Umweltbank Aktie: 15 Millionen für Batteriespeicher
Die Umweltbank steigt in die Finanzierung von Batteriespeichern ein und erweitert ihr Portfolio trotz schwachen Kreditgeschäfts.

Kurz zusammengefasst
- Einstieg in Speicherfinanzierung mit 15 Millionen Euro
- Ergebnis durch Einmaleffekte stark gesunken
- BaFin senkt Kapitalanforderungen für die Bank
- Aktie legt seit Jahresbeginn um neun Prozent zu
Die Umweltbank sucht ihr Heil in der Nische. Während das klassische Kreditgeschäft lahmt, erschließt das Nürnberger Institut den Markt für Batteriespeicher. Es ist ein strategischer Testlauf in einem schwierigen Umfeld.
Neue Finanzierungen für die Energiewende
In den ersten drei Monaten flossen 15 Millionen Euro in zwei Speicherprojekte. Ein Stand-alone-Speicher und ein kombiniertes Projekt markieren den Einstieg. Die Bank erweitert damit ihr Portfolio um eine Schlüsseltechnologie.
Der Einstieg in die Speicherfinanzierung trifft auf einen wachsenden Markt in Deutschland. Die Nachfrage nach Kapazitäten für die Energiewende steigt stetig an.
Das Neugeschäft im ersten Quartal blieb mit 36 Millionen Euro überschaubar. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Volumen jedoch leicht an. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand ein Volumen von 450 Millionen Euro an.
Einmaleffekte belasten das Ergebnis
Das Ergebnis vor Steuern brach auf 0,23 Millionen Euro ein. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei über zehn Millionen Euro. Damals half allerdings eine hohe Einmalausschüttung einer Tochtergesellschaft.
Hinter dem Rückgang steckt ein statistischer Basiseffekt. Ohne diesen Sondereffekt zeigt das operative Geschäft ein differenziertes Bild.
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Parallel dazu sanken die operativen Kosten auf 15,57 Millionen Euro. Ein starkes Einlagenwachstum drückte jedoch auf die Zinsmarge. Eine Sonderaktion beim Tagesgeld lockte seit Oktober viele Neukunden an.
Spielraum durch die Finanzaufsicht
Die Finanzaufsicht BaFin senkte die Kapitalanforderungen um 60 Basispunkte. Ab April liegt die Hürde bei 14,97 Prozent.
Die Umweltbank übertrifft diese Vorgabe deutlich. Zum Ende des Quartals lag die eigene Kapitalquote bei 16,84 Prozent.
Die Aktie reagiert positiv und notiert bei 3,92 Euro. Seit Jahresbeginn legte das Papier um über neun Prozent zu. GBC Research belässt das Rating unverändert.
Die Analysten senkten jedoch die Zinsprognose für das Gesamtjahr leicht. Im zweiten Quartal soll eine Kooperation mit der Triodos Bank das Privatkundengeschäft stützen. Wechselwillige Kunden könnten die Gesamtzahl von aktuell 195.000 weiter nach oben treiben.
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