Der Münchner Energietechnikkonzern absolviert in diesen Tagen ein seltenes Kunststück an den europäischen Finanzmärkten. Mit dem für den 23. März angesetzten Sprung in den Stoxx Europe 50 komplettiert das Unternehmen seine Präsenz in den drei wichtigsten europäischen Blue-Chip-Indizes. Angetrieben wird dieser Aufstieg von einem massiven Nachfrageschub aus der Technologiebranche, der die Auftragsbücher auf historische Höchststände katapultiert.
KI-Boom füllt die Auftragsbücher
Energieintensive Rechenzentren für Künstliche Intelligenz erweisen sich als massiver Wachstumstreiber für das operative Geschäft. Allein im ersten Quartal verbuchte der Konzern Bestellungen für 102 Gasturbinen – ein Rekordwert in der Unternehmensgeschichte. Die Erlöse mit sogenannten Hyperscalern haben sich auf über zwei Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Diese fundamentale Stärke spiegelt sich auch in der Kursentwicklung wider: Mit einem Jahresplus von knapp 20 Prozent notiert das Papier aktuell bei 147,20 Euro. Um die rasant steigende Nachfrage zu bedienen, fließen nun rund eine Milliarde US-Dollar in den Ausbau der amerikanischen Fertigungskapazitäten.
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Milliarden für Aktionäre und Restrukturierung
Parallel zum operativen Wachstum lässt das Management die Investoren direkt am Erfolg teilhaben. Ein Anfang März gestartetes Rückkaufprogramm spült bis zu zwei Milliarden Euro in den Markt. Gleichzeitig macht die Sanierung der krisengeprüften Windkraftsparte Siemens Gamesa sichtbare Fortschritte. Das Quartalsdefizit schrumpfte im Jahresvergleich drastisch von 1,36 Milliarden auf 46 Millionen Euro zusammen. Während der aktivistische Investor Ananym eine Abspaltung der Sparte forciert, stützen institutionelle Großaktionäre wie DWS und Union Investment den aktuellen Kurs der Konzernführung.
Der nächste Härtetest für die Nachhaltigkeit dieses Turnarounds steht bereits im Kalender. Am 12. Mai präsentiert der Konzern die Zahlen für das zweite Quartal. Dann muss das Management belegen, dass die finanzielle Erholung im Windkraftgeschäft planmäßig voranschreitet und das kürzlich auf 14 bis 16 Prozent angehobene Margenziel für 2028 ein realistisches Szenario bleibt.
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