Stadler Rail Aktie: Fünf Milliarden im Visier

Nach einem von Unwettern verhagelten Vorjahr meldet sich der Zugbauer Stadler Rail mit kräftigen Wachstumszahlen zurück. Das Management präsentiert für 2025 nicht nur einen deutlichen Gewinnsprung, sondern ruft für das laufende Jahr auch ein massives Umsatzziel aus.
Deutliche operative Erholung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden Schweizer Franken. Noch erfreulicher entwickelte sich der Ertrag: Mit 160,6 Millionen Franken übertraf das operative Ergebnis den schwachen Vorjahreswert von 100,5 Millionen deutlich. Aktionäre sollen an dieser Entwicklung durch eine geplante Dividende von 0,50 Franken je Anteilsschein partizipieren. Die Auszahlung ist für den 11. Mai 2026 vorgesehen.
Ganz reibungslos läuft der Betrieb allerdings noch nicht. Die schweren Überschwemmungen in der spanischen Region Valencia Ende Oktober 2024 zwingen den Konzern weiterhin zum Neuaufbau wichtiger Lieferketten und zur Erschließung alternativer Bezugsquellen. Konzernchef Markus Bernsteiner betonte auf der Bilanzmedienkonferenz, dass ohne diese externen Schocks die mittelfristigen Gewinnziele bereits erreicht worden wären. Die Nachwirkungen dieser Umstrukturierungen werden die Produktion voraussichtlich noch bis ins Jahr 2027 begleiten. Zusätzlich bremsten der starke Schweizer Franken und die schwache Konjunktur in Deutschland das Ergebnis leicht.
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Ambitionierte Pläne stützen den Kurs
Für das laufende Jahr 2026 gibt sich das Management um Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler äußerst offensiv. Der Jahresumsatz soll durch den hohen Auftragsbestand die Marke von 5 Milliarden Franken deutlich übertreffen. Gleichzeitig peilt das Unternehmen durch laufende Effizienzprogramme eine EBIT-Marge von über 5 Prozent an.
Diese positiven Aussichten greifen den Papieren an der Börse spürbar unter die Arme. Nachdem der Titel erst am Dienstag bei 19,90 Euro ein neues 52-Wochen-Tief markierte, notiert er heute mit einem Aufschlag von 1,57 Prozent bei 22,02 Euro. Auf Wochensicht steht damit ein solides Plus von knapp sieben Prozent zu Buche. Um das geplante Wachstum operativ zu stemmen, investiert Stadler Rail im laufenden Jahr rund 250 Millionen Franken in den Produktionsausbau. Sobald sich die Lieferketten vollständig stabilisiert haben, strebt der Konzern mittelfristig eine operative Marge zwischen 6 und 8 Prozent an.
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