Palantir Aktie: Aufklärung der Gewinne!
Trotz Kursrückgang von 35% zum Jahreshoch bleiben Analysten für Palantir optimistisch. Ein neuer US-Regierungsvertrag stützt die Zuversicht.

Kurz zusammengefasst
- Analysten bestätigen Kaufempfehlungen
- Umsatzwachstum von 74% erwartet
- 300-Millionen-Dollar-Deal mit US-Landwirtschaft
- Aktie trotz guter Daten unter Druck
Starke Analystenstimmen, ein frischer Regierungsvertrag — und trotzdem liegt die Aktie rund 35 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Bei Palantir klaffen Fundamentaldaten und Kursentwicklung derzeit weit auseinander.
Wedbush und Baird halten an Kaufempfehlungen fest
Wedbush-Analyst Dan Ives bekräftigte kurz vor dem Quartalsbericht sein Outperform-Rating mit einem Kursziel von 230 Dollar. Er hält die Konsensschätzung von rund 1,54 Milliarden Dollar Umsatz für Q1 für erreichbar — eher sogar für zu konservativ. Das US-Geschäft mit Unternehmenskunden könnte demnach erneut über 130 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen.
Baird-Analyst William Power sieht das ähnlich. Er bestätigte ebenfalls Outperform mit einem Kursziel von 200 Dollar. Power erwartet, dass Palantir im elften Quartal in Folge das Umsatzwachstum steigert. Bis 2027 könnte der freie Cashflow laut seiner Schätzung auf 7,5 Milliarden Dollar klettern.
Was der Markt am 4. Mai erwartet
Wall Street rechnet für Q1 mit einem Umsatz von etwa 1,54 Milliarden Dollar — ein Plus von rund 74 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Gewinn je Aktie soll bei 0,28 Dollar liegen. Das wäre mehr als doppelt so viel wie im Q1 2025.
Besonders im Blick: das US-Unternehmensgeschäft. Im Vorquartal legte dieses Segment um 137 Prozent auf 507 Millionen Dollar zu. Für das Regierungsgeschäft erwartet der Konsens rund 764 Millionen Dollar — ein Wachstum von knapp 57 Prozent.
Hält das Tempo an, dürfte das Management die Jahresprognose von rund 7,19 Milliarden Dollar anheben. Von 21 Analysten empfehlen 14 die Aktie zum Kauf, fünf raten zum Halten, zwei zum Verkauf.
300-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem US-Landwirtschaftsministerium
Ein konkreter Katalysator kam am 22. April: Das US-Landwirtschaftsministerium vergab einen Rahmenvertrag über 300 Millionen Dollar an Palantir. Ziel ist die Umsetzung des „One Farmer, One File“-Programms — eine Digitalisierungsinitiative für Agrardaten und Farmschutz. Wedbush wertet den Deal als Beleg dafür, dass Palantir seine Regierungsaufträge über das klassische Verteidigungsgeschäft hinaus ausbaut.
Ives erwähnte außerdem, dass Palantir an der Modernisierung des US-Flugsicherungssystems arbeitet. Die FAA erhält Milliarden für den Umbau veralteter Infrastruktur — ein weiteres potenzielles Großprojekt.
Kurs unter Druck, Erwartungen hoch
Die Aktie notiert mit rund 117 Euro etwa 18 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau. Der Rückgang scheint weniger auf operative Schwäche zurückzugehen als auf Bewertungsbedenken in einem zunehmend belebten KI-Markt.
Das ist das eigentliche Spannungsfeld vor dem 4. Mai: Die Fundamentaldaten zeigen nach oben, die Bewertung lässt wenig Spielraum für Enttäuschungen. Verfehlt Palantir auch nur eine der drei Kerngrößen — Umsatz, Marge oder Jahresausblick — dürfte der Kurs empfindlich reagieren.
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