Aixtron Aktie: Neuer Top-Pick

Die Bank of America ernennt Aixtron zum Top-Pick und sieht deutliches Aufwärtspotenzial, während andere Analysten vor überhöhten Erwartungen warnen.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursziel von 25,10 Euro durch Bank of America
  • Starker Marktanteil bei Galliumnitrid-Epitaxie
  • Aktie gilt technisch als überverkauft
  • Geschäftsbericht Ende Februar als nächster Katalysator

Die Bank of America hat sich festgelegt und den Anlagenbauer Aixtron zum „Top-Pick“ im Nebenwerte-Segment gekürt. Während die US-Bank den Titel als zentralen Profiteur des KI-Booms identifiziert und deutliches Aufwärtspotenzial sieht, mahnen andere Marktbeobachter zur Vorsicht. Bietet die aktuelle Schwächephase eine Einstiegschance oder sind die Erwartungen bereits zu hoch?

Hier sind die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:

Aixtron

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  • Analysten-Votum: Bank of America sieht Kursziel bei 25,10 Euro.
  • Wachstumstreiber: Dominanz bei Galliumnitrid (GaN) und Silicon Photonics.
  • Marktstimmung: RSI von 25,1 deutet auf eine kurzfristig überverkaufte Situation hin.
  • Performance: +43,32 % auf Sicht von 12 Monaten.

Bank of America sieht 25 Prozent Potenzial

Die Analysten der Bank of America untermauern ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 25,10 Euro. Gemessen am Schlusskurs vom Freitag bei 19,96 Euro entspräche dies einem Aufwärtspotenzial von rund 25 Prozent. Die Investmentbank betrachtet Aixtron als klassischen „Picks and Shovels“-Profiteur der KI-Infrastruktur – also als jenen Ausrüster, der die Werkzeuge für den Goldrausch liefert.

Zentrale Argumente für die bullische Haltung sind:

  • Silicon Photonics: Bereits zwei Drittel des Optoelektronik-Umsatzes im dritten Quartal 2025 kamen aus dem Datacenter-Bereich.
  • Marktmacht: Das Unternehmen hält rund 90 Prozent Marktanteil bei der Galliumnitrid-Epitaxie.
  • Prognose: Für 2027 wird ein GaN-Umsatzwachstum von 44 Prozent erwartet.

Analysten uneins über Bewertung

Trotz der langfristig starken Performance von über 43 Prozent in den letzten zwölf Monaten ist die Stimmung nicht ungeteilt positiv. Jefferies warnte Mitte Januar vor überhöhten Erwartungen. Diese Skepsis spiegelt sich auch im durchschnittlichen Kursziel aller Analysten wider, das mit 18,25 Euro unter dem aktuellen Kursniveau liegt.

Die technische Lage präsentiert sich derweil spannend: Mit einem RSI (Relative Strength Index) von 25,1 gilt die Aktie kurzfristig als überverkauft. Der Kurs kämpft derzeit um die Marke von 20 Euro, nachdem er auf Wochensicht leicht um 2,13 Prozent nachgegeben hat. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 21,37 Euro beträgt aktuell rund 6,6 Prozent.

800-Volt-Architektur als Hoffnungsträger

Fundamentaler Rückenwind könnte mittelfristig aus der Umstellung von Rechenzentren auf 800-Volt-Architekturen kommen. Für die benötigte Leistungselektronik auf Basis von Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid sind die Epitaxie-Anlagen aus Herzogenrath essenziell.

Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf NVIDIAs geplantes „Rubin Ultra Server“-System. Marktbeobachter rechnen damit, dass dieser Launch ab Ende 2026 zu verstärkten Bestellungen führen wird, was das operative Ergebnis (EBITDA) über den Branchendurchschnitt heben könnte.

Entscheidend für die weitere Kursrichtung wird der 26. Februar 2026 sein. An diesem Tag veröffentlicht Aixtron den Geschäftsbericht für 2025. Anleger werden dann genau prüfen, ob die Auftragslage die optimistischen Szenarien der Bank of America stützt oder ob die Skeptiker Recht behalten.

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