Foot Locker Aktie: 17,5 Millionen Gewinn
Die Übernahme von Foot Locker durch Dick’s Sporting Goods trägt Früchte: Erstmals seit 2024 steigen die vergleichbaren Umsätze wieder.

Kurz zusammengefasst
- Foot Locker kehrt in Gewinnzone zurück
- Umsatzplus von 63 Prozent im Konzern
- Neues Ladenkonzept „Fast Break“ treibt Wachstum
- Prognose für Gesamtjahr 2026 bestätigt
Nike setzt für die Weltmeisterschaft 2026 voll auf Foot Locker. Die Tochtergesellschaft liefert nach der Übernahme durch Dick’s Sporting Goods erste messbare Erfolge. Die Trendwende bei den Verkaufszahlen scheint geschafft.
Der Sportartikelriese nutzt das Filialnetz von Foot Locker und Champs Sports für seine globale Kampagne „Rip the Script“. In Metropolen wie Manhattan dominieren Trikots der Nationalmannschaften die Schaufenster. Nike kehrt damit verstärkt zum Großhandel zurück.
Rückkehr in die schwarzen Zahlen
Die Zahlen belegen die Stabilisierung nach der 2,4 Milliarden US-Dollar teuren Übernahme durch Dick’s Sporting Goods. Im ersten Quartal 2026 erzielte das Segment Foot Locker einen Umsatz von 1,79 Milliarden US-Dollar. Nach einer Phase der Verluste kehrte der Bereich mit 17,5 Millionen US-Dollar in die Gewinnzone zurück.
Erstmals seit Ende 2024 stiegen die vergleichbaren Umsätze wieder leicht um 0,6 Prozent. Das beflügelte auch die Muttergesellschaft Dick’s Sporting Goods.
Der Einzelhändler profitiert massiv von der Integration der neuen Sparte. Der Gesamtumsatz des Konzerns kletterte im Quartal um fast 63 Prozent auf 5,17 Milliarden US-Dollar.
Neues Ladenkonzept treibt Wachstum
Ein Grund für den Aufschwung ist das neue Ladenkonzept „Fast Break“. Es setzt auf eine optimierte Warenauswahl bei geringeren Umbaukosten. Bisher hat das Unternehmen rund 100 Standorte weltweit auf dieses Format umgestellt.
Bis zum Schulanfang im Spätsommer sollen es bereits 250 Filialen sein. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend. Umgebaute Läden verzeichnen zweistellige Wachstumsraten bei den vergleichbaren Umsätzen.
Parallel dazu treibt das Management den „Lace Up“-Plan voran. Bis Ende 2026 soll die Hälfte der Verkaufsfläche außerhalb klassischer Einkaufszentren liegen. Größere „Power Stores“ sollen die Produktivität pro Quadratmeter steigern.
Die Marke stärkt zudem ihre kulturelle Relevanz im Basketball. Die Kampagne „Hoops Lives Here“ setzt auf Stars wie Chet Holmgren und Jewell Loyd.
Dick’s Sporting Goods hält an seiner Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 fest. Im Sommer stehen die nächsten Quartalszahlen an. Dann liefert der Konzern neue Daten zum Wachstum in den Vorstädten und im Ausland.
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