LBBW Renten Euro Flex Nachhaltigkeit Fonds: 06/2022-Bericht, Wertrückgang von 2,0% - Fondsanalyse


08.08.22 13:42
Meldung
 
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Renten Euro Flex Nachhaltigkeit Fonds (ISIN DE0009766964 / WKN 976696 ) investiert schwerpunktmäßig in auf Euro lautende verzinsliche Wertpapiere in- und ausländischer Aussteller, so die Experten von LBBW Asset Management.


Es würden aktuell überwiegend Wertpapiere mit guter Schuldnerqualität erworben, zudem könnten "Non Investment Grade"-Anleihen beigemischt werden. Zur Ertragsoptimierung werde zum einen auf das gesamte Spektrum der unterschiedlichen Anleiheklassen zurückgegriffen, zum anderen werde die durchschnittliche Restlaufzeit der Wertpapiere im Fonds fortlaufend an die erwartete Zinsentwicklung angepasst.

Das Fondsmanagement investiere derzeit zu ca. jeweils ein Drittel in Unternehmensanleihen, Staatsanleihen und Pfandbriefen. Wertpapiere und Investmentanteile, in die der Fonds investiere, müssten nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausgewählt werden. Die Einstufung erfolge auf Basis von Nachhaltigkeitskriterien, die von der Gesellschaft definiert worden seien. Die Nachhaltigkeitskriterien würden sich dabei auf die sogenannten ESG-Faktoren Umwelt, Soziales und Governance beziehen.

Investitionen in Unternehmen, die einen wesentlichen Teil ihres Umsatzes mit Rüstung, Kohle, Tabak und/oder anderen kontroversen Geschäftspraktiken erwirtschaften würden, dürften nicht getätigt werden. Investitionen in Wertpapiere von Emittenten, die schwerwiegend gegen den UN Global Compact verstoßen würden, dürften ebenfalls nicht getätigt werden. Bei der NachhaltigkeitsAnalysevon Staaten stehe ein gutes Abschneiden in der Bewertung der Menschenrechte im Fokus.

Im Laufe des Juni hätten die Rezessionssorgen deutlich zugenommen. Dies habe sich in fallenden Staatsanleiherenditen und deutlich zurückgehenden Preisen an den Rohstoffmärkten geäußert. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen sei in wenigen Tagen von knapp 2% auf unter 1,2% gesunken. Rohstoffe hätten Ende Juni größtenteils deutlich unter dem Niveau vor Kriegsbeginn notiert. Derweil hätten sich die Gewinnerwartungen für Unternehmen deutlich eingetrübt, was die Aktienmärkte unter Druck gebracht habe. Die anstehende Berichtssaison zum zweiten Quartal werde weiteren Aufschluss bringen.

Die Bremspolitik der Notenbanken, allen voran der US-Notenbank (FED), die im Juni erstmals seit 1994 eine Leitzinserhöhung um 0,75% auf 1,75% vorgenommen habe, werde das vorerst kaum beeinflussen. Rekordhohe Inflation zwinge die Notenbanken zum Gegensteuern. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe im Juni überraschend die Leitzinsen um 0,50% angehoben und die Europäische Zentralbank (EZB) werde im Juli voraussichtlich mit einer Leitzinserhöhung von 0,25% nachziehen. Unterdessen scheine sich aufgrund der abebbenden Corona-Infektionswelle in Shanghai und Peking die Lieferkettenproblematik zu entspannen und in Kombination mit der fortgesetzten politischen Unterstützung die Entwicklung in China positiv zu beeinflussen.

Der DAX habe den Monat mit einem Kursverlust von ca. -11,15% beendet. Der marktbreite STOXX Europe 600 habe rund 8% verloren. Die US-Standardwerte hätten den Juni mit einem Kursrückgang von ca. -8,3% beendet und die US-Technologiewerte hätten rund 9% (jeweils in US-Dollar) verloren.

Der europäische Anleihemarkt habe sich im Juni dem globalen Trend steigender Zinssätze nicht entziehen können. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen sei von rund 1,12% auf ca. 1,37% gestiegen. Der Euro habe rund 2,3% zum US-Dollar verloren und mit ca. 1,048 US-Dollar je Euro geschlossen.

Der ICE BofAML EN00-Index, welcher auf Euro lautende Unternehmensanleihen mit guter Schuldnerqualität (sog. Bonität BBB- oder besser) abbilde, habe im Juni erneut nachgegeben. Der Gesamtertrag im vergangenen Monat habe bei rund -3,7% gelegen. Seit Dezember sei in jedem Monat ein negativer Ertrag verzeichnet worden. Auf Jahressicht liege das Minus aktuell bei ca. -13,3%.

Die schwache Wertentwicklung im Juni sei zum einen auf ein neuerlich gestiegenes Zinsniveau zurückzuführen gewesen. Zum anderen seien gestiegene Risikoprämien ein starker Belastungsfaktor gewesen. Die Rendite des Indexes habe zum Ende des vergangenen Monats bei ca. 3,1% und damit über dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre gelegen.

Unternehmensanleihen mit schwächerer Schuldnerqualität (sog. Bonität BB+ und darunter) hätten sich im Juni ebenfalls stark negativ entwickelt. Der diese Werte abbildende Index ICE Bof-AML HNE0 habe im Juni einen Gesamtertrag von ca. -7,5% aufgewiesen, das schlechteste Abschneiden in diesem Jahr. Die Risikoprämien seien im Juni deutlich angestiegen und hätten den Hauptbelastungsfaktor dargestellt. Auf Jahressicht werde nunmehr ein Minus von rund -15,5% verzeichnet. (Stand vom 30.06.2022) (08.08.2022/fc/a/f)


 

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