Der iShares BRIC 50 UCITS ETF bietet Anlegern einen konzentrierten Zugang zu den 50 größten Unternehmen aus Brasilien, Indien und China. Während die globalen Märkte nach neuen Impulsen suchen, rücken die unterschiedlichen Wachstumsdynamiken dieser Schwellenländer wieder verstärkt in das Blickfeld. Kann die Konzentration auf nur 50 Schwergewichte in diesem volatilen Umfeld bestehen?
Divergierende Trends in den Schwellenländern
Die wirtschaftliche Lage in den Kernmärkten des ETF stellt sich aktuell sehr heterogen dar. Indien überzeugt weiterhin durch eine robuste Binnenkonjunktur und zeigt sich gegenüber globalen Schwankungen widerstandsfähig. Im Gegensatz dazu steuert China weiterhin durch einen komplexen Erholungsprozess, der insbesondere durch die Herausforderungen im Immobiliensektor geprägt ist. Brasilien bleibt indes stark von der Entwicklung der globalen Rohstoffpreise und der innenpolitischen Stabilität abhängig.
Anpassungen und Marktindikatoren
Anleger sollten die quartalsweisen Anpassungen des zugrunde liegenden FTSE BIC 50 Net of Tax Index im Blick behalten. Diese regelmäßigen Neugewichtungen führen dazu, dass einzelne Positionen je nach Marktkapitalisierung auf- oder abgestuft werden oder neue Unternehmen in den Index aufrücken. Solche Umschichtungen reflektieren direkt die Verschiebung der wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse innerhalb der BRIC-Staaten.
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Zudem beeinflussen geldpolitische Entscheidungen der jeweiligen Zentralbanken und staatliche Förderprogramme die Ertragsaussichten der enthaltenen Konzerne maßgeblich. Auch die globalen Kapitalströme (Fund Flows) geben Aufschluss darüber, wie groß der Risikoappetit der institutionellen Investoren für diese Regionen aktuell ist.
Kostenstruktur und Replikation
Der in Irland aufgelegte Fonds setzt auf eine physische Replikation. Das bedeutet, der ETF hält die im Index enthaltenen Aktien direkt im Portfolio, statt die Wertentwicklung über Finanzderivate abzubilden. Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,74 % pro Jahr liegt das Produkt in einem für spezialisierte Schwellenländer-ETFs üblichen Rahmen.
Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die Gewichtung zwischen den resilienten indischen Werten und den chinesischen Titeln nach den nächsten Index-Überprüfungen verschiebt. Die Performance des ETF hängt dabei maßgeblich davon ab, ob die chinesischen Konjunkturmaßnahmen greifen und die Rohstoffnachfrage in Brasilien stabil bleibt.
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