Metzler Euro Corporates Sustainability AI-Fonds: 06/2021-Bericht, Nachranganleihen übergewichtet - Fondsanalyse


26.07.21 13:00
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Euro Corporates Sustainability AI-Fonds (ISIN DE000A0RBZB5 / WKN A0RBZB ) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender Ausschüttung an, so die Experten von Metzler Asset Management.


Um dies zu erreichen, lege der Fonds in verzinsliche Wertpapiere einschließlich Wandel- und Optionsanleihen in- und ausländischer Emittenten an. Daneben könnten auch Aktien erworben werden, soweit diese in der Ausübung von Bezugs-, Wandel- oder Optionsrechten erworben worden seien. Weitere Anlageinstrumente seien Investmentanteile, Geldmarktinstrumente, Derivate (insbesondere Kreditderivate) und in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente. Alle Anlageinstrumente könnten auf Euro oder auf Fremdwährungen lauten.

Das Fondsvermögen werde in fest und variabel verzinsliche Wertpapiere, bis zu 90% in Geldmarktinstrumente und bis zu 49% in Bankguthaben angelegt. Hierbei müssten mindestens 51% des Sondervermögens angelegt sein in Unternehmen (Corporates), z.B. in Wertpapieren oder Geldmarktinstrumenten von Industrieunternehmen und unbesicherten Bankschuldverschreibungen. Auf die Mindestanlagegrenze von 51% werde auch das Emittentenrisiko aus abgeschlossenen Geschäften in Kreditderivaten, insbesondere Credit Default Swaps, angerechnet. Pfandbriefe und andere Covered Bonds sowie Bankguthaben würden nicht auf die Corporatequote angerechnet.

Der Fonds sei gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung eingestuft.

Im Rahmen eines ganzheitlichen ESG-Ansatzes würden Nachhaltigkeitsfaktoren verwendet, um unternehmensspezifische Risiken (z.B. Reputationsrisiken) zu reduzieren und Chancen (z.B. aus dem Klimawandel) zu identifizieren. Es werde ausschließlich in Unternehmen investiert, die entsprechend einem Nachhaltigkeitsfilter nachhaltig seien. Dieser Filter umfasse folgende kontroverse Geschäftspraktiken und Geschäftsfelder:

- Sehr schwere Verstöße gegen internationale Normen, z.B. Prinzipien des UN Global Compact,
- Hoher Umsatzanteil durch Stromgewinnung aus thermaler Kohle oder Kohleabbau,
- Hoher Umsatzanteil durch Förderung von Erdöl und Erdgas mittels nicht-konventioneller Methoden (z.B. Fracking),
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion oder Handel von Tabakprodukten,
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion und Handel von Rüstungsgüter,
- Unternehmen, die geächtete Waffen produzieren und/oder vertreiben würden.

Im Juni sei die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus in vielen Ländern weiter gesunken. Sorge habe jedoch der zunehmende Anteil der zuerst in Indien aufgetretenen sogenannten Delta-Variante bereitet, die nach Meinung von Experten deutlich ansteckender sei als das ursprüngliche Virus. Die Infektionszahlen in Großbritannien hätten gezeigt, dass ein zu schnelles Zurückfahren von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus trotz hoher Impfquoten bedenklich sein könne.

Von den Marktteilnehmern sei die Gefahr einer weiteren Ausbreitung von Virusmutationen zwar zur Kenntnis genommen worden, doch habe sich lediglich die Einschätzung geändert: Sie würden nun davon ausgehen, dass es wohl länger dauern werde, die Pandemie einzudämmen. So habe etwa die EZB nach ihrer letzten Sitzung im Juni ihre Anleihekäufe mit weiterhin erhöhtem Tempo fortgesetzt, obwohl sie die Aussichten für die Wirtschaftsentwicklung erstmals seit längerer Zeit wieder als ausgeglichen bezeichnet und ihre Wachstums- und Inflationsprognose angehoben habe, wenngleich erwartet werde, dass das Ziel von 2% für die kommenden zwei Jahre noch nicht erreicht werde.

In den USA hätten die im Juni für den Mai veröffentlichten Inflationsdaten überrascht, die erneut gestiegen seien. Die jährliche Teuerungsrate habe 5,0% erreicht, die Kernrate 3,8%. Die FED habe auf der Sitzung im Juni erkennen lassen, dass ihre Inflationstoleranz geringer sein dürfte, als von vielen Marktteilnehmern angenommen. Zwar habe sie vorerst die aktuelle Geldpolitik nicht geändert, allerdings werde nun bereits für 2023 von zwei Leitzinserhöhungen ausgegangen. Der Markt habe in diesem Umfeld seine Reflationierungspositionierung teilweise wieder ausgepreist. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sei auf unter 1,5% gefallen, während die zehnjährige Rendite für Bundesanleihen um die Marke von -0,2% geschwankt habe. Die weiterhin sehr positiven Bedingungen für die Konjunktur stünden aus Sicht der Experten von Metzler Asset Management nicht im Einklang mit der Entwicklung an den Rentenmärkten.

Im Juni hätten die Experten von Metzler Asset Management weiterhin an einer Übergewichtung von Nachranganleihen und von Anleihen in niedrigeren Ratingkategorien festgehalten. Selektiv hätten die Experten an attraktiven Neuemissionen teilgenommen. (Stand vom 30.06.2021) (26.07.2021/fc/a/f)


 

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