Der KI-Hunger der Welt füllt TSMCs Auftragsbücher – doch nicht alle Endmärkte ziehen im gleichen Takt mit. Die Februar-Zahlen, die heute veröffentlicht wurden, zeichnen ein differenziertes Bild.
Starkes Jahreswachstum, aber schwacher Monatsvergleich
Im Februar erzielte TSMC einen konsolidierten Nettoumsatz von rund 317,66 Milliarden Neuen Taiwan-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 20,8 Prozent gegenüber dem Januar – ein saisonaler Einbruch, der in der Halbleiterbranche nach dem starken Jahresauftakt nicht ungewöhnlich ist. Im Jahresvergleich steht jedoch ein deutliches Plus von 22,2 Prozent.
Kumuliert für Januar und Februar 2026 summiert sich der Umsatz auf rund 718,91 Milliarden Neuer Taiwan-Dollar – ein Wachstum von knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Kräftig, keine Frage. Und doch liegt diese Zahl leicht unter den Erwartungen mancher Analysten, die im Zuge des KI-Booms auf ein noch stärkeres Quartalstempo von rund 33 Prozent gehofft hatten.
Zweigeteilter Markt
Der Grund für diese kleine Erwartungslücke liegt in der Zweiteilung der Nachfrage: Während Rechenzentren und KI-Infrastruktur die Kapazitäten des taiwanischen Chipfertigers nahezu vollständig absorbieren, kämpfen der Smartphone- und PC-Markt mit Gegenwind. Steigende Speicherpreise belasten die Hersteller – und damit indirekt auch die Auftragslage in diesen Segmenten.
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Kann das KI-Geschäft diesen Bremseffekt dauerhaft überkompensieren? Die bisherigen Zahlen deuten darauf hin – zumindest solange der Infrastrukturausbau rund um künstliche Intelligenz unvermindert anhält.
Aktie mit Rückenwind
An der Börse kommt der Jahresvergleich gut an. Die TSMC-Aktie legte heute um 2,21 Prozent zu und notiert damit bei 1.850 Neuen Taiwan-Dollar. Bemerkenswert: Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat sich der Kurs in etwa verdoppelt – eine Entwicklung, die die Stärke des KI-Investitionszyklus widerspiegelt.
Für das weitere Jahr bleibt das Bild zweigeteilt: Der strukturelle Rückenwind aus dem KI-Bereich ist ungebrochen, während der zyklische Druck im Konsumenten-Chipgeschäft die Wachstumsdynamik leicht dämpft. Wie stark letzteres Gewicht hat, dürften die vollständigen Quartalszahlen zeigen.
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