Diginex Aktie: Radikaler Schnitt!
Diginex führt einen 8-zu-1 Reverse Split durch, um das Nasdaq-Delisting abzuwenden, und kündigt parallel eine 1,5-Milliarden-Dollar-Aktienübernahme an, die zu einer deutlichen Verwässerung führt.

Kurz zusammengefasst
- Reverse Split im Verhältnis 8:1 beschlossen
- Übernahme von Resulticks für 1,5 Mrd. Dollar
- Kaufpreis wird komplett in Aktien bezahlt
- Handelsvolumen explodiert auf 71 Millionen Aktien
70 Millionen gehandelte Aktien an einem einzigen Tag zeigen es deutlich: Bei Diginex brennt die Luft. Das Unternehmen kämpft gegen den Abstieg aus der Nasdaq und stemmt parallel eine gigantische Übernahme. Anleger müssen sich auf massive Veränderungen einstellen.
Die Nasdaq-Uhr tickt
Die Aktionäre haben Mitte April die Notbremse gezogen. Sie stimmten einem Reverse Split im Verhältnis 8-zu-1 zu. Dieser Schritt war unausweichlich. Zuvor hatte die Technologiebörse Nasdaq eine formelle Warnung ausgesprochen, da der Aktienkurs wochenlang unter der kritischen Marke von einem US-Dollar notierte.
Nach der Zusammenlegung muss das Papier zehn Handelstage am Stück über dieser Schwelle schließen. Nur so lässt sich das drohende Delisting abwenden. Diginex hat bis zum 21. September 2026 Zeit, die Vorgaben zu erfüllen. Scheitert dieser Versuch, winkt im besten Fall eine halbjährige Gnadenfrist.
Milliarden-Deal aus der eigenen Kasse
Parallel zur technischen Kurskosmetik vollzieht der Vorstand einen gewaltigen strategischen Umbau. Diginex schluckt Resulticks Global Companies für 1,5 Milliarden US-Dollar. Die Besonderheit: Der Kaufpreis wird komplett in eigenen Aktien zu je 1,32 US-Dollar beglichen. Das bedeutet eine erhebliche Verwässerung für Altaktionäre.
Fundamental holt sich Diginex damit ordentlich Substanz ins Haus. Resulticks erwirtschaftete im vergangenen Jahr rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz bei einer operativen Marge von über 30 Prozent. Die Übernahme soll in den kommenden Wochen abgeschlossen sein.
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Intern bleibt indes kein Stein auf dem anderen. Seit Monatsbeginn agiert Diginex nicht mehr als Holding. CEO Lubomila Jordanova integriert stattdessen die bisherigen Tochtergesellschaften in eine zentrale Plattform für ESG- und Compliance-Dienste.
Nervosität dominiert den Handel
Der Markt reagiert auf dieses Gesamtpaket extrem nervös. Zuletzt explodierte das Handelsvolumen auf knapp 71 Millionen Papiere — ein Vielfaches des üblichen Tagesdurchschnitts. Der Kurs rutschte derweil auf 0,51 US-Dollar ab.
In der neuen Handelswoche rückt nun der konkrete Termin für die Aktienzusammenlegung in den Fokus. Sobald der Stichtag feststeht, greift der Split. Hält der optisch höhere Kurs dem Verkaufsdruck anschließend nicht stand, rückt das Nasdaq-Ultimatum im Vorfeld der Resulticks-Integration schnell wieder in den Vordergrund.
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