Broadcom Aktie: Analystenlob und Käuferwechsel

Broadcom erhält starke Analystenunterstützung mit Kurszielen bis 475 USD, während ARK Invest zukauft und CEO Aktien verkauft. Die Nachfrage nach KI-Chips bleibt robust.

Kurz zusammengefasst:
  • Starke Analystenunterstützung mit Kursziel bei 475 USD
  • ARK Invest kauft erneut Broadcom-Aktien
  • CEO Hock E. Tan verkauft Aktien im Millionenwert
  • TSMC-Zahlen bestätigen robuste Nachfrage nach Chips

Broadcom steht nach einem Treffen mit Bernstein-Analyst Stacy Rasgon erneut im Fokus. Seine Einschätzung ist eindeutig: Die Sorgen um die Position des Chip-Designers im Geschäft mit kundenspezifischen KI-Chips seien „stark übertrieben“. Broadcom bleibe tief in den Lieferketten der großen Hyperscaler verankert. Rasgon bekräftigte sein „Outperform“-Rating und ein Kursziel von 475 US-Dollar.

Breite Analystenzustimmung

Bernstein ist nicht allein. Goldman Sachs nahm Broadcom Anfang Januar auf die „US Conviction List“ – mit Verweis auf die dominante Stellung im Enterprise-Networking. UBS-Analyst Timothy Arcuri hob sein Kursziel bereits Mitte Dezember auf 475 US-Dollar an und erwartet für das Geschäftsjahr 2026 Umsätze im KI-Chip-Geschäft von über 60 Milliarden US-Dollar.

Broadcom

US11135F1012
-
Heute: -
7 Tage: -

Die Aktie notiert aktuell bei rund 347 US-Dollar. Das bedeutet: Die Analysten sehen noch deutliches Aufwärtspotenzial.

ARK kauft – CEO verkauft

Interessant ist die jüngste Bewegung auf der Investorenseite. Cathie Woods ARK Invest kaufte am 8. Januar über den ARK Next Generation Internet ETF 31.573 Broadcom-Aktien. Ein Zeichen, dass aktive Wachstumsmanager wieder zugreifen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Broadcom?

Gleichzeitig zeigen Pflichtmitteilungen: CEO Hock E. Tan verkaufte am 6. Januar 70.000 Aktien im Wert von rund 24,3 Millionen US-Dollar. Solche Transaktionen erfolgen oft über vorher festgelegte Handelspläne und sagen nicht zwingend etwas über die Einschätzung des Managements aus. Dennoch: Während Institutionen kaufen, reduzieren Insider ihre Positionen – ein gemischtes Bild.

TSMC liefert starke Zahlen

Zusätzlichen Rückenwind liefert Fertigungspartner TSMC. Der weltgrößte Auftragsfertiger meldete für Dezember 2025 Umsätze von 335 Milliarden Taiwan-Dollar – ein Plus von 20,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Nachfrage nach High-Performance-Computing bleibt robust. Das bestätigt indirekt auch die Aussichten für Broadcoms Custom-Silicon-Sparte.

Die Aktie hat seit April 2025 rund 149 Prozent zugelegt. Mit den aktuellen Analystenstimmen und den soliden Branchendaten könnte der Weg Richtung 475 US-Dollar weitergehen – vorausgesetzt, die fundamentale Story bleibt intakt.

Broadcom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Broadcom-Analyse vom 9. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Broadcom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Broadcom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Broadcom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Weitere Artikel zu Broadcom

Neueste News

Alle News

Broadcom Jahresrendite

Rechtliche Hinweise zu den Hebelprodukten