Der Pharma-Riese Eli Lilly reitet weiter auf der Erfolgswelle seiner Medikamente zur Gewichtsreduktion. Während der Aktienkurs nach einer langen Rallye zuletzt eine technische Verschnaufpause einlegte, blicken Experten optimistisch in die Zukunft. Eine frische Einschätzung der britischen Bank Barclays sorgt nun für neue Fantasie und rückt die ambitionierten Wachstumsziele sowie die prall gefüllte Produktpipeline wieder in den Fokus der Anleger.
Starke Zahlen und neue Kaufempfehlung
Auslöser für die positive Stimmung ist unter anderem eine neue Analyse von Barclays vom Wochenende. Die Experten nahmen die Bewertung der Aktie mit einem „Overweight“-Rating auf und setzten das Kursziel auf ambitionierte 1.350 US-Dollar. Fundamentiert wird dieser Optimismus durch das starke vierte Quartal: Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um beeindruckende 42,6 Prozent auf 19,29 Milliarden US-Dollar. Auch der Gewinn je Aktie übertraf mit 7,54 US-Dollar die Konsensschätzungen.
Investitionen in die Zukunft
Haupttreiber des Wachstums bleiben die Verkaufsschlager im Bereich Diabetes und Gewichtsmanagement, Mounjaro und Zepbound. Um die enorme Nachfrage zu bedienen und die Pipeline zu stärken, nimmt der Konzern viel Geld in die Hand. Geplant sind unter anderem Investitionen von einer Milliarde US-Dollar in die Fertigungskapazitäten in Indien sowie 1,5 Milliarden US-Dollar für den Lageraufbau einer neuen oralen Adipositas-Pille. Zusätzlich fließt eine weitere Milliarde in die Erforschung künstlicher Intelligenz, um die Entwicklung neuer Wirkstoffe zu beschleunigen.
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Pipeline und Dividende überzeugen
Neben den reinen Finanzkennzahlen stützen klinische Fortschritte die Bewertung. Das Immunologie-Medikament Omvoh zeigte in Studien hohe Wirksamkeit bei Morbus Crohn, wobei über 90 Prozent der Patienten nach drei Jahren eine steroidfreie Remission erreichten. Aktionäre profitieren zudem direkt vom geschäftlichen Erfolg: Die Quartalsdividende wurde auf 1,73 US-Dollar angehoben, was einer annualisierten Ausschüttung von 6,92 US-Dollar entspricht.
Aktuelle Marktsituation
Trotz der fundamentalen Stärke gab die Aktie zuletzt leicht nach und schloss am Freitag bei 857,00 Euro. Marktbeobachter werten dies als Gewinnmitnahmen und Konsolidierung nach dem starken Lauf der letzten Jahre. Mit einem aktuellen Abstand von gut 10 Prozent zum 52-Wochen-Hoch und einem RSI von 28,5 signalisiert der Markt kurzfristig eine überverkaufte Situation.
Der Blick nach vorne bleibt derweil klar definiert. Das Management prognostiziert für das Gesamtjahr 2026 einen Gewinn je Aktie zwischen 33,50 und 35,00 US-Dollar. Angesichts dieser Prognose und der anhaltenden Analysten-Upgrades – der Konsens liegt bei einem Kursziel von über 1.200 US-Dollar – dürfte die Aufmerksamkeit der Anleger in den kommenden Wochen darauf liegen, ob die Aktie ihre Bodenbildung abschließen kann.
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