Deutsche Telekom Aktie: T-Mobile überrascht mit 2,27 Dollar EPS
Rekordquartal von T-Mobile US treibt Telekom-Aktie an, während Tarifkonflikt und Kursrückgang belasten.

Kurz zusammengefasst
- T-Mobile US übertrifft Erwartungen
- Telekom-Aktie legt um zwei Prozent zu
- Analysten sehen Kurspotenzial bis 42 Euro
- Tarifkonflikt und Kurskorrektur belasten
Die US-Tochter liefert Rekordzahlen, in Deutschland droht Ärger mit den Gewerkschaften. Bei der Deutschen Telekom prallen aktuell zwei Welten aufeinander. T-Mobile US übertrifft die Erwartungen der Wall Street deutlich. Die Bonner Konzernmutter profitiert davon vorerst nur bedingt.
Zu Jahresbeginn glänzte T-Mobile US auf breiter Front. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf gut 23 Milliarden US-Dollar. Beim bereinigten operativen Ergebnis verbuchte der Mobilfunker einen Sprung auf 9,2 Milliarden Dollar.
Auch der Gewinn je Aktie schlug die Prognosen klar. Das Management hob daraufhin die Jahresziele an. T-Mobile erwartet für das laufende Jahr nun bis zu 1,05 Millionen neue Vertragskunden. Die Telekom-Aktie beendete den Xetra-Handel daraufhin gut zwei Prozent fester bei 27,32 Euro.
Das US-Geschäft bleibt der wichtigste Wachstumstreiber für die Bonner. Die Telekom hält etwas mehr als die Hälfte der T-Mobile-Anteile. Dieses Paket ist umgerechnet gut 90 Milliarden Euro wert. Die Folge: Die Ereignisse in den USA schlagen direkt auf den heimischen Kurs durch.
Analysten sehen Kurspotenzial
Marktbeobachter werten die US-Zahlen als klares Signal. Die Analystenhäuser bestätigen ihren positiven Ausblick für die T-Aktie:
- Deutsche Bank Research rät zum Kauf mit einem Kursziel von 42 Euro.
- Barclays stuft das Papier auf „Overweight“ mit einem Ziel von 39,50 Euro ein.
- Das durchschnittliche Kursziel von 68 Analysten liegt bei 40,10 Euro.
Charttechnik und Tarifkonflikt
Trotz der jüngsten Gewinne steht das Papier unter Druck. Anfang des Jahres notierte die Aktie noch über 34 Euro. Seitdem korrigierte der Kurs um rund 22 Prozent. Nun rückt die Unterstützungszone um 26 Euro in den Fokus.
Parallel dazu investiert der Konzern massiv in den deutschen Glasfaserausbau. Bis 2030 fließen hier insgesamt 30 Milliarden Euro. Allein im laufenden Jahr sollen 2,5 Millionen neue Haushalte ans Netz gehen. Ein weiterer Faktor drückt auf die Stimmung.
Die Gewerkschaften fordern in der laufenden Tarifrunde deutlich mehr Geld. Sie nutzen ein geplantes Aktienrückkaufprogramm als Hebel. Die Telekom plant den Kauf eigener Aktien für zwei Milliarden Euro. Arbeitnehmervertreter sehen darin genügend finanziellen Spielraum für höhere Löhne.
Die nächste Verhandlungsrunde im Mai bringt voraussichtlich eine Entscheidung. Wenige Tage später folgen harte Fakten. Am 13. Mai 2026 präsentiert die Telekom ihre eigenen Quartalszahlen.
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