Pensana: Produktion 2027 mit 20.000 Tonnen
Pensana sichert sich die erste Tranche eines 165-Millionen-Dollar-Pakets für den Bau der Longonjo-Mine. Die Aktie reagiert mit deutlichen Kursgewinnen auf die Finanzierungsfortschritte.

Kurz zusammengefasst
- Erste Zahlung von 15 Millionen US-Dollar erhalten
- Gesamtfinanzierungspaket umfasst 165 Millionen US-Dollar
- Produktionsstart der Mine in Angola für 2027 geplant
- Aktie legt um mehr als sieben Prozent zu
Pensana macht einen wichtigen Schritt in Richtung Unabhängigkeit von chinesischen Seltenen Erden. Der Konzern meldet den Erhalt der ersten Millionenzahlung aus einem großen Finanzierungspaket. Das Geld fließt direkt in den Bau der Longonjo-Mine in Angola.
Der Investor Cascade Natural Resources hat die erste Tranche von 15 Millionen US-Dollar überwiesen. Insgesamt umfasst das im März 2026 angekündigte Paket 165 Millionen US-Dollar. Mit diesen Mitteln will Pensana die Mine fertigstellen und eine Anlage für schwere Seltene Erden ergänzen.
Brücke in die USA
Das Unternehmen zielt auf eine Lieferkette außerhalb bestehender Abhängigkeiten ab. Dafür arbeitet Pensana mit Vacuumschmelze zusammen. Die Partner wollen Magnetmetalle für das Werk von eVAC Magnetics in South Carolina liefern.
Die Mine in Angola soll ab 2027 jährlich rund 20.000 Tonnen Seltenerd-Karbonat produzieren. Später könnte sich diese Menge verdoppeln. Die Lage am Lobito-Bahnkorridor sichert dabei den schnellen Transport zum Atlantikhafen für den Export.
Marktlage und Kursreaktion
Trotz eines gestiegenen Verlusts im letzten Halbjahr zeigt sich das Management optimistisch. Die Nachfrage nach Magnetmetallen für Elektroautos und Windkraftanlagen bleibt hoch. Der Markt reagiert positiv auf die Fortschritte.
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Die Aktie legte heute um mehr als sieben Prozent auf 1,15 Euro zu. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Woche fort.
In den letzten sieben Tagen verbuchte das Papier ein Plus von rund 15 Prozent. Der Wert liegt damit wieder deutlich über dem Tief vom Jahresanfang.
Im Herbst veröffentlicht Pensana die nächsten Geschäftszahlen. Bis dahin liegt der Fokus auf dem Baufortschritt in Angola. Sollte der Zeitplan für den Produktionsstart 2027 halten, rückt die erste Auslieferung in greifbare Nähe.
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