RBC Capital Markets schraubt das Kursziel für die Commerzbank auf 37 Euro – das sind gut fünf Prozent über dem aktuellen Niveau. Die Begründung: Die Kanadier rechnen mit einem stärkeren Nettozinseinkommen als bisher angenommen. Doch kann die Bank diese Erwartungen tatsächlich erfüllen?
Die wichtigsten Fakten:
- Neues Kursziel: 37 Euro (zuvor 36 Euro)
- Rating: „Sector Perform“ bestätigt
- Upside-Potenzial: 5,3 Prozent zum aktuellen Kurs
- Treiber: Höhere Annahmen für Nettozinseinkommen bei nur marginal steigenden Kosten
Was die Zahlen bedeuten
Analystin Anke Reingen justiert ihr Bewertungsmodell nach oben. Der Grund: Die Erträge aus dem Zinsgeschäft dürften sich besser entwickeln als ursprünglich kalkuliert. Gleichzeitig erwartet RBC nur geringfügig höhere Kosten. Diese Kombination verbessert die Gewinnaussichten – zumindest auf dem Papier.
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Die Kursentwicklung seit Jahresanfang erzählt allerdings eine andere Geschichte. Trotz eines leichten Tagesgewinns von 0,3 Prozent auf 35,13 Euro verlor die Aktie 2026 bisher knapp 2,7 Prozent. Charttechnisch zeigt sich ein gemischtes Bild: Während die mittelfristigen Trends intakt bleiben, rutschte der Titel kurzfristig unter die 38-Tage-Linie.
Entscheidung am 11. Februar
Am 11. Februar präsentiert die Commerzbank ihre Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Dieser Termin wird zeigen, ob die optimistischeren Annahmen der Analysten gerechtfertigt sind. Besonders im Fokus: die tatsächliche Entwicklung des Nettozinseinkommens und der Kostenquote. Bestätigen sich die Prognosen, könnte der negative Jahrestrend gestoppt werden.
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