Replimune: 161 Stellen in Massachusetts gestrichen
Nach erneuter FDA-Verweigerung für Hautkrebsmittel RP1 streicht Replimune über 200 Stellen und konzentriert sich nun vollständig auf den Kandidaten RP2.

Kurz zusammengefasst
- Zweite FDA-Ablehnung für Hauptprodukt RP1
- Über 200 Stellen werden gestrichen
- US-Produktion wird massiv zurückgefahren
- Fokus verlagert sich auf Kandidat RP2
Ein zweites Nein der US-Gesundheitsbehörde FDA zwingt Replimune zu drastischen Einschnitten. Das Biotech-Unternehmen baut seine US-Produktion massiv ab. Hunderte Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Das Management bestätigte am Dienstag den Abbau von 161 weiteren Stellen in Massachusetts. Zusammen mit einer ersten Kündigungswelle summiert sich der Verlust auf über 200 Positionen. Die Entlassungen greifen laut offiziellen Mitteilungen noch in dieser Woche.
FDA blockiert das Hauptprodukt
Auslöser der Restrukturierung ist ein herber Rückschlag in der Zulassung. Die FDA verweigerte am 10. April die Freigabe für das Hauptprodukt RP1. Das Mittel sollte in Kombination mit Nivolumab gegen fortgeschrittenen Hautkrebs zum Einsatz kommen. Die Behörde bemängelte unzureichende Daten aus der IGNYTE-Studie. Es war bereits die zweite Ablehnung nach Juli 2025.
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Konkret konnten die Prüfer die therapeutische Wirkung von RP1 in der Kombinationstherapie nicht klar isolieren. Eine weitere Hürde war die zu heterogene Patientengruppe. Die Folge: Replimune fährt seine heimische Produktion nun stark zurück. Ohne die erhofften Einnahmen aus dem RP1-Programm ist der teure Fabrikbetrieb schlicht nicht finanzierbar.
Strategiewechsel im klinischen Programm
Replimune lenkt seine verbleibenden Ressourcen nun vollständig auf den Kandidaten RP2. Diese onkolytische Immuntherapie durchläuft aktuell mehrere klinische Tests. In der Phase-2/3-Studie namens REVEAL testen Ärzte das Mittel gegen metastasiertes Aderhautmelanom.
Parallel dazu läuft eine Phase-2-Studie zur Behandlung von Leberzellkarzinomen. Hierbei kombinieren Forscher RP2 mit den Wirkstoffen Atezolizumab und Bevacizumab. Neue klinische Daten aus diesen leberspezifischen Studien hat das Management für Ende 2026 angekündigt.
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