Tesla schärft seinen Kurs Richtung Autonomie nach – und dreht gleichzeitig an einer wichtigen Stellschraube im Softwaregeschäft. CEO Elon Musk bekräftigte erneut den Starttermin für das lenkrad- und pedallose „Cybercab“. In den USA streicht Tesla aber zugleich die Kaufoption für „Full Self-Driving“ (FSD) und setzt nur noch auf ein Abo-Modell.
- Cybercab-Start: Produktionsbeginn weiter für April geplant
- FSD (USA): 8.000 Dollar Einmalkauf gestrichen, nur noch 99 Dollar/Monat
- Absatztrend: USA -17% im Januar, Großbritannien -57%
- Management: Abgang eines langjährigen Managers, Neuordnung im Vertrieb
- Aktie: um 417,44 Dollar (Stand: gestern)
Cybercab: Zeitplan steht – Hochlauf „schmerzhaft langsam“
Musk bestätigte gestern bereits zum dritten Mal in sechs Monaten, dass die Cybercab-Produktion im April anlaufen soll. Das Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale ist zentral für Teslas Schwenk hin zu autonomem Transport.
Gleichzeitig bremste Musk die Erwartungen an die Stückzahlen: Der Produktionshochlauf werde zunächst „schmerzhaft langsam“ verlaufen, weil viele Komponenten neu seien. Erst danach solle die Kurve „exponentiell“ werden. Das klingt nach einem ambitionierten Terminplan, aber bewusst vorsichtigen Aussagen zum Volumen im zweiten Quartal.
FSD nur noch im Abo – und unter Beobachtung
Parallel zur Hardware-Story ändert Tesla in seinem wichtigsten Markt das Preismodell für FSD grundlegend: Seit gestern können US-Kunden die Funktion nicht mehr für 8.000 Dollar einmalig kaufen. Stattdessen gibt es FSD ausschließlich als Monatsabo für 99 Dollar.
Was steckt hinter dem Schritt? Im Text selbst liegt der Fokus auf zwei Punkten: niedrigere Einstiegshürde für Kunden und stärker planbare, wiederkehrende Erlöse. Zudem passt die Umstellung zu Musks Leistungszielen, denn sein Vergütungspaket ist teilweise daran gekoppelt, 10 Millionen aktive FSD-Abos zu erreichen. Gleichzeitig steht FSD weiter unter regulatorischer Prüfung: Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA untersucht das System seit Oktober 2025 nach Meldungen über Kollisionen bei schlechter Sicht.
Absatzdruck und Umbau im Vertrieb
Die strategische Betonung von KI und Robotik trifft auf einen schwächeren Automarkt-Absatz. Laut Motor Intelligence fielen Teslas US-Verkäufe im Januar im Jahresvergleich um rund 17% auf 40.100 Fahrzeuge. In Großbritannien war der Rückgang noch deutlicher: Die Zulassungen sanken auf 647 Einheiten, ein Minus von 57%.
Auch personell bewegt sich etwas: Raj Jegannathan, zuletzt als Vice President für IT- und KI-Infrastruktur tätig und kürzlich für den Nordamerika-Vertrieb zuständig, verließ das Unternehmen am 9. Februar nach 13 Jahren. Joe Ward, zuvor verantwortlich für die EMEA-Region, führt nun den globalen Vertrieb.
Zum Ausbau der Fahrzeug-Software rollt Tesla zudem den KI-Assistenten „Grok“ von Musks xAI in neun europäischen Ländern aus. Voraussetzung ist das Update 2025.26+ sowie ein AMD-Prozessor im Fahrzeug.
An der Börse notierte die Aktie gestern um 417,44 Dollar. Der Text verweist zudem auf eine vorsichtige Analysten-Einordnung: Konsens „Hold“, durchschnittliches Kursziel etwa 396 Dollar.
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