Gold: Rebound nach dem März-Rutsch

Nach einem deutlichen Kursrutsch im Vormonat gewinnt Gold durch geopolitische Spannungen, einen schwächeren US-Dollar und Zinssenkungserwartungen wieder an Boden.

Felix Baarz ·
Goldpreis LBMA Aktie

Kurz zusammengefasst

  • Goldpreis nach zweistelligem März-Verlust im Aufwind
  • Geopolitische Spannungen und schwacher Dollar stützen Kurs
  • Technische Marken bei 4.700 und 4.750 Dollar im Fokus
  • Zentralbanken-Nachfrage bleibt strukturelles Fundament

Nach einem schmerzhaften März mit zweistelligen Verlusten wagt der Goldpreis einen neuen Anlauf. Während im Nahen Osten weiterhin militärische Auseinandersetzungen toben, sorgen überraschende Aussagen aus Washington für eine veränderte Gemengelage am Markt. Die Kombination aus geopolitischer Spekulation und einem schwächelnden US-Dollar hievt das Edelmetall aktuell zurück über eine psychologisch wichtige Marke.

Verantwortlich für den jüngsten Auftrieb sind gleich mehrere Faktoren. Einerseits belasten anhaltende Spannungen im Nahen Osten, darunter Angriffe auf Tanker vor Katar, die Nerven der Anleger. Andererseits streute US-Präsident Trump zuletzt Spekulationen über ein mögliches Ende des Konflikts in wenigen Wochen. Diese Aussicht auf Deeskalation drückt den US-Dollar. Ein schwächerer Greenback macht Gold für internationale Käufer sofort attraktiver. Zusätzlich preisen die Anleihemärkte nach einem jüngsten Renditeanstieg nun mögliche Zinssenkungen für die Jahre 2026 und 2027 ein – ein klassischer Rückenwind für zinslose Anlagen wie das Edelmetall.

Wichtige Marken im Fokus

Technisch versucht der Markt, nach dem Kursrutsch von über 13 Prozent im Vormonat, einen belastbaren Boden zu finden. Im Londoner Vormittagshandel schob die Nachfrage der Banken den Preis zeitweise auf ein Tageshoch von 4.744 US-Dollar. Dabei liegt das Handelsvolumen gut 14 Prozent über dem 20-Tage-Durchschnitt. Die Marke von 4.700 Dollar dient nun als erste Unterstützungsebene, während der nächste nennenswerte Widerstand bei 4.750 Dollar wartet.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Goldpreis LBMA?

Ein Blick auf die Kapitalflüsse offenbart ein gespaltenes Bild. Zwar verzeichnen einige Gold-ETFs aktuell wieder leichte Zuflüsse, die vergangenen drei Wochen waren jedoch von massiven Abzügen geprägt – den stärksten seit September 2022. Große institutionelle Adressen agieren nach dem jüngsten Abverkauf offenbar noch vorsichtig. Als verlässliches Fundament erweist sich hingegen weiterhin die strukturelle Nachfrage der Zentralbanken.

Für die kurzfristige Richtungsfindung auf dem aktuellen Niveau wird das Londoner Nachmittags-Fixing um 15:00 Uhr GMT den Takt vorgeben. Verteidigen die Käufer das Level oberhalb von 4.700 Dollar auf Schlusskursbasis, rückt das 50-Prozent-Retracement des März-Rückgangs bei 4.759 Dollar als nächstes technisches Ziel in den Fokus der Händler.

Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen?! Neue Goldpreis LBMA-Analyse vom 1. April liefert die Antwort:

Die neusten Goldpreis LBMA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Goldpreis LBMA-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Goldpreis LBMA Index

KGV
Sektor
Div.-Rendite
Marktkapitalisierung
ISIN: 2743703010IN

Community Forum zu Goldpreis LBMA

Ähnliche Artikel

Planethic Aktie: Harmonisches Zusammenspiel!

Turnaround ·

Eutelsat Aktie: Abnabelung von SpaceX

Raumfahrt ·

Bet-At-Home Com Aktie: Glanz verblasst!

Gaming & Metaverse ·

Deutsche Bank Aktie: Marktbedingungen veranschaulicht

Ocugen Aktie: Wachstumskurs sensationell!

Gesundheit ·

Weitere Artikel zu Goldpreis LBMA

Alle Artikel anzeigen

Gold: Im Schatten der Stagflation

Gold & Edelmetalle ·

Gold: Moratorium löst Kaufwelle aus

Gold & Edelmetalle ·

Gold: Ölpreisschock belastet

Forex ·

Gold: Technische Erholung auf dem Prüfstand

ETFs ·

Gold: Zinshoffnung schwindet rapide

Gold & Edelmetalle ·