Microvision Aktie: KI-Konzern testet MOVIA-Sensoren
Microvision liefert MOVIA-Sensoren an einen globalen KI-Konzern. Die Aktie steigt, doch der Kampf um die Nasdaq-Notierung bleibt bestehen.

Kurz zusammengefasst
- Lieferung an führenden KI-Konzern
- Aktie springt um 9,33 Prozent
- Nasdaq-Notierung durch Reverse Split gefährdet
- Hauptversammlung im Juli entscheidet
Der angeschlagene Lidar-Spezialist Microvision liefert seine MOVIA-Sensoren an einen der weltweit führenden KI-Konzerne aus. Die Aktie reagiert mit einem Kurssprung von 9,33 Prozent auf 0,28 Euro.
Die Identität des Kunden bleibt unter Verschluss. Bekannt ist nur, dass es sich um ein Unternehmen handelt, das zu den Global Playern in Künstlicher Intelligenz und skalierbarer Recheninfrastruktur zählt. Microvision-CEO Glen DeVos spricht von einem strategischen Schritt: Wenn KI aus digitalen Räumen in reale Anwendungen wie Robotik oder Automation vordringe, werde präzise Umgebungswahrnehmung zum entscheidenden Faktor.
Das MOVIA-System liefert genau das: hochauflösende Daten mit geringer Latenz in einem kompakten Format. Die Sensoren sollen nun in verschiedenen Robotik- und KI-Anwendungen evaluiert werden.
Davon losgelöst: Existenzkampf an der Nasdaq
Der Deal kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Microvision schwer unter Druck steht. Der Aktienkurs liegt rund 78 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1,28 Euro. Gestern markierte die Aktie mit 0,23 Euro ein neues Jahrestief. Auch die gleitenden Durchschnitte bleiben klar unterschritten: 38 Prozent unter dem 50-Tage-Wert, knapp 60 Prozent unter dem 200-Tage-Wert.
Die Hauptversammlung im Juli dürfte richtungsweisend werden. Die Aktionäre stimmen über einen Reverse Stock Split im Verhältnis von 1:5 bis 1:15 ab. Parallel soll das genehmigte Aktienkapital von 510 Millionen auf 150 Millionen Papiere schrumpfen. Das Ziel: die Nasdaq-Notierung sichern. Die zuständige Proxy-Beratungsfirma Glass Lewis empfiehlt, beiden Anträgen zuzustimmen.
Bleibt die operative Hoffnungsträgerschaft. Microvision will seine Lidar- und Perzeptionslösungen in Industrie, Automotive, Sicherheit und Verteidigung platzieren. Der aktuelle Lieferauftrag ist ein erster Beleg, dass die Technologie am Markt ankommt. Ob daraus ein tragfähiges Geschäft wird, entscheidet sich frühestens in den kommenden Quartalen.
Microvision-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Microvision-Analyse vom 1. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Microvision-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Microvision-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Microvision: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...