Klöckner Aktie: Übernahme-Hürde gesenkt

Klöckners Management empfiehlt die Annahme des US-Übernahmeangebots von Worthington Steel. Die Mindestannahmeschwelle wurde gesenkt, während der Aktienkurs deutlich über dem Angebotspreis notiert.

Kurz zusammengefasst:
  • Mindestannahmeschwelle von 65 auf 57,5 Prozent reduziert
  • Aktienkurs notiert über dem Angebotspreis von 11 Euro
  • Operatives Ergebnis 2025 deutlich gesteigert
  • Entscheidungsfrist für Aktionäre bis 26. März verlängert

Das Management von Klöckner rät seinen Aktionären zur Annahme der US-Offerte. Nachdem Worthington Steel die Bedingungen angepasst hat, steigt die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Deals. Bemerkenswert ist dabei die aktuelle Marktbewertung, die eine deutliche Diskrepanz zur offiziellen Barabfindung aufweist.

Neue Frist und niedrigere Schwelle

Die amerikanische Worthington Steel hat am vergangenen Dienstag die Mindestannahmeschwelle für das freiwillige Übernahmeangebot von 65 auf 57,5 Prozent der ausstehenden Aktien reduziert. Durch diese Änderung verlängerte sich die Entscheidungsfrist für die Anteilseigner automatisch bis zum 26. März. Vorstand und Aufsichtsrat von Klöckner werten die gesenkte Hürde positiv und bekräftigten am Freitag ihre offizielle Unterstützung für den Zusammenschluss. Die gebotene Barabfindung liegt unverändert bei 11,00 Euro je Papier.

Klöckner

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An der Börse zeigt sich jedoch eine andere Realität. Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 11,92 Euro und markierte damit exakt ihr neues 52-Wochen-Hoch. Der Markt handelt den Titel demnach spürbar über dem Angebotspreis der Amerikaner. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier bereits einen Wertzuwachs von rund 45 Prozent.

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Operatives Geschäft im Aufwind

Begleitet wird die Übernahmephase von einer verbesserten Ertragslage. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 steigerte Klöckner das operative Ergebnis (EBITDA) vor Sondereffekten von 136 Millionen auf 171 Millionen Euro. Während der Konzernumsatz preis- und währungsbedingt leicht auf 6,4 Milliarden Euro sank, wuchs der Absatz dank einer Expansion in Nordamerika auf 4,53 Millionen Tonnen.

Bis zum Ablauf der neuen Frist am 26. März um 24:00 Uhr müssen die Aktionäre nun ihre Entscheidung treffen. Erreicht Worthington Steel die Marke von 57,5 Prozent, ist der Weg für die Integration in den US-Konzern formell geebnet. Das für das laufende erste Quartal 2026 prognostizierte EBITDA von 20 bis 60 Millionen Euro bildet dabei die operative Basis für die unmittelbare Zeit nach der potenziellen Transaktion.

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