Bitcoin: Regulierung trifft Verkaufsdruck

Bitcoin erreicht ein neues Jahrestief, während US-Behörden mit "Project Crypto" für mehr regulatorische Klarheit sorgen wollen. Die Kombination aus Marktkorrektur und regulatorischen Signalen drückt den Kurs.

Kurz zusammengefasst:
  • Bitcoin notiert auf neuem 52-Wochen-Tief
  • SEC und CFTC starten gemeinsame Initiative "Project Crypto"
  • Tech-Korrektur und hohes Handelsvolumen belasten Kurs
  • Weitere regulatorische Signale aus Washington folgen

Die US-Regulierer ziehen beim Thema Krypto die Zügel neu sortiert – und ausgerechnet in diesem Moment gerät Bitcoin spürbar unter Druck. SEC und CFTC starten mit „Project Crypto“ eine gemeinsame Initiative, die Klarheit in ein jahrelanges Kompetenzgerangel bringen soll. Doch an den Märkten dominierte zuletzt erst einmal die Risikoaversion.

Was den Kurs belastet

Der Rücksetzer fällt in eine Phase hoher Nervosität an den globalen Märkten. Laut Quelltext schwappte eine tech-getriebene Korrektur bei US-Aktien auf digitale Assets über. Dazu kam: Das Handelsvolumen zog deutlich an – ein klassisches Umfeld, in dem Verkaufsorders schneller durchschlagen.

Bitcoin

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Aus den bereitgestellten Kursdaten wird die Schwäche auch technisch sichtbar: Bitcoin markierte heute bei 82.322 USD ein neues 52‑Wochen‑Tief und liegt damit spürbar unter dem 50‑Tage‑Durchschnitt. Der RSI (14 Tage) von 38,1 signalisiert zudem, dass der Coin zuletzt klar nachgegeben hat.

„Project Crypto“: SEC und CFTC wollen Einheitlichkeit

Am Donnerstag (29. Januar) traten SEC-Chef Paul S. Atkins und CFTC-Chef Michael S. Selig gemeinsam auf und kündigten „Project Crypto“ als abgestimmtes Vorgehen beider Behörden an. Der Kern: weniger Doppelarbeit, mehr definierte Zuständigkeiten.

Laut SEC-Mitteilung zielt die Initiative unter anderem auf folgende Punkte ab:

  • Klare Asset-Systematik (was gilt als was?)
  • Weniger doppelte Compliance-Pflichten
  • Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC
  • Rahmen für Innovationen wie tokenisierte Sicherheiten und Perpetual Futures unter US-Recht

Die Botschaft dahinter ist ziemlich eindeutig: Der regulatorische Flickenteppich soll durch ein klareres Regelwerk ersetzt werden – zumindest in der Theorie ein Schritt, der dem Markt langfristig Planbarkeit geben könnte.

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Gesetzgebung und weitere Signale aus Washington

Parallel dazu brachte der US-Senatsausschuss für Landwirtschaft am 29. Januar laut Reuters einen Gesetzentwurf zur Krypto-Marktstruktur voran. Er würde der CFTC Kompetenzen für Spot-Kryptomärkte geben und Regeln für „digitale Rohstoffbörsen“ schaffen. Allerdings lief das Votum entlang Parteilinien – das deutet auf einen schweren Weg durch den gesamten Senat hin.

Weitere Bausteine kamen ebenfalls in kurzer Folge:

  • 28. Januar: Mehrere SEC-Abteilungen veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung zur Anwendung von US-Wertpapierrecht auf tokenisierte Wertpapiere.
  • 22. Januar: Die SEC beantragte laut Gerichtsunterlagen die Einstellung ihres Verfahrens gegen Genesis Global Capital und Gemini, nachdem Gemini Kunden im Rahmen von „Gemini Earn“ 100% der Krypto-Assets zurückgegeben hatte.

Und warum ist das für Bitcoin relevant? Weil der Markt nicht nur auf Preise reagiert, sondern auf die Frage, wie „spielbar“ das Umfeld in den USA künftig wird – für Börsen, Emittenten, ETFs und institutionelle Akteure.

Zum kurzfristigen Gesamtbild passt auch ein Hinweis aus der Talos-Analyse im Quelltext: Die Gold-Rally über 5.000 USD je Unze habe einen Teil der „Safe-Haven“-Nachfrage gebunden, die sonst eher bei Bitcoin landen könnte.

Am 2. Februar richtet das Weiße Haus zudem einen Gipfel mit Bank- und Krypto-Executives aus – genau dieser Termin gilt im Quelltext als nächster konkreter Impulsgeber für die Krypto-Debatte in Washington.

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