Take-Two Interactive steht nach einem siebentägigen Kursrückgang im Fokus der Märkte. Der Auslöser: Berichte über eine Verschiebung von Grand Theft Auto VI haben die Erwartungen für kurzfristige Umsatzsprünge gedämpft. Gleichzeitig sorgt ein Aktienverkauf einer Direktorin für zusätzliche Aufmerksamkeit – allerdings war dieser schon seit Monaten geplant.
GTA VI-Verzögerung belastet
Die jüngste Schwäche der Aktie geht auf Nachrichten über eine mögliche Verschiebung des wichtigsten Produkts zurück: Grand Theft Auto VI. Der Titel gilt als zentrale Umsatzsäule für die kommenden Jahre. Investoren haben ihre Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung überdacht und reagierten mit Verkäufen. Die Aktie verlor am Freitag weitere 1,72 Prozent und notierte zum Handelsschluss bei 240,14 US-Dollar.
Trotz der aktuellen Schwäche bleibt die Investmentbank Jefferies optimistisch. Sie hält an ihrem Kursziel von 300 US-Dollar fest – ein Aufwärtspotenzial von rund 25 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.
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Vorausgeplanter Verkauf
Am 15. Januar 2026 verkaufte Direktorin Ellen Siminoff 414 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 245,48 US-Dollar. Der Gesamtwert der Transaktion lag bei etwa 101.628 US-Dollar. Entscheidend: Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines vordefinierten Handelsplans nach Regel 10b5-1, der bereits am 5. März 2025 eingerichtet wurde. Solche Pläne erlauben Insidern, Aktien zu einem festgelegten Zeitpunkt zu verkaufen – unabhängig von aktuellen Marktentwicklungen oder internen Informationen.
Quartalszahlen voraus
Am 3. Februar 2026 legt Take-Two die Zahlen für das dritte Quartal vor. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 0,83 US-Dollar, was einem Anstieg von 15,28 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Der Umsatz soll um 15,57 Prozent auf 1,59 Milliarden US-Dollar steigen. Für das Gesamtjahr 2026 liegen die Prognosen bei einem Gewinn je Aktie von 3,29 US-Dollar (+60,49 Prozent) und einem Umsatz von 6,48 Milliarden US-Dollar.
Die Bewertung bleibt ambitioniert: Das Forward-KGV liegt bei 74,37 – deutlich über dem Branchenschnitt von 17,39. Das zeigt: Der Markt preist weiterhin starkes Wachstum ein, auch wenn die Verschiebung von GTA VI kurzfristig für Gegenwind sorgt.
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