Während Gamer weltweit auf den kommenden Herbst hinfiebern, schaffen Finanzprofis im Hintergrund bereits Fakten. Neue Meldungen zeigen, dass große Vermögensverwalter ihre Positionen bei Take-Two Interactive signifikant ausbauen. Doch rechtfertigen die aktuellen Geschäftszahlen diesen Optimismus, oder ist allein der kommende Blockbuster der treibende Faktor?
Institutionelle Dominanz
Namhafte Akteure passen ihre Portfolios an. Swiss Life Asset Management erhöhte die Position auf über 28.500 Anteile, während die CIBC Private Wealth Group ihr Paket um rund 20 Prozent aufstockte. Diese Transaktionen unterstreichen die enorme Bedeutung institutioneller Anleger bei diesem Wert: Über 90 Prozent der Aktien befinden sich in den Händen von Fonds und Vermögensverwaltern. Diese Gruppen positionieren sich offenbar frühzeitig für die erwartete Dynamik im Vorfeld der Produktveröffentlichungen des Jahres 2026.
Wachstum trifft auf Kosten
Der fundamentale Hintergrund liefert ein geteiltes Bild. Im zweiten Fiskalquartal 2026 (gemeldet im November 2025) steigerte Take-Two den GAAP-Nettoumsatz um 31 Prozent auf 1,77 Milliarden Dollar. Die für die Videospielbranche wichtigen „Net Bookings“ wuchsen sogar um 33 Prozent auf 1,96 Milliarden Dollar.
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Trotz der aggressiven Umsatzausweitung bleibt die Profitabilität eine Herausforderung. Aufgrund massiver Investitionen in die Entwicklungspipeline und das Marketing verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 0,73 Dollar je Aktie. Anleger sehen sich somit einer Divergenz gegenüber: Das Geschäft wächst rasant, wird aber derzeit noch durch hohe Anlaufverluste erkauft.
Der Fahrplan bis November
Zentraler Bewertungsanker bleibt der 19. November 2026. Der bestätigte Veröffentlichungstermin für Grand Theft Auto VI bietet Investoren einen konkreten Zeitrahmen und stützt die Marktstimmung. Da ein rekordverdächtiger Launch bereits weitgehend eingepreist ist, steht das Management unter hohem Druck, diesen Termin ohne weitere Verzögerungen einzuhalten.
Charttechnisch konsolidiert die Aktie die jüngsten Gewinne und notiert mit 251,60 Dollar über den wichtigen gleitenden Durchschnitten. Entscheidend für die Fortsetzung des mittelfristigen Aufwärtstrends ist nun die Verteidigung der Unterstützung bei 246 Dollar. Hält diese Marke, bleibt der Weg in Richtung des durchschnittlichen Analysten-Kursziels von 266,33 Dollar offen.
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