Während der Kurs auf der Stelle tritt, zündet Gründer Charles Hoskinson die nächste Stufe. Mit einer massiven privaten Finanzspritze und neuen Infrastruktur-Upgrades soll das Ökosystem endlich konkurrenzfähig werden. Doch reicht das Geld allein, um die Lethargie der Anleger zu durchbrechen?
Hoskinson geht „All-In“
Um die Unabhängigkeit des Projekts zu wahren, investiert Charles Hoskinson 200 Millionen Dollar aus eigener Tasche in die Datenschutz-Blockchain „Midnight“. Dieser strategische Schritt soll verhindern, dass klassische Risikokapitalgeber Einfluss auf die Privatsphäre-Mission der Partner-Chain nehmen. Der Start des Mainnets ist für Ende März 2026 geplant – ein kritischer Test, ob sich Cardano mit konformen Datenschutz-Tools im Unternehmensumfeld etablieren kann.
Liquiditätsproblem im Fokus
Parallel dazu wird eines der drängendsten Probleme des Netzwerks angegangen: der Mangel an liquiden Stablecoins. Anastasia Labs bestätigte den Start von USDCx, einer Variante des Circle-Stablecoins, noch für Ende Februar dieses Jahres. Mit aktuell unter 40 Millionen Dollar Stablecoin-Volumen hinkt Cardano der Konkurrenz deutlich hinterher. Die Anbindung an den Circle-Kosmos könnte hier für den dringend benötigten Zufluss sorgen und den Handel auf den dezentralen Börsen beleben.
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Zusätzlich öffnet sich das Netzwerk durch die Integration von LayerZero. Die Verbindung zu über 140 Blockchains, darunter Ethereum und Solana, beendet die bisherige Isolation. Entwickler können künftig Anwendungen bauen, die nahtlos über verschiedene Netzwerke hinweg agieren – ein direkter Angriff auf die veralteten „Silo“-Strukturen früherer Jahre.
Anleger bleiben skeptisch
Die Reaktion am Markt fällt trotz der fundamentalen News verhalten aus. Der Kurs pendelt heute lustlos zwischen 0,28 und 0,30 Dollar, was Analysten treffend als „Überlebensmodus“ bezeichnen. Trotz des hohen Entwicklungstempos beißen sich die Bullen an der 0,30-Dollar-Marke die Zähne aus. Das Handelsvolumen von rund 390 Millionen Dollar deutet darauf hin, dass zwar langfristige Halter akkumulieren, die breite Masse aber noch abwartet.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die technische Offensive auch den Kurs bewegen kann. Mit dem USDCx-Start Ende Februar und dem Midnight-Launch im März stehen zwei konkrete Termine im Kalender, die über die mittelfristige Relevanz des Netzwerks entscheiden. Gelingt die technische Umsetzung reibungslos, entfällt das wichtigste Gegenargument der Bären: die mangelnde Interoperabilität.
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