Hensoldt Aktie: Auftragseingang auf 1,5 Milliarden verdoppelt
Hensoldt verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen Rekord-Auftragseingang von 1,5 Milliarden Euro und treibt den Kapazitätsausbau voran.

Kurz zusammengefasst
- Auftragseingang auf 1,5 Mrd. Euro verdoppelt
- Rekord-Auftragsbestand von 8,8 Mrd. Euro
- Umsatzplus von 15 Prozent im Quartal
- Milliardeninvestition in Produktionsausbau
Ein Auftragseingang, der sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt: Der Radar-Spezialist Hensoldt profitiert massiv vom europäischen Rüstungsboom. Im ersten Quartal 2026 übertraf das Taufkirchener Unternehmen die Markterwartungen deutlich.
Die Neubestellungen sprangen auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Damit wächst das Polster für die kommenden Jahre weiter an. Der Auftragsbestand erreicht den Rekordwert von rund 8,8 Milliarden Euro.
Auch operativ legte der MDAX-Konzern zu. Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten um 15 Prozent auf 496 Millionen Euro. Überproportional entwickelte sich der Gewinn: Das bereinigte EBITDA kletterte um fast die Hälfte auf 44 Millionen Euro.
Milliarden-Investitionen in die Produktion
Treiber dieser Entwicklung ist die anhaltende Nachfrage aus dem Verteidigungssektor. Deutschlands Rüstungsbudget soll im laufenden Jahr die Marke von 108 Milliarden Euro überschreiten. Hensoldt treibt indes den eigenen operativen Umbau voran.
Bis 2027 investiert das Unternehmen rund eine Milliarde Euro in den Kapazitätsausbau. Ein neuer Radar-Produktionsstandort geht dann ans Netz. Im laufenden Jahr plant der Konzern 1.600 Neueinstellungen, vor allem in Süddeutschland.
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Um Engpässe zu vermeiden, sichert sich der Spezialist frühzeitig Bauteile. Eine mehrjährige Liefervereinbarung mit United Monolithic Semiconductors garantiert den Nachschub an Halbleitern. Bis 2030 fließen 900.000 Gallium-Nitrid-Bausteine für Radarsysteme in die Fertigung.
Prognose bleibt bestehen
Auf Basis des starken Jahresauftakts hält der Vorstand an seinen Zielen fest. Der Umsatz soll im Gesamtjahr auf etwa 2,75 Milliarden Euro steigen. Die bereinigte operative Marge peilt das Management bei bis zu 19 Prozent an.
Am 22. Mai präsentiert sich die Führungsebene auf der Hauptversammlung in München. Der Vorstand wird dort eine Dividende von 0,55 Euro je Aktie vorschlagen. Stimmen die Aktionäre zu, erfolgt die Ausschüttung fünf Tage später.
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