Stadler Rail Aktie: Auftragsplus

Stadler Rail startet mit einem Technologie-Meilenstein in der Schweiz und mehreren Großaufträgen ins Jahr 2026, während die Aktie zuletzt an Boden verlor.

Kurz zusammengefasst:
  • Semi-automatisierter Bahnbetrieb in der Schweiz gestartet
  • Großaufträge für Züge in Dänemark und Ungarn gesichert
  • Aktienkurs zeigt aktuell deutliche Schwäche
  • Nächster Meilenstein sind die Jahreszahlen im März

Stadler Rail liefert zum Jahresstart gleich zwei Botschaften, die Anleger typischerweise mögen: sichtbare Technik-Fortschritte im Betrieb – und neue Aufträge. Besonders die Inbetriebnahme einer semi-automatisierten Bahnlinie in der Schweiz zeigt, dass die eigene Signaltechnik nicht nur im Labor funktioniert. Doch was heißt das für die nächsten Monate bis zu den Zahlen?

Technik-Meilenstein in der Schweiz

Am 30. Januar 2026 wurde bekannt, dass die Waldenburgerbahn als erste Bahnlinie in der Schweiz den semi-automatisierten Betrieb (GoA2) aufgenommen hat. Möglich macht das eine neue Signaltechnologie von Stadler.

Stadler Rail

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Kern ist das Zugschutz- und Steuerungssystem NOVA Pro, eine Variante von Communications-Based Train Control (CBTC). Vereinfacht gesagt: Züge und bodenseitige Sicherheitsausrüstung tauschen Daten direkt aus. Das gilt als Grundlage für stärker digitalisierte Abläufe im Bahnverkehr.

Der Schritt ist Teil einer breiteren Modernisierung der 13 Kilometer langen Strecke. Dort sind bereits seit 2022 zehn neue Stadler-Triebzüge im Einsatz.

Neue Deals stützen die Dynamik

Parallel zum Technologie-Thema kamen im Januar mehrere kommerzielle Meldungen hinzu – vom Refurbishment bis zum Großauftrag:

  • Waldenburgerbahn (Schweiz): Start des semi-automatisierten Betriebs (GoA2) mit Stadler-Signaltechnik (NOVA Pro/CBTC)
  • Ungarn: Verkauf von 93 modernisierten GTW-Triebzügen (Aufarbeitung ehemaliger Thurbo-Züge durch Stadler) – gemeldet am 26. Januar
  • Dänemark: Konsortium Stadler/Siemens erhält von DSB den Zuschlag für Lieferung und Wartung von 226 S-Bahn-Zügen für Kopenhagen, ausgelegt für fahrerlosen Automatikbetrieb – gemeldet am 14. Januar

Unterm Strich: Stadler taucht nicht nur als Fahrzeuglieferant auf, sondern auch als Technologiepartner rund um Automatisierung – ein Bereich, der in diesen Projekten konkret sichtbar wird.

Aktie: Unter dem Durchschnitt

Am Marktbild lässt sich trotzdem ablesen, dass die Aktie zuletzt eher nach unten gedriftet ist. Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 21,58 Euro. Auf 30 Tage steht ein Minus von 17,32% – damit liegt der Kurs auch unter dem 50-Tage-Durchschnitt (22,20 Euro). Der RSI (36,9) signalisiert zudem eine eher schwache kurzfristige Dynamik.

Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch (26,10 Euro) beträgt ebenfalls -17,32%. Das unterstreicht: Operative Nachrichten und Kursentwicklung laufen nicht automatisch im Gleichschritt.

Am konkretesten wird der nächste Datenpunkt am 18. März 2026, wenn Stadler die Jahresergebnisse 2025 veröffentlicht. Danach folgen die Generalversammlung am 5. Mai 2026 und der Halbjahresbericht 2026 am 26. August 2026 – Termine, die weitere Einblicke in Geschäftsentwicklung und Auftragslage liefern sollen.

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