Commerzbank Aktie: Dividenden-Offensive

Die Commerzbank meldet einen bereinigten Rekordgewinn von 3 Milliarden Euro für 2025 und gibt über Dividende und Aktienrückkäufe rund 2,7 Milliarden Euro an Investoren zurück.

Kurz zusammengefasst:
  • Bereinigter Nettogewinn erreicht Rekordniveau
  • Dividende steigt um fast 70 Prozent
  • Neues Aktienrückkaufprogramm läuft bereits
  • Ambitionierte Gewinnziele bis 2028 gesetzt

Die Commerzbank schlägt mit ihren Jahreszahlen zwei Fliegen mit einer Klappe: Starke Gewinne und eine massive Kapitalrückgabe sollen Investoren überzeugen – und gleichzeitig die Übernahmefantasien der UniCredit dämpfen. Die Dividende steigt um fast 70 Prozent, ein neuer Aktienrückkauf läuft bereits.

Rekordgewinn trotz Umbaukosten

Das Frankfurter Geldhaus erwirtschaftete 2025 einen Nettogewinn von 2,63 Milliarden Euro. Bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen kletterte das Ergebnis sogar auf ein Rekordniveau von 3 Milliarden Euro – ein Plus von 13 Prozent. Die ursprünglichen Wachstumsziele für 2025 wurden damit übertroffen.

Commerzbank

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Die wichtigsten Zahlen:

  • Nettogewinn 2025: 2,63 Milliarden Euro (bereinigt: 3,0 Milliarden Euro)
  • Dividende: 1,10 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,65 Euro)
  • Neuer Aktienrückkauf: bis zu 540 Millionen Euro (läuft bis 26. März)
  • Gesamte Kapitalrückgabe 2025: rund 2,7 Milliarden Euro

2,7 Milliarden zurück an Aktionäre

Die Commerzbank gibt den bereinigten Gewinn vollständig an die Anteilseigner zurück. Der Vorstand schlägt für die Hauptversammlung am 20. Mai eine Dividende von 1,10 Euro vor. Zusammen mit dem bereits laufenden sechsten Rückkaufprogramm seit 2023 fließen insgesamt 2,7 Milliarden Euro zurück.

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Das am 12. Februar gestartete Aktienrückkaufprogramm über bis zu 540 Millionen Euro ergänzt den im Dezember 2025 abgeschlossenen Rückkauf über 1 Milliarde Euro.

Ambitionierte Ziele bis 2028

Für 2026 peilt die Bank einen Überschuss oberhalb von 3,2 Milliarden Euro an. Bis 2028 soll der Gewinn planmäßig auf 4,2 Milliarden Euro steigen. Als operative Hebel dienen ein wachsender Zinsüberschuss (Ziel 2026: 8,5 Milliarden Euro), ein um sieben Prozent steigender Provisionsüberschuss sowie eine Senkung der Kostenquote von 57 auf 54 Prozent der Erträge.

Die aggressive Kapitalrückgabe-Strategie dient auch der Verteidigung gegen die italienische UniCredit, die Übernahmeinteresse signalisiert hat. Mit den starken Zahlen und der eigenständigen Wachstumsstory will die Commerzbank die Attraktivität als unabhängiger DAX-Konzern unterstreichen. Die Marktreaktion fiel zunächst positiv aus, die Aktie gab die Gewinne im Tagesverlauf jedoch wieder ab.

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