IperionX Aktie: 300-Tonnen-Presse in Virginia gestartet
IperionX startet Großpresse in Virginia und steigert die Pulverproduktion deutlich. Analysten sehen die Aktie trotz Kursrückgang als Kauf.

Kurz zusammengefasst
- Neue 300-Tonnen-Presse läuft an
- Kapazität von 11 Millionen Bauteilen jährlich
- Pulverproduktion auf 4,3 Tonnen gesteigert
- Analysten raten weiterhin zum Kauf
Die Titan-Schmiede von IperionX läuft hoch. Am Standort in South Boston, Virginia, hat das Unternehmen eine neue 300-Tonnen-Pulvermetallpresse in Betrieb genommen. Die sechsachsige SACMI-Anlage soll Engpässe in der Serienfertigung beseitigen – und öffnet Türen zu lukrativen Abnehmern aus Luftfahrt, Verteidigung und Industrie.
Produktionssprung in Virginia
Die neue Presse arbeitet mit 24 Zyklen pro Minute. Das ergibt eine theoretische Jahreskapazität von 11 Millionen Bauteilen. Ein Sprung nach vorne für das Unternehmen, das bislang vor allem mit der Herstellung von Titanpulver nach eigenem HAMR-Verfahren beschäftigt war.
Die Pulverproduktion selbst wächst parallel dazu stark. Lag der Monatsausstoß Ende 2025 noch bei 0,8 Tonnen, waren es im ersten Quartal 2026 bereits 4,3 Tonnen. Der nächste Schritt: Im Juni 2026 sollen HSPT-Sinter- und Schmiedeöfen eintreffen. Sie vervollständigen die Kette vom Pulver bis zum fertigen Bauteil.
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Kurs unter Druck, Analysten zuversichtlich
Die Aktie des australischen Spezialisten notierte zuletzt bei 2,97 Euro – ein Minus von gut zehn Prozent binnen einer Woche. Der RSI liegt bei 8,2 Punkten und signalisiert eine deutliche Überverkaufssituation. Dem 52-Wochen-Hoch von 5,02 Euro aus Januar 2026 läuft der Kurs aktuell weit hinterher. Auf Jahressicht steht dagegen ein Plus von 43 Prozent.
Analysten bleiben positiv gestimmt. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei umgerechnet rund 5,87 US-Dollar, der Konsens lautet „Kaufen“. Auch institutionelle Investoren wie die Bank of New York Mellon und FMR sind weiter an Bord.
Der strategische Wert des Standorts wächst mit jeder neuen Maschine. Die komplette Wertschöpfungskette aus einer Hand – das verspricht Unabhängigkeit in einer Branche, die nach sicheren Lieferketten für kritische Rohstoffe sucht. Ob die neue Presse hält, was die Kapazitätszahlen versprechen, wird sich zeigen, wenn die Öfen im Juni den nächsten Schritt ermöglichen.
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