Der indische Bankensektor steht vor einem Wendepunkt. Während eine umfassende Index-Restrukturierung ihrem Abschluss entgegengeht, hellen sich die Gewinnprognosen für die Branche deutlich auf. Für den Nippon Bank ETF bedeutet dies eine Phase des Umbruchs mit Aussicht auf zweistelliges Wachstum.
Starkes Gewinnwachstum erwartet
Ein aktueller Bericht von IIFL Capital prognostiziert der Branche für die Geschäftsjahre 2027 und 2028 ein jährliches Gewinnwachstum (CAGR) von 17 %. Im laufenden Geschäftsjahr 2026 liegt die Schätzung noch bei moderaten 3 %. Getrieben wird diese Erholung vor allem von den Privatbanken, denen die Analysten ein Plus von 20 % zutrauen. Steigende Kreditvolumina und sich erholende Nettozinsmargen bilden dabei das Fundament für die positive Entwicklung der Index-Werte.
Abschluss der Index-Reform
Parallel zur operativen Erholung befindet sich der Nifty Bank Index, den der ETF abbildet, in der finalen Phase einer umfassenden Neugestaltung. Bis zum 31. März 2026 setzt der Indexbetreiber Vorgaben der indischen Aufsichtsbehörde SEBI um, um Klumpenrisiken zu reduzieren und den Markt breiter darzustellen.
Die Anzahl der enthaltenen Titel stieg bereits von 12 auf 14, unter anderem durch die Aufnahme der Union Bank of India und der Yes Bank. Zudem deckelt die neue Gewichtung Einzelwerte bei 20 %, während die drei größten Positionen zusammen maximal 45 % des Index ausmachen dürfen. Die schrittweise Umsetzung dieser Maßnahmen durch die Börse NSE soll die Marktvolatilität gering halten.
Staatsbanken treiben den Markt
Zusätzliche Dynamik kam zuletzt von den staatlichen Instituten. Die State Bank of India (SBI) und die Punjab National Bank (PNB) erreichten vor wenigen Tagen Mehrjahreshochs, gestützt durch Rekordgewinne und historisch niedrige Quoten notleidender Kredite (NPAs). Können diese Schwergewichte ihr Momentum beibehalten? Die indische Zentralbank (RBI) signalisiert laut jüngsten Protokollen weiterhin einen wachstumsfördernden Kurs, was die Bewertungen im Sektor stützt.
Mit dem Abschluss der Index-Anpassungen Ende März rückt das Management des Tracking Errors in den Fokus. Für Marktteilnehmer wird entscheidend sein, wie effizient der ETF die neuen Gewichtungen des erweiterten Index abbildet und dabei die Kosten für die Portfolio-Umschichtung kontrolliert.
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