Micron Technology sorgt mit einem gewaltigen Paukenschlag für Aufsehen: Der US-Speicherchip-Gigant plant eine milliardenschwere Expansion in Japan – finanziert mit massiver staatlicher Unterstützung. Während die Konkurrenz noch zögert, sichert sich Micron strategische Vorteile im Rennen um KI-Chips. Doch kann dieser aggressive Schritt die bereits fulminante Kursrally weiter befeuern?
Hiroshima wird zum Mega-Standort
Die Dimensionen des Vorhabens sind beeindruckend: Rund 9,6 Milliarden US-Dollar (etwa 1,5 Billionen Yen) will Micron in den Ausbau seines Werks in Hiroshima investieren. Die japanische Regierung steuert Subventionen von bis zu 500 Milliarden Yen bei – ein klares Signal, dass Tokio seine Halbleiter-Unabhängigkeit massiv vorantreibt.
Der Zeitplan steht bereits:
- Mai 2026: Baubeginn der neuen Produktionslinien
- 2028: Start der Massenproduktion
- Technologie-Fokus: Next-Generation-DRAM (1-Gamma-Prozess) und High Bandwidth Memory (HBM) für KI-Anwendungen
Mit dieser Investition positioniert sich Micron direkt im Epizentrum der KI-Revolution. HBM-Chips gelten als unverzichtbar für leistungsstarke KI-Rechenzentren – und genau hier explodiert die Nachfrage.
Solide Kasse für Milliarden-Projekte
Die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen: Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 (endete im August) erwirtschaftete Micron einen Free Cashflow von 3,72 Milliarden Dollar. Allein im letzten Quartal standen 803 Millionen Dollar zur freien Verfügung. Der Jahresumsatz schoss um nahezu 50 Prozent auf 37,38 Milliarden Dollar nach oben.
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Diese Liquidität verschafft dem Konzern den nötigen Spielraum, um die Japan-Expansion ohne Risiken für die Bilanz zu stemmen. Gleichzeitig zeigt sich: Die Erholung im Speichermarkt ist real und nicht nur ein kurzfristiger Effekt.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Morgan Stanley stuft Micron als „Top Pick“ ein und hebt das Kursziel auf 338 Dollar an. Die Begründung: zunehmende Engpässe am Speichermarkt, die Micron in die Karten spielen. Für das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 prognostiziert das Unternehmen selbst einen Umsatz von rund 12,5 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von etwa 3,75 Dollar.
Die Marktreaktion spricht Bände: Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 170 Prozent zugelegt – eine Performance, die selbst im heißgelaufenen Chip-Sektor heraussticht. Die Kombination aus staatlicher Förderung, technologischer Führung und exzellentem Timing könnte Micron nachhaltig vom Wettbewerb absetzen.
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