Corning hat einen neuen Meilenstein erreicht und markiert am heutigen Montag ein Rekordhoch. Der Konzern profitiert unmittelbar von der Aufrüstung globaler Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Ein milliardenschwerer Vertrag mit Meta unterstreicht die zentrale Rolle, die das Unternehmen künftig im KI-Sektor spielen will.
Milliarden-Deal mit Meta treibt Wachstum
Hinter dem Erfolg steht primär die Sparte für optische Kommunikation. Ein mehrjähriges Abkommen mit dem Facebook-Mutterkonzern Meta sieht die Lieferung von Glasfaserkabeln und Verbindungslösungen bis 2030 vor. Das Gesamtvolumen des Auftrags beläuft sich auf bis zu sechs Milliarden US-Dollar. Was treibt die Bewertung des Spezialglas-Experten so massiv an?
Es ist vor allem der immense Hunger der Tech-Giganten nach Infrastruktur. Marktbeobachter gehen davon aus, dass führende Technologieunternehmen im Jahr 2026 zwischen 660 und 690 Milliarden US-Dollar in ihre Rechenkapazitäten investieren werden. Corning besetzt hier als Zulieferer von Glasfasertechnologie eine Schlüsselposition. Allein im vierten Quartal 2025 generierte das Segment für optische Kommunikation einen Umsatz von 1,7 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von über 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
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Profitabilität übertrifft Erwartungen
Die finanzielle Basis für diesen Optimismus liefern die Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres. Der Nettogewinn verdreifachte sich im Jahr 2025 auf knapp 1,6 Milliarden US-Dollar bei einem Gesamtumsatz von 15,6 Milliarden US-Dollar. Dabei gelang es Corning, die operative Marge von 20,2 Prozent ein volles Jahr früher als geplant zu erreichen.
Analysten reagierten bereits auf die positive Dynamik. Die UBS hob ihr Kursziel deutlich von 125 auf 160 US-Dollar an und bestätigte ihre Kaufempfehlung. Die Aktie spiegelt diese Zuversicht wider: Mit einem Plus von über 144 Prozent auf Sicht von 12 Monaten erreichte der Titel heute bei 118,68 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch.
Auch das Management zeigt sich für die kommenden Jahre ambitioniert. Die Zielmarke für das zusätzliche jährliche Umsatzwachstum bis 2028 wurde im Rahmen des „Springboard“-Wachstumsplans von acht auf elf Milliarden US-Dollar nach oben korrigiert. Für das laufende erste Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Gewinn je Aktie zwischen 0,66 und 0,70 US-Dollar. Der Fokus der Anleger bleibt damit fest auf dem weiteren Ausbau der KI-Infrastruktur und den daraus resultierenden Großaufträgen gerichtet.
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