Anleger bei BASF brauchen aktuell starke Nerven. Während eine neue Analyse der Investmentbank Barclays vor einem anhaltend schwierigen Jahr 2026 warnt und auf strukturelle Probleme im Sektor hinweist, treibt der Konzern im Hintergrund seine Zukunftsausrichtung voran. Die Frage lautet: Wie stark belasten die konjunkturellen Sorgen das operative Geschäft tatsächlich?
- Analysten-Warnung: Barclays sieht anhaltende Schwäche im Chemiesektor.
- Strategischer Zukauf: Übernahme von AgBiTech stärkt Agrarsparte.
- Termin: Zahlenvorlage und Ausblick am 27. Februar erwartet.
Die Skepsis am Markt erhält neue Nahrung. Experten von Barclays zeichnen ein zurückhaltendes Bild für die gesamte deutsche Chemiebranche im laufenden Jahr. Als Hauptbelastungsfaktoren identifiziert die Studie weiterhin schwache Absatzvolumina, eine träge Preisentwicklung sowie fragile Endmärkte. Besonders die wirtschaftliche Unsicherheit in China drückt auf die Perspektiven, was sich im Kursverlauf niederschlägt: Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von 1,59 Prozent und notiert aktuell bei 44,07 Euro.
Flucht nach vorn
Ungeachtet des schwierigen Marktumfelds arbeitet das Management an der langfristigen Aufstellung des Konzerns. Mit der vereinbarten vollständigen Übernahme von AgBiTech sichert sich BASF wichtigen Zugang zu biologischen Verfahren zur Insektenbekämpfung. Der Zukauf soll vor allem die Position im schnell wachsenden brasilianischen Markt stärken und das Technologie-Portfolio durch die Nutzung der Nucleopolyhedrovirus-Technologie erweitern. Der Abschluss der Transaktion ist, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen, für das erste Halbjahr 2026 geplant.
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Warten auf Fakten
Die aktuelle Gemengelage aus operativen Hürden und strategischen Investitionen sorgt für Unsicherheit bei den Marktteilnehmern. Die Nachfrage nach chemischen Grundprodukten bleibt verhalten, was direkt auf die Margen drückt. Charttechnisch kämpft der Titel um Stabilität und notiert derzeit nur knapp unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 44,80 Euro.
Klarheit über den tatsächlichen Geschäftsgang werden erst die geprüften Zahlen bringen. Am 27. Februar 2026 legt der Konzern seinen Geschäftsbericht für 2025 sowie den offiziellen Ausblick für das laufende Jahr vor. Diese Daten werden entscheidend sein, um einzuschätzen, ob die strategischen Zukäufe den konjunkturellen Gegenwind mittelfristig ausgleichen können.
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