Linde Aktie: Dividende steigt

Der Industriegaskonzern Linde hebt seine Quartalsdividende um 7% an und setzt damit eine lange Serie fort. Analysten passen ihre Kursziele nach starken Quartalszahlen und einem robusten Projektbestand nach oben an.

Kurz zusammengefasst:
  • Dividende steigt auf 1,60 US-Dollar je Aktie
  • 33. aufeinanderfolgendes Jahr mit Erhöhung
  • Analysten heben Kursziele nach Quartalszahlen an
  • Robuster Projektbestand von über 10 Milliarden Dollar

Linde zeigt, wie man Anleger mit Konstanz bei Laune hält: Der Konzern hebt die Dividende erneut an – und der Markt würdigt das mit anhaltend guter Stimmung. Dahinter steckt mehr als nur ein netter Bonus für Aktionäre. Denn die Erhöhung fällt in eine Phase, in der auch operative Signale und Analystenkommentare Rückenwind liefern.

7% mehr Dividende – und ein klares Signal

Der Verwaltungsrat hat am Dienstag eine Anhebung der Quartalsdividende um 7% beschlossen. Künftig zahlt Linde 1,60 US-Dollar je Aktie, was aufs Jahr gerechnet 6,40 US-Dollar entspricht. Es ist bereits das 33. Jahr in Folge mit einer Dividendenerhöhung – ein Muster, das am Markt oft als Zeichen für verlässliche Cashflows und Vertrauen ins eigene Geschäftsprofil gelesen wird.

Linde

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Ausgezahlt werden soll die Dividende am 26. März 2026. Stichtag für die Berechtigung ist der 11. März (Ex-Tag).

Warum die Aktie Rückenwind hat

Die Dividendenmeldung traf auf einen Markt, der ohnehin schon positiv auf Linde blickt. BMO Capital reagierte nach der Anpassung mit einer Kurszielanhebung von 501 auf 507 US-Dollar. Begründet wurde das unter anderem mit einem robusten Projektbestand und anhaltender Preissetzungsmacht.

Ähnliche Töne kamen zuletzt auch von Citigroup und UBS, die ihre Kursziele ebenfalls erhöhten. Entscheidend ist dabei weniger die einzelne Zahl, sondern das gemeinsame Bild: Mehrere Häuser sehen das Chance-Risiko-Profil weiterhin eher auf der konstruktiven Seite.

Operativ: Zahlen und Ausblick liefern Argumente

Zusätzlichen Schub gab es bereits Anfang des Monats mit den Jahreszahlen für 2025. Im vierten Quartal lag das bereinigte Ergebnis je Aktie bei 4,20 US-Dollar, der Umsatz bei 8,8 Milliarden US-Dollar – beides über den Konsensschätzungen. Als Treiber nannte das Unternehmen vor allem höhere Volumina und bessere Preise in der Region Americas. Dort stieg der Quartalsumsatz um 8% auf 3,9 Milliarden US-Dollar.

Für 2026 stellte Linde zudem eine EPS-Prognose von 17,40 bis 17,90 US-Dollar in Aussicht. Dazu kommt ein Projektbestand von über 10 Milliarden US-Dollar – ein Polster, das die Visibilität für kommende Erlöse erhöht.

Auch im Kursbild spiegelt sich die gute Phase: Mit 427,00 Euro liegt die Aktie zwar heute leicht im Minus (-0,28%), hat aber in den vergangenen 30 Tagen um 11,49% zugelegt.

Zum nächsten wichtigen Termin wird die Dividendenauszahlung am 26. März: Dann zeigt sich, ob die Serie aus Dividendenkontinuität, soliden Zahlen und positiven Erwartungen den Rückenwind auch über den März hinaus trägt.

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