die Stimmung am Markt auseinander. Der Kupferproduzent übertraf im ersten Quartal 2026 die Erwartungen deutlich. Dennoch reagierten Investoren zuletzt zurückhaltend auf die Entwicklungen beim Branchenriesen.
Das Unternehmen erwirtschaftete einen Gewinn von 0,57 US-Dollar je Aktie, während Analysten lediglich mit 0,47 US-Dollar gerechnet hatten. Der Umsatz kletterte auf 6,23 Milliarden US-Dollar. Damit liegt der Konzern über der Konsensschätzung von knapp 6 Milliarden US-Dollar.
Fokus auf die Grasberg-Mine
Trotz der positiven Finanzdaten kämpft Freeport mit operativen Herausforderungen. Im Zentrum steht die indonesische Grasberg-Mine, eine der weltweit wichtigsten Förderstätten für Kupfer und Gold. Hier hinkt die Produktion noch hinter den Zielwerten her.
Vorstandschefin Kathleen Quirk erklärte die vollständige Wiederherstellung der Betriebskapazität an diesem Standort zur obersten Priorität. Die Erholung der Fördermengen gilt als entscheidender Faktor, um von der weltweit hohen Nachfrage nach Industriemetallen zu profitieren.
An der Börse spiegeln sich diese Hürden im Kursverlauf wider. Die Aktie notierte zuletzt bei 49,05 Euro und verlor auf Monatssicht rund sieben Prozent. Damit rutschte das Papier unter den 50-Tage-Durchschnitt von 53,34 Euro, hält aber seit Jahresbeginn ein Plus von knapp elf Prozent.
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Analysten sehen Aufwärtspotenzial
Die Einschätzungen der Investmentbanken bleiben trotz der kurzfristigen Kursschwäche überwiegend konstruktiv. Experten verweisen auf die strukturelle Nachfrage durch die globale Energiewende und den Ausbau der KI-Infrastruktur.
- UBS: Kursziel 74 US-Dollar (Buy)
- Jefferies: Kursziel 75 US-Dollar (Buy)
- Morgan Stanley: Kursziel 66 US-Dollar (Equal Weight)
Parallel dazu reduzierten einige institutionelle Adressen wie die M&T Bank Corp ihre Positionen zum Jahreswechsel. Zudem verzeichneten regulatorische Meldungen Aktienverkäufe durch Mitglieder der Geschäftsführung.
Freeport-McMoRan setzt derweil seine Strategie der Kapitalrückgabe fort. Das Unternehmen schüttet eine Quartalsdividende von 0,075 US-Dollar je Aktie aus, was einer Rendite von etwa 0,5 Prozent entspricht. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die operative Wende in Indonesien gelingt, bevor das Papier wieder Kurs auf das April-Hoch von 59,12 Euro nehmen kann.
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