Volkswagen Aktie: Abstand wächst

Die Absatzzahlen 2025 zeigen deutliche Schwächen von Volkswagen in China und Nordamerika. Der Software-Joint-Venture mit Rivian soll mittelfristig für einen Modernisierungsschub sorgen.

Kurz zusammengefasst:
  • Toyota bleibt mit über 11 Millionen Fahrzeugen Weltmarktführer
  • VW verzeichnet deutliche Absatzrückgänge in China und Nordamerika
  • Software-Kooperation mit Rivian startet Validierungsphase
  • Aktie signalisiert stark überverkaufte Lage

Toyota baut seine globale Führungsposition weiter aus – und für Volkswagen wird der Rückstand größer. Die neuen Absatzzahlen für 2025 zeigen: Ausgerechnet in den Schlüsselregionen China und Nordamerika verliert der Konzern spürbar an Boden. Kann die Rivian-Kooperation bei der Software zum dringend benötigten Modernisierungsschub werden?

Die Fakten im Überblick

  • Toyota-Gruppe verkaufte 2025 11.322.575 Fahrzeuge (+4,6% zum Vorjahr) und blieb damit zum sechsten Mal in Folge Weltmarktführer.
  • Volkswagen-Konzern kam auf 8.983.900 Einheiten (-0,5%).
  • Der Abstand beträgt damit rund 2,34 Millionen Fahrzeuge.
  • An der Börse zeigt sich weiter Zurückhaltung: Der Kurs liegt heute bei 102,05 Euro und damit leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt (103,87 Euro). Auffällig: Der RSI von 27,8 deutet auf eine stark überverkaufte Lage hin.

China und Nordamerika: VW verliert in den wichtigsten Märkten

Der Knackpunkt liegt weniger im globalen Gesamtwert als in der regionalen Verteilung. Denn Volkswagen rutschte dort ab, wo Skaleneffekte und Wachstum besonders zählen.

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In China meldete der Konzern ein Minus von rund 8%. Der Quelltext nennt zwei Treiber: den anhaltenden Preiskampf und die starke lokale Konkurrenz bei Elektrofahrzeugen. Genau diese Kombination macht es schwer, Margen zu verteidigen und gleichzeitig Marktanteile zu halten.

Auch Nordamerika entwickelte sich schwach: -10%. Das trifft eine Region, die strategisch wichtig ist – und wirkt im Kontext von Ambitionen und Ausbauplänen wie eine klare Bremsspur.

Toyota stand im gleichen Umfeld stabiler da. Als Vorteil wird im Quelltext die robuste Nachfrage nach Hybridfahrzeugen genannt. Das verschafft den Japanern in der Übergangsphase der Elektrifizierung Rückenwind.

Rivian als Software-Hoffnung – Diesel-Verfahren als Dauer-Thema

Operativ drücken die Absatzzahlen, strategisch schauen viele auf die Technologie-Seite. Hier rückt die Zusammenarbeit mit Rivian in den Fokus: Am 15. Januar 2026 bestätigte Rivian-CEO RJ Scaringe den Start der Produktion von Validierungseinheiten für das neue Modell R2.

Für Volkswagen ist das relevant, weil die im Joint Venture entwickelte Software-Architektur (SDV) mittelfristig auch in Volumenmodellen des Konzerns eingesetzt werden soll. Der planmäßige Start der Validierung gilt damit als erstes konkretes technisches Signal – auch wenn die wirtschaftlichen Effekte laut Quelltext erst in den kommenden Jahren spürbar werden dürften.

Parallel bleiben juristische Altlasten präsent: Für das Frühjahr 2026 sind weitere Verhandlungstermine in zivil- und strafrechtlichen Verfahren gegen ehemalige Verantwortliche angesetzt. Diese „Nachbeben“ binden Management-Kapazitäten und belasten die Wahrnehmung der Corporate Governance.

Im Kalender steht als nächster Fixpunkt die Jahrespressekonferenz inklusive Ausblick auf das operative Ergebnis 2026. Dort wird sich zeigen, wie der Konzern den wachsenden Abstand im Markt einordnen will – und welche konkreten Schritte er für China, Nordamerika und die Software-Roadmap priorisiert.

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