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DJ Steuerdaten-CD stammt von britischer HSBC-Bank

 
Hamburg (ddp). Die CD mit Schweizer Kontodaten mutmaßlicher 
deutscher Steuerflüchtlinge stammt nach Informationen der «Financial 
Times Deutschland» (Montagausgabe) von der britischen Großbank HSBC. 
Dabei soll es sich um jene Daten handeln, die der 37-jährige 
Informatikspezialist der HSBC Private Bank in Genf, Hervé Falciani, 
bereits im vergangenen August den französischen Behörden angeboten 
hatte. 
 
Die französischen Fahnder sprachen seinerzeit von 130 000 
Datensätzen von Kunden aus aller Welt. Die HSBC erklärte dagegen, es 
seien «weniger als zehn Kunden» betroffen. Den Informationen zufolge 
will Falciani den deutschen Behörden nun Daten von 1300 deutschen 
Kunden für 2,5 Millionen Euro verkaufen. Der Fiskus könnte mit 
Einnahmen von den Steuersündern in Höhe von 100 Millionen Euro 
rechnen. 
 
ddp/mar 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 31, 2010 14:27 ET (19:27 GMT)



 
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