Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) startet eine der größten Rekrutierungsoffensiven seiner Unternehmensgeschichte. 8.000 neue Mitarbeiter sollen 2026 eingestellt werden – ein klares Signal für den anhaltenden Kapazitätsausbau des weltgrößten Auftragschipherstellers. Gleichzeitig steht morgen der Februar-Umsatzbericht an, während die Aktie unter makroökonomischem Gegenwind leidet.
8.000 neue Stellen für Taiwan
TSMC hat auf einer Jobmesse an der National Taiwan University den Startschuss für die Kampagne gegeben. Die neuen Mitarbeiter – darunter Ingenieure und technisches Personal – werden an Standorten in Taoyuan, Hsinchu, Miaoli, Taichung, Chiayi, Tainan und Kaohsiung eingesetzt. Das durchschnittliche Jahresgehalt für Ingenieure mit Master-Abschluss liegt bei umgerechnet rund 69.450 US-Dollar.
Gesucht werden Fachkräfte aus einem breiten Spektrum: von Elektrotechnik über Physik und Materialwissenschaften bis hin zu Betriebswirtschaft und aufkommenden Technologien. Zusätzlich bietet TSMC ein Sommerpraktikumsprogramm für Studenten ab dem dritten Studienjahr an, Bewerbungsschluss ist der 8. Mai.
Der aggressive Personalaufbau basiert auf soliden Fundamentaldaten. TSMC erzielte 2025 einen Umsatz von 122,42 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 55,22 Milliarden US-Dollar – bei einer Rekord-Bruttomarge von 62,3 Prozent. High-Performance Computing, getrieben durch KI-Nachfrage, macht mittlerweile 58 Prozent des Umsatzes aus. Um mit der Nachfrage Schritt zu halten, plant TSMC für 2026 Kapitalausgaben von bis zu 56 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Februar-Zahlen als nächster Lackmustest
Morgen, am 10. März, veröffentlicht TSMC die Umsatzzahlen für Februar 2026. Investoren werden genau prüfen, ob der Konzern die Rekordfahrt vom Januar fortsetzen kann. Im ersten Monat des Jahres meldete TSMC einen Umsatz von 401,26 Milliarden Taiwan-Dollar – ein Plus von 37 Prozent im Jahresvergleich und 20 Prozent gegenüber Dezember. Es war der höchste Monatsumsatz in der Unternehmensgeschichte.
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Mit einem geschätzten Marktanteil von 72 Prozent im Foundry-Markt bleibt TSMC die unangefochtene Nummer eins. In Taiwan plant das Unternehmen 2026 den Bau von zehn Fabriken über die Insel verteilt. Parallel wird die zweite Fabrik in Arizona beschleunigt: Die 3-Nanometer-Produktion soll bereits 2027 starten, ein Jahr früher als ursprünglich geplant.
Kursdruck trotz starker Zahlen
Trotz der robusten Geschäftsentwicklung steht die Aktie unter Druck. Am 3. März fiel der Kurs um 5,5 Prozent – nicht aufgrund unternehmensspezifischer Nachrichten, sondern wegen geopolitischer Spannungen rund um US-iranische Entwicklungen, die vor allem Tech- und KI-Werte belasteten. Hinzu kamen Berichte, dass Nvidia TSMC-Kapazitäten umschichtete, nachdem Exportkontrollen die China-Verkäufe gebremst hatten.
Die Kombination aus Rekordinvestitionen, dominanter Marktposition und KI-getriebener Nachfrage spricht für TSMC. Die geopolitischen Risiken und Exportrestriktionen bleiben jedoch die entscheidenden Unsicherheitsfaktoren. Der Februar-Umsatzbericht wird zeigen, ob der Konzern die Dynamik aufrechterhalten kann.
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