Nikkei 225: Kräftiger Rückschlag

Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert über 600 Punkte, angetrieben von internationalen Sorgen. Finanz- und Technologiewerte geraten besonders unter Druck, obwohl die Inflation in Japan deutlich abkühlt.

Kurz zusammengefasst:
  • Leitindex verliert über 1 Prozent
  • Finanz- und Technologietitel stark betroffen
  • Japanische Inflation sinkt auf 1,5 Prozent
  • Geopolitische Spannungen belasten Stimmung

Der japanische Leitindex gibt am Freitag deutlich nach und fällt unter die Marke von 56.900 Punkten. Nach zwei starken Handelstagen mit Gewinnen von insgesamt über 900 Punkten setzt nun eine Gegenbewegung ein. Der Nikkei 225 verliert 601,52 Punkte oder 1,05 Prozent auf 56.866,31 Zähler.

Die Schwäche kommt nicht überraschend. Die Wall Street hatte am Vorabend bereits den Ton vorgegeben und mit Verlusten geschlossen. Der Dow Jones fiel um 267,50 Punkte oder 0,5 Prozent auf 49.395,16 Punkte, während der Nasdaq um 0,3 Prozent auf 22.682,73 Zähler nachgab.

Nikkei 225

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Finanz- und Technologiewerte unter Druck

Besonders hart trifft es heute die Schwergewichte des Index. SoftBank Group verliert knapp 3 Prozent, Toyota sackt um fast 4 Prozent ab. Im Technologiesektor zeigt sich ein ähnliches Bild: Tokyo Electron büßt mehr als 3 Prozent ein, Advantest knapp 2 Prozent.

Die Banken leiden ebenfalls. Sumitomo Mitsui Financial und Mitsubishi UFJ Financial geben jeweils über 2 Prozent ab, Mizuho Financial verliert fast 2 Prozent. Dabei hatten gerade die Finanzwerte am Donnerstag noch zu den Gewinnern gezählt, als Mizuho um 3,9 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial sogar um 4,27 Prozent zulegten.

Dramatisch wird es bei Sumitomo Pharma: Der Titel stürzt um mehr als 12 Prozent ab. Auch Central Japan Railway und Yamaha Motor verlieren jeweils über 4 Prozent.

Inflation kühlt deutlich ab

Verantwortlich für die gedämpfte Stimmung dürften vor allem geopolitische Spannungen sein. Die Ölpreise kletterten am Donnerstag erneut kräftig – West Texas Intermediate verteuerte sich um 1,25 Dollar oder 1,9 Prozent auf 66,44 Dollar je Barrel. Hintergrund sind Sorgen über einen möglichen militärischen Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

Zumindest bei der Inflation gibt es positive Signale aus Japan. Die Teuerung sank im Januar 2026 auf 1,5 Prozent – der niedrigste Stand seit März 2022. Im Dezember hatte die Inflationsrate noch bei 2,1 Prozent gelegen. Die Kerninflation, die frische Lebensmittel ausschließt, ging auf 2,0 Prozent zurück. Das entspricht exakt dem Inflationsziel der Bank of Japan.

Besser als erwartet fiel der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe aus. Der PMI kletterte im Februar auf 52,8 Punkte, nachdem er im Januar noch bei 51,5 Punkten gestanden hatte. Auch im Dienstleistungssektor verbesserte sich der Index leicht auf 53,8 von 53,7 Punkten.

Doch diese positiven Wirtschaftsdaten verpuffen heute. Die Anleger schauen nervös auf die internationalen Entwicklungen und bleiben vorsichtig positioniert.

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