GoPro Aktie: Umbau-Fahrplan steht
GoPro streicht fast ein Viertel der Stellen und drängt mit neuer Kameraserie in den professionellen Kino- und Rüstungsmarkt. Die Aktie reagierte positiv auf die Neuausrichtung.

Kurz zusammengefasst
- Massiver Stellenabbau von fast 25 Prozent
- Neue Kameraserie für professionelles Kino
- Einstieg in Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie
- Aktienkurs steigt deutlich nach Strategiewechsel
GoPro will weg vom reinen Spielzeug-Image für Extremsportler. Der Konzern streicht fast jede vierte Stelle und drängt parallel dazu in das hochpreisige Profi-Kino-Segment sowie den Rüstungssektor. Anleger reagieren positiv auf die Neuausrichtung.
Stellenabbau und neue Märkte
Das Management setzt den Rotstift an. Rund 145 Stellen fallen weg, was fast einem Viertel der weltweiten Belegschaft entspricht. Dieser Stellenabbau soll die Betriebskosten deutlich senken. Für die Umsetzung plant das Unternehmen Kosten zwischen 11,5 Millionen und 15 Millionen US-Dollar ein.
Gleichzeitig sucht GoPro neue Erlösquellen jenseits der klassischen Action-Cams. Die Beratung Oliver Wyman unterstützt den Vorstoß in die Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie. Erste Erfolge zeichnen sich ab: Die Technologie kommt bei der NASA-Mission Artemis II zum Einsatz. Dazu kommen Kooperationen mit Partnern wie Warner Bros. Discovery Sports Europe.
Angriff auf die Kino-Branche
Das Herzstück der Neuausrichtung ist die Kameraserie „Mission 1“. Mit dieser Hardware greift GoPro den professionellen Kinomarkt an. Die Geräte nutzen den hauseigenen GP3-Prozessor und einen Sensor mit 50 Megapixeln. Aufnahmen sind in 8K-Auflösung möglich.
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Die Serie umfasst auch die „Mission 1 Pro ILS“, die den Einsatz von Wechselobjektiven ermöglicht. Die ersten Modelle sollen Ende Mai 2026 erscheinen. Preise für die Profi-Hardware nannte das Unternehmen bisher nicht.
Finanzielle Ziele für 2026
An der Börse kommt der Strategiewechsel an. Die Aktie stieg heute um 11,54 Prozent auf 1,16 Euro. Auf Jahressicht verbucht das Papier damit ein massives Plus. Das Unternehmen lässt ein schwieriges Jahr 2025 hinter sich, in dem die Margen trotz dreistelliger Millionenumsätze negativ blieben.
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt der Vorstand einen Umsatz von bis zu 800 Millionen US-Dollar an. Das bereinigte EBITDA soll in einer Spanne von 10 Millionen bis 20 Millionen Dollar landen. Die Markteinführung der neuen Hardware im Mai 2026 markiert den entscheidenden Wendepunkt. Dann muss GoPro beweisen, dass die Marke auch im professionellen Sektor profitabel wachsen kann.
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