Amazon Aktie: Veränderte Rahmenbedingungen?

Amazon baut radikal um: 30.000 Jobs gestrichen, Fresh-Läden geschlossen und 125 Milliarden Dollar in Künstliche Intelligenz investiert. Der Tech-Riese konzentriert sich auf Cloud und KI.

Kurz zusammengefasst:
  • Massive Stellenstreichungen im Konzernbereich
  • Schließung der Amazon Fresh- und Go-Filialen
  • Rekordinvestitionen in KI und Cloud-Dienste
  • Strategische Neuausrichtung auf Wachstumsbereiche

Amazon streicht 16.000 Stellen, schließt seine Fresh- und Go-Filialen und setzt voll auf Künstliche Intelligenz. Der Tech-Riese vollzieht einen der größten Konzernumbauten seiner Geschichte – und richtet sich strategisch neu aus.

30.000 Jobs in drei Monaten gestrichen

Der Online-Händler hat am 28. Januar bekannt gegeben, rund 16.000 Stellen im Konzernbereich zu streichen. Bereits im Oktober 2025 waren 14.000 Mitarbeiter entlassen worden. In Summe eliminiert Amazon damit etwa 10 Prozent seiner Büro- und Tech-Belegschaft.

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Die betroffenen Mitarbeiter in den USA erhalten 90 Tage Zeit, um sich intern auf andere Positionen zu bewerben. Wer keine neue Stelle findet oder sucht, erhält Abfindungen, Outplacement-Dienste und eine befristete Krankenversicherung. Das Unternehmen betonte zugleich, in „strategischen Bereichen“ weiter einzustellen.

Amazon begründet den Schritt mit dem Abbau von Bürokratie und Hierarchieebenen. Die Formulierung „strengthen our organization by reducing layers“ deutet auf eine Verschlankung der Entscheidungswege hin.

Lebensmittelstrategie komplett neu

Parallel dazu zieht sich Amazon aus dem Supermarkt- und Convenience-Geschäft zurück. Die Amazon Fresh-Läden und die kassenlosen Amazon Go-Stores werden geschlossen. Einige Standorte sollen in Whole Foods-Filialen umgewandelt werden.

Stattdessen plant der Konzern, in den kommenden Jahren mehr als 100 neue Whole Foods-Märkte zu eröffnen. Auch das Minimarkt-Konzept Whole Foods Daily Shop soll ausgebaut werden. Der Fresh-Lieferdienst bleibt bestehen – Amazon will hier sogar in Same-Day-Delivery investieren.

125 Milliarden Dollar für KI und Cloud

Die eigentliche Triebfeder hinter dem Umbau sind massive Investitionen in Künstliche Intelligenz. Amazon hat seine Investitionsausgaben für 2025 auf 125 Milliarden Dollar angehoben – die höchste Summe unter den großen Tech-Konzernen. Für 2026 kündigte das Management weitere Steigerungen an, um Cloud-Kapazitäten für die wachsende Nachfrage nach KI-Diensten auszubauen.

Die Rechnung ist simpel: Weniger Kosten in stagnierenden Bereichen, mehr Mittel für zukunftsträchtige Technologie. Der Konzern setzt offenbar darauf, dass die Cloud-Sparte AWS und KI-Services das Wachstum der kommenden Jahre treiben werden.

Am 5. Februar legt Amazon die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Dann wird sich zeigen, wie sich die strategische Neuausrichtung in den Ergebnissen niederschlägt.

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