BMW treibt seine Elektro-Offensive voran und produziert seit kurzem die ersten Prototypen der „Neuen Klasse“ – jener Fahrzeuggeneration, auf die der Konzern seine Zukunft setzt. Gleichzeitig belastet ein Massenrückruf wegen möglicher Brandgefahr die operative Bilanz. Trotz dieser Gemengelage zeigt sich die Aktie überraschend stabil.
Wichtige Eckdaten im Überblick
- Aktueller Kurs: 90,56 Euro (+1,21 % am Dienstag)
- Marktkapitalisierung: rund 54,74 Milliarden Euro
- Durchschnittliches Analystenkursziel: 97,00 Euro
- 52-Wochen-Spanne: 63,56 bis 97,12 Euro
Elektrifizierung vs. Qualitätsprobleme
Der Münchener Autobauer hat mit der Prototypen-Fertigung der ersten „Neue Klasse“-Limousine begonnen. Diese elektrische Plattform gilt als Schlüsselprojekt, um im Wettlauf mit Tesla und chinesischen Herstellern nicht den Anschluss zu verlieren. Parallel dazu vertieft BMW die Zusammenarbeit mit Infineon, um softwaredefinierte Fahrzeuge schneller zur Serienreife zu bringen.
Auf der anderen Seite steht ein umfangreicher Rückruf: Hunderttausende Fahrzeuge weltweit müssen wegen defekter Anlasser in die Werkstätten. Der mögliche Brandschaden stellt ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar. Dass die Aktie dennoch im Plus notiert, deutet darauf hin, dass Investoren den strategischen Fortschritt höher gewichten als die kurzfristige operative Belastung.
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Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Mehrheit der Experten bleibt optimistisch. Bernstein Research bestätigte Anfang Februar die Einstufung „Outperform“ mit einem Kursziel von 115,00 Euro. Auch JPMorgan und Jefferies sehen mit jeweils 100,00 Euro deutlichen Spielraum nach oben. UBS zeigt sich mit 93,00 Euro verhaltener, liegt aber immer noch über der aktuellen Notierung.
Zum Vergleich: Volkswagen kündigte am selben Tag ein 60-Milliarden-Sparprogramm und weiteren Stellenabbau an, während Porsche unter neuer Führung die Strategie justiert. In diesem Branchenumfeld wirkt BMW vergleichsweise gefestigt – vorausgesetzt, die „Neue Klasse“ hält, was sie verspricht.
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