Die Spannung steigt: Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) legt am Donnerstag die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Die Erwartungen sind hoch – und könnten richtungsweisend für die gesamte Halbleiterbranche werden.
Analysten rechnen mit einem Nettogewinn von umgerechnet 15,02 Milliarden US-Dollar für die drei Monate bis zum 31. Dezember 2025. Das wäre ein Plus von satten 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits die Umsatzzahlen, die TSMC vorab veröffentlichte, übertrafen die Erwartungen deutlich: Mit 1,046 Billionen Taiwan-Dollar lag das Wachstum bei über 20 Prozent.
Warum TSMC die gesamte Chip-Welt bewegt
Als weltweit größter Auftragsfertiger für Halbleiter gilt TSMC als Gradmesser für die Branche. Das Unternehmen produziert unter anderem für Nvidia, Apple und AMD – und ist damit ein unverzichtbares Glied in der globalen Chip-Lieferkette. Besonders die verstärkte Auslastung der hochmodernen 3-Nanometer-Fertigung dürfte die Zahlen im vierten Quartal beflügelt haben.
Doch es geht um mehr als nur Vergangenheitsbewältigung. Die wahre Nervosität am Markt gilt dem Ausblick auf 2026. Kann TSMC die Dynamik im KI-Chip-Geschäft aufrechterhalten? Wie entwickelt sich die Nachfrage nach den jüngst angelaufenen 2-Nanometer-Chips? Diese Fragen werden die Reaktion der Anleger maßgeblich prägen.
Asiatische Chipwerte bereits in Feierlaune
Die Stimmung unter Branchenkollegen ist schon jetzt positiv. In Japan schnellte die Aktie des Nvidia-Zulieferers Advantest um über 5 Prozent nach oben, Tokyo Electron legte 2,4 Prozent zu. Auch Samsung Electronics in Südkorea kletterte um 1,3 Prozent. Die TSMC-Aktie selbst bewegte sich am Mittwoch kaum – nachdem sie in den Tagen zuvor bereits Rekordstände erreicht hatte.
Parallel sorgte in China eine bemerkenswerte Entwicklung für Aufwind: Ein neues KI-Modell, das vollständig auf chinesischen Chips trainiert wurde, entfachte die Fantasie der Investoren. Zusätzlich kursierten Berichte über Beschränkungen für Nvidias H200-Verkäufe im Reich der Mitte – ein Umstand, der heimischen Chip-Herstellern in die Karten spielen könnte.
Tech-Sektor unter Druck – TSMC als Hoffnungsträger?
Während die US-Technologiebörse Nasdaq am Mittwoch ein Prozent verlor und selbst Nvidia-Papiere unter chinesischen Verkaufsbeschränkungen litten, richtet sich der Blick nun umso mehr auf TSMC. Kann der taiwanische Chipgigant den angeschlagenen Tech-Werten neuen Schwung verleihen?
Präsident Donald Trump hatte zudem am Mittwoch 25-prozentige Zölle auf bestimmte hochmoderne Computerchips verhängt – allerdings dürften große Hersteller wie TSMC dank ihrer US-Standorte davon verschont bleiben. Die Produktion in Arizona läuft bereits, was dem Konzern zusätzliche Flexibilität verschafft.
Die Weichen sind gestellt: TSMCs Zahlen am Donnerstag werden zeigen, ob der KI-Superzyklus weitergeht – oder ob erste Ermüdungserscheinungen sichtbar werden.
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