Netflix Aktie: Starke Rückendeckung
Goldman Sachs stuft Netflix auf 'Buy' hoch und hebt das Kursziel um 20 Prozent an. Analysten sehen Wachstum durch Werbung, Preiserhöhungen und eine neue Gaming-App für Kinder.

Kurz zusammengefasst
- Goldman Sachs erhöht Kursziel auf 120 Dollar
- Werbung wird zum zentralen Wachstumsmotor
- Neue Gaming-App 'Netflix Playground' für Kinder
- Erwartung von starkem freiem Cashflow
Goldman Sachs hat Netflix gestern auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel um 20 Prozent auf 120 Dollar angehoben. Analyst Eric Sheridan sieht von aktuellen Kursniveaus rund 26 Prozent Aufwärtspotenzial. Gleichzeitig hat Netflix mit „Netflix Playground“ eine neue Gaming-App für Kinder gelauncht — ein Schritt, der die Nutzerbindung in einer der meistgesehenen Kategorien der Plattform stärken soll.
Wachstumstreiber Werbung und Gaming
Die Goldman-Hochstufung stützt sich vor allem auf zwei Faktoren: das wachsende Werbegeschäft und zuletzt durchgesetzte Preiserhöhungen. Sheridan erwartet über die nächsten drei bis vier Jahre ein zweistelliges Umsatzwachstum sowie eine jährliche Margenverbesserung von rund 250 Basispunkten. Auf Basis des freien Cashflows von 9,46 Milliarden Dollar im Jahr 2025 könnte Netflix zudem 20 bis 25 Prozent seines Marktwerts in den nächsten fünf Jahren an Aktionäre zurückgeben.
Das Werbegeschäft entwickelt sich dabei zum zentralen Wachstumsmotor. Mit einem Plus von 150 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar im Jahr 2025 soll der Werbeumsatz 2026 auf rund 3 Milliarden Dollar steigen.
„Netflix Playground“ richtet sich an Kinder unter acht Jahren, ist werbefrei und ohne In-App-Käufe in allen Abostufen enthalten. Inhalte basieren auf Marken wie Peppa Pig und Sesamstraße. Der Schritt folgt auf die erfolgreiche Integration von Grand Theft Auto: San Andreas, das 44 Millionen Downloads verzeichnete.
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Blick auf die Quartalszahlen
Auch andere Häuser zeigen sich optimistisch. Jefferies bestätigt sein „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 134 Dollar und erwartet, dass Netflix beim nächsten Earnings Call die Jahresprognose anheben könnte. BMO Capital rechnet damit, dass die US-Preiserhöhungen allein rund 1,5 Milliarden Dollar an zusätzlichem Umsatz im laufenden Jahr bringen.
Hinzu kommt ein unerwarteter Kapitalzufluss: Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch von Warner Bros. — das Unternehmen fusioniert stattdessen mit Paramount Skydance — erhält Netflix eine Abbruchgebühr von 2,8 Milliarden Dollar. Zusammen mit der Umsatzprognose für 2026 von 50,7 bis 51,7 Milliarden Dollar verschafft das erheblichen Spielraum für Inhalte und Aktionärsrenditen.
Am 16. April 2026 legt Netflix nach Börsenschluss seine Q1-Zahlen vor. Der Marktkonsens erwartet einen Gewinn je Aktie von 0,77 Dollar bei einem Umsatz von 12,17 Milliarden Dollar.
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