Die Stabilität beim US-1‑Jahres-Treasury spiegelt vor allem die weit verbreitete Erwartung wider, dass die Fed bei ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch, dem 28. Januar, die Zinsen vorerst unverändert lässt. Nach drei aufeinanderfolgenden Zinssenkungen Ende 2025 signalisierte die Dezember-Projektion der Notenbank nur noch einen weiteren 25‑Basispunkte‑Schritt für 2026 — das stützt die kurzen Laufzeiten. Kann überraschende Konjunktur‑ oder Inflationsdaten diesen Stillstand durchbrechen?
Wichtige Eckdaten
– 1‑Jahres‑Yield: 3,70% (Intra‑day, 24. Jan.)
– Fed‑Sitzung: erwartete Pause am 28. Jan.
– PCE‑Inflation zuletzt: 2,8% (im Einklang mit Erwartungen)
Technische Einordnung
Die kaum veränderte Rendite deutet auf eine Konsolidierungsphase hin. Ohne detaillierte Intraday‑Charts lassen sich konkrete Unterstützungs‑ oder Widerstandsmarken schwer bestimmen. Dass 10‑Jahres‑Treasury bei 4,23% und 2‑Jahres‑Yield bei 3,74% nur geringe Bewegungen zeigen, unterstreicht die fehlende Richtungserwartung am Markt. Kurzfristig fehlen klare Akkumulations‑ oder Distributionssignale.
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Marktumfeld
Am 23. Januar wurden mehrere Konjunkturkennzahlen veröffentlicht oder prognostiziert: Services‑PMI (Prognose 52,9 vs. zuvor 52,5), Manufacturing‑PMI (51,9 vs. 51,8) und der Michigan‑Consumer‑Sentiment‑Index (Prognose 54,0). Die tatsächlichen Werte fließen noch in die Marktkommentare ein. Das US‑Bruttoinlandsprodukt wurde für Q3 2025 auf 4,4% nach oben revidiert (Q2: 3,8%); die Vorabschätzung für Q4 erscheint am 20. Februar. Letzte Woche zeigte der PCE‑Kernindex 2,8%.
Der Dollar schwächte sich zuletzt: der DXY fiel am 23. Januar auf 97,4594 (-0,91%). Schwächerer Dollar kann kurzfristig Treasury‑Preise stützen und somit leicht nachgebende Renditen begünstigen. Aktienmärkte sendeten gemischte Signale: S&P‑500‑Futures verzeichneten nur marginale Zuwächse, nachdem der S&P 500 am 23. Januar die zweite wöchentliche Schwäche hintereinander verbuchte. Rohstoffe zeigten insgesamt Ruhe; Gold meldete die beste Woche seit März 2020.
Ausblick
Kurzfristig bleibt das 1‑Jahres‑Papier sensitiv gegenüber Fed‑Äußerungen und überraschenden Konjunktur‑ oder Inflationsdaten. Solange die Märkte von einer Fed‑Pause ausgehen, sind größere Ausbrüche unwahrscheinlich. Signifikante Abweichungen bei Arbeitsmarkt‑ oder Inflationsdaten könnten jedoch die Einschätzung der Notenbank verändern und Volatilität an der kurzen Seite der Zinskurve auslösen. Nächste Termine mit möglicher Marktrelevanz sind die Fed‑Sitzung am 28. Januar und die Vorabschätzung des Q4‑BIP am 20. Februar.
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