LBBW Aktien Deutschland-Fonds: 12/2021-Bericht, Wertsteigerung von 5,0% - Fondsanalyse


25.01.22 09:30
Meldung
 
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Deutschland Fonds (ISIN DE0008484650 / WKN 848465 ) investiert überwiegend in Aktien, deren Emittenten ihren Sitz in Deutschland haben, so die Experten von LBBW Asset Management.


Derzeit liege der Anlageschwerpunkt des Fonds in deutschen Blue Chips (Standardwerte). Aussichtsreiche Aktien mit mittlerem und kleinerem Börsenwert (Mid- und Small-Caps) könnten beigemischt werden. Bei der Titelauswahl stehe die Analyseder Ertragschancen, der Wachstumsstärke und der Stabilität der Bilanzstrukturen im Vordergrund.

Neben der sich weiter ausbreitenden Omikron-Variante habe der Dezember im Zeichen der großen Notenbanken gestanden. Die weltweiten Inzidenzen hätten im Dezember neue Rekordstände erreicht.

Nachdem die US-Inflationsrate mit 6,8% auf ein 40-Jahreshoch angestiegen sei, habe die US-Zentralbank (FED) das Ende ihres Wertpapier-Kaufprogramms vorgezogen. Somit ende dieses voraussichtlich im März 2022. Des Weiteren sei signalisiert worden, die Leitzinsen 2022 schneller anheben zu wollen als bisher erwartet. Derzeit würden drei Zinserhöhungen in 2022 in den Marktpreisen widergespiegelt. Die Britische Zentralbank (BoE) habe mit ihrer Leitzinserhöhung von 0,10% auf 0,25% überrascht. Das Britische Pfund habe damit gegen den US-Dollar und den Euro zulegen können. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe in ihrer Sitzung beschlossen das Pandemie-Anleihekaufprogramm "PEPP" im März 2022 auslaufen zu lassen. Zeitgleich sei jedoch das Anleihekaufprogramm "APP" aufgestockt worden. Die EZB halte die geldpolitischen Zügel somit weiterhin locker, um auch im Jahr 2022 flexibel agieren zu können.

Nach einer kurzen Korrektur hätten die Aktienmärkte ein starkes Jahr mit einem positiven Monatsergebnis beenden können. Der DAX sei im Dezember um rund 2,66% gestiegen und habe das Jahr bei 15.884 Punkten beendet, während der EURO STOXX 50 um ca. 3,04% auf 4.298 Punkte habe steigen können.

Die Standardwerte in den USA hätten im Monatsverlauf um durchschnittlich ca. 5,89% zugelegt, während die US-Technologiewerte um rund 3,47% hätten ansteigen können. Somit habe der US-Aktienmarkt eines der stärksten Jahre aller Zeiten gezeigt.

Die chinesischen Märkte hätten dank guter Konjunkturzahlen und in Erwartung weiterer geldpolitischer Lockerungen um rund 1,60% zulegen können, während die Aktien in Hongkong um ca. -2,31% zurückgegangen seien. Der japanische Aktienmarkt habe den Monat Dezember mit ca. 3,06% beenden können.

An den Anleihemärkten seien die Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen von ca. -0,34% auf rund -0,17% gestiegen und hätten sich somit nur noch 0,09% unter dem Höchststand des Jahres 2021 befunden. Die zehn Jahre laufenden US-Staatsanleihen seien ebenso bis auf ca. 1,51% angestiegen, dabei habe sich die Verflachung der Zinskurve etwas reduziert. Der US-Dollar habe zum Ende des Monats bei rund 1,1370 US-Dollar je Euro gestanden.

Ein starkes Aktienmarktjahr sei mit Kursen auf Rekordständen zu Ende gegangen. Die Corona-Situation mit weltweiten Rekordinfektionen bleibe weiterhin ein Unsicherheitsfaktor und werde die Märkte im Hinblick auf Lieferengpässe und mögliche Sektorengewinner/-verlierer auch im Jahr 2022 beschäftigen. Die hohen Energiepreise würden zudem keine Entspannung mit Blick auf die Inflationsraten signalisieren. Zudem bleibe abzuwarten, wie die Aktienmärkte mit möglicherweise steigenden Renditen an den Anleihemärkten in der Zukunft umgehen würden.

Zum Jahresabschluss habe sich der deutsche Markt nochmals sehr versöhnlich gezeigt und das Jahr mit einem Plus von fast 16% beendet. Der LBBW Aktien Deutschland habe ca. 5% im abgelaufenen Monat gewonnen. Bei den Branchen hätten viele deutlich zugelegt; der Transportsektor als Monatsgewinner mit über 9%, aber auch die Finanzbranche mit über 8% hätten sich überdurchschnittlich entwickelt. Größter Verlierer sei der Einzelhandelssektor gewesen, gefolgt von den defensiven Immobilienwerten.

Bei den Einzeltiteln im Fonds habe das Fondsmanagement einige Veränderungen zum Jahresende vorgenommen. Wie die Historie gezeigt habe, hätten sich in den meisten Jahren mittelgroße Unternehmen, sogenannte MidCaps, besser als die großen Unternehmen, die unter anderem im DAX enthalten seien, entwickelt. Deshalb sei mit Blick auf das neue Jahr 2022 die Gewichtung bei den DAX-Werten zugunsten von Nebenwerten reduziert worden. Ein angestrebtes Verhältnis von zwei Drittel DAX-Werten zu einem Drittel Nebenwerten erscheine rückblickend sehr vielversprechend. Entsprechend seien erste Anpassungen im Portfolio vorgenommen worden. Bei Daimler sei durch die Abspaltung des Nutzfahrzeug-Geschäftsfeldes zudem die Einbuchung der Daimler Truck-Aktie vollzogen worden. Der Fonds sei weiterhin nahezu voll investiert gewesen. (Stand vom 30.12.2021) (25.01.2022/fc/a/f)


 

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