Ørsted bekommt gleich aus zwei Richtungen Unterstützung: In Europa wollen mehrere Nordsee-Anrainer den Ausbau der Offshore-Windkraft planbarer vorantreiben, in den USA darf ein wichtiges Projekt nach einem Gerichtsurteil weitergebaut werden. Vor dem Jahresbericht für 2025 rücken damit weniger neue Versprechen, sondern handfeste Rahmenbedingungen und Projektfortschritt in den Vordergrund. Was heißt das für die nächsten Wochen bis zur Bilanzvorlage?
- Nordsee-Staaten bekräftigen 300 GW Offshore-Wind bis 2050 und wollen den Ausbau verlässlicher planen
- US-Gericht gibt Revolution Wind (704 MW) wieder frei – Baustopp aufgehoben
- Jahresbericht 2025 kommt am 6. Februar, inklusive Call für Investoren und Analysten
Nordsee-Pakt: Mehr Planbarkeit für Offshore-Wind
Mehrere Nordsee-Länder haben am Montag einen „Joint Offshore Wind Investment Pact“ unterzeichnet. Mit dabei sind unter anderem Großbritannien, Deutschland und Dänemark. Ziel: Die Nordsee soll ihre Rolle als grüne Stromquelle für Europa ausbauen.
Konkret bekräftigt das Abkommen das Ziel von 300 Gigawatt Offshore-Windleistung bis 2050. Außerdem soll ein konsistenterer Ausbauplan entstehen. Das ist vor allem für Offshore-Projekte wichtig, weil sie kapitalintensiv sind und Investoren auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen sind. Der Pakt zielt daher auf ein berechenbareres und risikoärmeres Investitionsumfeld.
USA: Gericht ebnet Weg für Revolution Wind
Auch in den USA gab es für Ørsted im Januar Rückenwind. Am 13. Januar entschied ein US-Bezirksgericht, dass der Bau des Projekts Revolution Wind wieder aufgenommen werden darf. Damit wurde eine frühere behördliche Anordnung aufgehoben, die die Arbeiten an dem 704-MW-Projekt vor der Küste von Rhode Island gestoppt hatte.
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Laut Unternehmen soll der Windpark erneuerbaren Strom für rund 350.000 Haushalte in Rhode Island und Connecticut liefern. Nach der Entscheidung können die Arbeiten sofort wieder vollständig anlaufen.
Blick nach vorn: Jahresbericht und Personalie
Der nächste feste Termin ist bereits gesetzt: Ørsted will den Jahresbericht 2025 am 6. Februar veröffentlichen. Am selben Tag ist eine Telefonkonferenz mit Investoren und Analysten geplant.
Daneben kündigte der Konzern einen Führungswechsel an: Simon Ashley wird zum nächsten Chief HR Officer ernannt. Der Wechsel soll ab 1. August wirksam werden.
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