BASF Aktie: Weltrekord-Anlage!

Ein 95-Tonnen-Bauteil für eine riesige Wärmepumpe ist am BASF-Stammwerk angekommen. Das Projekt soll ab 2027 jährlich 100.000 Tonnen CO₂ einsparen und wird mit bis zu 310 Millionen Euro gefördert.

Eduard Altmann ·
BASF Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Riesige Wärmepumpe für Steamcracker in Ludwigshafen
  • Projekt spart 100.000 Tonnen CO₂ pro Jahr ein
  • Bundesförderung von bis zu 310 Millionen Euro
  • Hauptversammlung und Q1-Zahlen am 30. April

Ein 95 Tonnen schweres Bauteil, per Schiff aus Schwedt an der Oder angeliefert, markiert einen konkreten Meilenstein auf BASFs Weg zur Dekarbonisierung. Der Plattenfallfilmverdampfer — Herzstück einer der leistungsfähigsten industriellen Wärmepumpen weltweit — ist am Stammwerk Ludwigshafen eingetroffen und wird nun verbaut.

Grünstrom statt Gasdampf

Die Anlage entsteht am Steamcracker und soll ab Mitte 2027 bis zu 500.000 Tonnen CO₂-freien Dampf pro Jahr produzieren. Grundlage ist Abwärme aus den Kühlprozessen des Crackers, die per Grünstrom zur Dampferzeugung genutzt wird. Das Ergebnis: eine thermische Leistung von rund 50 Megawatt und eine jährliche CO₂-Einsparung von 100.000 Tonnen — was bis zu 98 Prozent der Treibhausgasemissionen in der Ameisensäureproduktion eliminiert.

Realisiert wird das Projekt gemeinsam mit dem österreichischen Anlagenbauer GIG Karasek. Die Bundesregierung fördert das Vorhaben im Rahmen von Klimaschutzverträgen mit bis zu rund 310 Millionen Euro.

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Doppelter Termin am 30. April

Parallel laufen die Vorbereitungen auf einen wichtigen Termin: Am 30. April 2026 findet die ordentliche Hauptversammlung statt — und an demselben Tag veröffentlicht BASF die Q1-Zahlen für 2026. Zur Abstimmung steht eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie, die bei Zustimmung am 6. Mai ausgezahlt würde.

Die Analystengemeinschaft ist gespalten. Kepler Cheuvreux stufte die Aktie auf Hold zurück und senkte das Kursziel auf 54 Euro — Analyst Christian Faitz zweifelt daran, dass BASF als Nettoprofiteur geopolitischer Dynamiken so stark aufgestellt ist wie vom Markt erhofft. Die Deutsche Bank sieht das anders: Analystin Virginie Boucher-Ferte hob das Rating auf Buy und das Kursziel auf 55 Euro an, mit dem Argument, BASF sei im europäischen Chemiesektor gut positioniert.

Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro und hat seit Jahresbeginn bereits rund 22 Prozent zugelegt. Ob die Q1-Zahlen am 30. April dieses Niveau stützen können, hängt maßgeblich davon ab, wie stark Automobil- und Bauschwäche sowie Währungsgegenwind die Ergebnisse belastet haben — BASF selbst hatte die Prognose für 2026 mit bis zu 7,0 Milliarden Euro EBITDA unterhalb des Analystenkonsenses angesetzt.

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BASF Aktie

54,65 EUR

– 0,05 EUR -0,09 %
KGV 34,19
Sektor Grundlegende Materialien
Div.-Rendite 4,20 %
Marktkapitalisierung 48,37 Mrd. EUR
ISIN: DE000BASF111 WKN: BASF11

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