Energy Fuels Aktie: Seltene Erden Offensive

Energy Fuels will mit dem milliardenschweren Zukauf von Australian Strategic Materials eine führende Lieferkette für Seltene Erden außerhalb Chinas aufbauen. Der Deal wird mit einer hohen Prämie bewertet.

Kurz zusammengefasst:
  • Übernahmeangebot mit 121 Prozent Aufschlag
  • Aufbau integrierter Lieferkette für Seltene Erden
  • Solide Uranproduktion finanziert Wachstumsstrategie
  • Ambitionierte Ziele für US-Marktanteil bis 2030

Energy Fuels macht ernst im Kampf um die Unabhängigkeit von China bei kritischen Mineralien. Mit einer Übernahmeofferte inklusive massivem Aufschlag baut der US-Konzern seine Position bei Seltenen Erden drastisch aus. Doch rechnet sich dieser teure Schachzug für die Aktionäre langfristig?

Strategischer Zukauf mit hoher Prämie

Der US-Produzent kündigte die Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM) für rund 299 Millionen US-Dollar an. Besonders die Bewertung lässt aufhorchen: Das Angebot entspricht einem Aufschlag von 121 Prozent auf den letzten Schlusskurs von ASM. Energy Fuels zahlt diesen Preis, um Zugriff auf die koreanische Metallanlage (KMP) von ASM zu erhalten.

Energy Fuels

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Die Logik hinter dem Deal ist klar: Die Kombination der koreanischen Anlage mit der eigenen White Mesa Mühle in Utah soll eine der wenigen integrierten Lieferketten für Seltene Erden außerhalb Chinas schaffen. Aktionäre von ASM sollen dabei hauptsächlich in Aktien von Energy Fuels sowie einer kleinen Barkomponente bezahlt werden. Der Abschluss der Transaktion ist für Ende Juni 2026 geplant.

Starke Wirtschaftlichkeit prognostiziert

Dass Energy Fuels auf Expansion setzt, untermauern auch die jüngsten Daten zur eigenen Infrastruktur. Eine Mitte Januar veröffentlichte Machbarkeitsstudie für die Phase-2-Expansion der White Mesa Mühle liefert überzeugende Kennzahlen. Das Projekt weist einen Kapitalwert (NPV) von 1,9 Milliarden Dollar und eine interne Verzinsung von 33 Prozent nach Steuern aus.

Das Management verfolgt ambitionierte Ziele: Bis 2030 will das Unternehmen etwa 45 Prozent des gesamten US-Bedarfs an Seltenen Erden decken, bei schweren Seltenen Erden sogar den kompletten Bedarf. Die Investitionskosten für diesen Ausbau werden auf 410 Millionen Dollar veranschlagt.

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Uran-Geschäft als solider Anker

Während die Expansion bei den Seltenen Erden vorangetrieben wird, liefert das Kerngeschäft zuverlässig. Die Uran-Produktion für das Geschäftsjahr 2025 übertraf die eigene Prognose um rund 11 Prozent. Insgesamt förderte das Unternehmen über 1,6 Millionen Pfund Uran.

Aktuell laufen die Minen mit einer annualisierten Rate von etwa 2,0 Millionen Pfund. Dieser solide Cashflow aus dem Uran-Sektor bildet das finanzielle Rückgrat für die aggressive Wachstumsstrategie im Bereich der kritischen Materialien.

Nächste wichtige Impulse für Anleger dürfte die BMO Global Metals & Mining Konferenz Ende Februar liefern. Dort wird erwartet, dass das Management weitere Details zur Integration von ASM und den nächsten Schritten der Expansion präsentiert.

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