Metzler Multi Asset Income Sustainability Fonds: 04/2022-Bericht, Wertverlust von 0,95% - Fondsanalyse


17.05.22 10:30
Meldung
 
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Multi Asset Income Sustainability A Fonds (ISIN DE000A1J16W9 / WKN A1J16W ) strebt als Anlageziel die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge an, so die Experten von Metzler Asset Management.


Um dies zu erreichen, würden maximal 70% des Wertes des Fonds in Aktien, aktienähnliche Papiere, Zertifikate auf Aktien und Aktienindices sowie Investmentanteile einschließlich ETFs, die überwiegend in Aktien investieren würden (Aktienfonds), angelegt. Mindestens 25% des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz (InvStG) angelegt. Daneben könnten verzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Indexzertifikate, sonstige verbriefte Schuldtitel, Investmentanteile einschließlich ETFs sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente erworben werden.

Es sei vorgesehen, in ein breit diversifiziertes Portfolio anzulegen. Die Diversifikation umfasse beispielweise Aktien globaler Aussteller, Staatsanleihen, Credit (Unternehmensanleihen inklusive High Yield, Emerging Markets Anleihen, Covered Bonds) und alternative Anlageklassen. Unter alternativen Anlageklassen verstehe man neben der Investition in Edelmetall ETCs auch Strategien, die sich langfristig unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung der traditionellen Anlageklassen Aktien und Anleihen entwickeln könnten.

Der Fonds sei gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung eingestuft.

Im Rahmen eines ganzheitlichen ESG-Ansatzes würden Nachhaltigkeitsfaktoren verwendet, um unternehmensspezifische Risiken (z.B. Reputationsrisiken) zu reduzieren und Chancen (z.B. aus dem Klimawandel) zu identifizieren. Es werde ausschließlich in Unternehmen investiert, die entsprechend einem Nachhaltigkeitsfilter nachhaltig seien. Dieser Filter umfasse folgende kontroverse Geschäftspraktiken und Geschäftsfelder:

- Sehr schwere Verstöße gegen internationale Normen, z.B. Prinzipien des UN Global Compact,
- Hoher Umsatzanteil durch Stromgewinnung aus thermaler Kohle oder Kohleabbau,
- Hoher Umsatzanteil durch Förderung von Erdöl und Erdgas mittels nicht-konventioneller Methoden (z.B. Fracking),
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion oder Handel von Tabakprodukten,
- Hoher Umsatzanteil durch die Produktion und Handel von Rüstungsgüter
- Unternehmen, die geächtete Waffen produzieren und/oder vertreiben würden.

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine habe sich im April unverändert fortgesetzt. Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum würden zunehmend sichtbarer, wenngleich vor allem ein Gas- oder Ölembargo mit den massivsten Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft verbunden wäre. Der überraschende Lieferstopp von russischem Gas nach Polen und Bulgarien dürfte ein Warnschuss von Präsident Putin gewesen sein, dass auch von russischer Seite jederzeit Ungemach beim Thema Gasversorgung drohen könnte.

Eine zunehmende Belastung für die internationalen Kapitalmärkte seien auch die Befürchtungen, weitere Lieferketten könnten wegen der "Zero-Covid-Strategie" der Volksrepublik China unterbrochen werden. Seien in den vergangenen Wochen immer wieder Lockdowns in Shanghai verhängt oder Containerhäfen temporär stillgelegt worden, scheine nun die Hauptstadt Peking ins Rampenlicht zu geraten. Beim Thema Inflation habe in diesem Kontext auch im April keine Entwarnung gegeben werden können. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen müsse auch die Geldpolitik der Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks eingeordnet werden. Neben weiteren Zinserhöhungen werde vermehrt auch eine Bilanzverkürzung der US-Notenbank erwartet.

Obwohl bislang die Mehrzahl der Unternehmen bei den Quartalszahlen eher positiv überrascht habe, hätten die Aktienmärkte im April eher schwächer tendiert. Im Kontext der zahlreichen Belastungsfaktoren (Krieg, Inflation, Geldpolitik, Zero-Covid-Strategie in China) werde zunehmend das Stagflationsszenario wahrscheinlicher, was den Ausblick für die Unternehmensgewinne eintrübe. Kurzfristig würden die Experten von Metzler Asset Management demnach erwarten, dass am Aktienmarkt die Abwärtsrisiken überwiegen worden, und hätten das Portfolio deshalb wie schon im Vormonat unterhalb der strategischen Aktienallokation positioniert.

Im April seien die Zinsen für Staats- und Unternehmensanleihen weiter gestiegen. Maßgeblich beeinflusst worden sei die Entwicklung an den Rentenmärkten von der erwarteten Reaktion der Notenbanken auf die hohen Inflationszahlen. Die Frage dabei sei, ob das eingeschlagene Tempo der Zinserhöhungen ausreiche. Angesichts stark negativer Realzinsen bestehe zurzeit der Eindruck, dass die Notenbanken noch ein gutes Stück des Weges hin zu einer angemessenen Geldpolitik vor sich hätten. Insbesondere bei Staatsanleihen würden die Experten von Metzler Asset Management davon ausgehen, dass die Renditen mittelfristig angesichts der notwendigen Maßnahmen der Zentralbanken weiter steigen würden. Deshalb hätten sich die Experten von Metzler Asset Management im April weiter defensiv positioniert. (Stand vom 29.04.2022) (17.05.2022/fc/a/f)


 

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