Ondas Holdings: 125 Millionen in fünf Tranchen
Ondas Holdings verliert nach Registrierung von 2,35 Mio. Aktien aus der Mistral-Übernahme. Analysten sehen trotz Dilution Kurspotenzial.
Kurz zusammengefasst
- Kursrückgang um acht Prozent
- Verkauf von 2,35 Millionen Aktien
- Auftragsbestand von 457 Millionen USD
- Umsatzprognose auf 375 Millionen USD angehoben
Ondas Holdings hat am 29. April eine Prospektergänzung bei der SEC eingereicht. Darin registriert das Unternehmen den möglichen Weiterverkauf von rund 2,35 Millionen Aktien. Die Papiere stammen aus der Übernahme von Mistral Inc. — und der Markt reagierte prompt.
Dilutionsdruck nach Mistral-Übernahme
Der Kurs fiel um gut acht Prozent auf 9,49 USD zum Handelsschluss am Mittwoch. Ondas erhält aus den Verkäufen keinen Erlös. Das Geld fließt ausschließlich an die verkaufenden Aktionäre.
Immerhin gibt es eine Bremse. Die Verkäufer unterliegen einer sechsmonatigen Handelsbeschränkung. Ihre täglichen Verkäufe sind auf zehn Prozent des durchschnittlichen Tagesvolumens gedeckelt.
Die April-Registrierung ist aber erst der Anfang. Laut Fusionsvertrag will Ondas weitere Aktien im Wert von 125 Millionen USD in fünf gleichen Tranchen ausgeben. Das Gesamtvolumen der Mistral-Transaktion beläuft sich auf rund 175 Millionen USD — vollständig in Aktien und Treuhandkonten strukturiert.
Rekord-Auftragsbestand als Gegengewicht
Hinter der Verwässerung steckt eine strategisch bedeutsame Akquisition. Mistral bringt einen Auftragsbestand von rund 264 Millionen USD mit. Damit erreicht der kombinierte Pro-forma-Auftragsbestand von Ondas zum 31. März 2026 insgesamt 457 Millionen USD.
Das ist ein erheblicher Sprung. Noch Ende 2025 lag der eigene Auftragsbestand bei 68 Millionen USD. Durch Mistral gewinnt Ondas direkten Zugang zu US-Army-Verträgen und Sonderoperationseinheiten sowie zu Fertigungs- und Integrationskapazitäten im Inland.
Das Management hob die Umsatzprognose für 2026 auf mindestens 375 Millionen USD an. Für das erste Quartal erwartet Ondas zwischen 38 und 40 Millionen USD.
Analysten bleiben optimistisch
Die Bilanz gibt wenig Anlass zur Sorge. Mit einer Current Ratio von rund 4,8 und rund 550 Millionen USD an liquiden Mitteln bei sehr geringer Verschuldung hat das Unternehmen erheblichen Spielraum.
Acht Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, keiner rät zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 20,13 USD — das entspricht einem Aufwärtspotenzial von mehr als 110 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Das Höchstziel liegt bei 25 USD.
Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 1.287 Prozent zugelegt. Das zeigt, wie viel Dynamik in diesem Wert steckt — und wie empfindlich er auf Verwässerungssignale reagiert. Entscheidend wird sein, wie schnell Mistral seinen Auftragsbestand in tatsächliche Umsätze verwandelt.
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