Samsung setzt beim neuen Galaxy S26 auf künstliche Intelligenz – und erhöht erstmals seit drei Jahren die Preise. Das südkoreanische Unternehmen vermarktet seine neue Flaggschiff-Serie mit fortschrittlicher „Agentic AI“ und erweiterten Fotofunktionen. Die Strategie: Kunden mit einem hybriden KI-Ansatz zu Upgrades bewegen und dabei die Verkaufszahlen der Vorgängergeneration übertreffen.
Deutliche Preisaufschläge für Premium-Modelle
In Südkorea zahlen Käufer für die 256-GB-Basismodelle aller drei S26-Varianten künftig 99.000 Won mehr – umgerechnet etwa 70 Dollar. Bei größeren Speicherkapazitäten fallen die Aufschläge noch deutlicher aus: 512-GB-Versionen verteuern sich um bis zu 209.000 Won, das Top-Modell Galaxy S26 Ultra mit 1 Terabyte Speicher kostet sogar 418.000 Won (rund 290 Dollar) mehr als der Vorgänger.
Die Preiserhöhungen folgen auf ein erfolgreiches Jahr für das S25-Modell. Laut Counterpoint stiegen die Verkaufszahlen zwischen Februar und Dezember 2025 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 40 Millionen Geräte.
Portfolio-Bereinigung bei Experimentalgeräten
Parallel dazu strafft Samsung sein Portfolio experimenteller Geräte. Wie Android Police berichtet, hat der Konzern die Entwicklung von Nachfolgern für das Galaxy S25 Edge und das hochkomplexe Galaxy Z TriFold gestoppt. COO Won-Joon Choi bestätigte schwächere Verkaufszahlen für das Edge-Modell. Das Z TriFold war zwar schnell ausverkauft, seine Herstellungskomplexität führte jedoch zu einem Produktionsstopp. Stattdessen verlagert Samsung die Entwicklungsressourcen auf ein traditionelles, buchartiges Foldable-Gerät.
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Ergänzend holte das Unternehmen BTS-Mitglied Suga als globalen Markenbotschafter für die neuen Galaxy Buds4 Pro ins Boot und erweitert damit sein KI-integriertes Wearable-Ökosystem.
Marktverwerfungen spielen Samsung in die Karten
Die strategische Neuausrichtung fällt mit drastischen Verwerfungen im globalen Smartphone-Markt zusammen. Eine aktuelle IDC-Studie prognostiziert für 2026 einen historischen Einbruch der weltweiten Smartphone-Auslieferungen um 12,9 Prozent – ein Minus von 160 Millionen Geräten auf geschätzte 1,1 Milliarden. Hauptursache sind kritische Engpässe bei DRAM- und NAND-Speicherchips, die durch den anhaltenden KI-Boom ausgelöst wurden. Der durchschnittliche Verkaufspreis für Smartphones dürfte dadurch um 14 Prozent auf einen Rekordwert von 523 Dollar steigen.
Diese Entwicklung begünstigt Premium-Anbieter wie Samsung. Während das Segment unter 100 Dollar aufgrund der Komponentenkosten praktisch verschwindet, sichern hochpreisige Geräte mit hohen Margen die Erlöse im Mobilfunkgeschäft. Gleichzeitig profitiert Samsungs Halbleitersparte direkt von den Speicherengpässen, die die Konkurrenz im unteren Preissegment unter Druck setzen. Semiconductor Intelligence erwartet für den globalen Halbleitermarkt 2026 ein Wachstum von 30 Prozent – getrieben durch die KI-bedingte Speichernachfrage.
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