Wien (aktiencheck.de AG) - Der Megatrend Rohstoffe ist ungebrochen, so die Experten von "FONDS professionell".
Nachdem bereits im vergangenen Jahr hohe Gewinne mit Rohstoffen möglich gewesen seien, scheine sich dieser Trend auch 2010 fortzusetzen. "Langsam mehren sich die Zeichen für eine Erholung bei der Weltkonjunktur. Dies dürfte sich auch auf die Nachfrage nach Industriemetallen und Öl auswirken", habe Sebastian Bleser, Zertifikate-Experte bei der Société Générale, gesagt. Anleger sollten sich bei der Investition in Rohstoffe jedoch bewusst sein, dass die Märkte zwischenzeitlich wieder nachgeben oder über einen längeren Zeitraum seitlich tendieren könnten.
Eine Lösung böten Capped Bonus-Zertifikate: Mit diesen Produkten könnten nicht nur bei steigenden sondern auch bei stagnierenden oder moderat fallenden Kursen attraktive Renditen erzielt werden. Die Société Générale habe ihre Angebotspalette in diesem Bereich erweitert und emittiere neue Capped Bonus-Produkte auf Öl, Industrie- und Edelmetalle sowie diversifizierte Rohstoffindices. "Rohstoffe korrelieren traditionell nur wenig mit Aktien oder Anleihen. Da sich die Investments auf Sachwerte beziehen, eignen sie sich insbesondere zur Risikostreuung für Investoren, die möglicherweise steigende Inflationsraten nicht ausschließen wollen", ergänze Bleser.
Bei allen aktuell neu emittierten Capped Bonus-Zertifikaten der Société Générale entspreche der Bonus-Level dem Cap. Daher seien zwei Auszahlungsszenarien möglich: Wenn der Kurs des Basiswerts die Barriere zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit berühre, erhalte der Anleger die Bonuszahlung. Auf diese Weise könnten Anleger auch dann positive Renditen erzielen, wenn der Kurs moderat gefallen sei oder seitwärts tendiere. Steige der Kurs über den Bonus-Level hinaus, habe der Anleger aufgrund des Caps keinen weiteren Anteil an etwaigen Kursgewinnen.
Sei die Barriere während der Laufzeit allerdings berührt oder unterschritten worden, verfalle die Chance auf eine Bonus-Zahlung. Die Rückzahlung orientiere sich dann an der tatsächlichen Entwicklung des Basiswerts. Der Anleger sei in diesem Fall also nicht schlechter gestellt als bei einem Direktinvestment und Gewinne seien immer noch möglich.
Um sein Rohstoffengagement möglichst breit gestreut zu erweitern, eigne sich das Produkt (
ISIN DE000SG1M9S1 /
WKN SG1M9S ) auf den S&P GSCI ER-Index. Der Gesamtindex enthalte Futureskontrakte auf 24 liquide handelbare Rohstoffe aus den Bereichen Energie, Industrie- und Edelmetalle sowie Land- und Viehwirtschaft. Die Futures würden regelmäßig in den nächstfälligen Kontrakt gerollt. Da viele Rohstoffe in USD notieren würden, verfüge das Zertifikat über eine Quanto-Währungssicherung. Daher könnten eventuelle Schwankungen des Währungspaares EUR/USD die Rohstoffrendite nicht schmälern.
Das Capped Bonus-Zertifikat laufe noch bis zum 16. September 2011. Der Bonus-Level und der Cap lägen bei 490 Punkten. Die Sicherheitsschwelle sei bei 340 Punkten eingezogen. Gemessen an der aktuellen Notierung des S&P GSCI ER bei rund 429 Punkten biete das Zertifikat einen Sicherheitspuffer von über 20 Prozent. Die Bonus-Rendite betrage dabei 14,19 Prozent.
"Neben breitgestreuten Indexinvestitionen bieten sich aber auch Capped Bonus-Zertifikate auf einzelne Rohstoffe an. Voraussetzung dafür ist, dass der Anleger sich eine klare Marktmeinung gebildet hat", habe Bleser gesagt. Beispielsweise könnten Anleger mit einem entsprechenden Papier auf Gold rund sechs Prozent Bonus-Rendite erzielen. Die Barriere liege bei dem Zertifikat (
ISIN DE000SG1MY09 /
WKN SG1MY0 ) bei 839,53, rund 24 Prozent unter dem aktuellen Kursniveau. Der Bonus-Level und der Cap lägen bei 1213,92 USD. Die Laufzeit betrage rund ein Jahr bis zum 16. März 2011. Das Zertifikat verfüge zudem über eine Währungssicherung.
"Anleger die davon ausgehen, dass der Goldpreis in den kommenden zwölf Monaten nicht unter 840 USD sinkt, können mit dem Investment profitieren, auch wenn der Goldpreis auf der Stelle treten sollte", so Bleser. (16.03.2010/zc/n/a)