Allianz Aktie: Schaden-Unfall springt auf 2,4 Milliarden
Starkes Schaden-Unfall-Geschäft und Rekorddividende treiben Allianz. Das Management hält am operativen Gewinnziel für 2026 fest.

Kurz zusammengefasst
- Operativer Gewinn steigt auf Rekordwert
- Rekorddividende von 17,10 Euro ausgezahlt
- Solvency-II-Quote erreicht neuen Höchststand
- Aktienrückkaufprogramm läuft planmäßig
Rekordwerte in der Schaden-Unfall-Versicherung, eine frisch ausgezahlte Rekorddividende und eine Kapitalquote auf neuem Höchststand — die Allianz hat ihren Anlegern in dieser Woche viel geboten. Am Donnerstag folgte die Bestätigung des Jahresziels in Analysten-Gesprächen.
Schaden-Unfall trägt das Wachstum
Das Segment Property-Casualty war der stärkste Wachstumstreiber im ersten Quartal. Der operative Gewinn stieg um 11 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro — ein neuer Rekordwert. Das interne Wachstum lag bei 7 Prozent, getragen von Preissteigerungen und Volumenzuwächsen. Besonders stark: Allianz Partners und das Direktgeschäft. In Deutschland lief das Neugeschäft über den Erwartungen.
Die Combined Ratio verfestigte sich bei 91 Prozent. Das ist ein solider Wert, der zeigt, wie profitabel das Kerngeschäft läuft.
Kapitalstärke auf Rekordniveau
Die Solvency-II-Quote kletterte zum Quartalsende auf 221 Prozent, nach 218 Prozent im Vorquartal. Finanzvorständin Claire-Marie Coste-Lepoutre betonte die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells gegenüber Marktschwankungen. Der Puffer bleibt komfortabel — trotz laufender Ausschüttungen.
Am 12. Mai zahlte die Allianz ihre Rekorddividende von 17,10 Euro je Aktie aus. Das entspricht einem Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit 2015 hat der Konzern die Jahresdividende mehr als verdoppelt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Allianz?
Das angekündigte Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2,5 Milliarden Euro läuft weiter. Bis Ende des ersten Quartals zog die Allianz bereits Anteile im Wert von 0,3 Milliarden Euro ein. Das Programm soll bis Jahresende vollständig abgeschlossen sein.
Jahresziel bestätigt
Das Management hält am operativen Ergebnisziel für 2026 fest: 17,4 Milliarden Euro, mit einer Schwankungsbreite von einer Milliarde Euro. Mit 4,5 Milliarden Euro im ersten Quartal liegt der Konzern leicht über der nötigen Run-Rate. Die annualisierte Eigenkapitalrendite erreichte 24,2 Prozent.
Die Aktie reagierte positiv: Sie stieg am Donnerstag um knapp 2 Prozent auf 380,80 Euro. Auf Jahressicht liegt das Plus bei rund 9 Prozent — der RSI von 71 signalisiert allerdings, dass die Aktie kurzfristig in überkauftem Terrain notiert. Das nächste charttechnische Referenzpunkt liegt beim 52-Wochen-Hoch bei 394,80 Euro, das im April markiert wurde.
Allianz-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Allianz-Analyse vom 14. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Allianz-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Allianz-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Allianz: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...